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Wer repariert denn wirklich selbst?

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  1. Wer repariert denn wirklich selbst?

    Autor: most 31.03.22 - 09:45

    Ich schraube ja auch gerne an Geräten aller Art rum, tausche Akkus, ersetze sie durch größere Akkus, lötet einen USB-C Ladeport dran usw.

    Aber wie viele Leute steigen schon beim Aufschrauben aus? Wie viele Leute haben nicht mal Lust, AA-Akkus in Geräten zu nutzen und setzen stattdessen auf Batterien (in Xbox Controllern z.B.)

    Wenn Geräte nur durch trainierte Experten reparierbar sind, dann muss das nicht automatisch in schlechteren Reparaturquoten resultieren.

    Wichtiger wäre ein gutes Servicenetz, garantierte Reparaturqualität und transparente Preise.
    Ich bin nicht wirklich ein Applejünger, hab nur ein Macbook (mein erstes und wahrscheinlich auch letztes), aber wenn ich nach 5 Jahren für 250¤ mal den Akku tauschen lassen muss, der bereits über 100¤ im Drittmarkt kostet, dann ist das ein faires Angebot.

  2. Re: Wer repariert denn wirklich selbst?

    Autor: Dino13 31.03.22 - 09:58

    most schrieb:
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    > Ich schraube ja auch gerne an Geräten aller Art rum, tausche Akkus, ersetze
    > sie durch größere Akkus, lötet einen USB-C Ladeport dran usw.
    >
    > Aber wie viele Leute steigen schon beim Aufschrauben aus? Wie viele Leute
    > haben nicht mal Lust, AA-Akkus in Geräten zu nutzen und setzen stattdessen
    > auf Batterien (in Xbox Controllern z.B.)
    >
    > Wenn Geräte nur durch trainierte Experten reparierbar sind, dann muss das
    > nicht automatisch in schlechteren Reparaturquoten resultieren.
    >
    > Wichtiger wäre ein gutes Servicenetz, garantierte Reparaturqualität und
    > transparente Preise.
    > Ich bin nicht wirklich ein Applejünger, hab nur ein Macbook (mein erstes
    > und wahrscheinlich auch letztes), aber wenn ich nach 5 Jahren für 250¤ mal
    > den Akku tauschen lassen muss, der bereits über 100¤ im Drittmarkt kostet,
    > dann ist das ein faires Angebot.

    Einfache Reparatur bedeutet das man auch zu einem unabhängigen Reparateur gehen kann. Man ist dann nicht an den Hersteller gebunden. Und warum sollte ich dem Hersteller ein vielfaches zahlen, von dem was notwendig ist, falls er es überhaupt reparieren will. Denn das ist das nächste Problem, was machst du wenn Apple nein sagt?

  3. Re: Wer repariert denn wirklich selbst?

    Autor: Lufegrt 31.03.22 - 09:59

    Das Ziel ist, das man die Menschen dahingehend wieder trainiert. Die neue Generation an Menschen die mit solchen Geräten aufwächst, wird nicht mehr aussteigen.



    most schrieb:
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    > Ich schraube ja auch gerne an Geräten aller Art rum, tausche Akkus, ersetze
    > sie durch größere Akkus, lötet einen USB-C Ladeport dran usw.
    >
    > Aber wie viele Leute steigen schon beim Aufschrauben aus? Wie viele Leute
    > haben nicht mal Lust, AA-Akkus in Geräten zu nutzen und setzen stattdessen
    > auf Batterien (in Xbox Controllern z.B.)
    >
    > Wenn Geräte nur durch trainierte Experten reparierbar sind, dann muss das
    > nicht automatisch in schlechteren Reparaturquoten resultieren.
    >
    > Wichtiger wäre ein gutes Servicenetz, garantierte Reparaturqualität und
    > transparente Preise.
    > Ich bin nicht wirklich ein Applejünger, hab nur ein Macbook (mein erstes
    > und wahrscheinlich auch letztes), aber wenn ich nach 5 Jahren für 250¤ mal
    > den Akku tauschen lassen muss, der bereits über 100¤ im Drittmarkt kostet,
    > dann ist das ein faires Angebot.

  4. Re: Wer repariert denn wirklich selbst?

    Autor: Dino13 31.03.22 - 10:02

    Lufegrt schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das Ziel ist, das man die Menschen dahingehend wieder trainiert. Die neue
    > Generation an Menschen die mit solchen Geräten aufwächst, wird nicht mehr
    > aussteigen.

    Es würde schon reichen es so wie früher zu machen. Kinder konnten früher den Akku eines Smartphones oder Laptops austauschen, weil es auch kinderleicht war.

  5. Re: Wer repariert denn wirklich selbst?

    Autor: Allandor 31.03.22 - 10:14

    Dino13 schrieb:
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    > Lufegrt schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Das Ziel ist, das man die Menschen dahingehend wieder trainiert. Die
    > neue
    > > Generation an Menschen die mit solchen Geräten aufwächst, wird nicht
    > mehr
    > > aussteigen.
    >
    > Es würde schon reichen es so wie früher zu machen. Kinder konnten früher
    > den Akku eines Smartphones oder Laptops austauschen, weil es auch
    > kinderleicht war.

    Du vergisst aber, das heutzutage voraussetzen, das Smartphones etc. auch im/unter Wasser genutzt werden können. Frage mich nicht warum.

    Machst du den Akkutausch leichter, würden diese Dinge schnell wieder wegfallen. Ich könnte darauf verzichten und hätte auch lieber einen tauschbaren Akku, kenne da leider so einige die wollen das nicht.

  6. Re: Wer repariert denn wirklich selbst?

    Autor: most 31.03.22 - 10:18

    Dino13 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Einfache Reparatur bedeutet das man auch zu einem unabhängigen Reparateur
    > gehen kann. Man ist dann nicht an den Hersteller gebunden. Und warum sollte
    > ich dem Hersteller ein vielfaches zahlen, von dem was notwendig ist, falls
    > er es überhaupt reparieren will. Denn das ist das nächste Problem, was
    > machst du wenn Apple nein sagt?

    Ja, richtig. Aber es gibt ne Menge durchaus gut reparierbarer Geräte, Desktop PCs, ältere Audioanlage, elektrische Werkzeuge, etc.
    Ich habe schon öfter mal gesucht in meiner Stadt, hier gibt es keinen Dienstleister, dem ich ein kaputtes elektronisches Gerät in die Hände drücken würde, abgesehen vom Apple Service und Reparaturen von Großgeräten (Spülmaschine) und High-End Hifi Geräten.

  7. Re: Wer repariert denn wirklich selbst?

    Autor: most 31.03.22 - 10:22

    Lufegrt schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das Ziel ist, das man die Menschen dahingehend wieder trainiert. Die neue
    > Generation an Menschen die mit solchen Geräten aufwächst, wird nicht mehr
    > aussteigen.

    Hui, das ist aber ein hochgestecktes Ziel. Wie will man das bewerkstelligen?
    Ich finde die Ansätze zu besserer Reparaturfähigkeit ja auch gut, aber die bereits seit immer gut reparierbaren Geräte wie Kopfhörer oder Kleingeräte mit Akku (abgesehen von einigen Handys und True Wireless Earbuds kann man den fest verbauten Akku meistens in Minuten wechseln) landen ja dennoch im Müll.

  8. Re: Wer repariert denn wirklich selbst?

    Autor: most 31.03.22 - 10:26

    Dino13 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Lufegrt schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Das Ziel ist, das man die Menschen dahingehend wieder trainiert. Die
    > neue
    > > Generation an Menschen die mit solchen Geräten aufwächst, wird nicht
    > mehr
    > > aussteigen.
    >
    > Es würde schon reichen es so wie früher zu machen. Kinder konnten früher
    > den Akku eines Smartphones oder Laptops austauschen, weil es auch
    > kinderleicht war.

    Der Tauschakku bei Handys war doch vor allem nützlich, um zwischen durch leer gegen vollzu wechseln. Die 100% originalen Akkus waren sehr teuer und beim Rest bestand die Gefahr, schlechte oder gefälschte Akkus zu kaufen. Ein paar Jahre nach Produktionsstopp des Handys gab es nur noch überlagerte Akkus, egal ob original oder Nachbau.

    Und ich sehe es fast jeden Tag, dass Leute AA Batterien kaufen, obwohl AA Akkus kinderleicht in der Handhabung sind und sich nach wenigen Zyklen amortisieren. Mit Akkuklappen wie früher werden nicht automatisch Probleme gelöst. Ich habe mindestes ein Handy entsorgt, weil die Akkuklappe zu labberig war und ständig abgefallen ist.

  9. Re: Wer repariert denn wirklich selbst?

    Autor: bofhl 31.03.22 - 10:28

    Dino13 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > most schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > ...
    > >
    > > Wichtiger wäre ein gutes Servicenetz, garantierte Reparaturqualität und
    > > transparente Preise.
    > > Ich bin nicht wirklich ein Applejünger, hab nur ein Macbook (mein erstes
    > > und wahrscheinlich auch letztes), aber wenn ich nach 5 Jahren für 250¤
    > mal
    > > den Akku tauschen lassen muss, der bereits über 100¤ im Drittmarkt
    > kostet,
    > > dann ist das ein faires Angebot.
    >
    > Einfache Reparatur bedeutet das man auch zu einem unabhängigen Reparateur
    > gehen kann. Man ist dann nicht an den Hersteller gebunden. Und warum sollte
    > ich dem Hersteller ein vielfaches zahlen, von dem was notwendig ist, falls
    > er es überhaupt reparieren will. Denn das ist das nächste Problem, was
    > machst du wenn Apple nein sagt?

    Und was machst du wenn zwar das Gerät einigermaßen leicht repariert werden könnte, aber die Teile schlicht nicht erhältlich sind? Zumal Zulieferer nicht wirklich über längeren Zeitraum veraltete Produktteile liefern wollen.
    Das ist zum Beispiel ja der Grund für die Lieferschwierigkeiten in der Autoindustrie - Chiphersteller wollen und können keine veraltete Technologie anbieten! Hier handelt es sich neben der für die Herstellung notwendige Technik auch um die Chips selbst. So benutzen Autofirmen -aufgrund der Forderung nach Langlebigkeit und Unempfindlichkeit gegenüber Umwelteinflüsse- extrem alte Chipstrukturen. Anders als bei Flugzeugtechnik und Militärtechnik sind Fahrzeughersteller aber nicht Willens zig tausend Euros pro Chip auszugeben (dieses Geld würde niemand zahlen)

  10. Re: Wer repariert denn wirklich selbst?

    Autor: most 31.03.22 - 10:29

    Allandor schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Du vergisst aber, das heutzutage voraussetzen, das Smartphones etc. auch
    > im/unter Wasser genutzt werden können. Frage mich nicht warum.
    >
    > Machst du den Akkutausch leichter, würden diese Dinge schnell wieder
    > wegfallen. Ich könnte darauf verzichten und hätte auch lieber einen
    > tauschbaren Akku, kenne da leider so einige die wollen das nicht.

    Wasserschaden war schon ein Thema früher. So lange der Akku zumindest in einer Werkstatt tauschbar ist, gibt es doch kein echtes Problem. Früher war so ein Handyakku nach 1-2 Jahren schon stark angeschlagen. Heute funktioniert mein drei Jahre alter Handyakku noch wunderbar, bei über 80%.
    Was wir brauchen, sind gute Reparaturbetriebe, ggf. subventionsgestützt am Anfang, so dass die Leute die Geräte auch mal zur Reparatur bringen.

  11. Re: Wer repariert denn wirklich selbst?

    Autor: Its_Me 31.03.22 - 10:34

    Sinnvoll wäre es, wenn man für jedes Gerät eine Reparaturanleitung beim Hersteller bekommen kann. Da sollte dann stehen, was man reparieren kann und wie das geht. Das könnte man dann noch unterteilen nach dem Schwierigkeitsgrad. Also z.B. Reparatur/Austausch durchführbar durch

    Kunde
    Fachmann/Werkstatt
    Hersteller

    Dann wären auch abgeklebte Schrauben kein Problem, da diese in der Reparaturanleitung stehen. Abkleben tut man die halt oft, um im Garantiefall zu sehen, ob da schon jemand dran rumgeschraubt hat.

    Auf der anderen Seite ist es jetzt aber auch nicht wirklich sinnvoll jedes Teil zu sockeln und austauschbar zu machen. Praktisch niemand tauscht in einem Notebook die CPU. Wäre da ein Sockel vorgeschrieben, sind das nur einige Millionen Sockel Elektroschrott mehr im Jahr.

  12. Re: Wer repariert denn wirklich selbst?

    Autor: most 31.03.22 - 10:47

    Its_Me schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Sinnvoll wäre es, wenn man für jedes Gerät eine Reparaturanleitung beim
    > Hersteller bekommen kann.

    Ja, könnte man manchen. So was gibt es ja im Prinzip schon seitens der Kunden, die Teardown Videos auf YT z.B. oder die ifixt Beschreibungen.
    Da schaue ich gerne mal rein, bevor ich mir was kaufe.

    > Auf der anderen Seite ist es jetzt aber auch nicht wirklich sinnvoll jedes
    > Teil zu sockeln und austauschbar zu machen. Praktisch niemand tauscht in
    > einem Notebook die CPU.

    Sehe ich auch so, da geht uns "Nerds" gerne mal einer ab, wenn alles modular und aufrüstbar ist.
    In der Realität habe ich seit Anfang der 90er nur ein einziges Mal die CPU gewechselt, weil ich eine etwas bessere geschenkt bekam. Statt dessen habe ich einfach mal die Füße still gehalten, mich mit der bestehenden Leistung zufrieden gegeben und dann CPU+Board+RAM komplett getauscht und die alte Hardware in einem anderen System weiter genutzt oder zu einem guten Kurs verkauft.

    Interessieren würde mich, wie viele Fans von Geräten z.B. des Fairphones schon Ersatzteile horten/bereithalten oder aufrüsten, schlicht und ergreifend, weil sie es können. Die Gesamtbilanz mag etwas besser ausfallen, aber die Herstellung und Lagerung über viele Jahre kostet Geld und vor allem Ressourcen und muss in die Gesamtbilanz solcher Geräte einbezogen werden.

  13. Re: Wer repariert denn wirklich selbst?

    Autor: Potrimpo 31.03.22 - 10:52

    Alles was Du sagst, kann ich nachvollziehen.

    Aber: Was ist der ("reparatur"bedingte) Unterschied zwischen AA-Batterien und AA-Akkus? Du hast das in Bezug zum Aufschrauben gebracht (benötigt man das, hab so ein Teil nicht? - und wenn, wäre es der selbe Aufwand, nicht mal nur der gleiche).

    Und nein. Ich tausche auch nach 5 Jahren einen Akku für 100 ¤ im Vergleich zu 250 ¤ aus, wenn ich nur ein paar Schrauben lösen muss (früher, und teilweise heute auch, hat man die übrigens nur gesteckt).

    Warum sollte ich so viel mehr Geld für 2 min Aufwand ausgeben?

  14. Re: Wer repariert denn wirklich selbst?

    Autor: Dino13 31.03.22 - 11:03

    bofhl schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und was machst du wenn zwar das Gerät einigermaßen leicht repariert werden
    > könnte, aber die Teile schlicht nicht erhältlich sind? Zumal Zulieferer
    > nicht wirklich über längeren Zeitraum veraltete Produktteile liefern
    > wollen.
    > Das ist zum Beispiel ja der Grund für die Lieferschwierigkeiten in der
    > Autoindustrie - Chiphersteller wollen und können keine veraltete
    > Technologie anbieten! Hier handelt es sich neben der für die Herstellung
    > notwendige Technik auch um die Chips selbst. So benutzen Autofirmen
    > -aufgrund der Forderung nach Langlebigkeit und Unempfindlichkeit gegenüber
    > Umwelteinflüsse- extrem alte Chipstrukturen. Anders als bei Flugzeugtechnik
    > und Militärtechnik sind Fahrzeughersteller aber nicht Willens zig tausend
    > Euros pro Chip auszugeben (dieses Geld würde niemand zahlen)

    Aber was haben aber die Zulieferer-Probleme und alte Autochips mit der Einfachheit der Reparatur zu tun?

  15. Re: Wer repariert denn wirklich selbst?

    Autor: most 31.03.22 - 11:08

    Potrimpo schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Aber: Was ist der ("reparatur"bedingte) Unterschied zwischen AA-Batterien
    > und AA-Akkus? Du hast das in Bezug zum Aufschrauben gebracht (benötigt man
    > das, hab so ein Teil nicht? - und wenn, wäre es der selbe Aufwand, nicht
    > mal nur der gleiche).
    Es zeigt, dass die Leute in solchen Dingen sehr ignorant sind. Auf Dauer hat man mit Batterien mehr Kosten und mehr Ärger (die laufen gerne mal aus), aber man kann sie beim Discounter an der Kasse mitnehmen und muss sich keine Gedanken über ein Ladegerät machen und ans aufladen denken.
    Das lässt sich übertragen auf reparierbare Geräte? Selbst wenn ein Gerät ein Akkufach hat, man muss sich um den richtigen und vor allem guten Ersatzakku kümmern, im Discounter gibt es den nicht? Dann ab auf den Müll und was neues gekauft


    > Warum sollte ich so viel mehr Geld für 2 min Aufwand ausgeben?

    Du hast vermutlich wie ich den Lötkolben in Reichweite und ein Werkzeugset mit allen gängigen Schraubentypen in der Schublade. Wir machen das in 2 min, 99% der anderen Leute würde ein Gehäuse nicht öffnen, wenn es mit einem Klettverschluss versehen wäre.

  16. Re: Wer repariert denn wirklich selbst?

    Autor: bplhkp 31.03.22 - 11:53

    bofhl schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    >
    > Und was machst du wenn zwar das Gerät einigermaßen leicht repariert werden
    > könnte, aber die Teile schlicht nicht erhältlich sind? Zumal Zulieferer
    > nicht wirklich über längeren Zeitraum veraltete Produktteile liefern
    > wollen.

    Am Ende ist das vor allem eine Geldfrage.
    Natürlich muss es am Anfang mit reinverhandelt werden und die Lieferanten lassen es sich vergolden wenn sie für Kleinstmengen veraltete Fertigungsprozesse aufrechterhalten müssen, aber am Ende ist das auch nichts IT-spezifisches.
    Nur die IT tut sich schwer daraus ein ordentliches Geschäftsmodell zu machen. In vielen Branchen wird mit Ersatzteilen gutes Geld verdient - und zwar bei Lieferanten, OEMs und Servicedienstleistern.

  17. Re: Wer repariert denn wirklich selbst?

    Autor: nachgefragt 31.03.22 - 16:54

    Its_Me schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Sinnvoll wäre es, wenn man für jedes Gerät eine Reparaturanleitung beim
    > Hersteller bekommen kann. Da sollte dann stehen, was man reparieren kann
    > und wie das geht. Das könnte man dann noch unterteilen nach dem
    > Schwierigkeitsgrad. Also z.B. Reparatur/Austausch durchführbar durch
    Es gab mal Zeiten, da war sogar der elektrischer Schaltplan dabei.
    Entweder in der Anleitung, oder innen aufgeklebt; egal ob Radio, Waschmaschine oder Ferrari.

    > Kunde
    > Fachmann/Werkstatt
    > Hersteller
    Eine Auflistung was bei einem Fehler/Schadenfall zu tun ist gibts ja immernoch oft in der Anleitung, nur dass da ausschließlich "Lizensierter Servicepartner" oder "Hersteller" steht.
    Der Kunde darf idR gar nichts machen, weil der Hersteller sagt es wäre zu "gefährlich".

    > Dann wären auch abgeklebte Schrauben kein Problem, da diese in der
    > Reparaturanleitung stehen. Abkleben tut man die halt oft, um im
    > Garantiefall zu sehen, ob da schon jemand dran rumgeschraubt hat.
    Will nicht Haare spalten, aber Garantie ist sowieso freiweilig, nicht aber die Gewährleistung

    > Auf der anderen Seite ist es jetzt aber auch nicht wirklich sinnvoll jedes
    > Teil zu sockeln und austauschbar zu machen. Praktisch niemand tauscht in
    > einem Notebook die CPU. Wäre da ein Sockel vorgeschrieben, sind das nur
    > einige Millionen Sockel Elektroschrott mehr im Jahr.
    Das Problem ist ja auch heut zu Tage viel mehr, dass die Komponenten durch eine Hardware ID so mit einander verheiratet sind, dass das Gerät auch dann nicht funktioniert, wenn eine defekte Komponente sachgerecht ersetzt wurde. Egal ob wir da nun bei (wie hier bereits genannt) Apple, irgendeinen Autohersteller oder Traktoren von John Deere schauen, bei allen bedarf es oft eine gewisse "Magie" in Form von Kabel und Software um dem ganze wieder Leben einzuhauchen.
    Um einen anderen Intel-Prozessor auf ein PCB zu löten gäbe es ja sogar mittel und Wege.

  18. Re: Wer repariert denn wirklich selbst?

    Autor: Potrimpo 12.04.22 - 11:44

    Wozu einen Lötkolben?

    Und Schraubendreher hab ich, nur nicht, wenn man, wie Apple, danach Acer und Co wieder einen erneuten "Standard" einführen, um alles zu erschweren, wie die "Mini"-Torx, deren Dreher erst später dann für "Normal"Kunden erschwinglich zu erhalten waren.

    Und der Bezug auf vermeintliche Ignoranz hatte mit meinem Beitrag gar nichts zu tun.

    Ich hatte gefragt, wo Du den REPARATUR - bedingten Unterschied zwischen AA-Batterien und AA-Akkus siehst.

    An Deiner Aussage erkennt man, es gibt keinen.

    Und ich kenne auch niemanden, der unfähig wäre seine Fernbedienung-Akkus oder -Batterien zu wechseln und sie statt dessen zu einem Service-Unternehmen bringt.

    Du brauchst aber offensichtlich einen Lötkolben dazu.

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