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Speicherpreise

Am 17. Juli erscheint Ghost of Tsushima; Assassin's Creed Valhalla und Watch Dogs Legions konnten wir auch gerade länger anspielen - Anlass genug, um über Actionspiele, neue Games und die Next-Gen-Konsolen zu sprechen! Unser Chef-Abenteurer Peter Steinlechner stellt sich einer neuen Challenge: euren Fragen.
Er wird sie am 16. Juli von 14 Uhr bis 16 Uhr beantworten.
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  1. Speicherpreise

    Autor: HerrWolken 24.09.13 - 13:29

    Pro 2:
    879¤ für 64GB
    979¤ für 128GB
    => 100¤ für 64GB Speicher?

    RT:
    429¤ für 32GB
    529¤ für 64GB
    => 100¤ für nur 32GB Speicher

    Pro 2
    1.279¤ für 256GB
    1.779¤ für 512GB
    => 500¤ für 256GB

    Sind das nicht etwas heftige Preise für den Flashspeicher? Warum bekomme ich im ARM für 100¤ Aufschlag nur 32GB und im Pro fürs gleiche Geld 64GB?

  2. Re: Speicherpreise

    Autor: Michael H. 24.09.13 - 15:27

    Nein, das ist ganz normal.

    Vergleiche mit Apple mach ich zwar nicht so gern. Aber:

    Ipad 3 Wifi 16GB - 499 Euro

    Ipad 3 Wifi 32GB - 599 Euro

    Ipad 3 Wifi 64GB - 699 Euro

    Ipad 3 Wifi 128GB - 799 Euro

    Bei Speichern gibts zwei Faktoren. Wie oft wird Produziert? Und wie aktuell ist es noch?
    So kosten z.B. 1GB Fully Buffered RAM´s mehr als 2GB Fully Buffered RAM´s.

    Oder deswegen sind auch 2GB DDR2 SO Dimms teurer als 4GB DDR3 SO Dimms.

    Und gerade im Flash Speicher Bereich sind die Spannen ziemlich witzig.
    Vor nicht mal all zu langer zeit hat man für eine 480GB SSD noch über 1200¤ gezahlt.

    Diese Flashspeicher hier sind noch ein wenig kleiner und stromsparender, die kosten noch n bissl mehr...
    da kosten die Speicher dann leider..

    Bis zu 128GB flash verdoppeln sich quasi die produktionskosten in bezug auf die kapazität und ab da ist dann die Produktion bei gleichbleibender Größe fast exponentiell...

  3. Re: Speicherpreise

    Autor: rommudoh 24.09.13 - 19:11

    HerrWolken schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Warum bekomme
    > ich im ARM für 100¤ Aufschlag nur 32GB und im Pro fürs gleiche Geld 64GB?

    Weil das nicht vergleichbar ist.

  4. Re: Speicherpreise

    Autor: Anonymer Nutzer 24.09.13 - 23:32

    sorry, aber die Produktionskosten sind vllt. 5 Euro, wenn überhaupt. die 1200 Euro für ne 480GB SSD hat man ganz sicher nicht wegen den Produktionskosten gezahlt. Da kommen noch Entwicklungskosten hinzu, die bei diesen Flashspeichern schon lange hinfällig sein sollten. Bei großen SSDs ists einfach so, dass sich Leute, dies unbedingt wollen davon nicht abschrecken lassen. Bei den Flash-Speichern ists einfach reine Geldmache. Nen 32GB USB 3.0 Stick mit wesentlich höherer Geschwindigkeit als bei den meisten Geräten gibts im Laden für unter 20 Euro, 64GB für 35. Anderer Speicher ist da auch nicht verbaut. Da erzähl mir doch was...

  5. Re: Speicherpreise

    Autor: Michael H. 25.09.13 - 11:51

    HerrMannelig schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > sorry, aber die Produktionskosten sind vllt. 5 Euro, wenn überhaupt. die
    > 1200 Euro für ne 480GB SSD hat man ganz sicher nicht wegen den
    > Produktionskosten gezahlt. Da kommen noch Entwicklungskosten hinzu, die bei
    > diesen Flashspeichern schon lange hinfällig sein sollten. Bei großen SSDs
    > ists einfach so, dass sich Leute, dies unbedingt wollen davon nicht
    > abschrecken lassen. Bei den Flash-Speichern ists einfach reine Geldmache.
    > Nen 32GB USB 3.0 Stick mit wesentlich höherer Geschwindigkeit als bei den
    > meisten Geräten gibts im Laden für unter 20 Euro, 64GB für 35. Anderer
    > Speicher ist da auch nicht verbaut. Da erzähl mir doch was...

    Weniger Stück pro Charge bedeutet extrem hohe Produktionskosten.
    Bsp. Wenn sich pro Herstellzyklus, nur 2.000 Platten weltweit verkaufen, weil mehr aktuell nicht gebraucht werden, kosten diese halt extremst viel mehr als ein anderer Typ mit geringerer Kapazität der ne Nachfrage von 250.000 Platten hat.

    Ich war Jahrelang im Arbeitsspeichergroßhandel bei einem Hersteller und hatte auch direkten Austausch mit den Herstellern der Chips und Speicher.

    Kurz als Background Info... von "Arbeitsspeicherherstellern", gibt es Weltweit über 500... OCZ, Kingston und Konsorten... aber wirkliche Hersteller gibt es nur eine Handvoll. OCZ oder Kingston verkauft nur deren Produkte
    mit nem schönen Aufkleber von ihnen drauf. Produziert wird von Samsung, Hynix, Nanya, Micron etc.

    SSD´s ähnliches Prinzip...

    Der Witz ist, wenn du einen Speicher oder eine SSD bei Kingston, OCZ und wie se alle heissen kaufst... dann kam dieser Speicher bzw. die SSD vom Hersteller für Preis 1 an Großlieferant X und der Verkauft ihn zum Preis 2 (Preis 1 + Marge) an den kleineren Großhändler und dieser wiederrum über das gleiche Prinzip mit Preis 3 an den noch kleineren Großhändler, meist Distributoren... bis er irgendwann nach 5-6 durchläufen, wenn das überhaupt reicht, bei Großhändler X ankommt wie Kingston oder OCZ, der diesen zum Preis X an Endkundenshops verkauft wie Alternate und und und... Alternate kauf diese dann für sagen wir mal 15¤ ein und verkauft sie für 28¤. Kingston oder OCZ haben an diesem speicher aber lediglich 1,50¤ oder gar nur 50ct verdient. Sowie alle anderen davor auch. Hier ist es nur wegen den wesentlich höheren Stückzahlen möglich gewesen.

    Wenn diese Stückzahlen wie bei 480GB SSD´s ziemlich niedrig sind, dann sind die Produktionskosten wesentlich höher, weil die Herstellung nur für geringe Stückzahlen gedacht ist, da die sie sonst nicht loswerden und weil in der Zeit keine günstigeren 128GB oder 256GB SSD´s Produziert werden können und alle Maschinen umgestellt werden müssen. Das diese auch nicht so flott arbeiten können weil 480GB Platz auf die selbe größe wie 128 oder 256GB zu bringen aufwendiger ist. Ausserdem braucht man dann noch wesentlich leistungsfähigere Controller die das ganze verwalten können, welche auch wieder teurer sind...

    Wenn du denkst das die Produktionskosten bei 5¤ liegen... falsch gedacht... vor allem da hier die 512GB Flashs noch kleiner als SSD´s sein müssen um in das 10" Tablet zu passen...

    Da expandieren die Produktionskosten.

    Bin zwar aktuell nicht mehr in der Branche, aber die teile werden vermutlich nen ähnlichen Formfaktor wie die USB 3.0 Sticks mit 512GB haben um im Tablet keinen Platz zu verschwenden.
    Der kostet um die 600¤... jetzt noch nen ordentlichen controler dazu... 700¤ minimum... dann rechneste mal die produktionskosten... bei so geringen stückzahlen sind keine großen verkaufswege nötig.
    Bei größeren Chargen verkaufen Speicher-Produzenten nicht mehr direkt an den 2ten oder 3ten Großhändler in der Hierarchie.... sondern nur an den ersten... weil die kleineren ihnen zu wenig stückzahlen abnehmen...
    Während der erste noch 800.000 Stück abnimmt, nimmt der 2te nur noch 100-200 Stück ab und die 3t größten nur 50.000 stück und die vor den endkundenshops dann nur noch 20.000 Stück die Woche... so, bei solchen dingern kann man also gleich beim Hersteller oder einem genehmigten Distributor einkaufen ausnahmsweise... weil man da von ner abnahmemenge von ein paar Dutzend spricht die sich reel in einer woche an den mann bringen lassen...

    deswegen ist da zwischen herstellkosten und VK nicht viel unterschied. (kann man ja auch nicht machen, wie soll sonst die nachfrage steigen wenn jeder noch wie bei anderen produkten die margen so draufknallt... dann wär das zeug erst recht unbezahlbar..)

    700¤ Endkundenpreis, vermutlich 580¤ Händlerpreis und so traurig es klingt, aber vllt 570¤ beim Distributor (wenn es gut läuft) und auch dieser handelt da im euro bis cent bereich mit den herstellern... d.h. hier wenn´s gut läuft 565¤ bis 567,50¤...

    Der Hersteller macht auch nicht den großartigsten gewinn da, da für ihn die herstellkosten bei so geringen stückzahlen vllt auch bei 4-500¤ rum liegen dürften...

    Einfach weils noch keine Massenfertigung ist.

    Wenn dir das zu kompliziert ist. Stelle dir vor du willst Fleisch verkaufen.
    Es gibt Billigfleisch aus ne Großzucht oder du hast selber ein Rind dessen Fleisch du verkaufen willst.
    Du gibst über die Zeit bis es schlachreif ist so und so viel hundert euro futter aus, musst die scheisse wegmachen, musst n stück wiese mieten damit sichs bewegen kann und und und... mit einem Rind kommst du mehrfach teurer als mit 1000... so und wie verkaufste das jetz? zu nem preis von dem billigfleisch der andern oder zu nem saftigen preis das du ja alle kosten wieder reinbekommst, aber noch so günstig das es überhaupt jemand kauft weil du sonst auf ware und kosten hocken bleibst

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