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Netbooks, eigentlich Schade

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  1. Netbooks, eigentlich Schade

    Autor: Hotohori 29.01.20 - 19:32

    Mir haben die Teile eigentlich immer gut gefallen, ich hab sie nur leider selbst nie wirklich benötigt, da ich zu wenig unterwegs bin als das es sich für mich rentiert hätte. Aber ich als ich damals auf der Games Convention (noch in Leipzig) als Presse unterwegs war, war das Teil (ein EeePC Netbook von Asus) Gold wert. Extrem leicht, klein und daher sehr gut den ganzen Tag auf der Messe herum zu tragen. Der Großteil lief im Presse Bereich mit großen schweren Laptops rum. Und schon damals reichte das Netbook auf der Messe für das nötigste völlig aus, selbst längere Artikel später im Hotel darauf zu schreiben war nicht das Problem.

    Leider bin ich in dem Bereich heute aber nicht mehr tätig, leider primär weil ich daher weder ein direktes Bedürfnis für ein Netbook habe, noch daher die Erfahrung ob es einen guten Ersatz gibt, der wirklich als Ersatz taugt ohne andere Kompromisse eingehen zu müssen. Ein Netbook ist halt trotz allem ein vollwertiger Windows Computer und ich denke mit heutiger Technik könnte man auch solch kleine Geräte mit locker genug Leistung bauen für den gleichen niedrigen Preis.

    Aber ich hab auch gerne alles in einem Gerät, natürlich kann man ein Tablet + Tastatur nutzen, aber das ist dann eben nicht ein Gerät und meist auch kein x86/x64 Rechner wo dann eben Windows mit den gleichen Programmen wie auf dem Desktop 1:1 drauf laufen, denn die kosten mehr, sondern ein Android oder etwas anderes.

  2. Re: Netbooks, eigentlich Schade

    Autor: Spiritogre 29.01.20 - 19:48

    Ich habe auch ein kleines Netbook so Anfang 2010 geholt. Als Schreibmaschine sind sie super und schlagen jedes Tablet problemlos. Für alles andere wird es dann aber schwierig. Einer der Gründe ist die niedrige Auflösung 1024 x 600 reichte selbst damals schon bei Webseiten kaum. Insbesondere die 600 Pixel Höhe machen auch bei vielen Anwendungen Probleme, wenn die feste Fenster öffnen, die schlicht zu groß sind. Wenn es denn wenigstens 1280x720 oder so gewesen wären.

    Mein Gerät hat glaube ich einen Atom 450 und ich habe auf 2GB RAM aufgerüstet. Das Gerät kam mit Win 7 aber lief damit nicht sonderlich, mit Win10 ging es dann einen kleinen Ticken besser aber richtig Spaß macht es eigentlich nur mit Win XP, dann läuft alles flüssig und Laden dauert nicht zu lange.

    Irgendwann 2012 habe ich dann aber doch zu einem Android Tablet gegriffen. Das war eines der wenigen Geräte damals mit Full HD Auflösung und war auch dann letztlich beinahe doppelt so teuer wie das Netbook. Aber wenn ich tatsächlich mal mobil was schreiben wollte habe ich noch lange immer lieber das Netbook genutzt, für alles andere dann das Tablet.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 29.01.20 19:53 durch Spiritogre.

  3. Re: Netbooks, eigentlich Schade

    Autor: Hotohori 29.01.20 - 20:11

    Ja, die Auflösung war da wirklich ein Problem. Ich meine aber ich konnte bei meinem EeePC tricksen, eine etwas höhere Auflösung als die native fahren und das Bild war trotzdem ordentlich genug alles immer noch lesen zu können, dafür wenige Probleme mit zu großen Fenstern.

    Heute hätte so ein Netbook sicherlich auch FullHD, da wäre das kein Thema mehr.

    Der Vorteil der Netbooks damals war sicherlich auch der Flashspeicher als Speichermedium statt eine HDD, das hat viel Leistung aus der sonst eigentlich schwachen Hardware rausgeholt. Das hab ich damals vor allem im Vergleich zu meinen noch SSD losen Desktop gemerkt. In einigen Dingen war das Netbook nicht viel langsamer oder gar schneller (manche Ladezeiten).

    Bei mir war damals auch noch XP drauf, ich glaub Win7 war noch gar nicht raus. XP kam auch noch mit etwas weniger Speicher zurecht als Win7.

  4. Re: Netbooks, eigentlich Schade

    Autor: Komischer_Phreak 29.01.20 - 20:27

    Hotohori schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Mir haben die Teile eigentlich immer gut gefallen, ich hab sie nur leider
    > selbst nie wirklich benötigt, da ich zu wenig unterwegs bin als das es sich
    > für mich rentiert hätte. Aber ich als ich damals auf der Games Convention
    > (noch in Leipzig) als Presse unterwegs war, war das Teil (ein EeePC Netbook
    > von Asus) Gold wert. Extrem leicht, klein und daher sehr gut den ganzen Tag
    > auf der Messe herum zu tragen. Der Großteil lief im Presse Bereich mit
    > großen schweren Laptops rum. Und schon damals reichte das Netbook auf der
    > Messe für das nötigste völlig aus, selbst längere Artikel später im Hotel
    > darauf zu schreiben war nicht das Problem.
    >
    > Leider bin ich in dem Bereich heute aber nicht mehr tätig, leider primär
    > weil ich daher weder ein direktes Bedürfnis für ein Netbook habe, noch
    > daher die Erfahrung ob es einen guten Ersatz gibt, der wirklich als Ersatz
    > taugt ohne andere Kompromisse eingehen zu müssen. Ein Netbook ist halt
    > trotz allem ein vollwertiger Windows Computer und ich denke mit heutiger
    > Technik könnte man auch solch kleine Geräte mit locker genug Leistung bauen
    > für den gleichen niedrigen Preis.
    >
    > Aber ich hab auch gerne alles in einem Gerät, natürlich kann man ein Tablet
    > + Tastatur nutzen, aber das ist dann eben nicht ein Gerät und meist auch
    > kein x86/x64 Rechner wo dann eben Windows mit den gleichen Programmen wie
    > auf dem Desktop 1:1 drauf laufen, denn die kosten mehr, sondern ein Android
    > oder etwas anderes.

    Naja, aber die Abwesenheit von Netbook ist doch irgendwie ein inexistentes Problem. Kleine Notebooks im Preisbereich 300 Euro gibt es doch wie Sand am Meer, auch gerne als Convertible. Ob die sich noch Netbooks schimpfen dürfen ist doch letztlich egal, solange der Preis und die Diagonale stimmt.

  5. Re: Netbooks, eigentlich Schade

    Autor: Tet 29.01.20 - 20:42

    Hotohori schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Aber ich hab auch gerne alles in einem Gerät, natürlich kann man ein Tablet
    > + Tastatur nutzen, aber das ist dann eben nicht ein Gerät und meist auch
    > kein x86/x64 Rechner wo dann eben Windows mit den gleichen Programmen wie
    > auf dem Desktop 1:1 drauf laufen, denn die kosten mehr, sondern ein Android
    > oder etwas anderes.

    Naja, die Preise für Windows Tablets sind ordentlich hochgegangen, vor paar Jahren war man da noch mit teilweise unter 100 Euro dabei, inklusive Tastatur. Heute liegt man schnell bei 300 Euro - für die gleiche Hardware. Allerdings kriegt man zu dem Preis auch schon besser ausgestatte Geräte, mit denen man mobil arbeiten kann.

  6. Re: Netbooks, eigentlich Schade

    Autor: gentux 30.01.20 - 11:11

    Komischer_Phreak schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Kleine Notebooks im Preisbereich 300 Euro gibt es doch wie Sand am
    > Meer, auch gerne als Convertible. Ob die sich noch Netbooks schimpfen
    > dürfen ist doch letztlich egal

    Schon, aber während fast jedes Netbook einen Ethernet-Anschluss hatte, findet man den bei heutigen Ultrabooks kaum noch. Finde ich weit nützlicher als einen Touchscreen, wer braucht das schon, wenn man stattdessen eine gute Maus hat?

  7. Re: Netbooks, eigentlich Schade

    Autor: FreiGeistler 30.01.20 - 12:32

    Ultrabooks und Chromebooks kennst du?
    Netbooks sind nie wirklich verschwunden.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 30.01.20 12:42 durch FreiGeistler.

  8. Re: Netbooks, eigentlich Schade

    Autor: Whitey 30.01.20 - 13:51

    gentux schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Komischer_Phreak schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Kleine Notebooks im Preisbereich 300 Euro gibt es doch wie Sand am
    > > Meer, auch gerne als Convertible. Ob die sich noch Netbooks schimpfen
    > > dürfen ist doch letztlich egal
    >
    > Schon, aber während fast jedes Netbook einen Ethernet-Anschluss hatte,
    > findet man den bei heutigen Ultrabooks kaum noch. Finde ich weit nützlicher
    > als einen Touchscreen, wer braucht das schon, wenn man stattdessen eine
    > gute Maus hat?

    Diese Wünsche zeigen eigentlich, wie konservativ und gestrig die Nutzung dieser Geräte dann doch geblieben ist. Wer braucht heute denn noch ernsthaft einen Ethernet-Anschluss? Klar gibt es Leute, die glauben diesen zu brauchen (oder ein paar, die dies wirklich (noch) tun) aber der Mainstream braucht diesen kaum noch - millionen Ultrabook Nutzende können das bestätigen, weil sie eben trotzdem klar kommen. Gäbe es unter Windows bessere Touch- bzw. Trackpads-/Points, bräuchte es auch noch weniger Mausunterstützung, gerade in dieser Geräteklasse.

  9. Re: Netbooks, eigentlich Schade

    Autor: Whitey 30.01.20 - 13:55

    FreiGeistler schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ultrabooks und Chromebooks kennst du?
    > Netbooks sind nie wirklich verschwunden.

    Ein Ultrabook ist aber nicht per se ein Chromebook und beide haben nicht unbedingt etwas mit einem Netbook gemein.

  10. Re: Netbooks, eigentlich Schade

    Autor: FreiGeistler 30.01.20 - 14:11

    Whitey schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > FreiGeistler schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Ultrabooks und Chromebooks kennst du?
    > > Netbooks sind nie wirklich verschwunden.
    >
    > Ein Ultrabook ist aber nicht per se ein Chromebook und beide haben nicht
    > unbedingt etwas mit einem Netbook gemein.

    Muss dir recht geben.
    Netbook ist ein reiner Marketing-Begriff. Der wird wird für die beiden Gerätekategorien nicht verwendet.
    Technisch ist es aber dasselbe, insbesondere Chromebooks (auch wenn ich darauf eher Linux nutze); kleine, leichte Geräte mit wenig Speicher und genügend Leistung um einen Browser zu öffnen.

  11. Re: Netbooks, eigentlich Schade

    Autor: gentux 30.01.20 - 16:43

    Whitey schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Diese Wünsche zeigen eigentlich, wie konservativ und gestrig die Nutzung
    > dieser Geräte dann doch geblieben ist.

    Also ich war vor 2 Jahren in einem Hotel in Japan und dort gab es kostenlose RJ-45-Dose oder kostenpflichtig W-LAN. Weiter war ich auch schon in Hotels wo das 2.4 GHz-Spektrum soweit mit verschiedenen Netzen überlastet war, dass man nicht vernünftig arbeiten konnte. Steve Jobs kennt das gut, einfach mal die iPhone 4 Keynote anschauen. Passiert auch in der Realität oft. Die meisten Leute denken dann nicht an W-LAN-Probleme und versuchen kein Kabel.

    > Wer braucht heute denn noch
    > ernsthaft einen Ethernet-Anschluss? Klar gibt es Leute, die glauben diesen
    > zu brauchen (oder ein paar, die dies wirklich (noch) tun) aber der
    > Mainstream braucht diesen kaum noch

    Nun ja, die meisten Leute, die glauben deren Internetanschluss sei doof, haben eben Probleme damit aber können es nicht zuordnen. Mit Ethernet und einem DHCP-Server hat man hingegen eine nahezu 100%-Wahrscheinlichkeit, dass es einfach funktioniert und zwar stabil.

    Von der höheren Sicherheit (WPA2 lässt sich inzwischen schon hacken) müssen wir nicht einmal anfangen.

    Aber gut, matte Displays braucht der Mainstream auch nicht, Filme sehen auf einem Spiegeldisplay besser aus.

    > Gäbe es unter Windows
    > bessere Touch- bzw. Trackpads-/Points, bräuchte es auch noch weniger
    > Mausunterstützung, gerade in dieser Geräteklasse.

    Seit dem Precision-Touchpadtreiber überhaupt keine Probleme, selbst bei den billigsten Modellen. Das Problem am Touchscreen ist, dass ich eine Feile bräuchte um meine Finger so zu schärfen, dass ich die meisten Desktop-Anwendungen nutzen kann oder ich verliere zu viel Platz auf dem kleinen Bildschirm, wenn ich die Steuerelemente genügend gross machen würde.

  12. Re: Netbooks, eigentlich Schade

    Autor: Spiritogre 30.01.20 - 19:06

    Ein Chromebook ist für mich ein reines Internetgerät und kein vollwertiges Notebook.

    Ein Ultrabook ist das teure Gegenstück zum günstigen Netbook. Netbook ging bis ca. 300 Euro, Ultrabooks startet so bei ca. 900 Euro.

  13. Re: Netbooks, eigentlich Schade

    Autor: Bluejanis 31.01.20 - 07:03

    Spiritogre schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ein Chromebook ist für mich ein reines Internetgerät und kein vollwertiges
    > Notebook.
    Ist für dich ein Netbook ein vollwertiges Notebook?

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