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Vor kurzem in einem 2011er MBP...

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  1. Vor kurzem in einem 2011er MBP...

    Autor: lieblingsbesuch 02.02.17 - 10:31

    Habe ich die Tastatur, den Akku, den RAM und die HDD getauscht. War alles kein Hexenwerk.

    Dauer: 5h

    Kosten:
    170 für 512er SSD
    070 für 16er RAM
    022 für Keyboard
    060 für Akku

    Danach: Quasi neues Gerät mit dem Speed aus der Neuzeit. Die ganze Aktion glich einer Art Offenbarung, dass ich mir erst wieder ein MBP kaufe, wenn die Verschleißteile (wenigstens Akku und Tastatur) wieder durch mich selbst auszutauschen sind.

  2. Re: Vor kurzem in einem 2011er MBP...

    Autor: miauwww 02.02.17 - 10:48

    lieblingsbesuch schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Habe ich die Tastatur, den Akku, den RAM und die HDD getauscht. War alles
    > kein Hexenwerk.
    >
    > Dauer: 5h
    >
    > Kosten:
    > 170 für 512er SSD
    > 070 für 16er RAM
    > 022 für Keyboard
    > 060 für Akku
    >
    > Danach: Quasi neues Gerät mit dem Speed aus der Neuzeit. Die ganze Aktion
    > glich einer Art Offenbarung, dass ich mir erst wieder ein MBP kaufe, wenn
    > die Verschleißteile (wenigstens Akku und Tastatur) wieder durch mich selbst
    > auszutauschen sind.

    Habe ich auch gemacht, bei anderen Rechnern. Und genau sowas ist bei neuen Geräten gerade von Apple nicht mehr möglich... Pervers.

  3. Re: Vor kurzem in einem 2011er MBP...

    Autor: Sil53r Surf3r 02.02.17 - 12:50

    lieblingsbesuch schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Dauer: 5h

    Reine Einbauzeit? Dann schlage ich noch mindestens einen PT für Recherche nach den passenden Teilen, Bestellung, Bestellannahme usw. hinzu. Diese Aufwände werden in solchen Rechnungen nämlich sehr gerne unter den Tisch fallen lassen.

    Ich koste 85 ¤/h. Damit sind wir bei (5 + 8) * 85 = 1.105 ¤.

    > Kosten:
    > 170 für 512er SSD
    > 070 für 16er RAM
    > 022 für Keyboard
    > 060 für Akku

    170 + 70 + 22 + 60 = 322 ¤

    Gesamtkosten: 1.105 + 322 = 1.427 ¤.

    > Danach: Quasi neues Gerät mit dem Speed aus der Neuzeit. Die ganze Aktion
    > glich einer Art Offenbarung, dass ich mir erst wieder ein MBP kaufe, wenn
    > die Verschleißteile (wenigstens Akku und Tastatur) wieder durch mich selbst
    > auszutauschen sind.

    Ich verdiene in derselben Zeit lieber Geld, gebe das MacBook bei Apple ab und lasse die Verschleißteile dort tauschen. Oder kaufe sogar neu. Das ist für mich wirtschaftlicher.

    Beide Methoden sind legitim. Was sich davon eher rechnet, hängt von der Differenz zwischen dem Wert der eigenen Arbeitszeit und den Austauschkosten durch den Dienstleister ab. Selbst tauschen lohnt sich demnach nur, wenn die eigene Arbeitsleistung praktisch keinen großen Wert hat.

  4. Re: Vor kurzem in einem 2011er MBP...

    Autor: lanG 02.02.17 - 13:10

    Sil53r Surf3r schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > lieblingsbesuch schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Dauer: 5h
    >
    > Reine Einbauzeit? Dann schlage ich noch mindestens einen PT für Recherche
    > nach den passenden Teilen, Bestellung, Bestellannahme usw. hinzu. Diese
    > Aufwände werden in solchen Rechnungen nämlich sehr gerne unter den Tisch
    > fallen lassen.
    >
    > Ich koste 85 ¤/h. Damit sind wir bei (5 + 8) * 85 = 1.105 ¤.
    >
    > > Kosten:
    > > 170 für 512er SSD
    > > 070 für 16er RAM
    > > 022 für Keyboard
    > > 060 für Akku
    >
    > 170 + 70 + 22 + 60 = 322 ¤
    >
    > Gesamtkosten: 1.105 + 322 = 1.427 ¤.
    >
    > > Danach: Quasi neues Gerät mit dem Speed aus der Neuzeit. Die ganze
    > Aktion
    > > glich einer Art Offenbarung, dass ich mir erst wieder ein MBP kaufe,
    > wenn
    > > die Verschleißteile (wenigstens Akku und Tastatur) wieder durch mich
    > selbst
    > > auszutauschen sind.
    >
    > Ich verdiene in derselben Zeit lieber Geld, gebe das MacBook bei Apple ab
    > und lasse die Verschleißteile dort tauschen. Oder kaufe sogar neu. Das ist
    > für mich wirtschaftlicher.
    >
    > Beide Methoden sind legitim. Was sich davon eher rechnet, hängt von der
    > Differenz zwischen dem Wert der eigenen Arbeitszeit und den Austauschkosten
    > durch den Dienstleister ab. Selbst tauschen lohnt sich demnach nur, wenn
    > die eigene Arbeitsleistung praktisch keinen großen Wert hat.

    Fun Fact: Oder aber, wenn man Spaß dran hat und sich schon beim Umbau wie ein kleines Kind freut, wie geil die Kiste nachher rennen wird. Man sollte nicht alles immer nur wirtschaftlich betrachten - auch wenn ich deine Rechnung ansonsten vollkommen legitim finde. Davon mal ab wären die Teile via Apple wesentlich teurer gewesen. RAM locker bei 200¤ statt 70 und Keyboard bei 150¤ statt 22.

  5. Re: Vor kurzem in einem 2011er MBP...

    Autor: mdidillon 02.02.17 - 13:15

    Zahlst Du keine Steuer auf deine 85Euro/h?

  6. Re: Vor kurzem in einem 2011er MBP...

    Autor: Sil53r Surf3r 02.02.17 - 13:50

    mdidillon schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Zahlst Du keine Steuer auf deine 85Euro/h?

    Es ist anzunehmen, dass die Bauteilpreise ebenfalls den üblichen Steuersatz enthalten.

  7. Re: Vor kurzem in einem 2011er MBP...

    Autor: mdidillon 02.02.17 - 14:18

    Deine Rechnung geht nicht wirklich auf.

    Wenn Du Brutto 85Euro/h verdienst, bleiben Netto max. 50 Euro/h hängen. Selbst wenn 10 Stunden (13 Stunden sind wohl mehr als übertrieben) für Recherche & Zusammenbau gebraucht hast, hättest Du in dieser Zeit maximal 500 Euro Netto eingenommen. Soviel kostet bei Apple schon der Aufpreis für die 512er SSD. Selbst wenn Du Selbstständig sein solltest und etwas mehr MwSt zurückbekommst wirst Du trotzdem draufzahlen.

    Zudem kostet es auch Zeit zum Apple Store zufahren oder online zu bestellen.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 02.02.17 14:19 durch mdidillon.

  8. Re: Vor kurzem in einem 2011er MBP...

    Autor: Sil53r Surf3r 02.02.17 - 15:04

    mdidillon schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Deine Rechnung geht nicht wirklich auf.

    Die andere war noch unrealistischer, weil sie weniger Faktoren einbezog. Es geht ums Prinzip, nicht um exakte Zahlen. Das Ergebnis fällt für jede(n) anders aus.

    > Wenn Du Brutto 85Euro/h verdienst, bleiben Netto max. 50 Euro/h hängen.
    > Selbst wenn 10 Stunden (13 Stunden sind wohl mehr als übertrieben)

    Nein; eher noch bescheiden angesetzt. Wirklich mal beim nächsten Projekt alle Aufwände erfassen, zum Beispiel auch die Verpackungsentsorgung, etc. Und alles mit Spaßfaktor. Könnte überraschen.

    > für
    > Recherche & Zusammenbau gebraucht hast, hättest Du in dieser Zeit maximal
    > 500 Euro Netto eingenommen. Soviel kostet bei Apple schon der Aufpreis für
    > die 512er SSD. Selbst wenn Du Selbstständig sein solltest und etwas mehr
    > MwSt zurückbekommst wirst Du trotzdem draufzahlen.

    Ist einem das zu teuer, nimmt man eben einen der anderen Dienstleister. Tests der Funktionalität, Garantie, Gewährleistung, Nachbesserung bei fehlerhaftem Einbau usw. sind ebenfalls zu berücksichtigende Kostenfaktoren. Daran gekoppelte Risiken trägt man beim Selbstbasteln voll.

    > Zudem kostet es auch Zeit zum Apple Store zufahren oder online zu
    > bestellen.

    Ja. Die Kernfrage bleibt, ob man beim Selbstbasteln nicht am verkehrten Ende spart, sofern es sich dabei um Geräte aus dem hochpreisigen Luxussegment handelt, von dem wir reden. Das muss sich jeder selbst beantworten.

  9. Re: Vor kurzem in einem 2011er MBP...

    Autor: Sicaine 03.02.17 - 23:46

    Das ist halt die Milchmaedchenrechnung.

    So duerftest du weder Kochen, noch putzen, noch irgendwas selber machen. Als Freiberuflicher Informatiker verdienst du nun mal mehr pro Stunde als eine Putzhilfe, Gaertner, Waescherei und und und.

    Aber weiste, darum gehts nicht.

    Du arbeitest X Stunden am Tag und in der restlichen zeit recherchierst du Bauteile, ueberlegst dir wie du dein MacBook upcyclen kannst, gehts spazieren und machst dir nen Abendbrot.

  10. Re: Vor kurzem in einem 2011er MBP...

    Autor: sskora 04.02.17 - 00:29

    Sil53r Surf3r schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > lieblingsbesuch schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Dauer: 5h
    >
    > Reine Einbauzeit? Dann schlage ich noch mindestens einen PT für Recherche
    > nach den passenden Teilen, Bestellung, Bestellannahme usw. hinzu. Diese
    > Aufwände werden in solchen Rechnungen nämlich sehr gerne unter den Tisch
    > fallen lassen.
    >
    > Ich koste 85 ¤/h. Damit sind wir bei (5 + 8) * 85 = 1.105 ¤.
    >
    > > Kosten:
    > > 170 für 512er SSD
    > > 070 für 16er RAM
    > > 022 für Keyboard
    > > 060 für Akku
    >
    > 170 + 70 + 22 + 60 = 322 ¤
    >
    > Gesamtkosten: 1.105 + 322 = 1.427 ¤.
    >
    > > Danach: Quasi neues Gerät mit dem Speed aus der Neuzeit. Die ganze
    > Aktion
    > > glich einer Art Offenbarung, dass ich mir erst wieder ein MBP kaufe,
    > wenn
    > > die Verschleißteile (wenigstens Akku und Tastatur) wieder durch mich
    > selbst
    > > auszutauschen sind.
    >
    > Ich verdiene in derselben Zeit lieber Geld, gebe das MacBook bei Apple ab
    > und lasse die Verschleißteile dort tauschen. Oder kaufe sogar neu. Das ist
    > für mich wirtschaftlicher.
    >
    > Beide Methoden sind legitim. Was sich davon eher rechnet, hängt von der
    > Differenz zwischen dem Wert der eigenen Arbeitszeit und den Austauschkosten
    > durch den Dienstleister ab. Selbst tauschen lohnt sich demnach nur, wenn
    > die eigene Arbeitsleistung praktisch keinen großen Wert hat.

    Mathematisch ok. Aber hast du zu jeder Zeit die Möglichkeit deine Freizeit gegen bezahlte Arbeit einzutauschen? Ich meine die Recherche und Einbau geschieht ja in der Freizeit. Kannst du da immer - sagen wir um 22:30 Uhr - einfach sagen "nein diese Stunde mache ich nichts für mich sondern arbeite"? Denn nur dann kann man so eine Rechnung aufstellen. Wenn du beispielsweise nicht selbstständig bist, dann Düfte es schwer sein. Mit Home Office ggf. möglich (aber auch da wird der Arbeitgeber nicht immer akzeptieren wenn du 21 Stunden pro Tag arbeitest, weil du keine Freizeit magst) aber wenn man zB in der Produktion arbeitet und (wieso auch immer) nen Stundensatz von 85¤ hat, da kann man nicht noch eben flott in die Firma und für ne Stunde teile montieren.

    Ich verstehe die Rechnungen auf Arbeitszeit nicht. Sachen in der Freizeit kann man einfach nicht gegen einen Stundensatz verrechnen, wenn man in dieser Zeit gar nicht die Möglichkeit hat, alternativ Geld zu verdienen!

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