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Intel hat Tablets verschlafen?

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  1. Intel hat Tablets verschlafen?

    Autor: Flasher 22.01.14 - 12:26

    Der Eingangssatz ist doch sehr unglücklich formuliert. Intel hat den Tablet-Markt nicht verschlafen, im Gegenteil sie haben ihn bewusst ignoriert. Wozu sollte Intel auch in einem Markt tätig sein, in dem eh kaum Gewinne zu erwirtschaften sind? Die Preise die für einen SoC in diesem Markt bezahlt werden, sind schlichtweg bisher nicht attraktiv genug gewesen.

    Erst mit der 22 nm Fertigung ist der Tablet-Markt halbwegs interessant geworden, weil man da die eigenen Technologien zu ansprechenden Preise mit entsprechenden Gewinnen vermarkten kann.

    Abgesehen davon: es gab auch schon vorher Atom-Derivate in verschiedenen Smartphones und Tablets.

  2. Re: Intel hat Tablets verschlafen?

    Autor: ms (Golem.de) 22.01.14 - 12:38

    Intels Andy Bryant sagte, der Trend zum Tablet wäre unterschätzt und verpasst worden. Und ja, es gab vorher schon Tablets mit Atoms und Win8, aber eben nicht mit Bay Trail. Clovertrail(+) ist ziemlich lahm, gerade im Desktop-Modus, das macht nur recht wenig Freude. Im Smartphone sieht das anders aus, das ist CT+ ziemlich überzeugend.

    Marc Sauter, Sr Editor
    Golem.de

  3. Re: Intel hat Tablets verschlafen?

    Autor: Mingfu 22.01.14 - 12:43

    Ich halte den Eingangssatz für vollkommen berechtigt. Intel hat den Tabletmarkt verschlafen. Denn das Problem, vor dem sich Intel sieht, ist, dass der PC-Markt mehr und mehr zusammenbricht. Intel hat zu lange auf PC gesetzt und nicht gemerkt, dass sie zwar nun nicht direkt in eine Sackgasse laufen, aber doch auf eine inzwischen immer schmaler werdende Straße. Da braucht man nicht mit Gewinnen argumentieren o. ä. - wenn der PC-Markt weiter schrumpft, wird man dort auf Grund der Stückzahlen immer geringere Gewinne einfahren können. Man wird also ganz zwangsläufig als Prozessorentwickler und -hersteller in den Markt gehen müssen, in dem momentan die Geräte verkauft werden - und das sind Tablets und Smartphones. Und da ist Intel weit hinter die ARM-Plattform zurückgefallen.

    Sicher, es gab auch bisher schon einige wenige Geräte mit Atom-Prozessoren. Aber das ist ein verschwindend geringer Bruchteil. Und x86 kämpft im Android-Segment immer noch damit, ernst genommen zu werden. Gerade Apps, die native Routinen nutzen, sind längst nicht in jedem Fall für x86 verfügbar, sondern oftmals nur für ARM. Was dann wiederum dazu führt, dass x86-CPUs unter Android auch weiterhin einen schweren Stand haben, weil der Anwender sich damit nicht sicher sein kann, dass jede von ihm gewünschte App auch auf Atom-SoCs läuft. Nebenbei ist die Update-Politik für x86-Android-Geräte noch viel grausamer als der Android-Durchschnitt. Da bleiben selbst teure Aushängeschilder oftmals auf ihrer initialen Android-Version hängen.

    Der einzige Vorteil, den Intel mit x86 hat, ist, dass sie theoretisch - so wie hier - auch Windows-8-Geräte herausbringen können. Das könnte vielleicht die Nische sein, über die Intel im Tabletmarkt einigermaßen ein Bein in die Tür bekommt. Das wird aber auch davon abhängen, wie gut Microsoft mit Windows der Spagat zwischen Desktop und Tablet gelingt. Wenn es am Ende ein System ist, welches weder auf dem Desktop noch auf dem Tablet überzeugen kann, dann ist auch dieses Pferd tot.

  4. Re: Intel hat Tablets verschlafen?

    Autor: Anonymer Nutzer 22.01.14 - 12:53

    Wieso war er im Smartphone überzeugend, im Tablet aber "ziemlich lahm"?
    Gleiches Betriebssystem, gleiche Displayauflösungen, usw.

  5. Re: Intel hat Tablets verschlafen?

    Autor: Casandro 25.01.14 - 15:22

    Der "ewige Partner" Microsoft hat halt den Markt verschlafen, und Intel glaubt, dass sie die Geräte nur mit Windows 8 oder Android verkaufen könnten.

    Was wir heute bräuchten wären Unternehmen die mal Mut zeigen und einfach mal Geräte herausbringen die es noch nicht 1000 mal gab.

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