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  5. › Windows 7 und 8.1: Ryzen- und…

Locker bleiben

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  1. Locker bleiben

    Autor: Ach 14.04.17 - 15:12

    Es geht um das automatische Update. Die einzelnen Update Pakete kann man wie gehabt downloaden und selber installieren, und/oder man greift auf Pakete von Winfuture o.Ä. zurück, um die Sache zu beschleunigen.

    Keine Hardware Neuanschaffung bewegt mich zum Wechsel auf die Unverschämtheit des Jahrhunderts. Was ich brauche, ist ein schicker Programmstarter ohne überflüssigen Scheiß, nach dem ich nie gefragt habe und ohne aufgezwungene Surveillance Implementationen. Das versagt W10 auf ganzer Linie.

    Vielmehr öffnet sich da noch ein Freiraum für Drittanbieter, in Form der Automatisierung des Download und der Installation von Sicherheitspatches für W7/W8.1 auf neuer Hardware, so schwer kann das nicht sein.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 14.04.17 15:18 durch Ach.

  2. Re: Locker bleiben

    Autor: Stahlreck 14.04.17 - 15:43

    Und was tust du 2020? Auf 8.1 umsteigen für 3 Jahre? Und dann? Wenn du nicht bereit bist auf Linux zu wechseln, kommst du um 10 eh nicht herum. Und wenn du bereit für Linux bist, warum auf MS warten das sie dich zwingen?

    Im Übrigen, was du brauchst != was alle brauchen. Ein OS ist schliesslich nicht nur für eine Person gemacht, ausser du baust dir halt dein eigenes.

  3. Re: Locker bleiben

    Autor: Ach 14.04.17 - 16:06

    Kommt Zeit, kommt Rat. Deine Kosequenz, sich MS's Surveillance Strategie in einem panikartigem Anfall freiwillig zu unterwerfen, für die sehe ich derzeit keinen Anlass. Vielmehr beobachte ich aus dem Sicherheitspolster der kommenden 3 Jahre wie weit sich MS noch damit vorwagt, unsere Gesetze und Grundrechte in ihrem Sinne zu strecken, denen und zu verbiegen(Der Krug geht solange zum Brunnen bis er bricht), und welche Alternativen sich in der Zwischenzeit auftun.

    BtW.: mehr als 98% aller Anwender dürften nichts dagegen haben, die Surveillence Dienste von W10 komplett abschaltbar(meint: Dienst beenden!) zu machen und min 90% der Anwender würden es auch umgehend tun.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 14.04.17 16:15 durch Ach.

  4. Re: Locker bleiben

    Autor: divStar 14.04.17 - 22:19

    Wird Zeit, dass Hardware-unterstützte Virtualisierung im Consumermarkt ankommt. Dann Linux als Hauptsystem mit Office, Browser usw. Dazu Windows 10 in einer virtuellen Maschine mit PCIe-Passthrough und man kann aus der VM bis zu 98% Leistung abrufen. Das wäre gut genug. Windows 10 würde für Spiele und Anwendungen, die sonst nichtmal unter WINE laufen und ich nicht wegwerfen kann, gestartet werden. Ansonsten nicht.

    Schade, dass die Einrichtung dieser Geschichten sehr kompliziert und z.T. Glückssache ist, sonst wäre ich längst migriert.

  5. Re: Locker bleiben

    Autor: Ach 15.04.17 - 05:05

    Da hab ich auch mal kurz nachgeforscht, und das ist die mit Abstand überzeugendste Option, weil effektiv und langfristigst. Ja, ist leider sehr kompliziert und man braucht auch zwei GK, weil keine GK gleichzeitig mit zwei verschiedenen Treibern arbeiten kann(Windows/Linux). Schließlich muss man noch beide Signale zum Monitor führen(aber das ginge vielleicht auch mit dem Durchschleifen des Signals der Windows Karte über den PCIe Bus).

  6. Re: Locker bleiben

    Autor: pythoneer 15.04.17 - 09:58

    Es gibt Grafikkarten von Nvidia (und vielleicht auch [bald] von AMD) die können GPU Virtualisierung. Leider sind das im Moment nur die Profi-Karten aber das scheint sich bald zu ändern. Aber eigentlich ist das gar nicht so wichtig, denn viele CPU's haben eine integrierte Grafikeinheit, die reicht für solche Fälle auch aus.

  7. Re: Locker bleiben

    Autor: Mr Miyagi 15.04.17 - 14:09

    Ist zwar ein bisschen Off Topic, allerdings fängt nVidia seit dem letzten Treiberrelease auch damit an Telemetrie in den *Treiber* zu integireren (und ich meine nicht die GeForce Experience Software). Es gibt kein Opt-Out, der Telemtriedienst wird automatisch und ungefragt mitinstalliert (http://www.pcgameshardware.de/Nvidia-Geforce-Grafikkarte-255598/News/Treiber-38165-WHQL-sammelt-Telemetrie-Daten-1225270/). Momentan ist noch nicht ganz klar was und wieviel übertragen wird, allerdings sollte man das Im Hinterkopf behalten, wenn man neue Hardware für ein System anschafft um auf Basis von Linux der Schnüffelei zu entgehen. Ich habe es noch nicht selbst verifiziert, aber angeblich sagt der nVidia Support, dass die Telemetrie in den Treibern für alle Betriebssysteme integriert ist, somit ist Linux auch betroffen .

    Bisher war ich immer nVidia-Kunde allein der guten Treiber wegen, aber schlechte Treiber sind mir immer noch lieber als Spyware, somit wird bei einer Neuanschaffung vermutlich AMD das Produkt der Wahl liefern.

  8. Re: Locker bleiben

    Autor: Ach 15.04.17 - 16:46

    So was hört man gerne, auch wenn der Virtualisierungssupport auf Nvidia Karten erst in den Kinderschuhen stecken mag, auch wenn die APUs nur einen Teil der Installationen betreffen. Die ultimative Lösung ist derzeit eh nicht zu erreichen, also geht es derweil erst mal darum, eine möglichst große Auswahl technischer Mittel zu erschließen, und damit das Problem schrittweise zu umzingeln. Je mehr Ansätze desto besser. Der Druck ist mit W10 so hoch wie nie. Eine effiziente Virtualisierung von W10 hätte das Zeug zu einer echten Linux Killeranwendung. Wer will das nicht auf seinem Rechner? Selbst einer W7 Installation wäre das sicherheitstechnisch vor zu ziehen.


    @Mr Miyagi

    Die Option ist zwar versteckt, aber lässt sich (noch)abschalten: In der NVIDIA-Systemsteuerung unter "Hilfe" das Häkchen beim Punkt "Erlebnisverbesserungsprogramm zulassen" weg klicken.

    Was die AMD Treiber betrifft, da hat AMD mit den neuen Crimson Treibern doch viel Lob von allen Seiten eingesammelt. Ich schätze, die Zeiten schlechter AMD neigen sich damit dem Ende entgegen. Bei AMD geht es wohl mehr oder weniger nur noch um den Performancerückstand gegenüber nVidia.

  9. Re: Locker bleiben

    Autor: Mr Miyagi 15.04.17 - 18:13

    Danke für den Tipp mit der verstecken Option, werde ich mir beim nächsten Update anschauen. Aktuell läuft bei mir noch ein älterer Treiber, im Worst-Case bleibe ich bei der alten Treiberversion.

    Zum Thema Virtualisierung, selbst wenn es perfekte Virtualisierungslösungen gäbe würde ich sie gar nicht einsetzen wollen. Zum Einen setzt man als Verbraucher das falsche Signal wenn ein OS wie Windows 10 noch in den Nutzungsstatistiken z.B. für Steam auftaucht, selbst wenn man primär Linux einsetzt. Zum Anderen läuft eine virtualisierte Windows 10 Version auch im Heimnetz. D.h. man müsste einen 2ten Netzwerkadapter für das Virtualisierte Windows nutzen und das Heimnetz mit einer internen Firewall hinter dem Router nochmal in separate Zonen aufteilen um das Windows 10 zu isolieren. Irgendwie ist mir der Wir-Nehmen-Uns-Einfach-Deine-Daten-Egotrip von MS den Aufwand nicht Wert. Spätestens wenn der Extended Support für Win7 ausgelaufen ist wird bei mir auch das letzte Windows gelöscht, was bis dahin nicht unter Linux läuft wird nicht benutzt. Dank Wine gibt es wahrscheinlich mit Windows 10 sogar mehr Kompatibilitätsprobleme mit älteren Windows Applikationen als mit Linux ich mach mir da recht wenig Sorgen.

  10. Leider wirklich radikal

    Autor: Ach 16.04.17 - 15:00

    Anscheinend geht MS bis zum Äußersten. Laut 3D Center funktioniert auch das händische aufspielen von Patches nicht mehr. Offenbar rendert MS das Update System eines
    W7/W8.1 Rechners absichtlich und vorsätzlich funktionsuntüchtig, sobald eine Kaby-Lake-CPU erkannt wird. Sieht so aus, als hätten wir es hier mit einer schizophrenen Firmenleitung zu tun, die zu allem bereit ist.

  11. Re: Locker bleiben

    Autor: Ach 16.04.17 - 18:30

    Wenn du ohne (Software-)Einschränkungen direkt auf Linux wechseln kannst, dann ist das natürlich ziemlich klasse. Im Endeffekt will ich das ja auch, nur ist das momentan für mich eher ein Wunschdenken.

    Bei der Virtualisierungslösung stellen sich die Probleme allerdings nicht ganz so dar, wie von dir beschrieben. Zum einen hat das nichts mit Wine zu tun, es geht um keine einzelnen Anwendungen sondern um ein ganzes W10, das man in einer VM darstellt. Den Zugriff einer VM auf das Netzwerk hat man dann zu 100% im Griff. Fährt man in der VM nur Arbeitsprogramme, dann kann man den Netzwerkzugriff z.B. komplett unterbinden. Will man spielen, was spricht dann dagegen, gleich eine zweite W10 VM rein für Spiele einzurichten, oder auch eine W7 VM wenn man sich dabei wohler fühlt?

    Alles andere wie Browsen/Mailen/Textverarbeitung könnte man dann nativ in Linux unternehmen, und im besten Fall würden sich mit steigender Verwendung von W10 VMs unter Linux mehr und mehr Programmierer und Hersteller der Unterstützung des Hostsystems zuwenden. Was mich dahingehend hoffnungsvoll stimmt ist, dass die Entwicklung genau in diese Richtung zeigt. Dazu gerade im Heise Newsticker gelesen:

    Linux 4.11 bringt GPU-Virtualisierungstechnik von AMD

    Wie gesagt, viele Wege führen nach Rom :].

  12. Re: Locker bleiben

    Autor: abufrejoval 18.04.17 - 01:03

    Da bin ich mir nicht so sicher. Leider war das System ja erst mal vollständig gepatcht, als sich die "Osterbescherung" alle paar Minuten über die Arbeit legte, weshalb WSUS nichts zu patchen hatte.

    Weil aber beim Starten von WSUS, wie auch bei jedem Anlauf von Secunia PSI die Nagware aufsprang, denke ich daß sie im Windows Update Service steckt und der wird von den manuellen Patches (so sie noch produziert würden und nicht in Roll-Ups verschwinden, welche sicher zu diesem Zweck eingeführt wurden) auch benutzt.

    Natürlich kann man den Update eben mal auf einem anderen Rechner ohne Kaby Lake ausführen, wie unproblematisch sich eine Windows Instanz zwischen völlig unterschiedlichen Systemen hin- und herbewegen läßt ist ja dann doch ein (bei Linux selbstverständlicher) Erfolg, den ich an dieser Stelle nicht unerwähnt lassen wollte.

    Dank SSDs im Wechselrahmen ist das nicht mal ein Thema bei mir, zumal ich die Server-Editionen eh immer zum Backup als Zweitplatte in einen Desktop packen muß, weil TrueImage sonst richtig teuer ist.

  13. Re: Leider wirklich radikal

    Autor: My1 19.04.17 - 10:35

    Ach schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Anscheinend geht MS bis zum Äußersten. Laut 3D Center funktioniert auch das
    > händische aufspielen von Patches nicht mehr. Offenbar rendert MS das Update
    > System eines
    > W7/W8.1 Rechners absichtlich und vorsätzlich funktionsuntüchtig, sobald
    > eine Kaby-Lake-CPU erkannt wird. Sieht so aus, als hätten wir es hier mit
    > einer schizophrenen Firmenleitung zu tun, die zu allem bereit ist.


    könnte man dem system nicht vorgaukeln dass es keine kaby lake ist?

    Asperger inside(tm)

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