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Na da lebt aber ein Autor in einer Wahrnehmungsblase!

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  1. Na da lebt aber ein Autor in einer Wahrnehmungsblase!

    Autor: derdiedas 24.11.22 - 13:25

    Viele wollen 15", das bedeutet aber überhaupt nicht das man mehr CPU Power benötigt.

    Gerade hier zeigt Microsoft das sie ihre Kunden eigentlich besser verstehen wie etwa Apple. Dort bekomme ich nur dann 14" oder 16" mit einem wirklich guten Panel wenn ich auch den MacBook Pro Aufschlag zahle, auch wenn der einfachste M1 für die Aufgaben die ich so habe (Office, Jira, Confluence, SSH halt).

    Performance wird heute so dermaßen überbewertet das ich mich manchmal Frage was soll der Unfug. Klar beim Gaming will ich Performance (dafür habe ich aber einen dedizierten Rechner) - aber bei Arbeiten liegt diese Performance vollkommen brach. Und rendern, kompilieren, und andere performancehungrige Aufgaben erledigt man schon lange nicht mehr auf seinem Endpoint.

    Als Mac User muss ich sagen das Microsoft hier den Kunden wahrscheinlich besser verstehen als der Autor hier. Benötigte Bildschirmgröße hat nichts mit der benötigten Performance zu tun. Ich würde mir lieber ein schlankes M2 16" Notebook kaufen, als den MacBook Pro 14" den ich aktuell habe. Denn den 16" MBPro habe ich einfach nicht gekauft weil der viel zu klobig und zu schwer ist. Und genau das brauche ich schon lange nicht mehr.

    Ein superschlankes leichtes Notebook mit einem guten 16"Monitor (wie halt im MB Pro 16) und ausreichend Power wie die eines M1/M2 wäre das perfekte Notebook. Ich brauche kein M1Pro, Max oder gar Ultra - und das denke ich trifft auf 99,999% aller Notebookuser zu die das Gerät zum Arbeiten verwenden.

    Übertriebene Performance am Endpoint brauch niemand mehr der arbeitet - sowas macht man auf dedizierten Servern oder der Cloud. Da Starte ich genau die Maschine die ich gerade brauche - aber sowas will man doch nicht mehr mit sich rumschleppen.

    Was heute wichtig ist: Gutes Display, gute Tastatur und gutes Trackpad in einem Notebook das man auch gerne mitnimmt, gleichzeitig aber so Rebost ist das es nicht nach wenigen Wochen abgeranzt ausschaut. Performance - man muss schon wirklich Schrott kaufen damit die nicht mehr ausreicht.

    Ja die neuen Notebook und Desktop CPUs sind toll - Für Gamer! Aber für die Arbeitswelt sind andere Dinge schon lange wichtiger.

    Gruß DDD

  2. Re: Na da lebt aber ein Autor in einer Wahrnehmungsblase!

    Autor: nuclear 24.11.22 - 13:42

    Ich denke das hängt stark von den Unternehmen und auch der Größe ab. Wir entwickeln embedded Steuerungen für Industriemaschinen. Auch für einzelne Geräte.

    Und wenn da was an der Maschine gemacht werden muss bist du halt vor Ort. Und die wenigsten Betriebe haben stabiles WLAN. Das heißt du musst dann halt notfalls auch ein Linux vor Ort kompilieren, wenn Änderungen nötig sind.

    Klar passiert das auch bei uns nicht täglich aber aus dem Grund haben wir alle entsprechend leistungsstarke CPUs mit ausreichend RAM in unseren Notebooks.

  3. Re: Na da lebt aber ein Autor in einer Wahrnehmungsblase!

    Autor: derdiedas 24.11.22 - 14:37

    Wie lange dauert das Kompilieren 15-20min?

    Das schafft man auch mit einer mittelmäßigen CPU - und wenn es länger dauert nun eine m6i.32xlarge Instanz bei AWS kostet um die 6 Dollar pro Stunde.

    Dort per SSH einloggen braucht kaum Bandbreite, Änderungen vornehmen und fertig ist (und dank Screen ist es auch wirst wenn die ssh Verbindung mal abraucht).

    Kompilieren des Kernels gebt bei 128 Cores in unter 5min und man hat sein Notebook "frei" um andere Dinge zu machen. Und die rund 80 bis 120 MByte des Kernes sind selbst mit LTE und 5G auch nicht der Rede wert.

    Zudem kannst Du dort permanent eine für alle perfekte Buildumgebund aufbauen und musst das nicht n-mal machen.

    Solange Du nicht komplett Offline bist sind Deine Argumente eher ein - haben wir immer schon so gemacht und wollen auch nichts anderes.

    Gerade solche Aufgaben wo man nur als kurzen Peak Performance benötigt erledigt man massivst Günstiger bei den Cloudprovidern. (8 Core ARM 24GB Ram bekommt man bei Oracle Kostenfrei)


    Gruß DDD

  4. Re: Na da lebt aber ein Autor in einer Wahrnehmungsblase!

    Autor: wasdeeh 24.11.22 - 15:11

    derdiedas schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Solange Du nicht komplett Offline bist sind Deine Argumente eher ein -
    > haben wir immer schon so gemacht und wollen auch nichts anderes.

    Sorry, aber mit deinem "Heute macht man alles in der Cloud" bist du nicht viel besser...

  5. Re: Na da lebt aber ein Autor in einer Wahrnehmungsblase!

    Autor: Taimon1 24.11.22 - 15:12

    Du hast sicher recht, ich habe aber auch ein MacBook Pro 16, er ist mir prinzipiell im Vergleich zum Vorgänger erheblich zu dick (mein persönlicher Eindruck).
    Aber ich habe hier nun ein Notebook bei welchen ich unterwegs alles machen kann, was ich will. Auch im schlecht erschlossenen Mobilfunknetz von Deutschland/ Polen.
    Warst du schon mal in einer Produktionshalle, welche aufgrund des Blechs kaum Mobilstrahlungen durchlässt, geschweige denn 5G?
    Die Leistung ist das eine, aber die Akkulaufzeit ist selbst bei mehrerer Virtual Maschinen sehr gut und vor allem vorhersehbar.
    Das Programmieren macht so einfach mehr Laune, da ich so gut wie nie den Lüfter höre und mein Notebook nicht heiss wird.

    Kann ich das Gleiche mit einem anderen Gerät?
    Sicher keine Frage ich habe Jahrelang mit HP gearbeitet und dies ging auch, aber möchte ich diese? Nein, definitiv nicht, wenn ich nicht muss.

  6. Re: Na da lebt aber ein Autor in einer Wahrnehmungsblase!

    Autor: JouMxyzptlk 24.11.22 - 21:38

    So in etwa war auch mein Gedanke. Das Gerät ist fürs Büro konzipiert, Office Arbeiten. Kein CAD, keine 3D Spiele, nichts zum compilen. Dafür ist sie CPU definitiv schnell genug, mit 10 Kerne sogar leicht überdimensioniert. Da können 8 Kerne mit dem gleichen Powerbudget, aber mehr Takt, schneller sein.
    Selbst schon erlebt dass ein Laptop CPU mit deaktiviertem Hyperthreading schneller ist als mit HT, einfach nur weil die CPU so weniger schnell an die Hitzegrenze kommt.

  7. Re: Na da lebt aber ein Autor in einer Wahrnehmungsblase!

    Autor: NeuerManuel 24.11.22 - 23:53

    > Das Gerät ist fürs Büro konzipiert, Office Arbeiten. Kein CAD

    Wobei CAD auf diesen Kisten problemlos läuft. 2D CAD benötigt nur eine gute single core performance. Nehme ich den Cinebench 23 als benchmark, reiht sich der i7-1255U knapp hinter Ryzen 7 7700X ein ist aber sogar schneller als ein 5950X.

  8. Re: Na da lebt aber ein Autor in einer Wahrnehmungsblase!

    Autor: MarcusK 25.11.22 - 09:19

    nuclear schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich denke das hängt stark von den Unternehmen und auch der Größe ab. Wir
    > entwickeln embedded Steuerungen für Industriemaschinen. Auch für einzelne
    > Geräte.
    >
    > Und wenn da was an der Maschine gemacht werden muss bist du halt vor Ort.
    > Und die wenigsten Betriebe haben stabiles WLAN. Das heißt du musst dann
    > halt notfalls auch ein Linux vor Ort kompilieren, wenn Änderungen nötig
    > sind.
    >
    > Klar passiert das auch bei uns nicht täglich aber aus dem Grund haben wir
    > alle entsprechend leistungsstarke CPUs mit ausreichend RAM in unseren
    > Notebooks.

    welches embedded System braucht denn viel Zeit zum Kompilieren? Meine kleinen ARM Projekte laufen ein sekundenbruchteilen durch. Klar werden die Geräte deutlich mehr Quellcode haben, aber dafür ist mein Notebook noch sehr viel langsamer.

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