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MacOS Vorteil?

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  1. MacOS Vorteil?

    Autor: vbot 31.10.18 - 09:57

    Da hier oft MacOS als Vorteil genannt wird, frage ich mich welche das genau sind, ABGESEHEN von der Unix-Tatsache.

    IMHO größte Nachteile im Alltagsbetrieb:

    UI nicht responsive: z.B. MacBook Pro + ein Thirdparty 4K Monitor völlig unbrauchbar wegen allgemeiner Unschärfe (UI + Fonts)

    Finder / Datei-Manager: sperrig, unübersichtlich, fummelig, laggy.

    Mache ich irgendwas falsch?!



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 31.10.18 09:58 durch vbot.

  2. Re: MacOS Vorteil?

    Autor: dxp 31.10.18 - 09:59

    Ui nicht responsive/third party 4k Monitor nicht brauchbar?
    Woher kommen solche dämlichen Infos?
    Ne bessere UI Skalierung als in macOS findest du in keinem anderes OS.

  3. Re: MacOS Vorteil?

    Autor: metafoo 31.10.18 - 10:44

    Vorteile für mich:

    - Out of the box zu 100% frickelloses und hardwareunterstütztes OS mit Unix Unterbau ohne Verzicht auf jegliche Annehmlichkeiten wie AppStore, Klickibunti, Konnektivität mit anderen Apple Devices, etc... (!!!)
    - Look and Feel, schönes UI, wirkt auf mich durchdachter, aufgeräumter und mehr aus einem Guss als Windows
    - Genial einfach integriertes Backup
    - Keine Bloatware, Virenscanner, etc...
    - Support bei Familie/Freunden tendiert gegen Null
    - Müllt mit der Zeit nicht zu (kA, ob das bei Win. immer noch so ist)
    - tbc...

  4. Re: MacOS Vorteil?

    Autor: Kondratieff 31.10.18 - 12:01

    vbot schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Da hier oft MacOS als Vorteil genannt wird, frage ich mich welche das genau
    > sind, ABGESEHEN von der Unix-Tatsache.
    >
    > IMHO größte Nachteile im Alltagsbetrieb:
    >
    > UI nicht responsive: z.B. MacBook Pro + ein Thirdparty 4K Monitor völlig
    > unbrauchbar wegen allgemeiner Unschärfe (UI + Fonts)
    >
    > Finder / Datei-Manager: sperrig, unübersichtlich, fummelig, laggy.
    >
    > Mache ich irgendwas falsch?!

    Du machst im Grunde nichts falsch, denn du fragst ja nach. Das einzige, was ich dir "vorwerfen" könnte, ist, dass du wenig Einblick in die Arbeitsprozesse anderer Menschen hast, die womöglich in ganz anderen Bereich arbeiten und deshalb ganz andere Anforderungen haben.

    Ich persönlich könnte in vielen Sachen auch mit anderen Systemen arbeiten (wobei hier einige hoch spezialisierte Programme für MacOS geschrieben wurden), aber ich komme am besten mit MacOS zurecht und bin damit am produktivsten.

    Und das reicht im Grunde ja ;-)

  5. Re: MacOS Vorteil?

    Autor: Michael H. 31.10.18 - 12:04

    metafoo schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > - Support bei Familie/Freunden tendiert gegen Null
    > - Müllt mit der Zeit nicht zu (kA, ob das bei Win. immer noch so ist)
    > - tbc...

    Hab ich lustigerweise schon mehrere Kunden (wir machen normal keinen Applesupport) das ihre iMacs/Macbooks randvoll sind... obwohl sie nichts machen ausser Surfen, E-Mail schreiben und n paar Dokumente.

    Gut, die eine Dame mit ihrem Macbook hat ein 128GB Macbook und 59GB an Fotos drauf... Macbook voll... kann hinkommen, weiss ned wie viel das System so im Schnitt braucht

    Die andere Dame mit ihrem iMac hat ne 256GB HDD, ein überschaubares E-Mail Postfach und Dokumente und Bilder in ner Gesamtgröße von um die 40GB... hat noch 8MB Speicher voll... AppleCare sagt "Sorry, wir haben keine Ahnung warum das so ist... gehen sie zu ihrem IT Berater" und da wir ihr ein NAS für Ihre Überwachungskameras installiert haben auf dass sie dann via Web Zugreifen kann, sind das halt wir :P

    Und das Problem hab ich häufiger. Logs und Caches sind allesamt leer... die Leute machen nichts, aber auch NICHTS produktives mit den Systemen... lediglich einfachste Sachen wie Fotos, Dokumente und Musik und über Safari Netflix oder sonst was gucken... nichts spannendes... vllt noch E-Mail... dennoch hab ich bei fast allen die identischen Probleme, dass urplötzlich das System komplett voll ist.

    Wenns Probleme gibt, gibts keine trivialen Probleme...
    Wenn bei MacOS was nicht geht und man sagt "geht nicht..." finden sich die Leute damit ab und sagen ok.
    Wenn man sagt "geht OotB nicht... kostet nur 199¤ für die und die App, dann geht das"... sagen die Leute auch "was? hmm... ok"

    Bei Windows heissts immer "wieso geht das nicht, das hat zu gehen"

    Bei MacOS Daten auf ne Festplatte spielen, da der volle Speicher auf dem Macbook auf nen Windows PC verlagert werden soll... ja gut, kacke... NTFS brauchste erst ne App, die wieder 20¤ kostet... dann kannste NTFS Platten beschreiben...
    Gut, einfach in nem Format formatieren das bei beiden Systemen geht... fat gehen keine Dateien die größer als 2GB sind... exFAT würde gehen... gut..
    Kopierst alles an Daten was unter Bilder zu finden ist... 59GB... kk... guckst drauf, löscht erstmal alle normalen ordner dann vom Gerät runter... merkste, waren nur 3GB...
    Musste als nicht MacOS nutzer erstmal googlen... ah ok, i see i see... der Ordner Photos App hat 56GB, sind aber hauptsächlich datenbankden der app.. und keine Bilder
    ist alles in der Photo App als Datenbank hinterlegt... musste erst wieder exportieren...starteste den export... hmmm nix passiert... warteste mal 10 minuten... hmm immer noch nix... der Ordner auf der Festplatte ist leer... starteste den export der 13000 fotos nochmal, ne viertel std später... laufen beide exporte an und jetzt hab ich 26000 Bilder wovon einfach jedes Bild und jedes Video 2 mal drin ist... keine Lade oder Zeitanzeige wie lange es noch dauert nur dass es immer mehr bilder im Ordner werden... nichts... intuitiv finde ich da nichts...

    Der Finder ist ein Rotz, die Tastaturbelegung ein Graus und einige Sachen... mögen vielleicht in einer gewissen Art und Weise Gewohnheiten sein aus der Windows Umgebung und es mag auch zwischen Apple Geräten gut laufen... aber von Windows auf Apple ist es wesentlich einfacher, von Windows auf Android oder Linux ist es einfacher... nur von Apple in irgendeine andere Richtung ist es der reinste Graus..

  6. Re: MacOS Vorteil?

    Autor: Petterson 31.10.18 - 18:38

    Da kann ich nur zustimmen!


    dxp schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ui nicht responsive/third party 4k Monitor nicht brauchbar?
    > Woher kommen solche dämlichen Infos?
    > Ne bessere UI Skalierung als in macOS findest du in keinem anderes OS.

  7. Re: MacOS Vorteil?

    Autor: PhilSt 01.11.18 - 10:55

    vbot schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > UI nicht responsive: z.B. MacBook Pro + ein Thirdparty 4K Monitor völlig
    > unbrauchbar wegen allgemeiner Unschärfe (UI + Fonts)

    Vielleicht einfach nenen schrottigen Monitor gekauft? Ich betreibe meine MacBooks seit Jahren an verschiedenen 4k und UltraWide-Monitoren und das klappt in der Skalierung besser, in der Qualität nicht besser oder schlechter als unter Windows. Üblicherweise das größte Problem bei 4k-Displays sind lustigerweise die Kabel. Speziell alte HDMI-Kabel können hier allerhand Probleme verursachen, auch wenn ich unschärfe in diesem Zusammenhang noch nicht gesehen habe.

    > Finder / Datei-Manager: sperrig, unübersichtlich, fummelig, laggy.
    > Mache ich irgendwas falsch?!

    Ich war durch einen defekten Akku meines MacBooks eine Woche gezwungen, auch meinem Windows-Notebook produktiv zu arbeiten. Ergebnis - eine Woche Verdienstausfall. Warum? Weil einige Sachen einfach sogar auf einem nicht totkonfigurierten Windows mit WSL nicht an den Start zu bekommen waren. Beispiel Node.js - im Ubuntu 16 WSL konnte ich die benötigten Pakete nicht installieren, es gab immer wieder Fehler, die ich am Ende mit viel suchen auf die IO-Performance zurückführen konnte. Unter Windows konnte ich mit npm die Pakete installieren, der Build der Anwendung schlug aber fehl - mit völlig random Fehlermeldungen. Das Bauen wiederum funktionierte im WSL problemlos, wenn auch furchtbar langsam. Zweites Debakel - Docker. Wir hatten im Projekt mehrere Docker-Images die vorher unter MacOS, Linux und in Azure problemlos zu verwenden waren. Unter Windows führt kein Weg dahin, diese zu starten, obwohl mich auch unser DevOps Experte einen halben Tag lang unterstützt hatte (der überzeugt war das müsste an meinem Gerät liegen, es aber auch auf einem anderen Windows-Gerät nicht hinbekam, die Images zu starten).

    Fazit für mich - grundsätzlich gefällt mir Windows 10 inzwischen eigentlich ganz gut. Ich benutze das Windows-Notebook mit ext. GPU auch für Unity 3D und ähnliche private Spielereien sehr gerne. Aber produktiv Arbeiten fällt für mich damit flach.

    Am liebsten würde ich ein reines Linux dafür verwenden, da fehlen mir aber ein Haufen Anwendungen (deren OpenSource-Alternativen bei Projekten im Umfeld grosser Firmen keine Option sind) und ich muss leider so ein bisserl brechen, wenn ich die frickel-UIs sehe, mit denen ich ja doch einen Haufen Zeit verbringe.

    Insofern ist für MICH als Web-/Mobile-Developer MacOS im Moment einfach alternativlos.

  8. Re: MacOS Vorteil?

    Autor: LinuxMcBook 15.11.18 - 02:00

    PhilSt schrieb:
    > Ich war durch einen defekten Akku meines MacBooks eine Woche gezwungen,
    > auch meinem Windows-Notebook produktiv zu arbeiten. Ergebnis - eine Woche
    > Verdienstausfall.

    Eine WOCHE? :O

    Falls mein Thinkpad einen Defekt hat steht am nächsten Tag der Techniker vor der Tür und behebt den Fehler direkt hier. Den Ersatzakku kann ich aber ohnehin selber ran stecken...

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