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Opfer gebracht

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  1. Opfer gebracht

    Autor: Kawim 11.01.22 - 16:24

    Man kann hervorragend sehen welches Opfer Microsoft gebracht hat, nämlich Design und Verarbeitung. Das Gerät sieht echt billig aus - dafür ist es aber auch wirklich günstig, muss man Microsoft zu Gute halten.

  2. Re: Opfer gebracht

    Autor: Dakkaron 11.01.22 - 16:54

    Sieht billig aus. Ist es auch.

  3. Re: Opfer gebracht

    Autor: EDL 11.01.22 - 17:23

    Das Teil erinnert mich an die weißen MacBooks aus Kunststoff ... von vor >10 Jahren.

    https://www.notebookcheck.net/fileadmin/_migrated/pics/gesamt2_granit_03.jpg

  4. Re: Opfer gebracht

    Autor: Extrawurst 11.01.22 - 20:45

    Naja, wenn der ganze Recht auf Reparatur-Kram wirklich konsequent durchgezogen wird, dann wird es wohl (wieder) nur noch Plastik geben. Denn nur Plastik ist auch robust genug, um häufiges Öffnen & Wechseln (vor allem durch Casual User) standzuhalten. Aluminium bekommt ohne Vorsicht schnell Kratzer oder wird sogar eingedellt. Aber dieser Punkt wird gern ignoriert oder geleugnet, wenn man sich als Opfer einer großen Verschwörung aller Elektronikhersteller sieht, die einem mit teuren Reparaturen das Geld aus dem Kreuz leiern wollen.

    Ich persönlich gehe mit meinen Produkten lieber pfleglich um, so dass nie eine Reparatur nötig wird und ich den alten Plastik-Look da lassen kann, wo er hingehort: In den 2000ern.

    Mal ganz ehrlich, ich hab mal ne Zeit lang beruflich Handys und Laptops repariert - und die Schäden gehen zum Großteil auf Fahrlässigkeit oder Gleichgültigkeit der Nutzer zurück. Alleine die Menge an Laptops, über die Kaffee oder Cola geschüttet wurde, lässt einem den Glauben verlieren...

  5. Re: Opfer gebracht

    Autor: violator 11.01.22 - 21:29

    Und Plastik verkratzt nicht und kann nicht durch Idioten beschädigt werden oder was?

  6. Re: Opfer gebracht

    Autor: Omayo 11.01.22 - 21:35

    Es wurden genau dafür mal Schrauben erfunden. Damit lassen sich wohl auch Aluminium und Magnesiumgehäuse wiederholt ohne Schaden öffnen. Verrückt ich weiß.

  7. Re: Opfer gebracht

    Autor: deladome 11.01.22 - 22:29

    Extrawurst schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Naja, wenn der ganze Recht auf Reparatur-Kram wirklich konsequent
    > durchgezogen wird, dann wird es wohl (wieder) nur noch Plastik geben. Denn
    > nur Plastik ist auch robust genug, um häufiges Öffnen & Wechseln (vor allem
    > durch Casual User) standzuhalten. Aluminium bekommt ohne Vorsicht schnell
    > Kratzer oder wird sogar eingedellt. Aber dieser Punkt wird gern ignoriert
    > oder geleugnet, wenn man sich als Opfer einer großen Verschwörung aller
    > Elektronikhersteller sieht, die einem mit teuren Reparaturen das Geld aus
    > dem Kreuz leiern wollen.
    >
    > Ich persönlich gehe mit meinen Produkten lieber pfleglich um, so dass nie
    > eine Reparatur nötig wird und ich den alten Plastik-Look da lassen kann, wo
    > er hingehort: In den 2000ern.
    >
    > Mal ganz ehrlich, ich hab mal ne Zeit lang beruflich Handys und Laptops
    > repariert - und die Schäden gehen zum Großteil auf Fahrlässigkeit oder
    > Gleichgültigkeit der Nutzer zurück. Alleine die Menge an Laptops, über die
    > Kaffee oder Cola geschüttet wurde, lässt einem den Glauben verlieren...


    Ich finde das etwas zu kurz gedacht. Es geht ja nicht nur darum, dass man gut mit den Produkten umgeht. Diese verschleißen eben, egal wie gut man mit diesen umgeht. Auch du kannst nicht verhindern, dass dein Akku oder deine Tastatur verschleißt und aus dem Gedanken der Nachhaltigkeit heraus ist es völlig richtig die Hersteller dazu zu zwingen, die Geräte wieder reparierbar zu machen. Außerdem können Unfälle auch jedem passieren, egal wie gut man auf seine Geräte aufpasst - beispielsweise wenn man Kinder hat.
    Zudem denke ich nicht, dass es sich um eine große Verschwörung handelt, sondern durchaus realistisch ist, dass Unternehmen an so etwas wie geplanter Obsoleszenz Interesse haben.

  8. Re: Opfer gebracht

    Autor: Omayo 11.01.22 - 23:14

    „ Zudem denke ich nicht, dass es sich um eine große Verschwörung handelt, sondern durchaus realistisch ist, dass Unternehmen an so etwas wie geplanter Obsoleszenz Interesse haben.“

    War bei mir im Studium Thema. Es lässt sich sehr genau berechnen wann ein Bauteil kaputtzugehen hat.

  9. Re: Opfer gebracht

    Autor: countzero 12.01.22 - 06:03

    Extrawurst schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich persönlich gehe mit meinen Produkten lieber pfleglich um, so dass nie
    > eine Reparatur nötig wird und ich den alten Plastik-Look da lassen kann, wo
    > er hingehort: In den 2000ern.
    >
    Bei Laptops und Tablets bin ich bei dir, aber mein Smartphone hat jetzt wieder eine Rückseite aus Kunststoff. Das davor war Alu, aber das verträgt sich nicht gut mit drahtlosem Laden. Es ist halt ein Gebrauchsgegenstand und rutscht einem schnell mal aus der Hand oder fällt vom Tisch. Von der hochwertigen Glasrückseite habe ich aber nichts, wenn das Gerät nachher in einer Plastikhülle steckt.

  10. Re: Opfer gebracht

    Autor: gadthrawn 12.01.22 - 08:39

    Extrawurst schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Naja, wenn der ganze Recht auf Reparatur-Kram wirklich konsequent
    > durchgezogen wird, dann wird es wohl (wieder) nur noch Plastik geben. Denn
    > nur Plastik ist auch robust genug, um häufiges Öffnen & Wechseln (vor allem
    > durch Casual User) standzuhalten.

    Ganz ehrlich: sehe ich genau anders herum.

    Ich habe ein Lenovo mit Kunststoffgehäuse und Touch eingeschickt. Die "superkompetenten professionellen" Servicemitarbetier (Achtung könnte ironisch sein) haben es geschafft, die meisten Klammern der Haltenasen abzubrechen, die Plastikabdeckungen der Verschraubungen des Displays nur halb mit zurückzuliefern und statt einem Akkuspannungsproblem das Display zu tauschen. Und die müssten es nur einmal aufgemacht haben.

    Mit einigen Metallgehäusen habe ich hingegen gar kein Problem. Aufschrauben, tauschen wieder zu schrauben.

    > Aluminium bekommt ohne Vorsicht schnell
    > Kratzer oder wird sogar eingedellt.

    Gerade bei Gehäusen sieht man bei ebay oft Plastikgehäsue mit
    - Rissen, gerade im Bereich Scharniere
    - Abgebrochene Kanten
    - Kratzer bei Leasingrückläufern

    Oder auch im Neuzustand einen Zustand, bei dem das Plastik gerade dünn genug ist um zu halten. Sich aber eindrücken lässt

    >Aber dieser Punkt wird gern ignoriert
    > oder geleugnet, wenn man sich als Opfer einer großen Verschwörung aller
    > Elektronikhersteller sieht, die einem mit teuren Reparaturen das Geld aus
    > dem Kreuz leiern wollen.

    Hm.. sagen wir es so: bei Serivceverträgen sind die Reparaturen meist kostenlos. Finanziell wären die sonst oft nicht lohnenswert, da nur eine große Einheit getauscht werden kann.

    Sieht man sehr gut bei Apple. Egal ob RAM oder SSD bei neueren Geräten defekt ist -> festverlötet, komplettes Mainboard ist defekt.

    > Ich persönlich gehe mit meinen Produkten lieber pfleglich um, so dass nie
    > eine Reparatur nötig wird und ich den alten Plastik-Look da lassen kann, wo
    > er hingehort: In den 2000ern.

    Hilft nur nicht bei den meisten Hardwareschäden.

    > Mal ganz ehrlich, ich hab mal ne Zeit lang beruflich Handys und Laptops
    > repariert - und die Schäden gehen zum Großteil auf Fahrlässigkeit oder
    > Gleichgültigkeit der Nutzer zurück. Alleine die Menge an Laptops, über die
    > Kaffee oder Cola geschüttet wurde, lässt einem den Glauben verlieren...

    Die meisten Geräte die bei uns ausgefallen sind, waren Desktop-Leasinggeräte einer Baureihe eines großen Herstellers. Selbst die Außendienstler auf dem Bau bekommen ein Toughbook mit Metallbehäuse nicht physikalisch kaputt. Dreckig ja. Kratzer auch. Defekt wird irgendwann der Akku.

  11. Re: Opfer gebracht

    Autor: Dakkaron 17.01.22 - 18:33

    Extrawurst schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Naja, wenn der ganze Recht auf Reparatur-Kram wirklich konsequent
    > durchgezogen wird, dann wird es wohl (wieder) nur noch Plastik geben. Denn
    > nur Plastik ist auch robust genug, um häufiges Öffnen & Wechseln (vor allem
    > durch Casual User) standzuhalten. Aluminium bekommt ohne Vorsicht schnell
    > Kratzer oder wird sogar eingedellt. Aber dieser Punkt wird gern ignoriert
    > oder geleugnet, wenn man sich als Opfer einer großen Verschwörung aller
    > Elektronikhersteller sieht, die einem mit teuren Reparaturen das Geld aus
    > dem Kreuz leiern wollen.

    Ich habe seit 2004 insgesamt drei Laptops gehabt. Einen mit Magnesiumgehäuse von 2004 bis 2012. Einen mit Plastikgehäuse von 2012 bis 2020, und einen mit Alugehäuse von 2020 bis jetzt. Der mit dem Magnesiumgehäuse, sowie der mit dem Alugehäuse sind immer noch mechanisch perfekt in Schuss. Der mit der mit dem Plastikgehäuse hat ein ausgebrochenes Gelenk durch Abnutzung. Kratzer haben alle drei nicht. Offen hab ich sie alle öfters gehabt, um z.B. Hardware upzugraden. Bei denen mit den Metallgehäusen war das kein Problem. Bei dem mit dem Kunststoffgehäuse sind zwei Schrauben (selbstschraubende Schrauben direkt in Kunststoff) mit der Zeit ausgebrochen.

    Dazu kommt, dass die Laptops mit Metallgehäuse keine Klemmen haben, die abbrechen können.

    Ich verstehe dein Argument nicht wirklich.

    > Ich persönlich gehe mit meinen Produkten lieber pfleglich um, so dass nie
    > eine Reparatur nötig wird und ich den alten Plastik-Look da lassen kann, wo
    > er hingehort: In den 2000ern.
    >
    > Mal ganz ehrlich, ich hab mal ne Zeit lang beruflich Handys und Laptops
    > repariert - und die Schäden gehen zum Großteil auf Fahrlässigkeit oder
    > Gleichgültigkeit der Nutzer zurück. Alleine die Menge an Laptops, über die
    > Kaffee oder Cola geschüttet wurde, lässt einem den Glauben verlieren...

    Leider gibt es inzwischen auch gute Selbstzerstörungsmechanismen in Geräten, vor allem in Handys. Wenn man die Dinger länger als ein paar wenige Jahre verwendet, dann blähen sich die Akkus mit einer gewissen Zuverlässigkeit auf (selbst bei guter Pflege). So hat sich mein Moto Z Play exekutiert. Der Akku hat sich aufgebläht und hat das Display losgelöst.

    Hab als Ersatz bis das Fairphone 4 gekommen ist, das alte Honor 9 Lite meiner Frau verwendet. Das hat lustigerweise genau das gleiche Problem, war da aber noch nicht so schlimm.

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