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  5. › 25 Jahre Linux: Besichtigungstour…

Uralt

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  1. Uralt

    Autor: Crass Spektakel 02.09.16 - 15:23

    Was mich bei den Mini- und Live-Linucen am meisten stört:

    Die dahinterstehende Software ist oftmals uralt, ist oft voller Fehler und Sicherheitslücken, läuf garnicht, schlecht oder ineffizient auf aktueller Hardware. Und wo die Software im Prinzip mal gut läuft da stellt man fest dass man damit heute nicht mehr viel anfangen kann - versuch mal ernsthaft mit Dillo irgendetwas im Internet zu erledigen...

    Ich für meinen Teil habe genau noch TomsRTBT und Knoppix als Instant-Linux im Einsatz, alles andere ist nicht zielführend. Und mit Toms kann man eigentlich nicht viel mehr machen als auf einem altem 486er oder Pentium ein Filesystem zu mounten und dann mittels chroot für weitere ernsthafte Arbeiten auf das volle System zuzugreifen. Gut dass die Zeit von Disketten inzwischen wirklich vorbei ist, lediglich mein Amiga, mein acht Jahre alte Q9550 und 2-3 486/Pentiums haben hier noch ein Diskettenlaufwerk.

    Mich hat es aber jahrelang gewurmt dass die einzige brauchbare Disketten-Rettungsumgebung von SuSE kam: Auf zwei Disketten gab es einen funktionsreichen Kernel und auf vier weiteren Disketten viele Module die man bei Bedarf nachladen konnte und auf zwei weiteren Disketten eine funktionsreiche Shell-Rettungsumgebung mit zahlreichen damals wichtigen Tools. Das war im Kern ein SuSE 5.x bei dem aber über die Jahre der Kernel oft überarbeitet wurde. Das ganze war sehr intelligent gelöst, unterstützte am PC bis zu vier Diskettenlaufwerke, erkannte Diskettenwechsel automatisch d.h. man konnte praktisch nonstop durchladen und fürs manuelle Nachladen von Komponenten gabs sowohl Commandlinetools auch auch eine kleine GUI.

    Ist aber auch seit locker zehn Jahren tot.

    Heute boote ich fast alles bis auf den 486er ohne PnP schlicht übers Netz für Rettungsarbeiten. Bootloader mit NFS-Support passt auf Floppy, CD oder USB und danach geht es mit 1Gbit direkt per TFTP vom Server ins RAM. Man muss während des Bootens auch nichts eingeben weil hier Knoppix als Default an jede TFTP-Boot-Anfrage geliefert wird. Kleines Gimmick, bei mir wird NICHT das ISO von Knoppix ausgeliefert sondern eine NFS-Flatinstallation, d.h. Knoppix läuft so auf Rechnern mit 32MB RAM, zumindestens im Text-Modus - und ja, ich kann mit den SVGA-Tools umgehen, damit hat der alte 486er dann z.B. 240x100 Zeichen im Textmodus.

  2. Re: Uralt

    Autor: Spiritogre 03.09.16 - 12:38

    Wozu nutzt du einen 486er? Meinen letzten habe ich vor knapp 10 Jahren ausgemustert, bis dahin hat er als Gartenschreibmaschine gedient.

    Ich habe auch noch alte Computer rumstehen, aber auf die Idee da neue Software zu nutzen würde ich nie kommen. Die sind halt so, wie sie vor 20 - 30 Jahren liefen.
    Andersum komme ich auch nicht auf die Idee auf modernen Computern mit dem "alten Sche*ß" zu hantieren. Ich bin froh, dass moderne Software so bequem ist.

  3. Re: Uralt

    Autor: ElMario 12.09.16 - 22:34

    Das alte Puppy Linux läuft super auf alten Rechnern.

    So habe ich einen alten LIDE Scanner von Canon wieder zum Laufen bekommen, der unter keinem Windows mehr wollte.

  4. Re: Uralt

    Autor: Spiritogre 14.09.16 - 11:05

    ElMario schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das alte Puppy Linux läuft super auf alten Rechnern.
    >
    > So habe ich einen alten LIDE Scanner von Canon wieder zum Laufen bekommen,
    > der unter keinem Windows mehr wollte.

    Bitte nicht "läuft nicht" mit, der Hersteller bietet keine Treiber für neue Systeme an verwechseln.

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