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Die Preise sind schon heftig
Autor: deefens 06.05.20 - 15:20
1800 Euro für die Basiskonfiguration beim Surface Book 3, also ich weiss ja nicht. Für 100 Euro weniger bekommt man bereits ein Lenovo Yoga X1 mit i7, 16 Gig RAM und 512 GGB SSD, und das ist ebenfalls ein Top-Gerät. Ich kenne die bisherigen Absatzzahlen des Surface-Book nicht, aber ich kann mir nicht vorstellen dass bei solchen Preisen die Abnehmer Schlange stehen.
1 mal bearbeitet, zuletzt am 06.05.20 15:21 durch deefens. -
Re: Die Preise sind schon heftig
Autor: teamkiller 06.05.20 - 15:39
Die gehen ziemlich gut. Das hat aber auch Gründe diese Produkte sind wirklich gut verarbeitet mein Surface Pro 3 Läuft immer noch der Akku ist weiterhin gut nutzbar und es ist ein echter Dauerläufer ich habe es in den letzten 5 Jahren nur zweimal für einen Umzug ausgeschaltet. Schade finde ich das die LTE Modelle Business only sind. Ich würde mir jederzeit wieder ein Surface Produkt kaufen und ich kenne viele die es auch so sehen. Apple ist auch sauteuer und der Scheiß verkauft sich wie geschnitten Brot da fragt auch keiner, warum kauft das jemand?
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Re: Die Preise sind schon heftig
Autor: Codemonkey 06.05.20 - 15:56
"Apple ist auch sauteuer und der Scheiß verkauft sich wie geschnitten Brot da fragt auch keiner, warum kauft das jemand?"
Ahh hahahahahaha, ja stimmt sowas hab ich hier hier noch nie gelesen. -
Re: Die Preise sind schon heftig
Autor: bernstein 06.05.20 - 16:58
Naja das Surface Book 3 hat halt zwei dinge die kein anderes Notebook mit Windows haben :
- es kommt vom Windows Hersteller (*potentiell* weniger crapware, besserer & längerer support)
- es hat einen stift ohne lag (für mich das killer kriterium)
Das iPad Pro spielt sowieso in einer eigenen Liga. Quasi neben den Surface-Geräten die einzige alternative mit Stift ohne lag. Dazu iOS (vor- resp. nachteil...). dazu ziemlich leicht.
Ich denke beide Geräte sind viel zu teuer für den Massenmarkt, aber in ihre Nischen sind genug gross. Zumal es bei Business-Geräten eine ganz andere Preiskalkulation gibt: bringts täglich 30min zeitersparnis sind 1000¤ kein problem. -
Re: Die Preise sind schon heftig
Autor: zereberus 06.05.20 - 21:24
Die Firma in der ich arbeite nutzt aktuell um die 50 Surface Geräte. Ich freue mich schon auf das Update von meinem alten surface book. Es wird wieder eines in Maximalausstattung sein. Die Zeitersparnis holt die Kosten des Gerätes wieder rein.
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Re: Die Preise sind schon heftig
Autor: hyperlord 07.05.20 - 08:25
deefens schrieb:
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> 1800 Euro für die Basiskonfiguration beim Surface Book 3, also ich weiss ja
> nicht. Für 100 Euro weniger bekommt man bereits ein Lenovo Yoga X1 mit i7,
> 16 Gig RAM und 512 GGB SSD, und das ist ebenfalls ein Top-Gerät. Ich kenne
> die bisherigen Absatzzahlen des Surface-Book nicht, aber ich kann mir nicht
> vorstellen dass bei solchen Preisen die Abnehmer Schlange stehen.
Ja, die Preise sind hoch, aber ich sehe es eher so, dass man tatsächlich auch zwei Geräte in einem bekommt. Das Surface Book 3 mit 32 GB RAM und 512 GB SSD kostet zwar satte 2.800 EUR, aber dafür hat man dann ein Top-Notebook und ein Top-Tablet in einem.
Das Yoga kann man zwar auch als Tablet nutzen, aber man hat die Tastatur dann halt immer dran - das finde ich nicht so praktisch, wie ein abnehmbares Display. Vergleicht man das mit Apple, müsste man ein MBP13 und ein iPad Pro kaufen, um auf die gleiche Flexibilität zu kommen und dagegen ist der Preis des Surface Book 3 dann wieder niedriger (und man hat nicht das Problem, zwei Geräte rumschleppen/aufladen zu müssen, ganz abgesehen davon, dass man sich auch 0 Gedanken über Datenaustausch machen muss).
Ich will mir ohnehin Windows 10 ansehen als Alternative zu Ubuntu. Wenn das für meinen Workflow passt, wäre ein Surface Book 3 tatsächlich eine Option. Ich muss allerdings zugeben, generell finde ich es eher abschreckend, dass man bei den neueren Geräten wirklich überhaupt nichts mehr upgraden/tauschen kann. Das nervt bei Apple genauso wie bei Microsoft und auch bei Lenovos X1-Geräten - Ausnahme ist hier das X1 Extreme. -
Re: Die Preise sind schon heftig
Autor: harald.1080 07.05.20 - 10:39
Man bezahlt den Mehrpreis, die „Microsoft-Tax“ für
- aktuelle Hardware,
- Software, die durch den Hardwarekauf finanziert wird,
- kontinuierliche Produktentwicklung mit modernen IO-Standards,
- lange Reparaturmöglichkeiten mit Händlern vor Ort,
- kein Cloudzwang,
- keine Bloatware und Werbung,
- keine Telemetrie,
- kein Updatezwang,
- kein Drängen zu irgendwelchen Abos,
- ...
Da habe ich doch recht, oder verwechsle ich hier was?



