1. Foren
  2. Kommentare
  3. Mobile Computing
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › Roboter im Praxistest: Kein…

Klappt bestens

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. Klappt bestens

    Autor: phade 16.10.15 - 12:48

    Hi,

    ich habe seit nun 6 Jahren einen grossen Robomow auf über 2000m2 laufen, funktioniert bestens für die, die glatte Kanten und Flächen haben. Wo er führt sollte es eben flach sein, kleine 1cm-Kanten macht er aber mit.

    Die beschriebenen Probleme kann ich nicht nachvollziehen. Wer mit dem Spaten hantiert, muss halt wissen, wo der Draht läuft. Rundungen, Bäume aussparen etc sind kein Problem, wenn man den Draht richtig verlegt (ich selbst hab mittlerweile eine kleine Garage für den Robi. Wenn man weiss, wie der aus- und wieder einparkt und dann den Draht richtig legt, geht das bestens). Wer nicht weiss, wann sein Robi läuft und dann nicht mal vorher durch den Garten geht und die Harke oder das Hundespielzeug wegräumt, ist selber Schuld und soll halt weiter von Hand mähen.

    Problematischer sind die Probleme, die erst im langjährigen Betrieb auftreten.
    Z.B. gehen die Motoren realtiv schnell platt. Mittlerweile werden von guten Geräten bürstenlose verwendet, darauf sollte man achten (bei meinem gab es die leider nicht und der hat drei Motoren und die wurden schon 2x getauscht und sind bald wieder fällig, er wird langsam wieder laut).
    Ameisennester in der Ladestation war auch ein häufiges Problem, verursachen zu gerne Kurzschlüsse. Mittlerweile lege ich 1-2x pro Saison Ameisenköder in die Ladestation.
    Falls Bäume auch mal grosse, tote Äste abwerfen oder nach einem Sturm muss man die Fläche schonmal aufräumen und abharken, bevor er wieder laufen kann (dicke Äste und auch Kienäppel sind einfach nicht gut für die Messer).
    Und nach 3-4 Jahren ist jeder Akku hin.

    Klassiker sind auch: Besitzer reinigen ihre Robis von unten mit dem Gartenschlauch und wundern sich dann über Rost im Gerät. Die Dinger sind nur von OBEN dicht ! Oder der Hund buddelt Löcher im Garten. Nagetieren, Katzen und frei laufenden Kaninchen scheinen die Isolierung der Stromkabel auch zu schmecken, sollte man schon tief einbuddeln oder mit Katensteinen abdecken ...

    Stromkosten, selbst bei der Fläche sind pro Saison so 50 EUR, für die Zeitersparniss und den immer perfekt geschnittenen Rasen ist das absolut zu vertreten.
    Toll wäre ein Solarpanel als passendes Zubehör vom Hersteller, kann man sich aber auch ein Mini-Joule ranhängen, muss bloss einen Puffer einbauen, denn ohne Strom fangen die Robis ganz fürchterlich zu piepen an.

    Mulchen ist perfekt für jeden Rasen, kein Abschnitt und der Rasen ist wesentlich gesünder. Aber: nach 6 Jahren ist der Rasen ca. 2cm höher ! Da muss man dann schon mal an den Kanten wieder auffüllen. Dafür ist der Draht dann aber auch richtig gut eingewachsen.

    Wer schlau ist und neuen Rasen plant, lässt den Draht von einem erfahrenen Nutzer oder Profi verlegen und legt dann gleich den Rollrasen drüber.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 16.10.15 12:57 durch phade.

  2. "Zeitersparnis"

    Autor: dabbes 16.10.15 - 13:28

    die ist wohl relativ. Sich mit der Technik außeinandersetzen, die kleinen und größeren Problemchen, da geht schon viel Zeit bei drauf.

    Ok bei 2000m² ist das natürlich was anderes. Die meisten dürften aber eher Gärten der <250m² Kategorie haben.

  3. Re: "Zeitersparnis"

    Autor: Anonymer Nutzer 16.10.15 - 14:07

    Ich habe ein 500 m² Grundstück, wovon Circa 250 m² Rasen in L Form sind.
    Die Rasen Fläche ist durch 10 cm hohe Kantsteine umrandet, damit die Erde aus dem höher angelegtem Blumenbeet nicht entweicht.
    Auf der Rasen Fläche befindet sich zusätzlich noch ein Teich, welcher nur von drei Seiten umrandet ist, weil sich drum herum ein Pflanzenbeet befindet.

    Ich hab bis jetzt mehrere Roboter ausprobiert, doch alle sind Sie am Teich gescheitert, entweder Sie wollten in denn Teich, oder aber sind immer gegen die Umrandung gefahren und waren danach verbeult und zerkratzt.

    Kann man denn Teich auch per Kabel irgendwie umranden, damit der Roboter weißt das es sich um Sperrgebiet handelt, denn bis jetzt gab es immer nur ein Kabel welches am Rasenrand angebracht werden musste.

  4. Re: "Zeitersparnis"

    Autor: phade 16.10.15 - 15:21

    Ja, das steht bei Robomow sogar im Handbuch. Ist jetzt schwierig zu erklären, ich probiers mal.

    Also läufst du mit dem Draht dein L lang und dort wo die äussere Kante des L's am nächsten zum Teich ist, macht du eine 90Grad-Biege zum Teich, läufst um den Teich drumrum, bis du wieder an dem Anfang des Teichkreises bist, dann eng und parallel wieder zum Rand deines L's und dann erst wieder den Draht im L fertig verlegen, bist du wieder bei der Ladestation bist.

    Dort, wo die beiden Drähte zwischen Rand vom L und Teich jetzt ganz dicht aneinander liegen, hast du in der Induktionsschleife nun eine positive und eine negative Polung nebeneinander und das ignoriert der Mäher, plus und minus gleich Null. Er fährt weiterhin auf deinem ganzen Rasenstück rum.
    Um den Teich ist nun aber die Schleife gelegt und dort hebt sich ja keine Polung auf, er fährt nicht mehr rein.

    So "spart" man auch Bäume aus. Der Kreis sollte aber mindestens 2m Durchmesser haben.

  5. Re: "Zeitersparnis"

    Autor: phade 16.10.15 - 15:28

    Für gaaanz komische geschnittene Flächen gibt es auch extra Signalgeber als Zubehör, mit Batterie oder Stromanschluss.

    Falls also jemand schon ne Schleife hat und dann feststellt, dass irgendwo was stört oder der Garten mal mit einem neuen Podest oder einem Beet ausgebaut wird, zieht man einfach nochmal Draht um "das Neue" und hängt einen weiteren Signalgeber ran und der Robi klammert den Bereich dann auch wieder brav aus ...

  6. Re: "Zeitersparnis"

    Autor: Phreeze 16.10.15 - 16:08

    dabbes schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > die ist wohl relativ. Sich mit der Technik außeinandersetzen, die kleinen
    > und größeren Problemchen, da geht schon viel Zeit bei drauf.
    >
    > Ok bei 2000m² ist das natürlich was anderes. Die meisten dürften aber eher
    > Gärten der <250m² Kategorie haben.

    das macht allerdings auch Spass :) ist wie mit Linux hantieren auf einem Pi: kostet Zeit, macht aber Spass :)


    ich würde gern mal Pics sehen von seiner Robo-Hütte und dem Garten, wär cool :)

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Zum Login

Stellenmarkt
  1. CITTI Handelsgesellschaft mbH & Co. KG, Kiel
  2. Swagelok München B.E.S.T. Fluidsysteme GmbH München, Garching
  3. PROSOZ Herten GmbH, Herten (Ruhrgebiet)
  4. IAV GmbH, München

Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Top-Angebote
  1. (u. a. externe HDDs für PS4/XBO reduziert und Transformers 5 Movie Collection für 19,99€)
  2. (aktuell u. a. Acer XB241YU 165 Hz/WQHD für 349€ + Versand statt 438,44€ im Vergleich)
  3. 49,90€ + Versand (Vergleichspreis ca. 69€ + Versand)
  4. (u. a. Hitman 2 für 7,99€ und Ghost Recon Wildlands für 12,99€)


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Dreams im Test: Bastelwastel im Traumiversum
Dreams im Test
Bastelwastel im Traumiversum

Bereits mit Little Big Planet hat das Entwicklerstudio Media Molecule eine Kombination aus Spiel und Editor produziert, nun geht es mit Dreams noch ein paar Schritte weiter. Mit dem PS4-Titel muss man sich fast schon anstrengen, um nicht schöne Eigenkreationen zu erträumen.
Ein Test von Peter Steinlechner

  1. Ausdiskutiert Sony schließt das Playstation-Forum
  2. Sony Absatz der Playstation 4 geht weiter zurück
  3. PS4-Rücktasten-Ansatzstück im Test Tuning für den Dualshock 4

Geforce Now im Test: Nvidia nutzt einzigartige CPU und GPU
Geforce Now im Test
Nvidia nutzt einzigartige CPU und GPU

Wer mit Nvidias Geforce Now spielt, bekommt laut Performance Overlay eine RTX 2060c oder RTX 2080c, tatsächlich aber werden eine Tesla RTX T10 als Grafikkarte und ein Intel CC150 als Prozessor verwendet. Die Performance ist auf die jeweiligen Spiele abgestimmt, vor allem mit Raytracing.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Cloud Gaming Activision Blizzard zieht Spiele von Geforce Now zurück
  2. Nvidia-Spiele-Streaming Geforce Now kostet 5,49 Euro pro Monat
  3. Geforce Now Nvidias Cloud-Gaming-Dienst kommt noch 2019 für Android

Wolcen im Test: Düster, lootig, wuchtig!
Wolcen im Test
Düster, lootig, wuchtig!

Irgendwo zwischen Diablo und Grim Dawn: Die dreckige Spielwelt von Wolcen - Lords Of Mayhem ist Schauplatz für ein tolles Hack'n Slay - egal ob offline oder online, alleine oder gemeinsam. Und mit Cryengine.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Project Mara Microsoft kündigt Psychoterror-Simulation an
  2. Active Gaming Footwear Puma blamiert sich mit Spielersocken
  3. Simulatoren Nach Feierabend Arbeiten spielen

  1. Neue Infrastruktur: Berliner Kammergericht darf wieder ins Landesnetz
    Neue Infrastruktur
    Berliner Kammergericht darf wieder ins Landesnetz

    Fast ein halbes Jahr hat das Berliner Kammergericht nach einem Trojaner-Angriff im Notbetrieb gearbeitet. Nun soll das Gericht wieder ans Berliner Landesnetz angeschlossen werden - mit Laptops, die die Mitarbeiter statt USB-Sticks mit nach Hause nehmen können.

  2. EU-Kommission: Behördenmitarbeiter sollen Signal verwenden
    EU-Kommission
    Behördenmitarbeiter sollen Signal verwenden

    Nach Datenpannen und Spionage setzt die EU-Kommission auf den Messenger Signal. Allerdings kann der Messenger nicht zur Kommunikation mit dem EU-Parlament eingesetzt werden - dort verbietet die IT-Abteilung die Installation und verweist auf Whatsapp.

  3. Shopify: Libra Association bekommt neues Mitglied
    Shopify
    Libra Association bekommt neues Mitglied

    Nach zahlreichen prominenten Abgängen im letzten Jahr bekommt Facebooks Digitalwährung Libra neuen Schwung: Die E-Commerce-Plattform Shopify tritt dem Projekt bei. Damit könnten rund eine Million Händler die Digitalwährung nutzen, sofern sie wie angekündigt dieses Jahr kommt.


  1. 15:33

  2. 14:24

  3. 13:37

  4. 13:12

  5. 12:40

  6. 19:41

  7. 17:39

  8. 16:32