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Wie genau funktioniert Windows Hello?

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  1. Wie genau funktioniert Windows Hello?

    Autor: Rettungsschirm 23.11.15 - 12:08

    Etwa mit der Iris Erkennung wie bei den Lumias oder herkömmliche Gesichtserkennung? Wie sicher ist es vor einem vor der Kamera gehaltenen Foto?

  2. Re: Wie genau funktioniert Windows Hello?

    Autor: ms (Golem.de) 23.11.15 - 12:18

    Foto klappt nicht, da die Infrarot-Kamera auch die Tiefe erfasst.

    Marc Sauter, Sr Editor
    Golem.de

  3. Re: Wie genau funktioniert Windows Hello?

    Autor: HorrorClown 23.11.15 - 12:33

    Und wenn man das Foto faltet oder gerundet vor die Kamera hält, um eine theoretische Tiefe zu "simulieren"? :D

  4. Re: Wie genau funktioniert Windows Hello?

    Autor: Bouncy 23.11.15 - 12:35

    Hello hat bestimmte Vorgaben an die Hardware, was Kameras angeht sind die vergleichbar mit denen für die Kinect. Alternativ Intel RealSense, beide nutzen IR für das eigentliche Bild des Benutzers, die farbige Kamera wird gar nicht benutzt. Wenn du ein Foto vor die Kamera hälst, sieht Windows tatsächlich nur die Umrisse des Bildes, nicht den Inhalt, der ist nur eine graue Fläche. Kann also so nicht funktionieren.*
    Was jetzt aber die authentifizierende Hardware ist, ist zweitrangig, Hello unterstützt auch Iris-Scanner, Fingerabdruck, Smartcards, hat aber für alles recht strenge Anforderungen, mit bestehender Hardware funktioniert es meist nicht...


    *Klar, die Frage nach einem 3D-Modell des Kopfes kommt einem sofort in den Sinn. Keine Ahnung, ob das geht, aber wer läßt schon seinen Kopf einfach mal so präzise einscannen, dass man ihn modellieren könnte...

  5. Re: Nachtrag

    Autor: Bouncy 23.11.15 - 12:44

    So sieht es aus, geliehen aus einer MS-Präsentation:

  6. Re: Wie genau funktioniert Windows Hello?

    Autor: tha_specializt 23.11.15 - 13:08

    HorrorClown schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und wenn man das Foto faltet oder gerundet vor die Kamera hält, um eine
    > theoretische Tiefe zu "simulieren"? :D

    Dann musste aber vorher noch das Bild so verzerren dass die räumliche Tiefe auch auf deine Faltung projeziert wird --- und somit musste reell dein komplettes Gesicht dreidimensional aus einen zweidimensionalen Bild rekonstruieren. Ich hoffe du bist Millionär denn nur dann kannste dir die dafür notwendige, professionelle Unterstützng leisten

  7. Ganz so teuer wird es nicht,

    Autor: Sybok 23.11.15 - 13:53

    denn um eine Maske Deines eigenen Gesichtes herzustellen reicht eine Kinect und ein 3D-Drucker sicherlich aus. ;-)

    Die Frage ist eher, ob das so funktionieren würde. Da kommt dann zum Tragen wie fein die Auflösung der Erkennungspunkte ist, wie genau die Farbwerte stimmen müssen, ob Bewegungen erkannt werden müssen (oder ob sie überhaupt relevant sind), ob nur der Maßstab oder die exakten Dimensionen relevant sind usw. usf. Man kann so ein Verfahren schon recht sicher gestalten, zumindest deutlich sicherer als einen Fingerabdruckscanner.



    3 mal bearbeitet, zuletzt am 23.11.15 14:06 durch Sybok.

  8. Re: Nachtrag

    Autor: Nikolaus117 23.11.15 - 14:03

    Nicht nur die Form sondern tatsächlich auf die wärme müsste zumindest grob simuliert werden.

    In einigen Tests konnten noch nicht einmal eineiige Zwillinge in den Account des jeweils anderen "einbrechen".

    Dadurch das man auch mehrere Bilder einspeichern kann, mit und ohne Brille z.B, ist die Anmeldung fast immer garantiert.

  9. Re: Ganz so teuer wird es nicht,

    Autor: tha_specializt 23.11.15 - 14:04

    mag sein aber auch hier muss so Einiges an Aufwand betrieben werden, das ist auch bei Fingerabdruckscannern so -- wirklichen Erfolg hat man nur mithilfe von diversen Chemikalien und sehr, sehr sauberen Gläsern die auch nur ein Einziges Mal benutzt sein dürfen, mit Haushaltsmitteln wird man da bei weitem nicht immer erfolgreich sein.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 23.11.15 14:05 durch tha_specializt.

  10. Re: Ganz so teuer wird es nicht,

    Autor: Sybok 23.11.15 - 14:08

    tha_specializt schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > mag sein aber auch hier muss so Einiges an Aufwand betrieben werden, das
    > ist auch bei Fingerabdruckscannern so -- wirklichen Erfolg hat man nur
    > mithilfe von diversen Chemikalien und sehr, sehr sauberen Gläsern die auch
    > nur ein Einziges Mal benutzt sein dürfen, mit Haushaltsmitteln wird man da
    > bei weitem nicht immer erfolgreich sein.

    Na Fingerabdruckscanner sind schon um einiges leichter zu überlisten. Zwar ist der Erfolg bei den etwas einfacheren Lösungen nicht immer garantiert, aber das relativiert der verhältnismäßig geringe Aufwand. Aber wie dem auch sei: Es ging mir ja auch darum, dass es trotz allem nicht so einfach ist (auch wenn man keine Millionen braucht).

  11. Re: Wie genau funktioniert Windows Hello?

    Autor: .02 Cents 23.11.15 - 14:25

    Bei Infrarot sollte eigentlich die wärme eine grössere rolle spielen, als die form. Das ist ja kein 3d infrarot scanner ... nehme ich an ...

    Bei allen Security Varianten sollte man davon ausgehen, dass es nur eine Frage des Aufwands ist, diese zu knacken. Es ist dann die wichtigere Fragee, was man wie wogegen schützen will. FürZugang zu meinem Windows Account und dem zeug, was Anwendungadaten bis in den normalen persönlichen Bereich geht inkl. Bitlocker Verschlüsselung sollte das ausreichen. Wenn ich aber Kundendaten transportiere, für deren Verbleib ich in irgendeiner Form haftbar gemacht werden kann o.ä. dann muss da definitiv eine zusätzliche verschlüsselung mit zusätzlicher zugangskontrolle drauf ...

  12. Re: Wie genau funktioniert Windows Hello?

    Autor: Bouncy 23.11.15 - 14:35

    .02 Cents schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Bei Infrarot sollte eigentlich die wärme eine grössere rolle spielen,
    nein
    > als die form. Das ist ja kein 3d infrarot scanner ... nehme ich an ...
    doch. Ganz ähnlich wie Kinect

  13. Re: Wie genau funktioniert Windows Hello?

    Autor: _warheart_ 23.11.15 - 14:57

    Rettungsschirm schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Etwa mit der Iris Erkennung wie bei den Lumias oder herkömmliche
    > Gesichtserkennung? Wie sicher ist es vor einem vor der Kamera gehaltenen
    > Foto?

    Das ganze funktioniert glaube ich nicht einmal mit nem eineiigen Zwilling. Da wird das mit Maske oder Foto wohl erst recht nichts

  14. Re: Wie genau funktioniert Windows Hello?

    Autor: GeroflterCopter 23.11.15 - 16:52

    HorrorClown schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und wenn man das Foto faltet oder gerundet vor die Kamera hält, um eine
    > theoretische Tiefe zu "simulieren"? :D

    Hat heise ausprobiert, geht nichtmal wenn man mit Karton"polygonen" das Gesicht modeliert.

  15. Re: Wie genau funktioniert Windows Hello?

    Autor: derPhiL 23.11.15 - 17:16

    Das ist, wie alle Schloesser, nur ein Hinderniss und keine 100% sicherheit. ich finds sehr convinient und es hilft bspw. in der Schule davon auszugehen, dass niemand sonst zugriff hat.
    Aber wer es drauf anlegt, der klaut das Teil, packt es in einen Karton mit Loch und haelt den Karton vor mein Gesicht ohne dass ich es merk. Tada!
    Genauso koennte man auch Szenarien ausdenken, bei denen die Polizei dein Gesicht verwendet um dein Geraet zu entschluesseln.
    Das Passwort ist noch immer das sicherste... aber diese Gesichtserkennung ist deutlich angenehmer als PIN oder Bild-Password im alltaeglichen Gebrauch.

  16. Re: Wie genau funktioniert Windows Hello?

    Autor: MaxRink 23.11.15 - 17:25

    "Ideal" wäre Biometrie als 2. Faktor. Also PW + Gesichtsscan/Fingerabdruck/Retinascan etc.
    Die Usability wäre praktisch unverändert zum heutigen Stand, die Sicherheit allerdings um einiges höher

  17. Re: Wie genau funktioniert Windows Hello?

    Autor: petergriffin 23.11.15 - 18:42

    kann die Infrarotkamera eigtl. auch noch was anderes? z.b. Scannen?

  18. Re: Wie genau funktioniert Windows Hello?

    Autor: BangerzZ 23.11.15 - 19:09

    Ich schätze mal das man aber auf lange Sicht vom Passwort weg kommen will. Ich persönlich würde mich auch lieber ohne Passwort und mit 2 Faktoren wie Biometrie und Hardware Token authentifizieren.

  19. Re: Wie genau funktioniert Windows Hello?

    Autor: ndakota79 23.11.15 - 19:10

    Mich wuerde interessieren, ob die Daten direkt auf dem Geraet verarbeitet werden, oder fuer die Analyse in die Cloud geschickt werden. Und funktioniert das auch mit einem offline-Konto?

  20. Re: Wie genau funktioniert Windows Hello?

    Autor: Bouncy 23.11.15 - 19:19

    ndakota79 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Mich wuerde interessieren, ob die Daten direkt auf dem Geraet verarbeitet
    > werden, oder fuer die Analyse in die Cloud geschickt werden. Und
    > funktioniert das auch mit einem offline-Konto?
    Cloud??? Nein, Hello ist rein lokal, da wird nichts irgendwohin geschickt. Ist auch unabhängig vom Kontotyp, geht auch in Domänen, es muß dazu kein MS-Konto sein und es muß nirgendwo eine Cloud oder sonstwas mit im Spiel sein, das Datenschutzbedenken auslösen könnte.

    Das ist übrigens eine der interessanten und wichtigen Neuerungen von Windows 10, hat im Grunde rein gar nichts mit dem Surface Pro 4 zu tun, also etwas erstaunlich, dass es hier überhaupt erwähnt wird...

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