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"Vorteil der geringeren Pixeldichte"

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  1. "Vorteil der geringeren Pixeldichte"

    Autor: FaLLoC 14.03.12 - 09:38

    "Das hat aber den Vorteil der geringeren Pixeldichte, so dass die meisten Anwender wohl auf vergrößerte Schriften verzichten werden."

    Was ist das denn?
    Lesen wir dann beim neuen Golf, der habe den Vorteil eines hohen Verbrauchs, was die Besitzer zu weniger Straßenabnutzung veranlasse?

    Mal abgesehen davon, warum steht das beim HP?
    Beim HP mit 1600x900 bzw. 130 dpi ist die Pixeldichte immer noch höher als beim Dell mit 1366x768 bzw. 115 dpi.

    Erstaunlich, Apple bringt in seinem neuen 10" IPad dreimal so viele Pixel unter wie Dell auf seinen 13,3". Ich hoffe, die Stagnation und Rezession der letzten 10 Jahre im Bereich Notebookdisplays hat jetzt dann endlich ein Ende.

    --
    FaLLoC

  2. Re: "Vorteil der geringeren Pixeldichte"

    Autor: gollumm 14.03.12 - 09:47

    FaLLoC schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Erstaunlich, Apple bringt in seinem neuen 10" IPad dreimal so viele Pixel
    > unter wie Dell auf seinen 13,3". Ich hoffe, die Stagnation und Rezession
    > der letzten 10 Jahre im Bereich Notebookdisplays hat jetzt dann endlich ein
    > Ende.

    Dir ist aber schon klar, dass es bei den iOS Geräten der besseren Bildqualität dient und bei Desktop-OSsen für mehr Platz, aber eine kleinere Darstellung sorgt? Es ist aber einfach so, dass viele User so schlecht sehen, dass sie selbst bei einem 15-Zoller mit 800 Zeilen noch jammern, dass alles so klein ist.

    Mir wäre mehr Auflösung auch lieber, aber die Realität bei den meisten Usern sieht anders aus.

  3. Re: "Vorteil der geringeren Pixeldichte"

    Autor: Geistesgegenwart 14.03.12 - 10:56

    > Bildqualität dient und bei Desktop-OSsen für mehr Platz

    Ersetze Desktop OS'en durch Windows. Nur Windows hat seit Jahrzenten den "Bug" dass die Auflösung automatisch auch die Größe der Elemente auf dem Bildschirm bestimmt, insbesondere der Schriften - was einfach dadurch bedingt ist das Größenangaben von Icons und Starmenü etc in Pixel angegeben sind. Schriftgrößen werden in Punkt (pt) gemessen, wobei ein pt = 1/72 Zoll. Eine Schrift in 16pt sollte also auf jedem Bildschirm exakt gleich groß sein (egal ob 11" oder 30" Monitor, und unabhängig von der Pixeldichte), nämlich 16/72 Zoll. Windows ignoriert hingegen traditionell Bildschirmauflösungsinformationen. Linux & Mac OS X sind in der Beziehung zwar nicht perfekt, kommen damit aber deutlich besser klar. Auf denen OSen kannst du auch mal die Pixeldichte verdoppeln und die Schriften bleiben (ohne Anpassung der Einstellungen) immernoch gut lesbar.

  4. Re: "Vorteil der geringeren Pixeldichte"

    Autor: gollumm 14.03.12 - 11:06

    Geistesgegenwart schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > Bildqualität dient und bei Desktop-OSsen für mehr Platz
    >
    > Ersetze Desktop OS'en durch Windows. Nur Windows hat seit Jahrzenten den
    > "Bug" dass die Auflösung automatisch auch die Größe der Elemente auf dem
    > Bildschirm bestimmt, insbesondere der Schriften - was einfach dadurch
    > bedingt ist das Größenangaben von Icons und Starmenü etc in Pixel angegeben
    > sind.

    Es ist zwar bei Windows sicher am krassesten, aber ein durchgehendes Konzept oder gar eine vollständige Verktorisierung aller Elemente gibt es bei keinem System.

  5. Henne-Ei-Problem

    Autor: FaLLoC 14.03.12 - 12:15

    gollumm schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Es ist zwar bei Windows sicher am krassesten, aber ein durchgehendes
    > Konzept oder gar eine vollständige Verktorisierung aller Elemente gibt es
    > bei keinem System.

    Henne-Ei-Problem.
    Monitore laborieren seit 20 Jahren bei miesen 90 ppi rum. Warum sollten Desktopbetriebssysteme dann hier flexibel sein?

    Wie die Beispiele Android und iOS zeigen, ist es durchaus möglich, ziemlich gut mit unterschiedlichen Pixeldichten klarzukommen, wenn es denn erforderlich ist.

    Apple wird mit iOS sicher hervorragend mit den 250 dpi auf dem neuen IPad klarkommen. Wenn die nächste Apple-Notebook-Generation mit den hohen Auflösungen kommt, wird MacOS X sicher auch daran angepasst sein und gut damit klarkommen. Und Microsoft wird ganz sicher nicht verharren und den Desktop-Markt MacOS X überlassen, nur weil Windows mit 200 dpi derzeit unbenutzbar ist.

    Dass Windows derzeit mit solchen Auflösungne nicht klar kommt, ist kein gutes Argument gegen hochauflösende Monitore. Den Microsoft wird nachziehen.

    --
    FaLLoC

  6. Re: "Vorteil der geringeren Pixeldichte"

    Autor: spambox 14.03.12 - 23:41

    Was versprichst du dir von mehr Pixeln?

    Die GUIs der meisten Betriebssysteme und Anwendungen sind nicht in der Lage, ihr Layout, d.h. Schrift- und Icongröße der Bildschirmauflösung anzupassen. Es ist recht aufwändiges Eingreifen des Anwenders nötig.

    Ich sehe das z.B. an meinem Firmenlaptop. Der Chef hats gut gemeint und 13-zöller mit FullHD bestellt. Nun sieht alles winzig aus und man muss mit der Nase über der Tastatur hängen, wenn man eine Email lesen möchte.
    Klar, man stellt Schrift usw. größer ein, aber sobald man an der Dockingstation hängt und einen externen 22" dazuschaltet, ist alles riesengroß und man ist wieder nur am Schriften-Einstellen.

    Die 900 Zeilen Auflösung ist, meiner Meinung nach der optimale Wert für 13 bis 15 Zoll.
    Mehr bringt eher Nachteile.

    #sb

  7. Re: "Vorteil der geringeren Pixeldichte"

    Autor: FaLLoC 15.03.12 - 14:55

    spambox schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Was versprichst du dir von mehr Pixeln?
    >
    > Die GUIs der meisten Betriebssysteme und Anwendungen sind nicht in der
    > Lage, ihr Layout, d.h. Schrift- und Icongröße der Bildschirmauflösung
    > anzupassen. Es ist recht aufwändiges Eingreifen des Anwenders nötig.

    Wie gesagt: Henne-Ei-Problem

    > Ich sehe das z.B. an meinem Firmenlaptop. ..., aber sobald man an der
    > Dockingstation hängt und einen externen 22" dazuschaltet, ist alles
    > riesengroß ...

    Ack, das ist tatsächlich ein Problem.

    > Die 900 Zeilen Auflösung ist, meiner Meinung nach der optimale Wert für 13
    > bis 15 Zoll.
    > Mehr bringt eher Nachteile.

    Da bin ich anderer Meinung. Ich habe seit 20 Jahren nicht mehr mit weniger als 1024 Zeilen gearbeitet. Bei Laptops vor 10 Jahren war das Standardauflösung. Und ich bin mit 900 Zeilen nicht so ganz zufrieden.

    --
    FaLLoC

  8. Re: "Vorteil der geringeren Pixeldichte"

    Autor: Tapsi 15.03.12 - 15:00

    > > Die 900 Zeilen Auflösung ist, meiner Meinung nach der optimale Wert für
    > 13
    > > bis 15 Zoll.
    > > Mehr bringt eher Nachteile.
    >
    > Da bin ich anderer Meinung. Ich habe seit 20 Jahren nicht mehr mit weniger
    > als 1024 Zeilen gearbeitet. Bei Laptops vor 10 Jahren war das
    > Standardauflösung. Und ich bin mit 900 Zeilen nicht so ganz zufrieden.

    War nicht immer 1024x768 die De-Facto Standardauflösung?
    Dann wären es 768 Zeilen... Das 2002 1920x1080, was deiner 1024 ziemlich nahe kommen würde, Standard ware glaube ich nicht.

    while not sleep
    sheep++

  9. Re: "Vorteil der geringeren Pixeldichte"

    Autor: FaLLoC 29.03.12 - 17:28

    Tapsi schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > War nicht immer 1024x768 die De-Facto Standardauflösung?

    die waren so 1997 bei Laptops Standardauflösung

    > Dann wären es 768 Zeilen... Das 2002 1920x1080, was deiner 1024 ziemlich
    > nahe kommen würde, Standard ware glaube ich nicht.

    so um 2002 waren bei Notebooks ab 13,5 Zoll 1280x1024 gängig, wenn nicht sogar Standard.

    --
    FaLLoC

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