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... so lange man noch bei Mutti wohnt, ja.

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  1. ... so lange man noch bei Mutti wohnt, ja.

    Autor: lolwut 15.09.11 - 12:03

    Also ich zahle meine Stromrechnung aus eigener Kippe und ziehe über Nacht Fernseher und Rechner gerne vom Netz und spare dadurch nicht gerade wenig Geld ... auf’s Jahr gerechnet versteht sich.

    Hätte jetzt glatt gedacht, das würde im „go green“ Trend fast jeder so tun. Mein MBP ist in 11 Sekunden hochgefahren inklusive PW eintippen ... und so wie ich das gelesen habe, dauert es mit Windows 8 + SSD auch nicht länger. Selbst wenn es 30 Sekunden dauert, könnte ich das gut verkraften.

    Ist das tatsächlich noch üblich, den Rechner über Nacht laufen zu lassen??

  2. Re: ... so lange man noch bei Mutti wohnt, ja.

    Autor: mats 15.09.11 - 12:05

    lolwut schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Also ich zahle meine Stromrechnung aus eigener Kippe und ziehe über Nacht
    > Fernseher und Rechner gerne vom Netz und spare dadurch nicht gerade wenig
    > Geld

    Ich weiss ja nicht was ihr in Deutschland für Strompreise habt, aber in der Schweiz sparst du damit höchstens ein paar Franken pro Jahr. Ich denke, das beruhigt eher das Gewissen als die Kasse...

  3. Re: ... so lange man noch bei Mutti wohnt, ja.

    Autor: Schattenwerk 15.09.11 - 12:12

    mats schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > lolwut schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Also ich zahle meine Stromrechnung aus eigener Kippe und ziehe über
    > Nacht
    > > Fernseher und Rechner gerne vom Netz und spare dadurch nicht gerade
    > wenig
    > > Geld
    >
    > Ich weiss ja nicht was ihr in Deutschland für Strompreise habt, aber in der
    > Schweiz sparst du damit höchstens ein paar Franken pro Jahr. Ich denke, das
    > beruhigt eher das Gewissen als die Kasse...

    Je nach Gerät können im Jahr schon ein hoher Zweistelliger oder gar Dreistelliger Betrag entstehen. Schalte grundsätzlich PC, Monitor und Soundsystem über die Steckerleiste aus.

  4. Re: ... so lange man noch bei Mutti wohnt, ja.

    Autor: lolwut 15.09.11 - 12:14

    mats schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Ich weiss ja nicht was ihr in Deutschland für Strompreise habt, aber in der
    > Schweiz sparst du damit höchstens ein paar Franken pro Jahr. Ich denke, das
    > beruhigt eher das Gewissen als die Kasse...

    Bundesschnitt liegt 2011 bei 0,2495 ¤ lt. Wikipedia. Glaub ich zahl 22 Cent oder so... kommt also hin. Wie erwähnt, kommt bei mir nicht nur der Rechner über Nacht aus, sondern auch Fernseher, Anlage und die Xbox, die allein schon ein Atomkraftwerk als Energiequelle benötigt. Da kommt schon mehr als nur ein paar Kreuzer zusammen. Bestimmt auch in der Schweiz, da bin ich sicher. Selbst wenn ich nur 10 Euro sparen würde. Den Knopf an der Steckerleiste Abends zu drücken hat so rein gar nichts mit Anstrengung zu tun. Eher mit Vernunft ;)

  5. 5 Euro?

    Autor: Crass Spektakel 15.09.11 - 12:16

    > Also ich zahle meine Stromrechnung aus eigener Kippe und ziehe über Nacht
    > Fernseher und Rechner gerne vom Netz und spare dadurch nicht gerade wenig Geld
    > ... auf’s Jahr gerechnet versteht sich.

    Laß mich nachrechnen...

    Zwei Großverbraucher, Fernseher, Computer, brauchen laut EuP je Gerät zwischen 0,5W und 1,5W... macht also 2x1,5Wx365x24=26,3kWh=5,20 Euro pro Jahr.

    Also wegen gespartem Geld würde ich das nicht machen, das sind ja pro Jahr zehn Stunden Mehrarbeit was einem Stundenlohn von 50 Cent entspricht. Zusätzlich kommen teilweise stärkere Belastungen auf die Geräte zu da ja jeder Zyklus zum Abkühlen und Aufwärmen führt was wieder die Lebensdauer verringert.

    Faustregel: Alle Geräte an einen Stromschalter der die Geräte komplett vom Netz trennt - normale Schalter machen das nicht, die schalten nur eine Phase ab so daß Stromschwankungen, Blitzeinschläge usw. durchgehen. Und dann diesen Schalter betätigen wenn man mit Sicherheit mindestens 16 Stunden nicht mehr an das Gerät muß. Letzteres ist eine so harte Bedingung daß sie nur an wenigen Tagen und im Urlaub sinnvoll erfüllt werden kann. Und sie dient NICHT ZUM GELDSPAREN. Sondern dazu die Geräte länger lebensfähig zu halten und sie vor Blitzschlag in Abwesenheit u.ä. zu schützen.

    Was bitte sind 5-50 Euro Standbykosten im Jahr für einen ganzen Haushaltspark von Geräten im Vergleich zu den Gerätekosten von 5000-10000 Euro? Lieber halten die Geräte 50% länger als daß ich 5 Euro im Jahr spare. Alles andere ist falsch informierte Feel-Good-Argumentation.

    Achja, in unserem Haushalt wird auf drei Stockwerken fast nichts voll abgeschalten. Kein Radiowecker, kein Computer, kein Fernseher usw. wodurch eine Grundlast von 20W im ganzen Haus zustandekommt. Na und? Andernfalls müßte ich nachts auch in den Keller gehen und den TV-Verstärker abschalten und die Wasserpumpe in der Heizung usw... und die brauchen richtig viel wenn sie mal loslegen.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 15.09.11 12:22 durch Crass Spektakel.

  6. Re: ... so lange man noch bei Mutti wohnt, ja.

    Autor: magic23 15.09.11 - 12:16

    Zwei- bis Dreistelliger Betrag? So ein Quatsch..

    Mal ganz abgesehen davon, dass je mehr Strom gespart wird in Zukunft, desto teurer werden ihn die Konzerne machen. Stromsparen um damit Geld zu sparen ist eine reine Illusion.

  7. Re: ... so lange man noch bei Mutti wohnt, ja.

    Autor: nille02 15.09.11 - 12:36

    lolwut schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Also ich zahle meine Stromrechnung aus eigener Kippe und ziehe über Nacht
    > Fernseher und Rechner gerne vom Netz und spare dadurch nicht gerade wenig
    > Geld ... auf’s Jahr gerechnet versteht sich.

    Die Technik Zielt auch nicht darauf ab ein ausschalten komplett zu ersetzen.

  8. Re: 5 Euro?

    Autor: BLUBBBEL 15.09.11 - 12:40

    Ich hab mal mit einem Messgerät hinter der Steckdosenleiste meines Rechner + Monitor + Drucker in der minimal-konstelation gemessen was ich für einen Stromverbrauch habe:
    Alle Geräte angeschaltet: 245W (Ohne große Aufgaben, also Office-Betrieb in etwa). Mit grafisch aufwendigen Spielen usw. steigt der Verbrauch um ca. 100W.
    Alle Geräte im Standby: 14W! Ja, Netzteile können ganz schön verschwenderisch sein und das meines Rechners ist kein schlechtes, sondern ein neues Markennetzteil für über 100¤.

    Wenn ich nun meine restlichen Geräte wie zweiten Monitor, Konsole, Netbook, Homeserver, Router, Switch, Fernseher usw. dazu rechne und davon NUR Standby (abgesehen von Router und Switch um immer verbunden zu sein) berechne bin ich schon bei fast 80W! Wofür???
    80 * 365 * 24 = 700kWh! -> 150¤/Jahr (bei günstigen 0,215¤)

    Man kann sich auch alles schön rechnen, ich schalte das meiste komplett aus und tausch auch alle Lampen gegen LED usw, da kommt einiges zusammen, ich würds mal erst selber testen was an Leistung verbaucht wird, es ist oft mehr als versprochen wird und man kommt aus dem Staunen nicht raus, erweitert euren Horizont, es lohnt sich ^^.

    Super heftig krasse Grüße,
    Eichi

    Ps.: Moin!

  9. Re: ... so lange man noch bei Mutti wohnt, ja.

    Autor: fratze123 15.09.11 - 13:00

    bei euern gehältern würde ich auch nicht auf die paar kröten schauen. :)

  10. Re: 5 Euro?

    Autor: fratze123 15.09.11 - 13:06

    als ob es 'ne blitz interessieren würde, ob der stecker drinsteckt oder nicht... sagt dir "lichtbogen" was?

    und die 16-stunden-regel verstehe ich auch nicht. wenn der fernseher 16 stunden aus ist, hat der blitz keinen bock mehr, oder was? :D

  11. Re: 5 Euro?

    Autor: lolwut 15.09.11 - 13:31

    Crass Spektakel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > viel Text hier.

    Man kann sich das natürlich auch alles schönreden, klar. Nur wenn zum Beispiel Deine Geräte am Netz bleiben müssen, damit sie 50% länger leben, würde ich den Gerätehändler/Hersteller wechseln. Du hast keinen Large Hardon Collider, bei dem jeder Boot heftigen Materialverschleiß bedeutet. Es geht hier auch ein bisschen um global resourcing und hat somit zweiter Instanz ein Stück weit mit gesundem Menschenverstand zu tun.

    Standby Geräte sind für jeden die einfachste Möglichkeit, einen winzigen Beitrag zum Thema Umwelt beizutragen. Vielleicht verbraucht dein gesamter dreistöckiger Haushalt (!) tatsächlich nur 20 W Grundleistung, weil Deine Kinder im Laufrad Strom für die restlichen Geräte erzeugen oder so, und Du magst wirklich nur ein paar wenige Euro einsparen pro Jahr, aber das, was allein in Deutschland für unsere Faulheit an Strom verbraucht wird, da kann man sich nur an den Kopf fassen.

    Wir reden hier von rund 20 Milliarden verschwendeten kWh jedes Jahr. Und das nur, weil der sture Otto-Normalverbraucher meint, dass Strom sparen ihm eh nichts bringt und man ohnehin nichts bewirkt, weil die anderen ja auch nichts machen? Aber schön den Amis und Chinesen vor den Kopf knallen, dass sie Umweltschweinchen sind ;)

  12. Re: ... so lange man noch bei Mutti wohnt, ja.

    Autor: Amüsierter Leser 15.09.11 - 13:46

    mats schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich weiss ja nicht was ihr in Deutschland für Strompreise habt, aber in der
    > Schweiz sparst du damit höchstens ein paar Franken pro Jahr. Ich denke, das
    > beruhigt eher das Gewissen als die Kasse...

    Ich schalte meine Rechner über Nacht auch ab.

    Die Stand-By-Leistung meiner Computer + Monitore liegt bei 80W.
    (Entwicklungsrechner, Mac, Storage-Server, 3 bis 4 Monitore, zwei Rechner für Experimente)

    Nachts und während ich arbeiten bin, schalte ich die Steckdose ab. Sagen wir 18 h pro Tag sind die Rechner aus.
    18*80W => 1,44kWh. Eine kWh kostet ca. 22ct, macht pro Tag 31,7ct, im Jahr 115,63 Euro Unterschied.

    Vielleicht mag es wirklich mehr das Gewissen als die Kasse sein, denn 100 Euro im Jahr sind jetzt vielleicht nicht sooo die Welt. Aber es bleiben 100 Euro, soviel Geld habe ich normalerweise nicht im Portemonnaie.

  13. Re: 5 Euro?

    Autor: Rolex Ralf 15.09.11 - 14:11

    lolwut schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > aber das, was
    > allein in Deutschland für unsere Faulheit an Strom verbraucht wird, da kann
    > man sich nur an den Kopf fassen.
    >
    > Wir reden hier von rund 20 Milliarden verschwendeten kWh jedes Jahr. Und
    > das nur, weil der sture Otto-Normalverbraucher meint, dass Strom sparen ihm
    > eh nichts bringt und man ohnehin nichts bewirkt, weil die anderen ja auch
    > nichts machen?
    Dein Politiker-Taschenspielertrick mit den großen Zahlen ist mehr als lächerlich und typisch grüner Wohlfühl-Aktionismus!

    Da wir zum Glück nicht alle im arm-aber-trotzdem-nicht-sexy-Land Berlin leben, braucht den meisten Strom aber natürlich nicht der Gamer, der seinen Computer 10 Stunden im Leerlauf lässt, sondern die Industrie.

    Der Jahresstromverbrauch in Deutschland liegt bei ca. 600TWh.
    20TWh/600TWh= ca. 3.3%
    Was bitte hätte 3.3% Einsparung mit weniger Umweltverschmutzung zu tun?

  14. Re: ... so lange man noch bei Mutti wohnt, ja.

    Autor: benji83 15.09.11 - 14:17

    nille02 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die Technik Zielt auch nicht darauf ab ein ausschalten komplett zu
    > ersetzen.

    > Artikel: Windows 8: Nutzer sollen ihre Computer nicht mehr ausschalten
    :)

  15. Re: 5 Euro?

    Autor: lolwut 15.09.11 - 14:42

    Rolex Ralf schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Der Jahresstromverbrauch in Deutschland liegt bei ca. 600TWh.
    > 20TWh/600TWh= ca. 3.3%
    > Was bitte hätte 3.3% Einsparung mit weniger Umweltverschmutzung zu tun?

    20 TWh = macht rund 2 Atomkraftwerke, jedes AKW im Schnitt 10,5 TWh. Umweltverschmutzung genug? Das hat mit Wohlfühl-Aktionismus nichts zu tun, sondern umgedreht eher mit Ignoranz. Ich wähle übrigens nicht grün, sondern erlaube mir lediglich, einen Schritt weiter zu denken und über den eigenen Tellerrand zu gucken.

  16. Re: 5 Euro?

    Autor: Wolf als Gast 15.09.11 - 14:54

    Ich habe durch das ausschalten 2er Steckdosenleisten wo PC, 22" und 24" Monitor, 2.1 PC Boxen, PS3, Wii, AV Receiver, 5.1 Boxenset, DVD Recorder, Sat Receiver dran hängen im Monat 10 Euro Stromkosten gespart.
    Macht 120 Euro im Jahr.

    Das einzig nervige an der Sache, viele Geräte schaffen es nicht die Uhrzeit wieder zu synchronisieren, aber damit kann ich leben. Lieber Uhr stellen und dafür etwas für meine Geldbörse und einen kleinen Beitrag für die Umwelt geleistet.

    im übrigen, wenn du irgendwann mal deine eigenen Brötchen verdienst und dich mal umschaust, wo du konsequent sparen kannst, werden aus 5 Euro direkt 25-30 Euro, oder sogar noch mehr pro Monat.
    Dann rechnet man kurz gegen und erkennt, das man auf lange Sicht wesentlich besser davon kommt.

    Aber heute haben die meisten Menschen schon Probleme Morgens zu planen, was sie Mittags machen. Die Wirtschaft freut sich. Sie haben es immerhin geschafft, den total verblödeten Konsumenten zu erschaffen.

  17. Re: 5 Euro?

    Autor: CandyMan 15.09.11 - 15:54

    lolwut schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Rolex Ralf schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    >
    > > Der Jahresstromverbrauch in Deutschland liegt bei ca. 600TWh.
    > > 20TWh/600TWh= ca. 3.3%
    > > Was bitte hätte 3.3% Einsparung mit weniger Umweltverschmutzung zu tun?
    >
    > 20 TWh = macht rund 2 Atomkraftwerke, jedes AKW im Schnitt 10,5 TWh.
    > Umweltverschmutzung genug? Das hat mit Wohlfühl-Aktionismus nichts zu tun,
    > sondern umgedreht eher mit Ignoranz. Ich wähle übrigens nicht grün, sondern
    > erlaube mir lediglich, einen Schritt weiter zu denken und über den eigenen
    > Tellerrand zu gucken.

    Danke für den Beitrag.
    Wenns ums Thema Umwelt geht hab ich bei ITlern immer das Gefühl mich schämen zu müssen da ich auch einer bin...
    Furchtbar wie faul manche sind.

  18. Re: ... so lange man noch bei Mutti wohnt, ja.

    Autor: GodsBoss 15.09.11 - 16:02

    Solange die Menschheit keine Typ-II-Zivilisation ist, sehe ich vorn und hinten nicht ein, warum ich Energie sparen sollte. Der Großteil wird doch sowieso völlig sinnlos in den Weltraum abgestrahlt.

    Reden ist Silber, Schweigen ist Gold, meine Ausführungen sind Platin.

  19. Re: 5 Euro?

    Autor: Martin F. 15.09.11 - 16:12

    Crass Spektakel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Zusätzlich kommen teilweise stärkere Belastungen auf die Geräte zu da ja
    > jeder Zyklus zum Abkühlen und Aufwärmen führt was wieder die Lebensdauer
    > verringert.

    Wenn die Geräte aber tatsächlich so wenig verbrauchen, kühlen sie auch im Standby aus.

    Lebensdauer ist bei mir kaum ein Problem, die Geräte halten fast länger als einem lieb ist. Jedenfalls hab ich z. B. noch diverse Computer (ab C64) und Komponenten (Disketten- und CD-Laufwerke, Mainboards) sowie Röhrenfernseher rumstehen. Auch Energiesparlampen, die ja Schaltzyklen nicht so mögen sollen, sind noch einige vorhanden – würde die gerne mal gegen sofort helle LED-Leuchtmittel austauschen. Meine Schreibtischlampe bricht allmählich auseinander, hat aber bislang erst ein Leuchtmittel (das mitgelieferte, eine Energiesparlampe) verbraucht. Mir fällt gerade kein Gerät ein, bei dem ein Ausfall auf häufiges Ein- und Ausschalten zurückzuführen ist. Hauptsächlich ist es mehr oder weniger natürliche Abnutzung (prellende Schalter an der Maus [die Taster tausche ich aus], Verkalkung im Dampfbügeleisen, eingebrannte Taskleistensymbole beim Röhrenmonitor und abgenommene Leuchtstärke, laut gewordenes Lager im Lüfter usw.). Der alte Kühlschrank bei meiner Mutter (zugegeben kein Gerät, für das häufiges Ausschalten in Frage käme, aber ein weiteres Beispiel für die Langlebigkeit) funktioniert auch noch bestens, ein Austausch gegen ein effizienteres Modell würde sich aber schon nach etwa 6 Jahren lohnen. Die meisten Ausfälle habe ich bei Mobiltelefonen zu beklagen, eins ging irgendwann nicht mehr an, ein anderes kann die SIM-Karte nicht mehr lesen. Daneben werden die leider auch ohne echten Defekt mit der Zeit immer unbrauchbarer, weil die Akkus nachlassen und es keinen Ersatz mehr gibt. Ich hab aber immer noch ein über 10 Jahre altes Handy (mit dem 2. Akku, die werden allerdings seit 2007 nicht mehr hergestellt und allmählich merkt man ihm auch sein Alter an) als Zweitgerät im ständigen Einsatz.

    > Faustregel: Alle Geräte an einen Stromschalter der die Geräte komplett vom
    > Netz trennt - normale Schalter machen das nicht, die schalten nur eine
    > Phase ab so daß Stromschwankungen, Blitzeinschläge usw. durchgehen.

    Ist nicht vorgeschrieben, dass die zweipolig trennen? Ich hab jedenfalls mal einen Schalter in einer Mehrfachsteckdose ausgetauscht, der war zweipolig (einer davon verschmort).

    > Und sie dient NICHT ZUM GELDSPAREN. Sondern dazu die Geräte länger
    > lebensfähig zu halten und sie vor Blitzschlag in Abwesenheit u.ä. zu
    > schützen.

    Im Sommer ist Gewitter gar nicht selten, da kann ich mit getrennten Geräten besser schlafen. Das mache ich in der Regel aber lediglich bequem über Funksteckdosen. Die brauchen zwar auch ein wenig Strom, aber deutlich weniger als z. B. mein Lautsprechersystem. Für meine ältere Kompaktanlage, die alleine im Jahr ca. 25 ¤ Stromkosten verursachen würde, habe ich dieses Stromspargerät. So muss man halt zwei- statt einmal auf die Fernbedienung drücken, aber bei angenommenen 100 Einschaltungen pro Jahr und einem Mehraufwand von jeweils einer Sekunde macht das, nachdem sich das Gerät innerhalb von 3 Monaten amortisiert hat, einen Stundenlohn von 900 ¤ (die 0,60 ¤ Eigenverbrauch im Jahr mal vernachlässigt). Der Vorteil eines solchen Geräts gegenüber einem normalen mechanischen Schalter liegt darin, dass ich den Sleeptimer nutzen kann, ohne dass die Anlage hinterher noch die ganze Nacht (oder länger) im Standby ist. Einem Radio mit ca. 3 ¤ Verbrauch pro Jahr habe ich für 2 ¤ einen Zwischenstecker mit Schalter spendiert. Da dieser genauso gut erreichbar ist wie der Schalter am Gerät, habe ich keinen Mehraufwand.

    > Was bitte sind 5-50 Euro Standbykosten im Jahr für einen ganzen
    > Haushaltspark von Geräten im Vergleich zu den Gerätekosten von 5000-10000
    > Euro? Lieber halten die Geräte 50% länger als daß ich 5 Euro im Jahr spare.

    Ob das Gerät wirklich länger hält oder nicht, kann man wohl nicht pauschal sagen. Denkbar ist auch, dass jede Minute am Netz die Ausfallwahrscheinlichkeit erhöht, z. B. durch die Beanspruchung von Kondensatoren. Aber wie schon weiter oben erwähnt, habe ich mit der Lebensdauer von Geräten kaum Probleme.

    --
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  20. Re: ... so lange man noch bei Mutti wohnt, ja.

    Autor: Martin F. 15.09.11 - 16:23

    magic23 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Zwei- bis Dreistelliger Betrag? So ein Quatsch..

    Dreistellig wird es bei einem Verbrauch von knapp 46 W (bei den durchschnittlichen 0,2495 ¤/kWh). Das kann man sogar alleine schaffen: Mein ältere Kompaktanlage schluckt ca. 13 W im Standby und mein Lautsprechersystem liegt glaub ich auch in der Nähe. Zusammen mit einem Videorekorder, Fernseher und Receiver (was ich alles nicht habe) und anderen Geräten wie PC, Monitor, Drucker könnte man dort hinkommen.

    --
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