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Zum Thema Obsoleszenz und Recht auf Reparatur - ein Fallbeispiel

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  1. Zum Thema Obsoleszenz und Recht auf Reparatur - ein Fallbeispiel

    Autor: rsaddey 30.05.17 - 22:54

    Ich bin Programmierer und nutze ein Macbook Pro Early 2011. Und ein (wegen des Grafik- Serienfehlers innerhalb von 12 Stunden nach dem Blackout impulsgekauftes) Mid 2014 Modell.

    Als Arbeitsgerät gefällt mir mein alter Early 2011 sogar besser als neuere Modelle, wegen der zahlreichen eingebauten Schnittstellen (die in aktuellen Pro Macbooks auf EINE reduziert wurden). Er hat kein Retina (was angesichts meiner "Hühner"-Augen auch "Perlen vor die Säue" wäre), aber einen in der täglichen Arbeit im Laufe der Jahre ermatteten Akku :-(

    Ich im beim Genius im Apple Store: "Der ist ja vintage! [korrekt wäre für Europa: Obsolete] Da können wir keinen Akku mehr bestellen. Ich empfehle Ihnen mal zu googlen, ich gebe Ihnen hier mal ein paar Stichworte. Dann kaufen Sie den Akku bei eBay und gehen mit dem Akku zu ****. Da kann der Akku dann eingebaut werden".

    Ich: "Aber *** ist doch ein toller Apple-Händler, der kann doch den Akku für mich selber bestellen und dann einbauen!?".

    Genius: "Das darf er nicht!"

    Ich: "Ach so (frei nach Loriot: Das ist gestreift)"

    Klar habe ich dann einen Akku in Holland bestellt und - entgegen aller Warnhinweise und Verbote auch selbst eingebaut - ein Kinderspiel. Funktioniert 1A.

    Hätte aber auch schiefgehen können: Der Akku explodiert in der Kabine eines Flugzeuges (ausgerechnet auch noch auf einem Air Berlin Flug...). Und wer ist schuld: Ich! Und keine Haftpflichtversicherung hilft mir dabei, da ich ja gröblich fahrlässig gehandelt habe.

    Wirtschaftlicher Ruin und Suizid des Konsumenten als gerechte Strafe für Konsumverweigerung?

  2. Re: Zum Thema Obsoleszenz und Recht auf Reparatur - ein Fallbeispiel

    Autor: SelfEsteem 30.05.17 - 23:27

    Heissen die Typen in DE echt ebenfalls "Genius"? Kommen die sich da nicht verarscht vor mit dem Titel?
    Die meisten Menschen duerften das Wort wohl fast ausschliesslich sarkastisch nutzen. Wenn ich jemanden mit "Hey, Genius" anspreche, folgt eigentlich immer ein abwertender Kommentar ueber den Geisteszustand des Gegenuebers.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 30.05.17 23:28 durch SelfEsteem.

  3. Re: Zum Thema Obsoleszenz und Recht auf Reparatur - ein Fallbeispiel

    Autor: rsaddey 30.05.17 - 23:35

    Sei nicht so boshaft :-)

    Also "meine" Genies (bisher nur 3) waren alle lieb und ergebnisorientiert.

    Aber eben im Rahmen der Ihnen von Äpel vorgegebenen Grenzen...

    Auch sonst ist nicht alles nur schwarz oder weiß: Apples "second level" hat mir schon ein neues MB "für lau" spendiert: Code "CS" (costumer satisfaction), ohne wenn und aber.

  4. Re: Zum Thema Obsoleszenz und Recht auf Reparatur - ein Fallbeispiel

    Autor: SelfEsteem 30.05.17 - 23:46

    Ne, ich wollte die Leute jetzt auch nicht abwerten. Ich bin ueberzeugt, dass da zumindest ein ordentlicher kompetenter Anteil dabei ist, aber der Job-Titel wuerde mich echt fertig machen ;)

  5. Re: Zum Thema Obsoleszenz und Recht auf Reparatur - ein Fallbeispiel

    Autor: rsaddey 31.05.17 - 00:15

    Kann schlicht auch meine Schuld sein - bin anglophil und weiß nicht mal genau, wie sie hier bei uns in DLand wirklich heißen.

    Nachgeguckt: "Genius Bar: Vereinbare einen Termin an der Genius Bar im Apple Store und hol dir Hilfe von einem Apple Experten."

    Also eine Radio Eriwan Antwort: Am "Genius Bar" (BTW, main Favorit: Long Island Ice Tea) erwarten mich "Apple Experten" :-)

    Zurück zum Thema: Frankreich hat seit kurzem ein (Anti-) Obsoleszenz-Gesetz. Ziemlich mickrige Wirkung ist hier bei Apple, dass sie einen eigenen Artikel für Frankreich im Internet haben, in dem sie (wie gefordert) öffentlich (und in französischer Sprache) darauf hinweisen, dass 5 Jahre nach Produktionsende "nichts mehr geht": http://images.apple.com/fr/legal/statutory-warranty/France_Statutory_Warranty.pdf

    BTW: In DLand sind "normale" Computer inzwischen schon nach drei Jahren vollständig abgeschrieben. Andersum: Mann sollte sich darübet im klaren sein, dass, egal und wie auch immer, der Kaufpreis eines Computers nur 3 (bis max. 5) Jahre lang "hält".

    Leasingverträge sind für gewerbliche Anwender (und werden heftigst genutzt). Für das Segment der Privatkunden ist nun "Miete statt Eigentum" angesagt. Im Softwarebereich schon eingeführt, z.B. bei "Office 365". Im Hardwarebereich versucht sich z.B. Otto (?) schon daran, braune (und auch weiße?) Ware zu vermieten, statt zu verkaufen.

    M.E. ist das "die" Zukunft :-) Aber auch: Wenn der Konsum zur Flatrate mutiert, sollte auch das Salär zum bedingungslosen Grundeinkommen werden. Noch zieren sich die Unternehmer, aber m.E. öffnet sich hier für sie - unter geeignetem rechtlichen Rahmenbedingungen - eine weitere attraktive Möglichkeit, Gewinne zu kapitalisieren und Verluste zu sozialisieren :-)



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 31.05.17 00:18 durch rsaddey.

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