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Irgendwann wird alles alt...

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  1. Irgendwann wird alles alt...

    Autor: Honigdieb 08.03.22 - 13:10

    Der Artikel zeigt wunderbar, dass auch in heutiger Zeit die Technik immer noch altert - wenn auch nicht mehr so schnell wie damals.

    Ich habe ein Lenovo X260. Für meine Bedürfnisse optimal - Klein, gute Tastatur, im Betrieb austauschbarer Akku, SIM-Karten-Schacht (ok, Sonderfall), normale Full-HD-Auflösung und mit einem i7-6500U sowie 16GB RAM noch ausreichend schnell für alle Bedürfnisse. Das Teil ist nun auch schon 7 Jahre alt und hat von Windows 7 an Windows 8 und 10 mitgemacht.

    Wenn ich nun beide Geräte vergleiche - zwischen denen lediglich 3 Jahre liegen - dann muss ich gestehen, dass ich M$ schon verstehen kann, wenn sie die Anforderungen an Windows 11 dermaßen (überzogen) vorschreiben - auch wenn ich die Probleme aus dem Artikel (noch) nicht habe, so muss man irgendwo die Linie ziehen bei der man sicher gehen kann, dass die Hardware die nächsten 10 Jahre sauber laufen wird.
    Das wird mit Windows weder das Zenbook noch mein Lenovo. Und auch wenn es für mich jetzt noch unvorstellbar ist, dass mir mein Gerät irgendwann nicht mehr ausreicht (weil zu niedrige Auflösung, zu langsam,...) so wird es sicher unausweichlich so kommen.

    Das einzig Ärgerliche:
    Mit Beginn der Ultrabooks stand plötzlich Design vor Funktionalität, und somit ward das Ende von sinnvollen Funktionen wie austauschbare Akkus, Reparierbarkeit (bei meinem wurde schon so ziemlich alles ausgetauscht bis auf den Rahmen) und Anschlussanbindung. Gleichzeitig wurden Tablets immer besser - ich würde mir neu zB für den mobilen Einsatz keinen Laptop mehr anschaffen.
    Also wurden Laptops von Ultrabooks gekillt und die von den Tablets gefressen. Mal sehen, wann endlich diese Convertible-Laptops vom Markt verschwinden - die wissen schließlich auch nicht so wirklich was sie sein wollen...



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 08.03.22 13:11 durch Honigdieb.

  2. Re: Irgendwann wird alles alt...

    Autor: Burke 09.03.22 - 10:41

    Das mit der mangelnden Austauschbarkeit von Akkus würde ich eher in das Reich der Legenden abtun.

    Was stimmt, ist dass man Akkus nicht mehr wie früher Plug-and-Play-mäßig austauschen kann, also als Nutzer den Akku ausbauen kann. Das war im Arbeitsalltag wichtig, weil die Akkulaufzeiten mieserabel waren.

    Allerdings lassen sich bei vielen Geräten die Akkus ohne wirklich viel Aufwand oder tiefgehende Fachkenntnis auch heute noch tauschen. Bodenplatte auf, Kabel ab, Akku tauschen, Kabel dran, Bodenplatte dran - fertig. Das muss man nur alle paar Jahre mal machen, und es gibt Anleitungen dafür. Ich seh also das Problem nicht wirklich.

  3. Re: Irgendwann wird alles alt...

    Autor: Honigdieb 09.03.22 - 17:48

    Dass du das Problem nicht siehst liegt wohl daran, dass du dich schon an den neuen Mist gewöhnt hast oder den Laptop selten wirklich mobil einsetzt. Für mich ist das kein "Reich der Legenden", sondern ein großes Problem.

    Klar kann man Akkus auch heute oft noch tauschen, indem man das Gehäuse öffnet. Kommt im Bus oder Zug aber nicht so wirklich gut an; es ist in der praktischen Umsetzung schlicht absurd. Zumal man den Rechner herunterfahren muss. Und ne zusätzliche Powerbank angeschlossen bringt nicht nur Verlustleistung; dafür ist meist auch gar kein Platz mehr vorhanden.

    Die Akkulaufzeiten waren damals nicht wirklich miserabel - mein Akku hier hat neu zB mehrere Tage lang durchgehalten im "Schreibmaschinen-Modus"; auch heute kommt er noch 2-2,5 Tage durch. Bei intensiverer Nutzung konnte ich auf die letzte Meile bequem den kleineren Akku im laufenden Betrieb einsetzen. Vor Ort dann eben über Nacht beide Akkus wieder aufladen.


    Umgekehrt empfinde ich die Akkulaufzeit neuer Geräte mehr als schlecht (flaches Design um jeden Preis geht eben auf Kosten des Akkus). Umso schlimmer, dass die nicht mehr tauschbar sind. Es ist einfach absurd - sowohl, dass die Geräte sich immer weiter von dem eigentlichen Zweck entfernen als auch, dass sich niemand dran stört.

    In meinen Augen hat man sich hier an etwas Schlechteres gewöhnt, nicht weil es überzeugt, sondern weil es alternativlos wurde.

    Ganz im Ernst:
    Sollte es irgendwo einen aktuellen Laptop mit 12-13" geben, mit tauschbarem Akku, guter Tastatur und robustem Gehäuse - den würd ich sofort kaufen. Ich bin ja für den Fortschritt, aber den sehe ich hier nicht wirklich - für alle Geräte, die im Moment als "Laptop" angepriesen werden, könnte man genauso gut ein Tablet nehmen. Das würde bei höherer Akkulaufzeit noch leichter sein - Performance im Akkubetrieb kann man sowieso nicht erwarten (von 100 auf 0 in einer Stunde).
    Vielleicht kann mir da der ein- oder andere helfen, ich hab jedenfalls nix gefunden.

    Daher meine Überzeugung:
    Wenn der Laptop-Markt sich nicht endlich wieder auf seine alten Stärken besinnt, wird er von den Tablets gefressen werden. Das wär aber ziemlich schade.

  4. Re: Irgendwann wird alles alt...

    Autor: berritorre 09.03.22 - 19:27

    D.h. du hast immer einen Austausch-Akku dabei?!? Da dürftest du einer der gaaaanz wenigen sein. Wenn das der Masstab ist, dann wundert es mich nicht, dass diese direkt austauschbaren Akkus ausgestorben sind.

  5. Re: Irgendwann wird alles alt...

    Autor: Honigdieb 09.03.22 - 20:20

    Ich hatte mir den 72WH - Akku neben dem mitgelieferten 46 WH Akku geholt.
    Bei längeren Reisen hab ich dann den 72 WH standardmäßig drin. Der Vorteil ist eben, man muss nicht ständig auf die Ladestandsanzeige schielen. Anders als zB mit dem Händy - da überleg ich mir zB 2x ob ich es jetzt brauche oder die App öffnen muss.

  6. Re: Irgendwann wird alles alt...

    Autor: Burke 10.03.22 - 09:32

    Man sollte beim Kauf des Geräts auch schon ein Wenig darauf achten, welchen Use Case man hat: Wenn jemand eine hohe Mobilität (Lange Akkulaufzeit, wenig Gewicht) bei moderaten Arbeiten benötigt, dann kommen die modernen. flachen Machinen sehr gut in Frage, da man mit denen gut und gerne 8-10 Stunden ohne nachladen arbeiten kann. Da braucht man keinen Tauschakku.

    Wer energieintensivere Arbeiten durchführt, wird diese nicht stundenlang von der Parkbank aus machen. Aber selbst für solche Fälle gibt es Maschinen: Das 16"-Macbook kratzt an der 100Wh-Grenze, auch von Lenovo gibt es saftig ausgestattete Geräte.

    Mit den heutzutage verbauten energiesparenden Chips und großen Akku kommt man also so weit, dass man tagüber schlicht keinen Akkutauscht mehr braucht. Es wird auch niemand, der seine Sinne besammen hat, seinen Akku in einem Bus ausbauen wollen: Das die Akkus noch tauschbar sind, bezog sich nicht auf den täglichen Betrieb, sondern auf die generelle Wartbarkeit.

  7. Re: Irgendwann wird alles alt...

    Autor: Honigdieb 10.03.22 - 16:47

    Wie bereits geschrieben, mein Fall sah mobiles Internet auf kompakten Maßen zum Schreiben und Recherchieren vor, wobei das Gerät auch mal einen Fall vom Tisch abkönnen muss. Entsprechend häufig im Sommer maximale Helligkeit.

    Mag sein, dass dies neue Geräte abkönnen. Wohl ist mir dennoch nicht dabei. Und wie du bereits geschrieben hast: nach 8-10 Stunden sind auch hier die Lampen aus. Mir sind 10 Stunden definitiv zu wenig: 24 Stunden sind Minimum, allein schon aus Sicherheitsgründen, um immer eine Reserve zu haben und aufgrund der Alterung des Akkus.

  8. Re: Irgendwann wird alles alt...

    Autor: berritorre 10.03.22 - 17:04

    OK, also beim Handy komme ich eigentlich einen ganzen Tag sehr gut aus. Abends ist für gewöhnlich noch genug Saft da, dass ich erst an die Steckdose muss, wenn ich schlafen gehe. Meist würde es auch noch früh für den Weg zur Arbeit reichen und noch länger. Und dann auf der Arbeit laden.

  9. Re: Irgendwann wird alles alt...

    Autor: Honigdieb 10.03.22 - 18:02

    Je nach Handy-Modell passt das durchaus, da gebe ich dir Recht. Mein altes ASUS Zenphone Max aus dem Jahre 2018 hält sogar immer noch mehrere Tage lang durch (wenn es denn läuft).

    Ersetzt hab ich es lediglich, da es nicht mehr zuverlässig lädt (einmal trotz Ladegerät 3 Tage lang geweigert den Saft zu ziehen) und die Akkustandsanzeige zum Schätzeisen geworden ist: manchmal dümpelt es mehrere Tage auf 0% herum, manchmal fällt es schlagartig von 50 auf 0 und schaltet sich aus, manchmal schaltet es sich bei 70% aus. Habe es als Reserve da herumliegen, aber produktiv einsetzen geht so nicht.
    Habe dann fast eine 180° Wende hingelegt mit einem iPhone 13 mini. Das OS ist genial, der Akku im Vergleich zuverlässig schnell leer (aber: immerhin zuverlässig).

    Jetzt ist es nur so:
    1. Mein Handy benutze ich im Zug eher selten, wenn ich den Laptop habe. Telefonate laufen vom Handy über den Laptop ans Headset. Daher hält dann das Handy schon eher länger, der Laptop dagegen ist in Dauerbeschlag.

    2. Das Handy ist klein und dank Qi leg ich es irgendwo hin wo es lädt; es stört nicht und ist in knapp 1,5 Stunden aufgeladen. (MagSafe - KA ob das bei der dicken OtterBox-Hülle funktioniert, jedenfalls ist das fest integrierte Kabel mit 1m zu kurz). Das Ladegerät ist ebenfalls sehr kompakt.
    Mein Laptop dagegen ist größer, ergo verschwende ich auf einem kleinen Tisch Platz (und Zeit) wenn er lädt. Abends im Hotel gerne, ansonsten sehr kritisch. Zudem ist auch das Ladegerät im Vergleich sehr groß - Im Endeffekt habe ich das mitgelieferte Reisenetzteil verkauft und lade den Laptop daheim im Dock mit dem großen Netzteil.

    Daher sind beim Laptop 24 Stunden Laufzeit für mich zwingend.
    Und ich bin mir sicher, ich bin nicht allein.

  10. Re: Irgendwann wird alles alt...

    Autor: berritorre 10.03.22 - 21:01

    > Und ich bin mir sicher, ich bin nicht allein.

    Sicher gibt es da welche. Wenn es halbwegs vernünftig und bezahlbar umsetzbar wäre, dann wäre es mir auch lieber also nur z.B. 10h. (mein aktueller hält glaube ich keine Stunde mehr, nutze ihn aber auch meist da, wo ich sowieso Zugang zum Strom habe, also nicht so schlim).

    Aber da gibt es halt immer einen Tradeoff. Dass das iPhone es nicht so mit dem Akku hat, habe ich auch schon gehört.

    Beim Smartphone ist mir Batterie wichtiger als beim Notebook. Meist findet sich dort, wo ich das Notebook länger als ein paar Minuten nutze eine Steckdose. Beim Handy ist es mir schon wichtig, dass es einen Arbeitstag durchhält und dann über Nacht geladen werden kann, für den nächsten Tag.

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