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Was sagt eigentlich der Wettbewerb dazu?

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  1. Was sagt eigentlich der Wettbewerb dazu?

    Autor: Anonymer Nutzer 04.05.14 - 16:57

    Mich würde mal interessieren, was der Wettbewerb davon hält und bin gespannt, ob da noch Klagen wegen unlauterem Wettbewerb kommen. Auch die Verbraucherzentrale(n) gucken sich die Sache hoffentlich mal an.

    Es gab scheinbar einige Leute, welche Schokoriegel/Schokolade bei Shell gekauft haben. Abgesehen von einigen wenigen, die ihre Vorräte ständig dort auffüllen dürften die meisten nur wegen dieser Aktion die Schokoriegel dort gekauft haben. Ebenso dürfte es einige gegeben haben, die auch nur wegen der Aktion bei Shell getankt haben.
    Aus Sicht anderer Tankstellen und Süßigkeitenverkäufer sollte das doch unlauterer Wettbewerb sein.

    Ich bin echt mal gespannt ob von dieser Seite Shell noch Probleme bekommt. Was denkt ihr?

  2. Re: Was sagt eigentlich der Wettbewerb dazu?

    Autor: tribal-sunrise 04.05.14 - 18:00

    Da es ja jedem anderen Unternehmen freisteht ebenfalls ein Treuesystem einzuführen (bzw. Die meisten Konkurrenten das ja ebenfalls bereits betreiben) sehe ich nicht den Verstoß gegen genau was? Es wurde nichts unter wert _verkauft_ - es wurden punkte gegen sachprämien getauscht und den Kurs legt das Unternehmen selbst fest - was auch nicht verboten ist

  3. Re: Was sagt eigentlich der Wettbewerb dazu?

    Autor: Anonymer Nutzer 04.05.14 - 18:23

    Durch das Lockangebot "Kindle Paperwhite" wurden potentielle Käufer von Schokoriegeln und Sprit vom Wettbewerb nach Shell gelockt.

  4. Re: Was sagt eigentlich der Wettbewerb dazu?

    Autor: tribal-sunrise 04.05.14 - 19:59

    Von Lockangeboten wird i.d.R. nur gesprochen wenn ein Anbieter Werbung für ein Produkt macht welches er nur in geringsten Mengen zur Verfügung hat und die Menge zudem verschweigt. Dass das Angebot "solange Vorrat reicht" ist war bekannt und bei Bevorratung in fünfstelliger Zahl kann man dem Anbieter auch keinen Vorwurf machen sich zu wenig an Lager gelegt zu haben. Da gab es schon ganz andere Nummern im deutschen Markt wo LCDs zu Schnäppchenpreisen verkauft wurden aber jede Filiale in Deutschland nur 1 Stück hatte und selbst dort griffen weder Verbraucherschutz noch Konkurrent ein.

    Und nochmal: der Kunde hat nur die Schokolade, Sprit usw. _gekauft_ und dies ja auch bekommen. Er wurde hier zu keinem Zeitpunkt benachteiligt. Er kann die Schokolade essen und den Sprit verfahren auch wenn er keinen Kindle hat. Ich kann hier keinen juristischen Grund erkennen gegen Shell vorzugehen. Auch sind die Punkte ja nicht verfallen und es gibt noch andere Prämien gegen die der Kunde diese einlösen kann. Dass diese weniger "wert" sind ist vllt. moralisch gesehen "unschön" für den Kunden aber auch dies ergibt für mein Rechtsempfinden keinen Grund zu einer Klage oder ähnlichem.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 04.05.14 20:02 durch tribal-sunrise.

  5. Re: Was sagt eigentlich der Wettbewerb dazu?

    Autor: Anonymer Nutzer 04.05.14 - 22:08

    Es geht nicht darum das Kunden klagen sondern der Wettbewerb, lesen und verstehen hilft!

  6. Re: Was sagt eigentlich der Wettbewerb dazu?

    Autor: tribal-sunrise 04.05.14 - 22:13

    Ich habe nichts anderes geschrieben - meine Aussagen waren alle allgemein - sowohl auf Konkurrenz, Verbraucherschutz, Kunde etc. etc. bezogen - also nimm Dir Deinen Tipp selbst nochmal zu Herzen



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 04.05.14 22:15 durch tribal-sunrise.

  7. Re: Was sagt eigentlich der Wettbewerb dazu?

    Autor: Anonymer Nutzer 04.05.14 - 22:36

    Du hast dich schon sehr klar auf Klagemöglichkeiten von Kunden bezogen, da kannste dich nicht raus reden!

    Wenn ein Artikel für einen Monat beworben wird und dann nur 3 Stunden verfügbar ist (wenn der Server Standgehalten hätte nochmals deutlich weniger) und Shell den Bedarf anhand vorhandener Clubsmartkarten recht gut hätte abschätzen können kann man auch hier von einem Lockvogelangebot sprechen. Zudem war die Menge erst kurz vor beginn der Aktion bekannt und "Solange der Vorrat reicht" ist nicht ausreichend.

  8. Re: Was sagt eigentlich der Wettbewerb dazu?

    Autor: tribal-sunrise 04.05.14 - 23:02

    Zitat: "Verbraucherschutz (...) Konkurrent (...) Kunden" - also wenn das nicht allgemein ist?

    Wdh.(zum wievielten Mal?): Es wurde hier nichts _verkauft_ im Grunde kann man alle diesbzgl. Rechtsgrundlagen für diesen Fall "in die Tonne kloppen". Niemand hat für den Bestellvorgang Geld überwiesen oder wurde benachteiligt. Es fand ein Tausch von Punkten gegen Ware statt und sonst nichts.

  9. Re: Was sagt eigentlich der Wettbewerb dazu?

    Autor: Sukram71 04.05.14 - 23:39

    Wer für 15 euro Schokolade kauft und dafür ein 129 Euro Tablet haben will, der kann sich nicht auf das Wettbewerbsrecht berufen.

    10.000 Tablets sind genug. Da kann man nicht von unlauterem Lockangebot reden. Überlege mal, wie viel 10.000 Stück sind. Dafür brauchst du ein ganzes Lager.

    Die Leute habe ihr gekauftes Benzin bzw ihre Schokolade bekommen. Auf mehr gibt es keinen Anspruch.

    Es gibt für die Treuepunkte noch genug andere Prämien.

    Von vorne herein war klar, dass das ein begrenztes Angebote war.

    Wenn du das nicht einsiehst, dann verklage die halt und lass dir das kostenpflichtig vom Richter erklären. xD



    5 mal bearbeitet, zuletzt am 04.05.14 23:44 durch Sukram71.

  10. Re: Was sagt eigentlich der Wettbewerb dazu?

    Autor: gaym0r 05.05.14 - 07:47

    "Nur so lange der Vorrat reicht" hieß es. Wo soll das Problem sein?

  11. Re: Was sagt eigentlich der Wettbewerb dazu?

    Autor: gadthrawn 05.05.14 - 09:00

    tribal-sunrise schrieb:

    > Niemand hat für den Bestellvorgang Geld überwiesen oder wurde
    > benachteiligt.

    Sicher? Viele Leute kamen nicht auf die ShellSmart Seite. Auf der Shell.de Seite stand : überlastet, Aktion kann nicht wie geplant starten. Bitte um Geduld.

    Auf mydealz hatten die ersten schon gekauft, schrieben: Anderes Netz nutzen, VPN & Co.

    Also wurden die Kunden, die normal ins Netz gehen benachteiligt - da kam keine Seite.

  12. Re: Was sagt eigentlich der Wettbewerb dazu?

    Autor: Sukram71 05.05.14 - 09:17

    Na wenn man mit nur 3 Geräten die Kundschaft in seinen Laden lockt, dann zieht das natürlich nicht.... ;-)
    Aber hier sind es ja 10.000. Da ist das kein Problem.

  13. Re: Was sagt eigentlich der Wettbewerb dazu?

    Autor: tribal-sunrise 05.05.14 - 21:40

    Klar Shell hat natürlich vorsätzlich die Loadbalancer im DECIX manipuliert damit Herr Müller, Herr Kunze und Frau Schmidt über deutsche Netze nicht bestellen konnten.

    Dass schlicht Netzsegmente eben einfach schneller sind als andere ist natürlich völlig abwegig - auch dass bei solchen Auslastungen ggf. Sicherheitsmechanismen greifen die normalerweise DOS Attacken abweheren sollen und vllt. auch dadurch IP Blöcke ungewollt gesperrt wurden kommt wohl niemand in den Sinn. Es wird natürlich erstmal vermutet dass der Anbieter alles absichtlich und zum Nachteil einzelner Kunden macht.

  14. Re: Was sagt eigentlich der Wettbewerb dazu?

    Autor: gadthrawn 06.05.14 - 12:51

    tribal-sunrise schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Klar Shell hat natürlich vorsätzlich die Loadbalancer im DECIX manipuliert
    > damit Herr Müller, Herr Kunze und Frau Schmidt über deutsche Netze nicht
    > bestellen konnten.

    Decix kommt mit sehr viel größeren Datenmengen klar.

    > Dass schlicht Netzsegmente eben einfach schneller sind als andere ist
    > natürlich völlig abwegig - auch dass bei solchen Auslastungen ggf.
    > Sicherheitsmechanismen greifen die normalerweise DOS Attacken abweheren
    > sollen und vllt. auch dadurch IP Blöcke ungewollt gesperrt wurden kommt
    > wohl niemand in den Sinn. Es wird natürlich erstmal vermutet dass der
    > Anbieter alles absichtlich und zum Nachteil einzelner Kunden macht.

    Tja, eien IP-Adressneuvergabe sollte nach deiner These der Segmente ja nichts ändern, tat es aber.

    Und dass pünklich nach Ausverkauf der letzten Geräte die Seite wieder erreichbar wurde spricht gegen das Sperren. (Schau mal die Zeiten auf Drittseiten ala mydealz an.)

    Vielleicht einfach nur ein Verzögern, um das Angebot länger oben zu haben? Das nicht der letzte Depp merkt, dass nach 10 Sekunden alles weg ist? Das Shell System kennt ja anscheinend nicht mal Reservierungen.

    Aber ich erklär dir das mal so: Legst du was bei amazon bei Aktionen in den Warenkorb, bekommst du es am Ende auch.
    Legst du was bei Shell in den Warenkorb.. geht die Anzahl weiter runter und es war nicht mehr erhältlich.
    Kleiner, aber gemeiner Unterschied.

  15. Re: Was sagt eigentlich der Wettbewerb dazu?

    Autor: kinderschreck 06.05.14 - 21:30

    Bei über 2000 Shell Tankstellen macht das bei 10.000 auch grade mal 4,x Kindle pro Filiale.

  16. Re: Was sagt eigentlich der Wettbewerb dazu?

    Autor: tribal-sunrise 07.05.14 - 20:54

    Sorry ich vergaß die Zynismus tags - dass das nicht ernst gemeint war sollte wohl klar sein?

    Da es verschiedenste Varianten gab (bei manchen Leuten brachte bspw. ein Neustart des Routers etwas - bei anderen eben nicht) ist es blödsinnig hier eine Verschwörungstheorie zu wittern - bei einer Auslastungsspitze wie an diesem Tag kann eben viel passieren und es wird niemals alles nachvollziehbar sein. Wer sowas dann als geplante und gesteuerte Manipulation hinstellt glaubt auch noch an den Weihnachtsmann - das ist schon sehr weit hergeholt.

    Das geschilderte Szenario ist übrigens völliger Quatsch - selbstverständlich wurden und werden auch bei Amazon Bestände schon ausverkauft wenn sie im Warenprobe lagen und konnten dann nicht mehr bestellt werden. Außer bei den Tagesdeals - hier werden explizit Artikel für 15 Minuten geblockt. Im normalen Sortiment kann einem das aber natürlich genauso passieren.

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