Abo
  1. Foren
  2. Kommentare
  3. Mobile Computing
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › Obsoleszenz: Apple repariert…

Total verständlich.

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. Total verständlich.

    Autor: Luu 30.05.17 - 08:50

    Es wäre wirtschaftlich Unfug Ersatzteile für die alte Hardware auf Halde zu halten. Apple baut die Komponenten nicht selber; müsste demnach entweder vorsorglich größere Mengen einlagern, oder die Zulieferer überzeugen ihre veralteten Produktionsstrecken in Betrieb zu lassen.

    Versuche mal bei Dell oder HP einen sechs Jahre alten Laptop reparieren zu lassen.
    Abgesehen davon, dass Macbooks zu den wenigen Geräten zählen, die man nach so lange Zeit noch reparieren möchte. Leicht durch eBay Preise zu verifizieren.

    Den Titel hätte man weniger reißerisch wählen können. So "zahlreich" ist die Liste aus fünf Geräten (oder einfach "2011 Modelle") dann doch nicht.

  2. Re: Total verständlich.

    Autor: Dino13 30.05.17 - 09:01

    Wie sieht es denn aus bei Dell und HP? Wie alt darf da der Laptop sein? Das hört sich an als ob du dich auskennen würdest.

  3. Re: Total verständlich.

    Autor: Der schwarze Ritter 30.05.17 - 09:11

    Erm, gerade bei Dell und HP sind die Workstations ne halbe Ewigkeit lang noch reparierbar. Das liegt auch daran, dass teils bei beidem viel Wert auf Reparierbarkeit gelegt wurde und man das zur Not auch selbst machen kann. Schau dir mal die Elitebooks an, Klappe aufmachen, alles direkt und problemlos erreich- und tauschbar.

    Bei meinem vorherigen Arbeitgeber hatten wir ebenfalls Elitebooks im Einsatz, das älteste war von 2006 und wurde im Jahre 2015 nochmal repariert vom Kundendienst. Nicht kostenlos natürlich, aber doch repariert.

  4. Re: Total verständlich.

    Autor: NIKB 30.05.17 - 09:20

    Der schwarze Ritter schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Erm, gerade bei Dell und HP sind die Workstations ne halbe Ewigkeit lang
    > noch reparierbar.
    Es gibt einen Unterschied zwischen reparierbar und offiziell vom Hersteller supportet. Das is dir schon klar, oder?

  5. Re: Total verständlich.

    Autor: Anonymer Nutzer 30.05.17 - 09:38

    Ich bin auch kein großer Apple Fan mehr, finde aber auch, dass der Titel zum Apple Bashing einlädt. Ich wüsste nicht, warum ein Unternehmen außerhalb der Gewährleistungspflicht Reparaturaufträge entgegen nehmen sollte, abgesehen von Serienfehlern oder Rückrufaktionen.
    Es gibt genug Firmen, die gegen gutes Geld Apple Hardware reaprieren.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 30.05.17 09:39 durch PedroKraft.

  6. Re: Total verständlich.

    Autor: M.P. 30.05.17 - 09:48

    Das Posting zu Ende lesen wäre manchmal angebracht, vor dem Antworten

    > ... das älteste war von 2006 und wurde im Jahre 2015 nochmal repariert vom
    > Kundendienst....

    2015 - 2006 = 9 Jahre...
    2017 - 2011 = 6 Jahre...

  7. Re: Total verständlich.

    Autor: zonk 30.05.17 - 10:41

    Der schwarze Ritter schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Bei meinem vorherigen Arbeitgeber hatten wir ebenfalls Elitebooks im
    > Einsatz, das älteste war von 2006 und wurde im Jahre 2015 nochmal repariert
    > vom Kundendienst. Nicht kostenlos natürlich, aber doch repariert.

    Danke, das erste Posting welches einen Einblick auf die Zeiten bei anderen Herstellern liefert. Es ist noch die Frage was es war.

    Klar repariert dir heute auch ein AppleServicePartner noch ein 2006er notebook, wenn es nur darum geht einen Disk oder einen Ramriegel zu tauschen. Mainboard kriegst aber sicher keines mehr.

  8. Re: Total verständlich.

    Autor: luarix 30.05.17 - 10:54

    zonk schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Der schwarze Ritter schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Bei meinem vorherigen Arbeitgeber hatten wir ebenfalls Elitebooks im
    > > Einsatz, das älteste war von 2006 und wurde im Jahre 2015 nochmal
    > repariert
    > > vom Kundendienst. Nicht kostenlos natürlich, aber doch repariert.
    >
    > Danke, das erste Posting welches einen Einblick auf die Zeiten bei anderen
    > Herstellern liefert. Es ist noch die Frage was es war.
    >
    > Klar repariert dir heute auch ein AppleServicePartner noch ein 2006er
    > notebook, wenn es nur darum geht einen Disk oder einen Ramriegel zu
    > tauschen. Mainboard kriegst aber sicher keines mehr.

    Ein defektes Mainboard wäre ohnehin ein wirtschaftlicher Totalschaden. Da kannst Du dir auch gleich ein neues Gerät kaufen.

  9. Re: Total verständlich.

    Autor: M.P. 30.05.17 - 11:14

    Naja, ich hatte für gewisse Außeneinsätze noch einen GALEP-EPROM Programmer mit Parallelport im Notebook-Rucksack.
    Ich war dann einigermaßen enttäuscht, als mein neuer Notebook keinen Parallelport mehr hatte. Da die Docking-Station aber einen Parallelport hatte, gab es vom Chef kein OK für einen GALEP mit USB-Anschluss, und ich musste die Docking Station auch mitschleppen...
    Inzwischen gibt es für den GALEP keine Treiber mehr für die aktuellen Windows-Versionen, und die Geräte, die ich vor Ort warten musste, sind auch alle verschrottet...

    In Einzelfällen gibt es also durchaus für einige Zeite eine Motivation ein altes Gerät am Leben zu halten.

  10. Re: Total verständlich.

    Autor: Luu 30.05.17 - 14:34

    Dell konnte/wollte bei mein Inspiron 15 nachdem es zwei Jahre aus der Garantie raus war kein neues Systemboard liefern, obwohl wir als Firma (arvato systems) dort früher hunderte Geräte im Jahr abgenommen haben.

    Generell habe ich mit Dell Service nur seltsame Erfahrungen gemacht, was Laptop Reparaturen angeht (bei Servern hingegen ausschließlich gute).
    Einmal waren in der Garantiezeit zwei der vier Gumminoppen unter meinem Laptop abgegangen. RMA gestartet, Rückruf bekommen, ob sie mir die Ersatzteile einfach zusenden können und ich sie selber installiere. Klar, gerne. Am nächsten Morgen kam UPS mit vier Schuhkarton großen Schachteln, in jeder ein noch mal in Plastiktüte verpacktes Gummifüßchen.

  11. Re: Total verständlich.

    Autor: badman76 30.05.17 - 15:56

    Es ist ein großer Unterschied, ob es um eine Reparatur geht oder den Support von einer Modell-Reihe. Ich weiß aus eigener Erfahrung, dass z.B. Dell für ihre Business-Enduser-Geräte ab dem Verkaufstart einer Modell-Reihe 5 Jahre lang garantierten Support leisten zu können und das nicht nur auf HW sondern auf 100% alle Belange rund um das Gerät.

    Das wird bei anderen Anbietern von Business-Geräten (HP, Lenovo, etc.) ähnlich sein.

    Ein 11 Jahre altes Gerät zu reparieren kann auch eigentlich jeder bessere "Schrauberladen".

    Man sollte auch evtl. den Original-Artikel von Apple lesen und verstehen können, was genau gemeint ist. Die Reparatur allein ist damit nicht gemeint.

  12. Re: Total verständlich.

    Autor: thorben 30.05.17 - 17:07

    Der schwarze Ritter schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Erm, gerade bei Dell und HP sind die Workstations ne halbe Ewigkeit lang
    > noch reparierbar. Das liegt auch daran, dass teils bei beidem viel Wert auf
    > Reparierbarkeit gelegt wurde und man das zur Not auch selbst machen kann.
    > Schau dir mal die Elitebooks an, Klappe aufmachen, alles direkt und
    > problemlos erreich- und tauschbar.
    >
    *hust*
    bei den neuen leider nicht mehr...

  13. Re: Total verständlich.

    Autor: recluce 30.05.17 - 20:52

    Luu schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Es wäre wirtschaftlich Unfug Ersatzteile für die alte Hardware auf Halde zu
    > halten. Apple baut die Komponenten nicht selber; müsste demnach entweder
    > vorsorglich größere Mengen einlagern, oder die Zulieferer überzeugen ihre
    > veralteten Produktionsstrecken in Betrieb zu lassen.
    >
    > Versuche mal bei Dell oder HP einen sechs Jahre alten Laptop reparieren zu
    > lassen.

    Kein Problem bei Dell (Business Reihe, die Consumer-Geräte kenne ich nicht), da sind sogar sechs Jahre internationale NBD On Site Garantie möglich. Ende 2016 bekam mein Dell Precision M4500 Notebook aus 2010 so noch kurz vor Garantieende eine neue Tastatur und eine neue Netzteilbuchse. Anruf bei Dell Kanada (Notebook aus Deutschland) und einen Tag später stand der Techniker auf der Matte, selbst die deutsche Tastatur war innerhalb des einen Tages verfügbar.

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Zum Login

Stellenmarkt
  1. ITEOS, Karlsruhe
  2. BWI GmbH, Meckenheim
  3. Mentis International Human Resources GmbH, Großraum Nürnberg
  4. Schaltbau GmbH, München

Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Spiele-Angebote
  1. (-88%) 3,50€
  2. 4,19€
  3. 49,94€


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Super Mario Maker 2 & Co.: Vom Spieler zum Gamedesigner
Super Mario Maker 2 & Co.
Vom Spieler zum Gamedesigner

Dreams, Overwatch Workshop und Super Mario Maker 2: Editoren für Computerspiele werden immer mächtiger, inzwischen können auch Einsteiger komplexe Welten bauen. Ein Überblick.
Von Achim Fehrenbach

  1. Nintendo Akku von überarbeiteter Switch schafft bis zu 9 Stunden
  2. Hybridkonsole Nintendo überarbeitet offenbar Komponenten der Switch
  3. Handheld Nintendo stellt die Switch Lite für unterwegs vor

Energie: Wo die Wasserstoffqualität getestet wird
Energie
Wo die Wasserstoffqualität getestet wird

Damit eine Brennstoffzelle einwandfrei arbeitet, braucht sie sauberen Wasserstoff. Wie aber lassen sich Verunreinigungen bis auf ein milliardstel Teil erfassen? Am Testfeld Wasserstoff in Duisburg wird das erprobt - und andere Technik für die Wasserstoffwirtschaft.
Ein Bericht von Werner Pluta

  1. Autos Elektro, Brennstoffzelle oder Diesel?
  2. Energiespeicher Heiße Steine sind effizienter als Brennstoffzellen
  3. Klimaschutz Großbritannien probt für den Kohleausstieg

Mobilfunktarife fürs IoT: Die Dinge ins Internet bringen
Mobilfunktarife fürs IoT
Die Dinge ins Internet bringen

Kabellos per Mobilfunk bringt man smarte Geräte am leichtesten ins Internet der Dinge. Dafür haben deutsche Netzanbieter Angebote für Unternehmen wie auch für Privatkunden.
Von Jan Raehm

  1. Smart Lock Forscher hacken Türschlösser mit einfachen Mitteln
  2. Brickerbot 2.0 Neue Schadsoftware möchte IoT-Geräte zerstören
  3. Abus-Alarmanlage RFID-Schlüssel lassen sich klonen

  1. Apollo 11: Armbanduhr im Raumschiffstil kommt zum Mondlandungsjubiläum
    Apollo 11
    Armbanduhr im Raumschiffstil kommt zum Mondlandungsjubiläum

    Auf Kickstarter finanzieren die Uhrenmacher von Xeric die Apollo 11 Automatic Watch. Diese Uhr soll den 50. Jahrestag der Mondlandung feiern und ist in Kooperation mit der US-Raumfahrtbehörde Nasa entstanden. Das Produkt ist erst einmal auf 1.969 Stück limitiert.

  2. Windows 10: Windows-Defender-Dateien werden als fehlerhaft erkannt
    Windows 10
    Windows-Defender-Dateien werden als fehlerhaft erkannt

    Der System File Checker in Windows 10 markiert neuerdings Dateien des Windows Defender als fehlerhaft. Der Bug ist auch Microsoft bekannt. Das Problem: Die neue Version des Defenders verändert im Installationsimage verankerte Dateien. Der Hersteller will das mit einem Update von Windows 10 beheben.

  3. Keystone: Mechanische Tastatur passt Tastendruckpunkte den Nutzern an
    Keystone
    Mechanische Tastatur passt Tastendruckpunkte den Nutzern an

    Die auf Kickstarter finanzierte Keystone ist eine mechanische Tastatur mit Hall-Effekt-Schaltern. Diese können die Druckstärke registrieren. Eine Software ermöglicht es der Tastatur, das Tippverhalten der Nutzer zu analysieren und Druckpunkte entsprechend anzupassen.


  1. 10:00

  2. 13:00

  3. 12:30

  4. 11:57

  5. 17:52

  6. 15:50

  7. 15:24

  8. 15:01