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Barebone?

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  1. Barebone?

    Autor: misterjack 21.08.18 - 12:39

    Warum wird ein Laptop als Barebone bezeichnet?

  2. Re: Barebone?

    Autor: SanderK 21.08.18 - 12:59

    Dachte schon bin der Einzige der sich die Frage stellt :-)

  3. Re: Barebone?

    Autor: D43 21.08.18 - 13:25

    Nicht der ganze Notebook. Das Gehäuse in das der Rest eingebracht wird.

  4. Re: Barebone?

    Autor: on(Golem.de) 21.08.18 - 13:38

    Hallo Misterjack,

    Notebook-Barebones sind Chassis, die Kunden nach Belieben vor dem Kauf konfigurieren. So auch beim XMG Neo 15, bei dem der Hersteller das leere Gehäuse nimmt und dort nach Kundenwunsch Komponenten einbaut - vom Display, über Laufwerke bis zur WLAN-Karte.

    Das steht im Gegensatz zu schon vorgefertigten Geräten, die als Komplettpaket verkauft werden. Das ist zwar weniger flexibel, aber oft optimierter, da Kühlung, Gehäusegröße und die Lage der Komponenten vorher vom Hersteller festgelegt werden.

    Ich hoffe das hilft weiter!

    Viele Grüße

    Oliver Nickel
    Golem.de

  5. Re: Barebone?

    Autor: sofries 21.08.18 - 17:34

    Meiner Meinung nach ist "Barebone" in einem solchen Fall eigentlich nur ein Euphemismus, weil "umgelabeltes China-Notebook, bei dem der Händler sich selbst um GPU, RAM-Riegel und eine SSD gekümmert, evtl minimal an den Temparaturregeln im BIOS rumgespielt und dann irgendwo sein eigenes Logo draufgepackt hat" nicht so gut klingen würde.
    Laptops sind extrem integrierte Geräte, bei denen alles von der Akkugröße über den Tastenhub bis zur Länge der Heatpipe sorgfältig abgestimmt werden muss. Diese Geräte hier müssen so viele unterschiedliche Konfigurationen unterstützen und dabei noch sehr billig sein, sodass es immer extreme Kompromisse gibt. Entweder sind sie zu schwer, der Akku ist zu schwach, die Hitzeentwicklung ist zu stark oder eine Kombination dieser Dinge.
    Das Problem ist, dass die meisten Käufer reine Spec-Huren sind. Wenn die irgendwie ein Gerät mit i7 und GTX 1060 für 800¤ sehen, greifen sie blind zu, selbst wenn die Tastatur aus Kaugummi, das Netzteil aus einer Bombentestfabrik und das Gehäuse aus geschmolzenen Barbieresten bestehen würde. Hauptsache paar Euro gespart.

  6. Re: Barebone?

    Autor: Pyriphlegethon 21.08.18 - 18:31

    Teilweiser Einspruch bzw. sind die Zeiten zumindest überwiegend vorbei, damit hält man heute nicht mehr lange auf dem Markt durch. Selbst bei der Verwendung einer Gerätebasis aus Fremdfertigung kannst Du weitaus mehr, als nur Dein Logo draufpappen - selbstverständlich gegen einen gewissen Aufpreis:
    a) Leute vor Ort haben, die ein Auge auf die Produktion haben und zusätzlich eine eigene Abteilung zur Qualitätskontrolle.
    b) bessere oder sogar exklusive Features aushandeln (also z.B. eine optimierte/angepasste Kühlung) - das kostet dann natürlich mehr, zuweilen gibt es aber auch Kits in unterschiedlichen Qualitätsstufen zur Vorauswahl. Gemeinsame Entwicklung in Kooperation mit dem eigentlichen Fertiger sind dann auch möglich.
    c) Einfluss auf die grundlegende Konfiguration abseits von CPU, RAM ud SSD nehmen: Display, unterschiedliche Tastaturen etc. erwirken, natürlich ebenfalls alles gegen Aufpreis.

    Es gibt einfach miese und gute Geräte - und das hängt nicht exklusiv daran, ob es eine komplette Eigenentwicklung ist oder nicht. Preis und Aufwand bestimmen da ungeachtet der grundlegenden Herngehensweise die Musik.

  7. Re: Barebone?

    Autor: b5g2k 21.08.18 - 18:44

    Ich habe auch einen Barebone und das ist nicht der erste. Das es ein Kompromiss ist, gebe ich zu aber da der Barebone fürs zocken gedacht ist hängt da sowieso ne externe Tastatur dran. Und zum Arbeiten hab ich mir nen refurbished Elitebook zugelegt.

    Mit anderen Worten: Zum spielen sind die Dinger top. Grafiken und co kann man auch gut bearbeiten. Lange Arbeitssitzungen machen eher keinen Spaß aber dafür sind diese Geräte auch nicht gedacht.

  8. Re: Barebone?

    Autor: tunnelblick 22.08.18 - 20:01

    sofries schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Meiner Meinung nach ist "Barebone" in einem solchen Fall eigentlich nur ein
    > Euphemismus, weil "umgelabeltes China-Notebook, bei dem der Händler sich
    > selbst um GPU, RAM-Riegel und eine SSD gekümmert, evtl minimal an den
    > Temparaturregeln im BIOS rumgespielt und dann irgendwo sein eigenes Logo
    > draufgepackt hat" nicht so gut klingen würde.
    > Laptops sind extrem integrierte Geräte, bei denen alles von der Akkugröße
    > über den Tastenhub bis zur Länge der Heatpipe sorgfältig abgestimmt werden
    > muss. Diese Geräte hier müssen so viele unterschiedliche Konfigurationen
    > unterstützen und dabei noch sehr billig sein, sodass es immer extreme
    > Kompromisse gibt. Entweder sind sie zu schwer, der Akku ist zu schwach, die
    > Hitzeentwicklung ist zu stark oder eine Kombination dieser Dinge.
    > Das Problem ist, dass die meisten Käufer reine Spec-Huren sind. Wenn die
    > irgendwie ein Gerät mit i7 und GTX 1060 für 800¤ sehen, greifen sie blind
    > zu, selbst wenn die Tastatur aus Kaugummi, das Netzteil aus einer
    > Bombentestfabrik und das Gehäuse aus geschmolzenen Barbieresten bestehen
    > würde. Hauptsache paar Euro gespart.

    Die hiessen immer schon Barebones, auch vor 18 Jahren schon.

  9. Re: Barebone?

    Autor: 0xDEADC0DE 27.08.18 - 15:59

    tunnelblick schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die hiessen immer schon Barebones, auch vor 18 Jahren schon.

    Ist mir im Notebook-Zusammenhang auch neu, obwohl ich bei Dell dann damals wohl mit einem Studio 15, was man vielseitig konfigurieren konnte, wohl auch so eine Art "Barebone" gekauft hatte. Selbst Dell wusste nichts davon, denn das Wort tauchte nirgendwo auf. ;)

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