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  5. › 25 Jahre Linux: Besichtigungstour…

Was ist eine Distribution...

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  1. Was ist eine Distribution...

    Autor: storm009 25.08.16 - 12:51

    Für mich unterscheiden sich Software Distributionen (z.B. ein OS) lediglich in der mitgelieferten Software.
    Da Hintergrundbilder weder Software, noch ein wesentlicher Bestandteil eines Betriebssystems sind, sind für mich auch Sachen, wie "Justin Bieber Linux" keine eigenständigen Linux Distributionen.

  2. Re: Was ist eine Distribution...

    Autor: chewbacca0815 25.08.16 - 13:10

    storm009 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Für mich unterscheiden sich Software Distributionen (z.B. ein OS) lediglich
    > in der mitgelieferten Software.

    Ich vermisse hier das schöne BackTrac, das schon unserem Stasi 2.0 Wolferl die Zornesfalten ins Gesicht trieb, als er noch Innenminister war :o) Thomas die Misere scheint das Teil ja überhaupt nicht zu kennen.

  3. Re: Was ist eine Distribution...

    Autor: BurtGummer 25.08.16 - 13:47

    BackTrac heißt jetzt Kali Linux: https://www.kali.org/

    Nur als Info :)

  4. Re: Was ist eine Distribution...

    Autor: chewbacca0815 25.08.16 - 14:48

    BurtGummer schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > BackTrac heißt jetzt Kali Linux: www.kali.org
    >
    > Nur als Info :)

    Schon klar, vielen Dank :-) Geht ja hier um Vergangenes und wenn ich da an die Kommentare von Wolferl denke zu BackTrack, sollte das hier mit rein.

  5. Re: Was ist eine Distribution...

    Autor: pythoneer 25.08.16 - 14:51

    Schwierig zu sagen. Da hat glaube ich jeder so seine eigene Definition, die jeweils immer irgendwie schwammig ist.

    Für meinen Teil gibt es eine grobe Dreiteilung: Kernel, OS, Distro.

    GNU ist das OS und Linux sein Kernel – während Fedora die Distribution ist. Ähnliches ließe sich zum Beispiel auch auf MacOS anwenden.

    Darwin ist das OS und XNU sein Kernel – während MacOS die Distribution ist. Allerdings gibt es um Darwin/XNU nicht so viele bekannte Distributionen außer MacOS. Bei Windows wüsste ich bei dieser Dreiteilung allerdings auf Anhieb nicht so recht weiter. Man kann halt nicht alles in die gleiche Schublade stecken.

  6. Re: Was ist eine Distribution...

    Autor: Salzbretzel 25.08.16 - 15:33

    Generell - ja, du hast recht
    Speziell muss ich aber fragen wo man die Grenze zieht. Wenn ich an Debian denke - so ist irgendwie jede Distribution das selbe. Wenn irgendwas fehlt geht es ja immer mit sudo apt-get ... los
    Der Unterschied ist da. Aber für den Nutzer ist es unerheblich. Für Ihn zählt nur das die Oberfläche verständlich ist. Oder nur die Aufmerksamkeit auf sich zieht.

    Ich bin mir fast sicher das eine Lubuntu Justin Beever Fan Edition (*Limited Edition!) eine Zielgruppe hätte. Und wenn man nur 5000 Linux Nutzer mehr hat indem man eine Version nur zusätzlich mit Hintergründen bestückt dann ist es doch auch ok. Dann war das das Feature was gefehlt hatte.

  7. Re: Was ist eine Distribution...

    Autor: janoP 25.08.16 - 15:58

    pythoneer schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Schwierig zu sagen. Da hat glaube ich jeder so seine eigene Definition, die
    > jeweils immer irgendwie schwammig ist.
    >
    > Für meinen Teil gibt es eine grobe Dreiteilung: Kernel, OS, Distro.
    >
    > GNU ist das OS und Linux sein Kernel – während Fedora die
    > Distribution ist. Ähnliches ließe sich zum Beispiel auch auf MacOS
    > anwenden.
    >
    > Darwin ist das OS und XNU sein Kernel – während MacOS die
    > Distribution ist. Allerdings gibt es um Darwin/XNU nicht so viele bekannte
    > Distributionen außer MacOS. Bei Windows wüsste ich bei dieser Dreiteilung
    > allerdings auf Anhieb nicht so recht weiter. Man kann halt nicht alles in
    > die gleiche Schublade stecken.

    Ich würde sagen, NT ist der Kernel, Windows das Betriebssystem und Windows Professional die Distribution... Ist aber in der Tat schwierig. Aber auch nicht notwendig, da Windows CS und der technische Hintergrund damit Microsofts Problem ist.

  8. Re: Was ist eine Distribution...

    Autor: Mephir 25.08.16 - 16:38

    janoP schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich würde sagen, NT ist der Kernel, Windows das Betriebssystem und Windows
    > Professional die Distribution... Ist aber in der Tat schwierig. Aber auch
    > nicht notwendig, da Windows CS und der technische Hintergrund damit
    > Microsofts Problem ist.

    Genau genommen ist NT das Betriebssystem(und Kernel) und Windows die Shell/Oberfläche/DWM.
    Ab Windows 2000 wurde der Begriff "Windows" für das "Gesamtpaket" verwendet.

    Würde mich auch nicht wundern, wenn mit den Windows Services forUNIX vielleicht sogar KDE als Oberfläche verwendbar wäre.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 25.08.16 16:42 durch Mephir.

  9. Re: Was ist eine Distribution...

    Autor: vdrenzo 25.08.16 - 16:44

    ich habe mal ne Frage zu der Paketverwaltung einer Linux-Distribution.
    Ich hatte mal Puppy Linux ausprobiert und bin dann daran gescheitert Google Chrome zu installieren, einfach weil Puppy-Linux seine eigenen "Pakete" hat.

    Gibt es hier wirklich keine Kompatibilität oder war ich einfach zu blöd?

  10. Re: Was ist eine Distribution...

    Autor: thorben 25.08.16 - 17:38

    Ist die Frage: willst du solche "Kunden" überhaupt haben?

  11. Re: Was ist eine Distribution...

    Autor: pythoneer 25.08.16 - 17:40

    vdrenzo schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ich habe mal ne Frage zu der Paketverwaltung einer Linux-Distribution.
    > Ich hatte mal Puppy Linux ausprobiert und bin dann daran gescheitert Google
    > Chrome zu installieren, einfach weil Puppy-Linux seine eigenen "Pakete"
    > hat.
    >
    > Gibt es hier wirklich keine Kompatibilität oder war ich einfach zu blöd?

    Ich kenne Puppy jetzt nicht. Es ist aber in der Tat so, dass die Softwaredistribution (also die Verteilung der verwendbaren Software) unter Linux anders läuft als man es von Windows oder MacOS gewohnt ist.

    Ein Beispiel:
    Der Hersteller von Firefox (Mozilla) stellt meist (nur in einigen Ausnahmen) keine download und installierbare Version bereit. Sie stellen eher die Quellen zur Verfügung und die "Betreuer" einer Distro wie Ubuntu, Puppy "laden" sich den Quelltext runter und "packen" sie in die Distribution, die du über den Packet-manager (Store) runterladen und updaten kannst.

    Es gibt dann halt Distros, die einige proprietäre Programme (wie Google Chrome) nicht aufnehmen (dafür aber meist Chromium) und man sich als Benutzer selber darum kümmern muss die Software zu installieren (ähnlich wie bei Windows oder Mac) nur ist dieser Prozess um einiges komplizierter, weil die Hersteller der Programme nicht für jede Distro ein Paket zum selber installieren bereitstellen (die besagte Ausnahme ist meist Ubuntu etc.)

    Das ist auch, was meist an Linux bemängelt wird. An sich ist die Idee mit den Packet-manager super (hat sie doch viele Vorteile, was die Sicherheit betrifft und der einfache Umgang Software zu installieren und aktuell zu halten). Dummerweise wird dabei aber viel Arbeit verschwendet, weil jede Distro diese Aufgabe des Pflegens der eigenen Pakete immer wiederholt. Würde es nur eine Distro geben wäre das kein Problem, nur an der Vielzahl geht als Arbeit verloren und darum gibt es auch nicht überall jede auf Linux verfügbare Software in jeder oder der neusten Version.

    Das hat auch Linus Torvalds bemängelt, aber dafür sind mittlerweile Lösungen im kommen. Es gibt schon ein paar, die sich aber nicht weit verbreiten konnten (AppImage, click, ...)
    In den letzten Monaten haben sich aber zwei heraus kristalisiert. Flatpak und Snap. Flatpak (ehemals xdg-app) von den Gnome Leuten und Snap von Canonical (Ubuntu). Snap ist noch ziemlich auf Ubuntu zugeschnitten jedoch ist Flatpak auf einem guten Weg ein System zu etablieren, was nicht ganz so schlimm ist wie bei Windows und MacOS und einigermaßen die Vorteile der Packet-manager beibehält ohne ihn zu ersetzen.

    Usersoftware (wie Chrome, Firefox) kann dann mit nur einem Paket allen zur Verfügung gestellt werden und hat trotzdem einen zentralen Updatemechanismus, der bei Windows und Mac fehlt. (Die ganze Story ist aber doch nicht ganz so Rosig aber das würde jetzt zu weit führen.)

  12. Re: Was ist eine Distribution...

    Autor: pythoneer 25.08.16 - 17:42

    thorben schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ist die Frage: willst du solche "Kunden" überhaupt haben?

    Nein natürlich nicht, Hannah Montana Linux ist viel cooler.

  13. Re: Was ist eine Distribution...

    Autor: NaruHina 25.08.16 - 17:54

    vdrenzo schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ich habe mal ne Frage zu der Paketverwaltung einer Linux-Distribution.
    > Ich hatte mal Puppy Linux ausprobiert und bin dann daran gescheitert Google
    > Chrome zu installieren, einfach weil Puppy-Linux seine eigenen "Pakete"
    > hat.
    >
    > Gibt es hier wirklich keine Kompatibilität oder war ich einfach zu blöd?


    Du hattest dir das .den Paket von crome ohne weiteres installieren können, crome wird meistens nicht ausgehenden im standart Paketverwaltung mitgeführt daher gibt es fur solche Dinge extra Pakete in sie hinzuzufügen entweder ein ppa oder ein .deb Paket...

  14. Re: Was ist eine Distribution...

    Autor: Mephir 25.08.16 - 19:11

    pythoneer schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > weil die Hersteller der Programme nicht für jede Distro ein Paket zum
    > selber installieren bereitstellen
    Das ist auch der Grund, der mich immer noch davon abhält, Linux auch auf meinen privaten Rechnern als Hauptsystem zu benutzen.

    >>apt-get install smallrandomapplication
    >>328973925 Dependencies found..

    > Das ist auch, was meist an Linux bemängelt wird. An sich ist die Idee mit
    > den Packet-manager super..
    Da geb ich dir im Grunde genommen Recht, jedoch bleibt zu hoffen, dass das damalige NPM-Fiasko nie in Aptitude passieren wird.
    An sich sind Packagemanager eine feine Sache, jedoch stört mich daran, dass man oftmals etwas zu stark eingeengt wird in seinem Handlungsspielraum und das beißt sich meiner Meinung nach etwas mit dem "Bastel"-Prädikat, welches Linux hin und wieder verliehen wird.
    Bei der Entwicklung finde ich es auch lästig, dass man mittlerweile für fast jeden trivialen Softwareschnipsel NPM, PEAR, etc.. braucht.

    > ...was nicht ganz so
    > schlimm ist wie bei Windows und MacOS und einigermaßen die Vorteile der
    > Packet-manager beibehält ohne ihn zu ersetzen.
    Also ich bin ganz froh, dass ich in der Regel das Zielverzeichnis und/oder initiale Konfigurationswerte selbst festlegen kann.

    > Usersoftware (wie Chrome, Firefox) kann dann mit nur einem Paket allen zur
    > Verfügung gestellt werden und hat trotzdem einen zentralen
    > Updatemechanismus, der bei Windows und Mac fehlt.
    Active Directory lässt grüßen.

  15. Re: Was ist eine Distribution...

    Autor: SelfEsteem 25.08.16 - 19:55

    Mephir schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das ist auch der Grund, der mich immer noch davon abhält, Linux auch auf
    > meinen privaten Rechnern als Hauptsystem zu benutzen.

    Ausprobieren kostet nichts. Wenn ich Interesse an etwas hab, schaue ich es mir meist "einfach mal" an.
    Wenn das Interesse an den Unterschieden sich aber eh in Grenzen haelt, verpasst man naturgemaess ohnehin nichts.

    > Da geb ich dir im Grunde genommen Recht, jedoch bleibt zu hoffen, dass das
    > damalige NPM-Fiasko nie in Aptitude passieren wird.
    Kann es garnicht. Das NPM-Problem entstand dadurch, dass jeder seine Pakete selbst in das globale Repo einstellen und - schlimmer - wieder entfernen kann. Das ist bei den Repos von Linuxdistributionen so natuerlich nicht der Fall. Die werden von Maintainern gepflegt und hier versucht man immer moeglichst vertrauenswuerdige Personen reinzusetzen (ich gehe hier jedoch von den Major-Distros aus - nicht von irgendwelchem Kleinvieh).

    > An sich sind Packagemanager eine feine Sache, jedoch stört mich daran, dass
    > man oftmals etwas zu stark eingeengt wird in seinem Handlungsspielraum und
    > das beißt sich meiner Meinung nach etwas mit dem "Bastel"-Prädikat, welches
    > Linux hin und wieder verliehen wird.
    Najaaa. Die gefuehlte Einengung ergibt sich etwas aus purer Gewohnheit, weil man irgendwann einfach keine Lust darauf hat, irgendwas ausserhalb des Repos zu nutzen (schlicht weils weniger bequem ist) und bleibt bei der Alternative im Repo.
    Es hindert einen aber rein garnichts daran, auch Software zu installieren, die sich nicht im Repository befindet - ist halt weniger bequem und dauert laenger als 10 Sekunden.

    > Active Directory lässt grüßen.
    ??? Das hilft dir doch nur in deinem eigenen Netzwerk, fuer das du dann aber jedes Paket haendisch pflegen muesstest. Oder hab ich irgendwelche Entwicklungen der letzten Jahre verpasst?

  16. Re: Was ist eine Distribution...

    Autor: Mephir 25.08.16 - 20:26

    SelfEsteem schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Mephir schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Das ist auch der Grund, der mich immer noch davon abhält, Linux auch auf
    > > meinen privaten Rechnern als Hauptsystem zu benutzen.
    >
    > Ausprobieren kostet nichts. Wenn ich Interesse an etwas hab, schaue ich es
    > mir meist "einfach mal" an.
    > Wenn das Interesse an den Unterschieden sich aber eh in Grenzen haelt,
    > verpasst man naturgemaess ohnehin nichts.
    define("Hauptsystem", "System das primär verwendet wird");
    Ich hab durchaus ein paar Rechner hier stehen (Debian, Kali und Slackware) die ich hin und wieder verwende.

    > > Da geb ich dir im Grunde genommen Recht, jedoch bleibt zu hoffen, dass
    > das
    > > damalige NPM-Fiasko nie in Aptitude passieren wird.
    > Kann es garnicht. Das NPM-Problem entstand dadurch, dass jeder seine Pakete
    > selbst in das globale Repo einstellen und - schlimmer - wieder entfernen
    > kann. Das ist bei den Repos von Linuxdistributionen so natuerlich nicht der
    > Fall. Die werden von Maintainern gepflegt und hier versucht man immer
    > moeglichst vertrauenswuerdige Personen reinzusetzen (ich gehe hier jedoch
    > von den Major-Distros aus - nicht von irgendwelchem Kleinvieh).
    Das ist mir schon bewusst, was macht man aber, wenn irgendeine findige Firma, wegen irgendwelchem Lizenzkauderwelsch ein Repo "rausklagt" oder sich grundsätzlich die Lizenz ändert?
    So ähnlich war ja u.a. auch der Grund warum Azer Koçulu seine Pakete zurückgezogen hat.

    > Najaaa. Die gefuehlte Einengung ergibt sich etwas aus purer Gewohnheit,
    > weil man irgendwann einfach keine Lust darauf hat, irgendwas ausserhalb des
    > Repos zu nutzen (schlicht weils weniger bequem ist) und bleibt bei der
    > Alternative im Repo.
    Bei mir ist es genau andersrum, ich bin eher froh, wenn ich mal nicht auf Packagemanager und Repos angewiesen bin und die Sourcen auch dorthin packen kann, wo ich es will und nicht wohin der PM/das Repo der Meinung ist das es hingehört.

    > Es hindert einen aber rein garnichts daran, auch Software zu installieren,
    > die sich nicht im Repository befindet - ist halt weniger bequem und dauert
    > laenger als 10 Sekunden.
    Vorrausgesetzt es exisiteren "standalone"-binaries.

    > > Active Directory lässt grüßen.
    > ??? Das hilft dir doch nur in deinem eigenen Netzwerk, fuer das du dann
    > aber jedes Paket haendisch pflegen muesstest. Oder hab ich irgendwelche
    > Entwicklungen der letzten Jahre verpasst?
    An AD direkt nicht, aber an OneGet; war auch nur auf die "Verteilung" bezogen.

  17. Re: Was ist eine Distribution...

    Autor: quadronom 25.08.16 - 22:48

    Mephir schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > janoP schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Ich würde sagen, NT ist der Kernel, Windows das Betriebssystem und
    > Windows
    > > Professional die Distribution... Ist aber in der Tat schwierig. Aber
    > auch
    > > nicht notwendig, da Windows CS und der technische Hintergrund damit
    > > Microsofts Problem ist.
    >
    > Genau genommen ist NT das Betriebssystem(und Kernel) und Windows die
    > Shell/Oberfläche/DWM.
    > Ab Windows 2000 wurde der Begriff "Windows" für das "Gesamtpaket"
    > verwendet.

    Nee, das stimmt so auch nicht. Die Shell ist der (kein Witz!) Explorer.

    %0|%0

  18. Re: Was ist eine Distribution...

    Autor: Mephir 25.08.16 - 23:20

    quadronom schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Mephir schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > janoP schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > > -----
    > > > Ich würde sagen, NT ist der Kernel, Windows das Betriebssystem und
    > > Windows
    > > > Professional die Distribution... Ist aber in der Tat schwierig. Aber
    > > auch
    > > > nicht notwendig, da Windows CS und der technische Hintergrund damit
    > > > Microsofts Problem ist.
    > >
    > > Genau genommen ist NT das Betriebssystem(und Kernel) und Windows die
    > > Shell/Oberfläche/DWM.
    > > Ab Windows 2000 wurde der Begriff "Windows" für das "Gesamtpaket"
    > > verwendet.
    >
    > Nee, das stimmt so auch nicht. Die Shell ist der (kein Witz!) Explorer.
    Explorer = Windows.
    Das ist der Name des zugrundeliegenden Hauptprozesses bzw. der ausführbaren Datei von Windows.

    Wenn man keine Lust auf Windows hat, kann man sich auch die cmd.exe als standardshell setzen.. oder "SuperCoolInterface.exe"..

  19. Re: Was ist eine Distribution...

    Autor: grslbr 26.08.16 - 02:46

    Nur so zwischen rein:

    Ich finde man muss bei Linux zwischen privater Frickelkiste, ein-Zweck-Maschinen, Workstations und Servern unterscheiden, mindestens. Ich habe privat Arch Linux, was viel Gefrickel und bleeding edge Software heißt, aber kaum verwendbar für ein Unternehmen als Grundlage für einen Storageserver im Firmennetz, oder? Da gibt's dann Debian stable als unverwüstlicher Ackergaul mit uralten Paketen, aber unschlagbarer Stabilität. Ubuntu Server mit den LTS Releases ist für mich noch eine Alternative und CentOS oder Opensuse. Dann gibt's sämtliche Formen von embedded Systemen und eine schnell wachsende Zahl von VMs und Containern, streng genommen auch ein eigenständiges Linux, oder? Am Arbeitsplatz kommt's dann wieder mehr auf Stabilität an, da habe ich Ubuntu oder Mint laufen gehabt, gibt ja aber endlos Alternativen in dem Bereich. Hier zählt für mich z.B wie nahe am produktiven Einsatz das System nach der Installation ist, wie lange die geht und so weiter, vorkonfigurierter Windowmanager und Standards schon mitgeliefert. Letztlich dann eben so was wie Arch oder Gentoo für meinen Desktop zuhause, aus reiner Experimentierfreude. Wenn mal was nicht geht gibt's snapshots und backups, es liegt viel Arbeit an völlig mittelwichtigen Sachen dran (bei mir die Configs für tmux, zsh oder vim, i3-gaps mit einigen speziellen Knacksen wird selbst gebaut, Kernel mit verschiedenen Flags backen 'zum Vergleich' und so Unfug. Aber da lernt man was bei, ne.

    Zur Kritik am Repo-System kann ich nur mal einen Blick auf Arch's 'yaourt' empfehlen. Ein öffentliches, von sogenannten "trusted persons" verwaltetes, distrospezifisches git System als Grundlage für selbst gebaute Pakete, quasi ein halböffentliches emerge oder ein etwas strenger überwachtes npm. Wenn baut je nach dem aus Sourcen oder nimmt die Arch binaries, das beste aus beiden Welten und imho die Zukunft.

    Die Versorgung mit Patches ist ein Grund für mich, die Repos dem selber kompilieren vorzuziehen. Mit so einem Userrepo kriegt man dafür dann auch neueren Kram fertig, nur eben ohne die Sicherheit der offiziellen Distro. Finde ich einen erträglichen Kompromiss.

    Nobody belongs anywhere, nobody exists on purpose,
    everybody's going to die. Come watch TV?

  20. Re: Was ist eine Distribution...

    Autor: eXXogene 26.08.16 - 07:36

    pythoneer schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Schwierig zu sagen. Da hat glaube ich jeder so seine eigene Definition, die
    > jeweils immer irgendwie schwammig ist.
    >
    > Für meinen Teil gibt es eine grobe Dreiteilung: Kernel, OS, Distro.
    >
    > GNU ist das OS und Linux sein Kernel –

    Ja du hast recht, wenn man keine Ahnung hat ist die Definition irgendwie schwammig.

    GNU ist nicht das OS, sondern das Userland.

    Userland != OS.

    Nach deiner Definition meint Distro nur den Paketmanager und das Wallpaper.

    Wer aufmerksam mitgelesen hat, sollte dabei erfahren haben das sich Distributionen nicht unerheblich unter der Haube unterscheiden. Das wäre dann der Teil denn du als OS bezeichnest.

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