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Kein "Luftlinientarif"
Autor: Rudi78 11.07.19 - 12:09
Allerdings war das VRR Nextticket nie ein Luftlinientarif, sondern ein Fahrstreckentarift.
Man zahlt immer Umwege mit, die z.B. Im Raum Dortmund bei der RB53 und RB59 ganz erheblich waren, und teilweise doppelt oder dreimal soviel kosten, wie die preistufe A oder die echte luftlinie.
Das hat diesen Tarif fur mich absolut sinnlos gemacht. -
Re: Kein "Luftlinientarif"
Autor: emdotjay 11.07.19 - 12:40
Rudi78 schrieb:
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> Allerdings war das VRR Nextticket nie ein Luftlinientarif, sondern ein
> Fahrstreckentarift.
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> Man zahlt immer Umwege mit, die z.B. Im Raum Dortmund bei der RB53 und RB59
> ganz erheblich waren, und teilweise doppelt oder dreimal soviel kosten, wie
> die preistufe A oder die echte luftlinie.
>
> Das hat diesen Tarif fur mich absolut sinnlos gemacht.
Hab mich auch gefragt wie "gerecht" ein Luftlinien System wäre, denn die Luftlinie ist in (fast) immer kürzer als die Gefahren strecke und somit auch nicht gerecht.
Sogar Flugzeuge fliegen nicht die Luftlinie entlang, wegen manche Hochehitsgebits Bestimmungen Wetter Einflüsse etc... -
Re: Kein "Luftlinientarif"
Autor: Stoker 11.07.19 - 13:12
Ich sehe die Luftlinie durchaus als gerecht an, auf jeden Fall deutlich gerechter als die Wegstrecke. Der Bürger kann schließlich nichts dafür wenn der ÖPNV schlecht ausgebaut ist und man große Umwege in Kauf nehmen muss. Man muss eben eifach mal untersuchen von wo nach wo Nutzer innerhalb eines Jahres fahren und das mit den Fahrtkosten vergleichen die über ein normals Ticketsystem anfallen. Dann teilt man diese kosten durch die Kilometer und hat einen kostenneutralen Preis pro Kilometer. Derjenige der einen Umweg fahren muss kommt dann im neuen System etwas billiger weg, derjenige der ein direkte Verbindung hat muss etwas mehr zahlen als zuvor ist dafür aber schneller am Ziel als der durchschnittliche Nutzer.
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Re: Kein "Luftlinientarif"
Autor: domi1210 11.07.19 - 13:21
Soetwas gibt es in Karlsruhe und anderen Nahverkehrsgebieten in der Nähe bereits. Dabei wird auch nach Luftlinie oder Fahrstrecke abgerechnet. Bin mir nur nicht sicher was von beidem.
Aber ein großer Vorteil des Angebots ist das du immer den günstigsten Tarif bekommst. Fährst du zum Beispiel mehrmals am Tag mit diesem System bucht das System automatisch eine Tageskarte sobald dies günstiger ist
Man muss sich somit nichtmal mehr Gedanken ob sich eine Tages oder Wochenkarte lohnt. Das gleiche bei einfacher Fahrt. Übersteigt der Luftlinien Tarif den Einzelfahrschein wird automatisch dieser gebucht.
Die app dzau heißt ticket2go.
Würde mir sowas Deutschland weit wünschen. Aber dazu müsste die Politik etwas ändern. -
Für mich wäre es auch teurer
Autor: M.P. 11.07.19 - 13:37
Fahrtstrecke mit dem Auto sind ca 14 km. Der ÖPNV hat eine ähnlich weite Strecke ...
Selbst im Vergleich zum Einzelticket ist es teurer.
Mit Monatsticket wird es erst Recht illusorisch ...
Aber meine Vermutung ist, dass man irgendwann die klassischen Tickets zum Auslaufmodell erklärt... -
Re: Kein "Luftlinientarif"
Autor: KloinerBlaier 11.07.19 - 13:39
Das war beim Pilot des Nextticket im VRR aber genauso, dementsprechend war das Angebot gar nicht unnötig. Ich bin damit günstiger gefahren und hab es gerne genutzt. Aktuell heißt es wieder Preisstufe B für 6¤ holen.
Das es natürlich nicht für alle so laufen kann ist klar, irgendwie muss der Nahverkehr ja finanziert werden. -
Re: Kein "Luftlinientarif"
Autor: Anonymer Nutzer 11.07.19 - 16:55
Würde ja eher Sinn machen, nicht die Preise der regulären Tickets zu überbieten. Habe nämlich für eine sehr lange Strecke, mehr bezahlt als sonst. Lag auch an der schlechten Streckenführung. Allerdings hatte das System mal einen Fehler gemacht, während der Phase 1 und hat mir nur eine Kurzstrecke, anstatt Preisstufe B berechnet. Wurde dem Support natürlich gemeldet.
Luftlinie finde ich fair, wenn es auch mit der Zeit angemessen ist. Was kann man für eine schlechte Streckenführung? Ermutigt die Verkehrsbetriebe besonders abgelegene Orte evtl. mal besser Anzubinden.



