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Lärmproblem der Innenstädte gelöst...

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  1. Lärmproblem der Innenstädte gelöst...

    Autor: Baker 10.05.17 - 15:31

    dank der neuen akkustischen Filterblase. Blöde lärmende Autos und der blöde Wind in der Natur macht auch nur Krach, weg damit! Ich sehe das kritisch, wenn nicht Gehörbeeinträchtigte Menschen sich sowas zulegen um sich ihre Welt schönzufiltern.

  2. Re: Lärmproblem der Innenstädte gelöst...

    Autor: plutoniumsulfat 10.05.17 - 15:43

    Im Prinzip nichts anderes als NC-Kopfhörer bei bestimmten Arbeitsstätten.

  3. Re: Lärmproblem der Innenstädte gelöst...

    Autor: wirry 10.05.17 - 15:50

    Da hast du recht, aber auch die nutze ich nur, wenn ich nicht aktiv am Verkehr teilnehme - wenn ich also z.B. in der Bahn sitze, aber nicht auf dem Weg zum Bahnhof.
    Und zumindest im Großraumbüro kommt ganz selten noch ein PKW von der Seite angeschossen ;)

  4. Re: Lärmproblem der Innenstädte gelöst...

    Autor: Heartless 10.05.17 - 19:48

    Ich sitze in einem Büro in einem Schmiedebetrieb, glücklicherweise ist eine Presse im Betrieb und kein Hammer, von daher ist es nicht ganz so schlimm, ich würde mir aber dennoch wünschen die dumpfen Geräusche filtern zu können...der Raum wird nach wie vor genauso stark wackeln, aber wenigstens wäre Ruhe.

  5. Re: Lärmproblem der Innenstädte gelöst...

    Autor: motzerator 11.05.17 - 05:55

    Baker schrieb:
    ------------------------
    > Ich sehe das kritisch, wenn nicht Gehörbeeinträchtigte Menschen
    > sich sowas zulegen um sich ihre Welt schönzufiltern.

    Was spricht bitteschön dagegen, wenn Menschen sich ein wenig
    mehr Ruhe verschaffen?

    Das Gehör kann nicht nur Probleme machen, wenn man schlecht
    hört, genauso problematisch ist das Gegenteil, wenn alles völlig
    ungefiltert auf einen einprallt, weil einem die Filter dafür fehlen,
    das Stichwort lautet Reizüberflutung.

    So ein Hilfsmittel wäre eine sehr gute Alternative zum Ausfiltern
    störender Geräusche per Ohropax oder Kapselgehörschutz und
    sicher auch schonender als die Black Metal im Walkman/MP3
    Methode.

    In so einer Kneipe, wie im Artikel beschrieben, wo alle durch
    einander reden, halte ich es nicht lange aus. Das gleiche gilt
    für öffentliche Verkehrsmittel, wenn dort viel gelabert wird.
    Da wäre eine Funktion, die Stimmen verstummen zu lassen,
    schon sehr praktisch. Daran wurde leider nicht gedacht.

    Warum ich das gut fände: Weil ich in einem Stimmengewirr
    sowieso nichts mehr verstehe, dafür aber schnell Kopfweh
    und Schwindelgefühle bekomme, wenn ich nicht schnell
    weg komme.

    Wenn mich eines Tages ein Gerät davor schützen kann,
    ist es mir ehrlich gesagt völlig egal, was andere davon
    halten. Die Möglichkeit, nur noch das hören zu müssen,
    was ich bewusst hören will, wäre eine tolle Sache.

  6. Re: Lärmproblem der Innenstädte gelöst...

    Autor: Kondratieff 11.05.17 - 08:32

    motzerator schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Baker schrieb:
    > ------------------------
    > > Ich sehe das kritisch, wenn nicht Gehörbeeinträchtigte Menschen
    > > sich sowas zulegen um sich ihre Welt schönzufiltern.
    >
    > Was spricht bitteschön dagegen, wenn Menschen sich ein wenig
    > mehr Ruhe verschaffen?
    >
    > Das Gehör kann nicht nur Probleme machen, wenn man schlecht
    > hört, genauso problematisch ist das Gegenteil, wenn alles völlig
    > ungefiltert auf einen einprallt, weil einem die Filter dafür fehlen,
    > das Stichwort lautet Reizüberflutung.
    >
    > So ein Hilfsmittel wäre eine sehr gute Alternative zum Ausfiltern
    > störender Geräusche per Ohropax oder Kapselgehörschutz und
    > sicher auch schonender als die Black Metal im Walkman/MP3
    > Methode.
    >
    > In so einer Kneipe, wie im Artikel beschrieben, wo alle durch
    > einander reden, halte ich es nicht lange aus. Das gleiche gilt
    > für öffentliche Verkehrsmittel, wenn dort viel gelabert wird.
    > Da wäre eine Funktion, die Stimmen verstummen zu lassen,
    > schon sehr praktisch. Daran wurde leider nicht gedacht.
    >
    > Warum ich das gut fände: Weil ich in einem Stimmengewirr
    > sowieso nichts mehr verstehe, dafür aber schnell Kopfweh
    > und Schwindelgefühle bekomme, wenn ich nicht schnell
    > weg komme.
    >
    > Wenn mich eines Tages ein Gerät davor schützen kann,
    > ist es mir ehrlich gesagt völlig egal, was andere davon
    > halten. Die Möglichkeit, nur noch das hören zu müssen,
    > was ich bewusst hören will, wäre eine tolle Sache.


    Ich verstehe die vorgebrachten Argumente sehr gut - wirklich!
    Auch ich habe so meine Probleme, wenn ich im ÖPNV unfreiwillig die häufig stumpfsinnigen und oftmals grob falschen Aussagen der mitfahrenden Individuen mitverfolge. Da möchte ich die Leute eigentlich fast schütteln und fragen, wieso sie eigentlich sehr offensichtlichen Quatsch in der Welt verbreiten...
    Deswegen habe ich zu jeder Zeit (z.B. in allen in häufiger Benutzung befindlichen Jacken, Rucksäcken, Messenger-Bags) In-Ears dabei und habe meistens, wenn ich zu Fuß oder mit ÖPNV unterwegs bin, Over-Ears auf.

    Allerdings: Mit den In-Ears und - sofern ich deine o.g. Ausführungen richtig gedeutet habe - dem von dir gewünschten Hörgerät wird man so auditiv von der Umwelt entkoppelt, dass ich mir vorstellen könnte, in kritischen Situationen nahezu handlungsunfähig wird, da man die Situation schlicht nicht einschätzen kann oder gar nicht mitbekommt.
    Aus dem Grund besitze ich (neben der für mich besseren Tonwiedergabe in ruhiger Umgebung) offene Over-Ears und kann zumindest noch meine Umwelt wahrnehmen, auch wenn ich die einzelnen Unterhaltungen nicht mehr verstehe.

    Es mag blöd klingen, aber wir haben unsere "natürlichen" Filterfunktionen (im Gehirn) bzw., im umgekehrten Fall, die situative Schärfung des Hörsinns aus gutem Grund. Wir müssen zwar nicht mehr vor Fressfeinden weglaufen, aber ich denke schon, dass das Hörvermögen sehr zur situativen Wahrnehmung beiträgt und dabei hilft, die Situation richtig zu deuten und Handlungsoptionen zu eröffnen.

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