Abo
  1. Foren
  2. Kommentare
  3. Mobile Computing
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › Matebook X Pro im Hands on…

Zu teuer für das was drin ist, zu billig für die Ökobilanz

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. Zu teuer für das was drin ist, zu billig für die Ökobilanz

    Autor: abufrejoval 25.02.18 - 18:20

    Egal wie ich es zusammenzähle, ein Notebook mit den Komponenten darf eigentlich nicht mehr als ¤1000 kosten: Chuwi beweist, daß weder Display noch Unibody ersthaft Geld kosten und die elektrischen Komponenten können auch nicht das Geld kosten, wenn es größere Notebooks für ¤800 gibt.

    Es ist also ein Kartell von Apple-Nachahmern, welches hier ungeniert und leider ungestraft das "will ich haben" abschöpft.

    Gleichzeitig ist klar, daß große Leistungsfortschritte in dieser Geräteklasse weder zu erwarten noch ernsthaft nötig sein dürften: Sie könnten also den Bedarf an einem persönlichen und mobilen Computer sehr, sehr lange abdecken und dann zumindest über die Zeit die Luxuspreise amortisieren.

    Aber genau da ist das Problem: Wo das ¤800 Notebook mit praktisch identischen Komponenten dank Standardakku und wechselbaren Datenträgern über 10 Jahre betrieben werden könnte, besteht dieses Teil innen wohl eher aus einer Mischung von Klebstoff und Wärmeleitpaste und stirbt mit der ersten kritischen Komponente, wahrscheinlich dem Akku.

    Und dann wird das "Aggregat" zu einem Klumpen Sondermüll, welcher im Falle eines ökologisch vertretbaren Recyclings sicher seinen Aufpreis rechtfertigen würde, so dieser denn hierfür ansatzweise eingesetzt würde.

    Das aber steht wohl kaum zu erwarten, statt dessen mag das Notebook mit seinen Kollegen wohl eher verwandt werden, um eine Mülldeponiehütte zu verkacheln, während es Regenwasser in Gift verwandelt.

    Der Vertrieb solcher Geräte (natürlich auch Chuwi) sollte verboten werden, vor allem aber der Besitz und die Benutzung sozial so akzeptabel sein wie Kinderporno: Viel zu viele Ökos vergessen beim Anblick eines angebissenen Apfels ihre Grundwerte.

    Ein Millimeter mehr, 200g zusätzlich oder 30 Minuten weniger Laufzeit würden vielleicht reichen, um ein Gerät zu schaffen, bei dem Verschleißteile getauscht werden können oder das einfache Recycling eingebaut ist.

    Wie dieses Ziel erreicht wird, über soziale Kontrolle oder gesetzlichen Zwang, ist mir völlig egal. Aber daß es ein sinnvolles uns erreichbares Ziel ist, daran besteht doch wenig Zweifel, oder?

  2. Re: Zu teuer für das was drin ist, zu billig für die Ökobilanz

    Autor: Schnarchnase 25.02.18 - 18:32

    Der Preis stört mich nicht mal, ich würde für eine schickes und kompaktes Gerät auch gerne etwas mehr zahlen, aber die Ausstattung reicht nicht mal ansatzweise. 16GB RAM wären schon knapp und 512GB Festplatte gerade ausreichend, außerdem sollte es schon ein i7 sein. Von mir aus darf das Gerät dafür gerne auch etwas dicker und schwerer ausfallen.

  3. Re: Zu teuer für das was drin ist, zu billig für die Ökobilanz

    Autor: madejackson 26.02.18 - 08:32

    Es zwingt dich ja niemand, ein Notebook von Huawei zu kaufen. Der Vergleicht von diesem Notebook mit Chuwi ist schon nicht ganz fair.

    Wie fast überall gilt auch hier die 70/30-Regel. Für 30% des Preises erhältst Du 70% der Qualität, für die restlichen 30% bezahlst Du 70% des Preises. Dies wird mit deinem vergleich sogar unterstrichen.

    Qualitäten des Haiwei die beim Chuwi fehlen:
    - Displayauflösung
    - Display to Body ratio
    - CPU (i5 vs. celeron)
    - SSD-Speed (kein nvme)
    - ded. Grafik
    - Akkukapazität
    - Garantieleistung

    Für mich wäre ein solches Notebook von Huawei mit einem Ryzen Mobile und Thunderbolt 3 ein Instant Buy. Da wäre auch der preis schon fast in Ordnung. Nur schade, das es bisher kein Hersteller gewagt hat, im Ultrabook-Bereich Intel den Rücken zuzukehren. (Ryzen Mobile hat eine integrierte GPU mit der Leistung einer MX940 bei wesentlich weniger Leistungsaufnahme).

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Zum Login

Stellenmarkt
  1. Membrain GmbH, Hamburg, Stuttgart
  2. Bosch Gruppe, Abstatt
  3. RENA Technologies GmbH, Gütenbach im Schwarzwald
  4. Bosch Gruppe, Ludwigsburg

Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Top-Angebote
  1. 284,90€ statt über 320€ im Vergleich (+ 50€ Rabatt bei 0%-Finanzierung und Gutschein: NAS-50)
  2. (u. a. Define R6 für 94,90€ + Versand, Zotac GeForce GTX 1080 Ti Blower für 639€ + Versand...
  3. (u. a. HP Omen 17.3" FHD mit i7-8750H/8 GB/128 GB + 1 TB/GTX 1050 Ti 4 GB für 1.049€ statt 1...
  4. (u. a. Creative Sound BlasterX Katana für 189,90€ + Versand statt 229,88€ im Vergleich und...


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Grafikkarten: Das kann Nvidias Turing-Architektur
Grafikkarten
Das kann Nvidias Turing-Architektur

Zwei Jahre nach Pascal folgt Turing: Die GPU-Architektur führt Tensor-Cores und RT-Kerne für Spieler ein. Die Geforce RTX haben mächtige Shader-Einheiten, große Caches sowie GDDR6-Videospeicher für Raytracing, für Deep-Learning-Kantenglättung und für mehr Leistung.
Ein Bericht von Marc Sauter

  1. Tesla T4 Nvidia bringt Googles Cloud auf Turing
  2. Battlefield 5 mit Raytracing Wenn sich der Gegner in unserem Rücken spiegelt
  3. Nvidia Turing Geforce RTX 2080 rechnet 50 Prozent schneller

iPhone Xs, Xs Max und Xr: Wer unterstützt die eSIM in den neuen iPhones?
iPhone Xs, Xs Max und Xr
Wer unterstützt die eSIM in den neuen iPhones?

Apples neue iPhones haben neben dem Nano-SIM-Slot eine eingebaute eSIM, womit der Konzern erstmals eine Dual-SIM-Lösung in seinen Smartphones realisiert. Die Auswahl an Netzanbietern, die eSIMs unterstützen, ist in Deutschland, Österreich und der Schweiz aber eingeschränkt - ein Ãœberblick.
Von Tobias Költzsch

  1. Apple Das iPhone Xr macht's billiger und bunter
  2. Apple iPhones sollen Stiftunterstützung erhalten
  3. XMM 7560 Intel startet Serienfertigung für iPhone-Modem

Elektroroller-Verleih Coup: Zum Laden in den Keller gehen
Elektroroller-Verleih Coup
Zum Laden in den Keller gehen

Wie hält man eine Flotte mit 1.000 elektrischen Rollern am Laufen? Die Bosch-Tochter Coup hat in Berlin einen Blick hinter die Kulissen der Sharing-Wirtschaft gewährt.
Ein Bericht von Friedhelm Greis

  1. Neue Technik Bosch verkündet Durchbruch für saubereren Diesel
  2. Halbleiterwerk Bosch beginnt Bau neuer 300-mm-Fab in Dresden
  3. Zu hohe Investionen Bosch baut keine eigenen Batteriezellen

  1. Sprachassistent: Google Assistant kommt für Android Auto
    Sprachassistent
    Google Assistant kommt für Android Auto

    Autofahrer in Deutschland können künftig den Google Assistant über Android Auto verwenden. Damit lassen sich per Sprachbefehl Whatsapp-Nachrichten verschicken oder Smart-Home-Geräte bedienen.

  2. Ampere Emag: ARM-CPU mit 32 Kernen zum Preis eines 16-Kern-Threadrippers
    Ampere Emag
    ARM-CPU mit 32 Kernen zum Preis eines 16-Kern-Threadrippers

    32 Kerne bei einer recht kleinen Leistungsaufnahme: Der ARM-Prozessor Emag soll sich laut Hersteller Ampere besonders für Multitasking eignen - etwa Virtualisierung. Der recht niedrige Preis dafür ist ein weiteres Argument. Allerdings ist der Chip nicht für alle Serveranwendungen gut geeignet.

  3. Playstation Classic: Sony bringt Miniversion der ersten Playstation für 100 Euro
    Playstation Classic
    Sony bringt Miniversion der ersten Playstation für 100 Euro

    Golem.de live Sony macht es Nintendo nach und hat eine kleine Version seiner ersten Playstation vorgestellt, auf der 20 Spieleklassiker installiert sind. Das Gerät ist etwa 45 Prozent kleiner als die echte Playstation, die mitgelieferten Controller hingegen haben Originalgröße.


  1. 10:56

  2. 10:21

  3. 09:42

  4. 09:31

  5. 09:11

  6. 08:10

  7. 07:49

  8. 07:24