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Positivbeispiele an Tablets/Detachables

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  1. Positivbeispiele an Tablets/Detachables

    Autor: stuempel 31.03.22 - 09:45

    Dell Latitude 7350: Lässt sich mit dem Fingernagel öffnen - u. a. Speicher, WLAN- und Mobilfunkmodul entnehm- und aufrüstbar, Akku wechselbar. RAM verlötet.

    HP Pavilion x2 10t-n000: YouTube-Tutorial samt Plan online, ebenso leicht zu öffnen und Teile auszutauschen.

    Andere Pavilion x2- sowie Pro x2-Modelle bei iFixit ebenfalls mit 9 oder 10/10 gewertet.

    Bei einer Freundin war die Reparatur eines Thinkpad-Detachables ebenso einfach: Fingernagel dazwischen, mit etwas Fingerspitzengefühl entlang - offen.

    Schade, dass solche Positivbeispiele kaum besprochen werden. In den Debatten höre ich oft "Wieso soll ich überhaupt danach schauen, es verkleben doch alle Hersteller". Schön wäre es auch, wenn die für verpflichtende Datenbank über die Reparierbarkeit von Geräten übersetzt würde. Ansonsten eine super Anlaufstelle.

    Habt ihr noch Erfahrungen mit Tablets/Detachables? Nicht Notebooks!

  2. Re: Positivbeispiele an Tablets/Detachables

    Autor: trkiller 31.03.22 - 09:59

    Es würde schon reichen wenn die wichtigsten PC Komponenten leicht austauschbar wären und der Zugang zu Ersatzteilen erleichtert werden kann.
    Ich wollte vor kurzem ein Samsung Smartphone das Display wechseln. Samsung rückt keine raus, Drittmarkt sind die Displays unter aller Sau. Da bringt es dann nichts wenn es reparierbar wäre.

    Ob ich ein Tablet aufschrauben kann ist mir egal, aber einen PC/Notebook/Mac möchte ich gerne nach paar Jahren aufschrauben und Komponenten wechseln. Vor allem beim Mac kann man das ja sowieso vergessen hier irgendwas zu machen.

  3. Re: Positivbeispiele an Tablets/Detachables

    Autor: Sharra 31.03.22 - 10:35

    Beim Mac kannst dus künftig komplett vergessen IRGENDWAS zu tauschen. RAM ist verlötet, SSD ist zwar gesteckt aber der Controller sitzt auf dem Board, und die Bare-Speicherriegel kriegst du als Privatkunde gar nicht. Und der Rest steckt komplett im SOC. In dem repariert dir niemand auf diesem Planeten irgendwas drin.

  4. Re: Positivbeispiele an Tablets/Detachables

    Autor: most 31.03.22 - 10:49

    Sharra schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > In dem repariert dir niemand auf
    > diesem Planeten irgendwas drin.

    Nicht mal Louis Rossmann? Verfolge den Kanal schon länger nicht mehr, kann der auch nichts mehr tun?

  5. Re: Positivbeispiele an Tablets/Detachables

    Autor: gr3if 31.03.22 - 11:07

    Dell ist in den Buisness Geräten da schon eher gut dabei.

    XPS 13 zb: Torx Schrauben für den Boden, dann alles offen. Nachteil: SSD wechselbar, Rest inklusive Wlan verlötet.
    Also im Endeffekt: Akku, SSD, Lautsprecher, Mainboard sind die Teile.

    ABER es ist schon mal ein erster guter Schritt.

  6. Re: Positivbeispiele an Tablets/Detachables

    Autor: most 31.03.22 - 11:18

    Gut fände ich, wenn es wieder mehr Reparaturbetriebe gäbe, die geräte wirklich reparieren können und nicht nur Teile tauschen. Also richtig Heißluft Löten, Reflow etc.

    Die Nische für solche Läden ist sehr klein, besagter Louis Rossmann hat einen winzigen Laden in New York und ist auf die Reparatur von Apple spezialisiert. Dort hat er wohl einen nahezu unendlichen potentiellen Kundenkreis und obwohl er nur einen winzigen Laden hat, kommt er wohl gerade so über die Runden.

    Um so was zu etablieren, darf man nicht nur die Hersteller in die Pflicht nehmen. Ebenso müssen die Kunden zur Reparaturbereitschaft erzogen werden und es muss sich für Dienstleister lohnen. Das geht imho zumindest am Anfang nur mit Subventionen, Steuererleichterungen etc.

  7. Re: Positivbeispiele an Tablets/Detachables

    Autor: kraemer 31.03.22 - 12:23

    Ich fände es auch gut, wenn es mehr Reparaturbetriebe geben würde die entsprechend kleine Bauteile austauschen könnten.
    Ich hatte vor einer Weile einen defekten Laptop. Dieser hat den USB-C Stecker nicht mehr erkannt und wurde somit nicht mehr mit Strom versorgt. Ich hatte ihn aufgeschraubt um zu schauen ob ich da etwas machen kann, aber bei Bauformen von 0402 und QFN wird das ganze Schwierig.
    Das nächste Problem ist, den Fehler zu suchen und wissen zu müssen was ausgetauscht werden muss. Nach meinen bisherigen Erfahrungen stirbt ein Bauteil nicht alleine.

    Ich habe dann bei Lenovo angefragt was die Reparatur kosten würde. Da in dem Fall das ganze Mainboard getauscht werden muss, lag der Preis bei 569¤. Ich habe den Laptop gebraucht für ~700¤ gekauft.
    Eine Reparaturfirma angefragt und da hieß es, dass Mainboard würde 400¤ kosten zzgl. Einbau.

    Somit wurde es ein neuer Gebrauchter :)

  8. Re: Positivbeispiele an Tablets/Detachables

    Autor: most 31.03.22 - 13:05

    kraemer schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Ich hatte ihn aufgeschraubt um zu schauen ob ich da etwas machen kann, aber
    > bei Bauformen von 0402 und QFN wird das ganze Schwierig.

    Ja, da ist ganz schnell Sense als Hobbylöter mit Kenntnissen der ohmschen Gesetzen und 20¤ Multimeter.
    Aber man könnte zumindest einiges an Vorarbeit leisten, alles schon mal ausbauen und nur die Platine hinbringen z.B.

    Das wird sich Anfangs auch niemals lohnen abseits von Liebhaberei und Repair Cafes. Dort sind natürlich eher weniger Spezialisten für aktuelle Technik unterwegs und Repair Cafes leben auch von der Mitarbeit der Kunden. Da geht es um eher greifbare Reparaturen, nicht Heißluftlöten unter dem Mikroskop.

    Das muss man staatlich fördern und subventionieren, damit Leute erst mal begreifen, dass weitaus mehr reparierbar ist, als man denkt.
    Wenn mir z.B. die Grafikkarte abschmiert, dann schaue ich mal kurz drüber, ob ich was erkennen kann, aber gedanklich ist das Teil doch abgehakt.
    Da weiß ich doch, dass ich mich nicht erkunden brauche, ob es irgendwen gibt, der vielleicht was machen kann. Die zwei, drei Leute, die man aus Foren oder YT kennt, die so was können, warten bestimmt nicht, dass ich auch noch ankomme mit meiner defekten Karte.

  9. Re: Positivbeispiele an Tablets/Detachables

    Autor: nachgefragt 31.03.22 - 13:30

    kraemer schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich fände es auch gut, wenn es mehr Reparaturbetriebe geben würde die
    > entsprechend kleine Bauteile austauschen könnten.
    Solche Reperaturbetriebe gibt es, aber eher zum Einschicken als direkt im Ort; dafür ist die Nische einfach zu klein. Meisten sind die dann auf einen bestimmten Bereich spezialisiert (Spielekonsolen, Laptops etc.)

    > Nach meinen bisherigen Erfahrungen stirbt ein Bauteil nicht alleine.
    Stimme dir zwar zu, aber es gibt auch andere Fälle. z.B. in Bildschirmen und Fernsehen werden oft minderwertige ElKos verbaut, die sich kurz nach ablauf der Garantie aufblähen und dann war es das. Habe schon 2 Samsung Bildschirme für Centbeträge reapariert. Teilweise muss man da schon geplante Obsoleszenz unterstellen, da der Unterschied zu einem besseren ElKo wirklich im einstelligen Centbereich liegt.

    Das Problem für die Reperaturbranche dürfte sein, dass viele Kunden ja immer das neuste haben müssen und oftmal gar keine Repartur oder ein altes, repariertes Gerät wollen. Sonst würden viel mehr defekte Geräte auf eBay kaufen und wieder verticken (die es sicherlich schon geben wird).



    4 mal bearbeitet, zuletzt am 31.03.22 13:38 durch nachgefragt.

  10. Re: Positivbeispiele an Tablets/Detachables

    Autor: most 31.03.22 - 14:32

    nachgefragt schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Das Problem für die Reperaturbranche dürfte sein, dass viele Kunden ja
    > immer das neuste haben müssen und oftmal gar keine Repartur oder ein altes,
    > repariertes Gerät wollen. Sonst würden viel mehr defekte Geräte auf eBay
    > kaufen und wieder verticken (die es sicherlich schon geben wird).

    Haftung und Gewährleistung wird da noch ein wichtiges Thema sein. Das fängt ja schon bei Freundschaftsdienstleistungen an. Ich helfe da nur bei Sachen, von denen gar keine Gefahr ausgehen kann (da fällt schon mal fast alles mit Strom weg) und das ich im Zweifelsfall aus der eigenen Tasche locker bezahlen kann. Mainboard einschrauben und zackt mit dem Schraubendreher einen Totalschaden verursachen. Kann auch geübten Schraubern mal passieren.

    Problematisch wird es, wenn ein Gerät mit getauschtem Akku Feuer fängt und Sach oder sogar Personenschaden verursacht. Das muss man ja alles einpreisen, dann wird es schnell sehr teuer.

  11. Re: Positivbeispiele an Tablets/Detachables

    Autor: nachgefragt 31.03.22 - 14:51

    Jo als Professioneller muss man das natürlich einrechnen, dass auch mal was schief geht.
    Auch die Teilezulieferer wollen wohl ausgesucht sein. Aus China werden ja seit einiger Zeit schon "Fake-ICs" verkauft. Die sehen aus wir Originale, tun aber rein gar nichts.

    Bei Freunden sag ich im Zweifelsfalls immer, dass es auf Ihre Kappe geht, auch wenn ich so einen Fall noch nicht hatte.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 31.03.22 14:51 durch nachgefragt.

  12. Re: Positivbeispiele an Tablets/Detachables

    Autor: most 31.03.22 - 15:10

    nachgefragt schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Bei Freunden sag ich im Zweifelsfalls immer, dass es auf Ihre Kappe geht,
    > auch wenn ich so einen Fall noch nicht hatte.

    ja klar. Aber was machen, wenn man aus eigener Dummheit einen 1000¤ Schaden verursacht? Wäre es mein Kram, dann ab in die Mülltonne, Rechnung verbrennen, Flasche Wein runter kippen und dann so tun, als ob nie was passiert wäre :)

    Passiert das bei Hardware eines Freundes, wird es der Freund nicht vergessen, man selbst auch nicht. Zahlt man es dann doch selbst, wird es auch an einem nagen.

    Ne, ich lass seit vielen Jahren die Finger von fremden Sachen, die für mich oberhalb des Bereichs Peanuts sind.

  13. Re: Positivbeispiele an Tablets/Detachables

    Autor: nachgefragt 31.03.22 - 15:20

    :D man sollte sich seiner Sache schon sicher sein.
    Ich würde mich auch ärgern wenn ich bei meinen Geräten 1000 Euro Schaden produziere ;)
    Aber ich weiß natürlich was du meinst; an Geräten von Freunden würde ich sicher keine Experimente starten.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 31.03.22 15:21 durch nachgefragt.

  14. Re: Positivbeispiele an Tablets/Detachables

    Autor: most 31.03.22 - 15:30

    nachgefragt schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Aber ich weiß natürlich was du meinst; an Geräten von Freunden würde ich
    > sicher keine Experimente starten.

    Müssen ja nicht mal Experimente sein. Ich schraube seit den 90ern meine Rechner zusammen, hab unzählige Male Grafikkarten unfallfrei ein- und ausgebaut.

    Beim 100ten Mal passiert es dann, dass man verkantet und das Board und oder die Grafikkarte kaputt macht. Wenn das bei einer 1000 oder 2000¤ Grafikkarte passiert?

  15. Re: Positivbeispiele an Tablets/Detachables

    Autor: nachgefragt 31.03.22 - 15:38

    Sei mal nicht so ein Angsthase, ich hab noch nie von einer "verkanteten" Grafikkarte gehört die dann gar nicht mehr ging :D Aber wie gesagt, wenn ich einem Freund helfe, geht es eh auf Ihre Kappe.
    Um bei deinem Beispiel zu bleiben, könnten sie Sich den Rechner ja auch im Laden für ~50 Euro zusammenbauen lassen. Ist dann Ihr Risiko wenn ich dabei helfen soll und nur nen Bier dafür kriege.
    Verbogene CPU/Socket Pins durft ich aber schon ein paar Mal bei Bekannten grade biegen (weil Sie vorher versucht haben die Rechner zusammen zu bauen)

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