Abo
  1. Foren
  2. Kommentare
  3. Mobile Computing
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › Messaging: Skype 4.0 für…

Eure bescheuerten "Alternativen"

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. Eure bescheuerten "Alternativen"

    Autor: underlines 02.07.13 - 12:31

    Ist es nicht ein Killer-Kriterium für eine Kommunikationsapplikation, dass ein möglichst grosser teil der Bevölkerung dieses verwendet? Wie kann man also zu alternativen greifen wie XMPP oder Kakaotalk, Viber und wie sie alle heissen. Die haben einen Marktanteil der sehr Ortsabhängig ist (Kakaotalk Nr.1 in Südkorea, LINE Nr.1 in Thailand, WhatsApp Nr.1 in Europa).
    Aber dann sowas wie XMPP, welches weder der Friseur noch die Mutterbedienen kann geschweige denn von sich aus installieren würde. Da könnte man dann höchstens mit seinen Nerd Freunden, oder IT-Schaffenden kommunizieren. Nicht wirklich eine Alternative zum Marktführer Skype, welcher sich sogar die Oma installiert hat, um mit dem ausgewanderten Enkel zu skypen.

    Ja das neue Update ist sche*sse, aber seht doch den Grund für das verstecken des Abmelde-Buttons: WhatsApp und Co. haben Push und müssen somit keinen echten Online/Offline Zustand nutzen. Damit Microsoft mit Skype eine Alternative zu WhatsApp und Co. sein kann, müssen sie always-on sein, damit die Nachrichtenfunktion vernünftig genutzt werden kann. Goodbye Akku.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 02.07.13 12:46 durch underlines.

  2. Re: Eure bescheuerten "Alternativen"

    Autor: motzerator 02.07.13 - 12:46

    underlines schrieb:
    ------------------------------
    > Ist es nicht ein Killer-Kriterium für eine Kommunikationsapplikation,
    > dass ein möglichst grosser teil der Bevölkerung dieses verwendet?

    Wer nur einen kleinen Kreis hat, in dem er Videotelefonie nutzen will,
    kann das auch wunderbar mit jeder anderen App tun, sofern man sich
    auf ein Kommunikationstool einigt.

    Da die Mehrheit sowas eher im kleinen Kreise nutzt, ist es also völlig
    egal, wie verbreitet das Tool ist, solange es nur alle verwenden können.

  3. Re: Eure bescheuerten "Alternativen"

    Autor: underlines 02.07.13 - 13:04

    Da hast Du wohl recht. Bei mir und manche Andere den ich kenne wäre sowas aber wohl schlecht denkbar. Ich wollte im Freundeskreis schon oft ein bestimmtes App zum Standard machen: Google+, GoogleWave, ... ohne Erfolg. Und wenn ich neue Leute kennen lerne dann kann ich es sowieso vergessen, diese nach G+ oder einer XAMPP Adresse zu fragen. Die haben dann FB und WhatsApp.

  4. Re: Eure bescheuerten "Alternativen"

    Autor: matok 02.07.13 - 13:09

    underlines schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ist es nicht ein Killer-Kriterium für eine Kommunikationsapplikation, dass
    > ein möglichst grosser teil der Bevölkerung dieses verwendet?

    Das ist kein objektives, sondern ein subjektives Statement. So what?

  5. Re: Eure bescheuerten "Alternativen"

    Autor: matok 02.07.13 - 13:10

    underlines schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und wenn ich neue Leute kennen lerne dann kann ich es sowieso vergessen,
    > diese nach G+ oder einer XAMPP Adresse zu fragen. Die haben dann FB und
    > WhatsApp.

    Sollen sie halte eine Mail schreiben, wenn sie das nicht überfordert. Ansonsten SMS oder Anruf. Gibt doch Kanäle ohne Ende.

  6. Re: Eure bescheuerten "Alternativen"

    Autor: redmord 02.07.13 - 13:10

    Eine Zeit lang habe ich auf diese Alleskönner-Clients wie Miranda gehofft, dass hierdrüber sukzessiv die Leute auf Jabber und so switchen. Dann kahm irgendwie Skype und jeder wollte skypen.

  7. Man muss eben individuell abwägen.

    Autor: Anonymer Nutzer 02.07.13 - 13:14

    underlines schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ist es nicht ein Killer-Kriterium für eine Kommunikationsapplikation, dass
    > ein möglichst grosser teil der Bevölkerung dieses verwendet?

    Eigentlich nicht, nein.

    Aber ich bin auch keiner dieser neumodischen (a)sozialen Menschen, die ihre Kommunikation rein virtuell erledigen und ich brauche (und will) auch nicht zehntausende Freunde in irgendeinem Netzwerk ansammeln.

    Nein, meine Freunde kann ich an meinen Fingern abzählen, die wahren Freunde sogar an denen einer Hand.

    > Wie kann man
    > also zu alternativen greifen wie XMPP oder Kakaotalk, Viber und wie sie
    > alle heissen. Die haben einen Marktanteil der sehr Ortsabhängig ist
    > (Kakaotalk Nr.1 in Südkorea, LINE Nr.1 in Thailand, WhatsApp Nr.1 in
    > Europa).

    Warum nicht? Die Hälfte meiner Kontakte nutzt entweder Jabber und Skype oder nur Jabber. Der Rest, der nur in Skype ist, geht mir eben verloren.

    > Aber dann sowas wie XMPP, welches weder der Friseur noch die Mutterbedienen
    > kann geschweige denn von sich aus installieren würde. Da könnte man dann
    > höchstens mit seinen Nerd Freunden, oder IT-Schaffenden kommunizieren.

    Also was an Pidgin so unheimlich komplizierter sein soll als an Skype erschließt sich mir nicht.

    Gut, es bietet mehrere verschiedene Konten, aber sobald diese einmal eingerichtet sind, läuft es auch. Dann noch OTR dazu, ist auch keine Hexerei und einmal eingerichtet läuft es.

    Pidgin gibt es für Windows und Linux, für Android, iOS und MacOS gibt es Alternativen die denselben Standard verwenden und untereinander absolut kompatibel sind.

    > Nicht wirklich eine Alternative zum Marktführer Skype, welcher sich sogar
    > die Oma installiert hat, um mit dem ausgewanderten Enkel zu skypen.

    Bequem ist es natürlich.

    Aber hier tritt einfach der alte Grundsatz in Kraft: Bequemlichkeit geht nicht mit Sicherheit.

    Das eine muss immer zu Gunsten des Anderen eingeschränkt werden. Das muss man eben individuell abwägen.

    > Ja das neue Update ist sche*sse, aber seht doch den Grund für das
    > verstecken des Abmelde-Buttons: WhatsApp und Co. haben Push und müssen
    > somit keinen echten Online/Offline Zustand nutzen. Damit Microsoft mit
    > Skype eine Alternative zu WhatsApp und Co. sein kann, müssen sie always-on
    > sein, damit die Nachrichtenfunktion vernünftig genutzt werden kann. Goodbye
    > Akku.

    Wenn ich mir die Skype Version für Linux (mein primäres, wenngleich nicht einziges OS) anschaue und wie viel Akku diese verbraucht, dann brauchen wir darüber gar nicht weiter zu reden.

  8. Re: Man muss eben individuell abwägen.

    Autor: underlines 02.07.13 - 13:27

    Also ich teile deine Ansicht, dass man wehnig echte Freunde hat, meine kann ich ebenfalls an einer Hand abzählen. Und von diesen 5 Leuten kommt 80% meiner Kommunikation. Aber ich muss oder will gelegentlich auch in Kontakt bleiben mit Leuten die ich nicht zu meinen engen Freunden zähle. Es geht mir nicht um neumodische "nur online Freunde", sondern um Bekanntschaften, die in einem anderen Land leben oder eben einen anderen Mobilfunkanbieter haben. Da ist es dann halt günstiger über eine dieser neumodischen Messenger zu kommunizieren.
    Für mich ist es eine reine Warscheinlichkeitsrechnung. Ich setze einfach auf das Medium oder Tool, wo die Warscheinlichkeit am grössten ist, dass eine Person welche ich neu kennen lerne, dieses bereits verwendet. Es bringt mir nicht viel wenn ich einen ach so coolen, sicheren und nerdigen Jabber Client habe, dieser aber von 10 Bekanntschaften einer kennt.
    Aber sind wir uns einig, wir haben den Luxus frei wählen zu können. Jeder soll verwenden was er möchte. Sind wir froh, dass wir nicht in Nord Korea leben :)

    So long
    underlines

  9. Re: Eure bescheuerten "Alternativen"

    Autor: Avarion 02.07.13 - 13:35

    Die Ansicht ist ziemlich egozentrisch. Die Anzahl an Personen mit denen zu kommunizieren möchtest mag klein sein. Aber diejenigen mit denen du reden willst haben auch Bekannte mit denen sie reden wollen. Und sie haben nicht zwingend Lust nur um mit dir zu reden ein spezielles Tool zu installieren während ihre Bekannten alle ein anderes Tool nutzen.

  10. Re: Eure bescheuerten "Alternativen"

    Autor: underlines 02.07.13 - 13:53

    Meine Grundhaltung ist ja nicht, ein von mir favorisiertes Tool zu verwenden, sondern eines mit einer hohen normalverteilten Nutzerschaft.

  11. Re: Eure bescheuerten "Alternativen"

    Autor: gogotox 02.07.13 - 13:58

    Man kann ja auch mehrere Messenger benutzen, das tut niemandem weh. Ich benutze Auf dem Smartphone Whatsapp, Facebook, und Hangouts nebeneinander. Hauptsache man kriegt die Leute irgendwie erreicht.

  12. Re: Eure bescheuerten "Alternativen"

    Autor: IrgendeinNutzer 02.07.13 - 14:07

    gogotox schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Man kann ja auch mehrere Messenger benutzen, das tut niemandem weh. Ich
    > benutze Auf dem Smartphone Whatsapp, Facebook, und Hangouts nebeneinander.
    > Hauptsache man kriegt die Leute irgendwie erreicht.


    Das freut die Unternehmen auch sehr.

  13. Re: Eure bescheuerten "Alternativen"

    Autor: matok 02.07.13 - 14:17

    Avarion schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die Ansicht ist ziemlich egozentrisch. Die Anzahl an Personen mit denen zu
    > kommunizieren möchtest mag klein sein. Aber diejenigen mit denen du reden
    > willst haben auch Bekannte mit denen sie reden wollen. Und sie haben nicht
    > zwingend Lust nur um mit dir zu reden ein spezielles Tool zu installieren
    > während ihre Bekannten alle ein anderes Tool nutzen.

    Egozentrisch wäre es vielleicht, wenn es keine anderen Kommunikationskanäle gäbe, es also ein entweder so oder gar nicht wäre. Da die meisten aber auf diversen Kanälen erreichbar sind, ist es dann nur die Frage, die Schnittmenge zu finden.

  14. Mehrere Messenger

    Autor: Anonymer Nutzer 02.07.13 - 14:18

    Nein, kann ich nicht mehr. Da ich kein Fanboi bin, auch wenn ich großteils auf Linux setze, und Skype unter Linux zum Beispiel grottenschlecht ist, ist aber nicht immer hin und her booten und wechseln möchte (und das auch nicht immer kann, da Windows nur auf einem Standrechner installiert ist), will ich gar nicht mehr mehrere Messenger nutzen.

    In nächster Zeit wird Skype rigoros abgeschnitten. Die Leute können mich nach wie vor über E-Mail und andere Kanäle erreichen. Ging früher auch so :)

  15. Re: Mehrere Messenger

    Autor: Nebucatnetzer 02.07.13 - 19:43

    Man könnte ja auch einfach hangouts nutzen. Gibt's für iOS und Android und läuft auf dem PC im Browser.

  16. Re: Mehrere Messenger

    Autor: matok 02.07.13 - 23:06

    Nebucatnetzer schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Man könnte ja auch einfach hangouts nutzen. Gibt's für iOS und Android und
    > läuft auf dem PC im Browser.

    Und warum dann nicht Skype?

  17. Re: Mehrere Messenger

    Autor: Nebucatnetzer 02.07.13 - 23:09

    matok schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Nebucatnetzer schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Man könnte ja auch einfach hangouts nutzen. Gibt's für iOS und Android
    > und
    > > läuft auf dem PC im Browser.
    >
    > Und warum dann nicht Skype?

    Weils eben wie gesagt unter Linux bescheiden läuft und die Android App mit der neuesten Version auch nicht gerade der Brüller ist.
    Zudem wäre Hangouts eben wie gesagt nahezu Plattform unabhängig.

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Zum Login

Stellenmarkt
  1. BWI GmbH, München
  2. Securiton GmbH Alarm- und Sicherheitssysteme, Achern
  3. ITERGO Informationstechnologie GmbH, Hamburg
  4. Computacenter AG & Co. oHG, Erfurt, Kerpen (bei Köln)

Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Hardware-Angebote
  1. ab 369€ + Versand
  2. 274,00€
  3. täglich neue Deals bei Alternate.de


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Google Maps in Berlin: Wenn aus Aussetzfahrten eine neue U-Bahn-Linie wird
Google Maps in Berlin
Wenn aus Aussetzfahrten eine neue U-Bahn-Linie wird

Kartendienste sind für Touristen wie auch Ortskundige längst eine willkommene Hilfe. Doch manchmal gibt es größere Fehler. In Berlin werden beispielsweise einige Kleinprofil-Linien falsch gerendert. Dabei werden betriebliche Besonderheiten dargestellt.
Von Andreas Sebayang

  1. Maps Duckduckgo mit Kartendienst von Apple
  2. Google Maps zeigt Bikesharing in Berlin, Hamburg, Wien und Zürich
  3. Kartendienst Qwant startet Tracking-freie Alternative zu Google Maps

Forschung: Mehr Elektronen sollen Photovoltaik effizienter machen
Forschung
Mehr Elektronen sollen Photovoltaik effizienter machen

Zwei dünne Schichten auf einer Silizium-Solarzelle könnten ihre Effizienz erhöhen. Grünes und blaues Licht kann darin gleich zwei Elektronen statt nur eines freisetzen.
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer

  1. ISS Tierbeobachtungssystem Icarus startet
  2. Sun To Liquid Solaranlage erzeugt Kerosin aus Sonnenlicht, Wasser und CO2
  3. Shell Ocean Discovery X Prize X-Prize für unbemannte Systeme zur Meereskartierung vergeben

Endpoint Security: IT-Sicherheit ist ein Cocktail mit vielen Zutaten
Endpoint Security
IT-Sicherheit ist ein Cocktail mit vielen Zutaten

Tausende Geräte in hundert verschiedenen Modellen mit Dutzenden unterschiedlichen Betriebssystemen. Das ist in großen Unternehmen Alltag und stellt alle, die für die IT-Sicherheit zuständig sind, vor Herausforderungen.
Von Anna Biselli

  1. Datendiebstahl Kundendaten zahlreicher deutscher Firmen offen im Netz
  2. Metro & Dish Tisch-Reservierung auf Google übernehmen
  3. Identitätsdiebstahl SIM-Dieb kommt zehn Jahre in Haft

  1. Nach Unfall: Wiener Verkehrsbetrieb stoppt autonome Busse
    Nach Unfall
    Wiener Verkehrsbetrieb stoppt autonome Busse

    Nachdem eine Fußgängerin in einen der autonom fahrenden Busse gelaufen ist, hat der Wiener Verkehrsbetrieb das Pilotprojekt erst einmal gestoppt: Die Passantin, die leicht verletzt wurde, ist offensichtlich aus Unachtsamkeit mit dem Fahrzeug kollidiert.

  2. Berliner U-Bahn: Bis Ende 2019 gibt es LTE auch für Vodafone und Telekom
    Berliner U-Bahn
    Bis Ende 2019 gibt es LTE auch für Vodafone und Telekom

    Bisher bietet nur Telefónica LTE- und UMTS-Zugang im Berliner U-Bahn-Netz. Ende 2019 werden auch erste Linien von der Deutschen Telekom und Vodafone versorgt.

  3. Satellitennavigation: Galileo ist wieder online
    Satellitennavigation
    Galileo ist wieder online

    Nach rund einer Woche funktioniert das europäische Satellitennavigationssystem Galileo wieder. Laut der zuständigen EU-Behörde GSA kann es aber noch zu Schwankungen kommen. Grund für den Ausfall waren technische Probleme in den beiden Kontrollzentren.


  1. 17:40

  2. 17:09

  3. 16:30

  4. 16:10

  5. 15:45

  6. 15:22

  7. 14:50

  8. 14:25