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Wenn ich Chinese wäre
Autor: Computing Mobile 05.03.10 - 17:52
Wenn ich so ein China-Produzent wäre, würde ich aus China nach Deutschland versenden.
Billiger, besser, schneller.
Ggf. englische Limited mit 1 Pfund Buchwert zwischenschalten um den Import Einfuhrsteuer(19%)-Frei abzuwickeln.
Schade das Chinesen anscheinend fast nur nachmachen können anstatt endlich (wie Japaner) mal eigene Geschäftsideen auf den Markt zu bringen :-(((
Auf billige China-Yamakawa-BluRay-Player warten wir immer noch.
Sogar LG und Philips-BD-Player sollen unter 200 Euro zu haben sein. -
Re: Wenn ich Chinese wäre
Autor: hanchinese 05.03.10 - 18:49
> Auf billige China-Yamakawa-BluRay-Player warten wir immer noch.
Und warten darauf voraussichtlich bis in alle Ewigkeit. Oder was glaubst du, wie schnell die Einfuhr gestoppt wird, wenn irgend ein Patentinhaber "Aua, mein Patent ist verletzt!" schreit? Und Lizenzen dafür kriegen die doch freiwillig keine verkauft. -
Re: Wenn ich Chinese wäre
Autor: fertigt Notebooks 05.03.10 - 19:01
Chinesen haben vor 2 Jahren BD-Lizenzen erworben und sind dem BD-Konsortium beigetreten.
Hier gabs wohl keinen Bericht dazu. Bei digitalfernsehen.de aber soweit ich weiss.
Von daher ist sowas ausnahmsweise (Sisvel lässt Aussteller-Stände leer-räumen) nicht das Problem.
Auch EReader hätten Chinesen schon früher bringen können.
Die warten leider anscheinend immer erst, bis es was von Apple o.ä. gibt... . -
Re: Wenn ich Chinese wäre
Autor: IH FON 05.03.10 - 23:20
Wil müssen volhel walten, bis Apple Anlagen geliefelt hat, sonst haben wil nichts zum Produzielen.
Wil sind vely solly fül die Unannehmlichkeiten, wil sind in eile!
Mit fleundlichen Glüßen, IH FON! -
Re: Wenn ich Chinese wäre
Autor: notebooks shuttle 05.03.10 - 23:37
Chinesen und Taiwanesen und Koreaner bauen die meisten Marken-Geräte die Du täglich benutzt und die Dein Essen frisch halten und zubereiten.
Leute mit voll der Ahnung wie Du arbeiten sicher für die großen deutschen IT-Projekte die immer in Time&Budget sind und niemals versagen und den Vollen Vorteil fürs Volk liefern.
Wer nichts hat, hat Vorurteile.
Diese strukturieren seine kleine hörige hierarchistische hohle hirnlose Hunde-Welt in gut (WIR WIRR WIRR) und böse (die Anderen). Solche Leute endeten früher dankenswerterweise als Kanonenfutter. -
Re: Wenn ich Chinese wäre
Autor: IH FON 06.03.10 - 00:03
Nein, wir arbeiten mittlerweile für die großen amerikanischen IT-Projekte! Und was glaubst du was die Chinesen zu Hause bei sich machen, die bieten unsere Produkte an für einen Bruchteil des Preises.
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Re: Wenn ich Chinese wäre
Autor: lalalalalala 06.03.10 - 15:11
was soll die Englische Limited bringen???
Oder glaubst du, dass die Engländer das Zeug einfach so ins Land lassen? Dann bleibt die Steuer halt in England hängen und nicht in Deutschland. Was soll das dem Chinesen helfen? -
Re: Wenn ich Chinese wäre
Autor: guckt golem 07.03.10 - 10:19
Es gab schon Ärger, weil die 150 Euro Zoll-Grenze EBEN NICHT wie ERWARTET auch für die 19% Einfuhrsteuer mit erhöht wurde, sondern das Gesetz diesbezüglich abgeändert wurde.
England hat möglicherweise andere Import-Steuern oder vielleicht gar keine. Evtl kann auch eine deutsche GmbH das als Vorsteuer absetzen und es wäre kein Problem. Keine Ahnung. Aber 19% Umsatzsteuer müsste man dann zahlen. Also schlecht.
Aber Du musst eine Firma zwischenschalten, weil sonst der deutsche Kunde die 19% Aufschlag zahlen muss. Das macht einen 400-Euro-Laptop zu einem 500 Euro-Laptop.
Also muss man ein Land nehmen, mit einer geringen Umsatzsteuer. Luxemburg hat nur 10% wie jeder Skype-Bezahl-Kunde wissen dürfte.
Und weil fremde Devisen ins Land kommen, könnten auch Bestellungen aus dem Ausland (Deutschland) vielleicht sogar umsatz-steuer-frei sein. Das war ja schon früher oft so. Daher gibts am SaturnMediaMarkt in der Service-Abteilung auch den Schriftzug "tax refund" (Umsatzsteuer-Rück-Erstattung) für ausländische Besucher. -
Re: Wenn ich Chinese wäre
Autor: Unsinn. 08.03.10 - 08:38
Umsatzsteuer fällt immer an. Für den Endverbraucher.
Wer eine Firma hat, kann sich die gezahlte Vorsteuer zurückholen, sofern das Gut in der Firma bleibt, als Betriebsbedarf. Wird es dann für private Zwecke entnommen, muss dafür Umsatzsteuer abgeführt werden.
Wenn ich in England etwas kaufe, fällt nur dann keine Umsatzsteuer an, wenn ich
a) Eine Firma bin und Betriebsbedarf kaufe und
b) eine Umsatzsteuer ID Nummer habe und
c) der Verkäufer diese auch besitzt und
d) ich geprüft habe, daß diese ID Nummer des Verkäufers auch existiert.
Und somit fällt das für alle Endanwender völlig aus.
Noch solche brillianten Ideen?
Das war alles
Unsinn -
Re: Wenn ich Chinese wäre
Autor: Schlauer als mancher hier 08.03.10 - 12:00
Dann versendet man aus einem europäischen Land mit den geringsten Umsatzsteuern.
Und nochmal: Am Saturn/mediamarkt die Service-Box hat am Schild auch "Umsatz-Steuer-Rückerstattung / V.A.T. Refund" stehen.
Und evtl. gibt es durchaus EU-Länder, die für Exporte keine oder weniger Umsatzsteuer erheben.
Es sind ja Auslands-Gelder die dann ins Land fliessen.
Aber dich interessieren 10-20 % mehr oder weniger anscheinend nicht. Du hast es ja Dicke. Also dann sind solche Ideen auch nichts für Dich. Kauf schön weiter Dein SAP und M$.



