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PowerVR ist nicht veraltet

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  1. PowerVR ist nicht veraltet

    Autor: DooMMasteR 23.03.12 - 17:48

    aber auch einfach nicht als DirectX-Grafikkern entwickelt.
    Im ARM-Bereich spielt im Grunde nur OpenGL eine Rolle, und genau darauf sind Architektur und Treiber ausgelegt.

    Hinzu kommt, dass Intel keinerlei Treiber für die PowerVR-IPs hat, denn Imagination Technologies entwickelt selbst eigentlich nur Varianten für Linux und andere Embeddedsysteme, nicht aber für Windows.

    Es ist von vornherein fraglich gewesen, warum Intel sich für PowerVR im PC-Bereich entschieden hat, aber es ist falsch, dass die Kerne leistungsschwach seien.
    Varianten wie sie in Apples iPad3 und anderer HW eingesetzt werden haben ein leistungspotential, dass für den Einsatz in PCs auch völlig reichen würde und können auch >=1080p (teils sogar mehrere Streams) en-/decoden.

    Alles in allem dürften die Treiber, welche Intel bis heute nicht aus dem Betastadium bekommen hat (für die neuen Atoms gibt es gar nur Treiber für 32bit Windows7) das größte Problem sein, die Leistung ist bisher sicher kein Problem und von den Treibern kaum ausgeschöpft.

  2. Re: PowerVR ist nicht veraltet

    Autor: RS_ 23.03.12 - 20:10

    DooMMasteR schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > aber auch einfach nicht als DirectX-Grafikkern entwickelt.
    > Im ARM-Bereich spielt im Grunde nur OpenGL eine Rolle, und genau darauf
    > sind Architektur und Treiber ausgelegt.

    Das stimmt nur, wenn man sich auf einzelne Spezialfunktionen von DirectX bezieht. So verschieden die API's auch sind, für einen Grafikchip ist eine Textur eine Liste mit Farbwerten, und ein Shader-Programm eben eine Abfolge von Maschinenbefehlen, ganz egal, ob der Softwareentwickler OpenGL oder DirectX oder sonstwas nutzt. Schließlich ist dazwischen noch ein Treiber. Und in der Struktur API-Treiber-Hardware ist es die Aufgabe des Treibers aus die Aufrufe in eine für die Hardware verständliche Form zu übersetzen.

    Wohl unterscheidet sich die PowerVR Architektur deutlich von der aktueller Desktop-Grafikchips. Das hat aber nichts mit APIs zu tun, sondern mit dem Ziel besonders sparsam in der Leistungsaufnahme zu sein.

    > Hinzu kommt, dass Intel keinerlei Treiber für die PowerVR-IPs hat, denn
    > Imagination Technologies entwickelt selbst eigentlich nur Varianten für
    > Linux und andere Embeddedsysteme, nicht aber für Windows.

    Es würde mich nicht überraschen, wenn Intel die PowerVR Treiber für Windows von Imagination entwickeln lässt. Und deren Geschäftsfeld ist wie Du schon sagst im wesentlichen Linux, iOS und auch Exoten wie QNX.

    > Es ist von vornherein fraglich gewesen, warum Intel sich für PowerVR im
    > PC-Bereich entschieden hat, aber es ist falsch, dass die Kerne
    > leistungsschwach seien.

    Da stimme ich Dir zu.

    > Varianten wie sie in Apples iPad3 und anderer HW eingesetzt werden haben
    > ein leistungspotential, dass für den Einsatz in PCs auch völlig reichen
    > würde und können auch >=1080p (teils sogar mehrere Streams) en-/decoden.

    Das Decodieren der Videos übernimmt aber ein spezialisierter IP-Core auf dem SoC. Der PowerVR macht das nicht.

    > Alles in allem dürften die Treiber, welche Intel bis heute nicht aus dem
    > Betastadium bekommen hat (für die neuen Atoms gibt es gar nur Treiber für
    > 32bit Windows7) das größte Problem sein, die Leistung ist bisher sicher
    > kein Problem und von den Treibern kaum ausgeschöpft.

    Ja, Windows-Treiber für Intel-Grafikchips sind aber leider auch nicht besser. Das grösste Ärgernis an den PowerVR-Chips ist aber meiner Meinung nach, dass es keine Open Source Treiber für Linux gibt, nichteinmal inoffizielle.

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