1. Foren
  2. Kommentare
  3. OpenSource
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › 25 Jahre Linux: Besichtigungstour…
  6. Thema

WC`ehn müsste Linux mittelfristg (ab 2020)

  1. Thema
  1. 1
  2. 2
  3. 3
  4. 4

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. Re: WC`ehn müsste Linux mittelfristg (ab 2020)

    Autor: manudrescher 26.08.16 - 08:33

    +1

    Ich sehe die Problematik im Schwerpunkt darin, dass Open Source Fluch und Segen zugleich ist.

    Privatkunden (normaler User):
    Der "normale" Nutzer interessiert sich einen feuchten Rattenpups für freie/unfreie Software, der sieht einen PC/Notebook/... als Nutzgerät und das was er machen will, soll so einfach wie möglich funktionieren.
    Zeitgleich benötigt ein normaler Nutzer eine sehr enge linke und rechte Grenze, die Vielfalt der Open Source Welt überfordert den normalen Nutzer.
    Es gibt eine Bazillion Distributionen, gepaart mit einer Fantastilliarden Open Source Programmen, von denen es den Fork vom Fork vom Fork gibt.
    Der normale Nutzer will und braucht diese "Freiheit" nicht, weil diese Vielfalt überfordert.
    Es muss ein Betriebssystem mit einem Desktop Environment verbinden können. Letztendlich ist das DE für den normalen User "das OS".
    Lubuntu und Kubuntu wären für Tante Lieschen 2 verschiedene Betriebssysteme.
    Zusätzlich muß der Nutzer einfach in den Media Markt gehen können und sich auch einen 30¤ Drucker kaufen können, der funktioniert.

    In dem Moment, wenn ich mich mit meinen Anforderungen dem OS unterordnen muss (Kompatibilität,...) fällt das bei einem normalen Nutzer ersatzlos aus...das ist ein NoGo.

    Und das Argument, die Hersteller wären schuld...mag zwar richtig sein, ändert aber nichts am Endergebnis der Nutzererfahrung. Als Nutzer ist es völlig uninteressant, aus welchen Gründen auch immer die neue WLAN-Karte nicht geht....sie geht einfach nicht.

    In der Summe bekomme ich den normalen Nutzer nur zu Linux, indem ich ihm die Vorteile schmackhaft mache...damit muss man aber erst einmal konkrete Vorteile schaffen!
    Denn die Vorteile, welche bei IT-Affinen angepriesen werden, sind für normale Nutzer keine...ja in der Masse sogar absolut uninteressant.
    Mich interessiert auch nicht, ob es für meine Mikrowelle 24 verschiedene Drehteller gibt...das Ding soll einfach nur mein Essen warm machen.

    Im Fazit (persönliche Meinung): Man braucht ein Unternehmen mit Geld und entsprechender Maschinerie. Zusätzlich müsste man "die Linux-Distri" schaffen, mit einem vorgegebenen DE und zugeschissen mit unfreien Komponenten bis zum Anschlag.
    Zeitgleich müssen auch die Konfigurationsmöglichkeiten eingeschränkt werden.
    By the way: Die "eingestampfte" bzw. vereinfachte Systemsteuerung von W10 erzeugt beim IT-Affinen einen Brechreiz...für den 0815-Nutzer ein absoluter Gewinn.

    Auch ein Aspekt: Die Optik.
    LibreOffice sieht bspw. gegenüber MS Office einfach Kacke aus.
    Und damit meine ich nicht die Ribbons oder sonstiges, sondern die gesamte Optik/Haptik wirkt absolut altbacken.
    Viele GUI sehen unter Linux im Gegensatz zur Windowswelt bescheiden aus und dann auch noch teils in absolut uneinheitlichem Design.
    Natürlich, in der Windowswelt arbeitet man GUI-orientiert, in der Linux-Welt eher funktionalorientiert...ich als ITler erkenne die Vorzüge der Funktionalität, der normale User stellt nur fest "Sieht Scheiße aus".

    Ich nutze mittlerweile über 10 Jahre Linux-Distris in allen möglichen Konstellationen. Und im Office-Bereich bspw. sehen Dokumente im Schriftbild unter LibreOffice einer Linux-Distri im Gegensatz zum selben Dokument unter Windows mit MS-Office immer irgendwie "krebeliger" aus.

    Businessbereich:
    Man muss hier auch weg von der Ebene Kleinbetrieb oder Betrieben mit 50 Mitarbeitern. Hier lassen sich Open Source Lösungen unter entsprechenden Umständen durchaus einsetzen.
    Aber auf der Ebene der großen/größeren Unternehmen funktioniert das nicht so einfach.
    Große Unternehmen und Behörden, etc. kaufen Software mit (vertraglich) vereinbarten und garantiertem Support. Letztendlich wird eine neue Software in einem bspw. 2.000-Mann Unternehmen vollumfänglich integriert.

    Mir bringt bspw. die "geilste" Open Source Dokumentenarchivierung nichts, weil in der Praxis das Ganze Ding eingestampft wird, wenn die "Community/Hobby-Entwickler" von heute auf morgen keinen Bock mehr haben. Oder Hans Harald als Lead-Entwickler fällt nachts um halb drei nach dem Kneipenbesuch in einen Gulli.
    Die Folge wäre eine Einstellung dieser Open-Source Software, eine Übernahme durch andere (mit ggf. gänzlich anderen Zielen) oder Forks, was durchaus zu einem Impact führen kann.
    In Relation gesehen: Hinter wie vielen Open Source Lösungen stehen kommerzielle Firmen, die mir Support garantieren? Wir betrachten hier die gesamte Masse.

    Ich mag Linux und nutze es selbst sehr gerne...aber eben auch Windows.
    Und was "wir" als DIE Vorteile an Linux und Open-Source sehen...ist für den normalen Consumerbereich ein einziger großer Nachteil.

  2. Re: WC`ehn müsste Linux mittelfristg (ab 2020)

    Autor: PhilSt 26.08.16 - 09:00

    Also, ich liebe mein Linux auf dem Server. Im Leben würde ich nicht (mehr) auf die Idee kommen, einen Windows-Server zu betreiben. Auf dem Desktop ist mir OSX am liebsten, Windows 10 kommt aber schon nahe ran.

    Warum ist das so? Weil ich unter Linux zwar für fast alles Alternativen finde, die mich aber mit ihrem uneinheitlichen UI an den Rand des Wahnsinns treiben. Wenn ich arbeiten will - was nicht nur im Texteditor passiert - brauche ich im Optimalfall eine gutes UI und eine leistungsfähige Kommandozeile. Das UI sollte sich im Optimalfall einheitlich anfühlen, wenn ich irgendeine Aufgabe erledige, bei der ich zwischen IntelliJ, Photoshop und was weiss ich was noch hin und herspringe will ich nicht bei jedem Programmwechsel umdenken und meine Arbeitsmuster ändern. Gleichzeitig will ich in der Kommandozeile nicht mehrmals am Tag an die Grenzen des Systems gelangen.

    Und wenn jetzt jemand behauptet, GIMP wäre eine echte Alternative zu Photoshop muss ich mich echt wieder zusammenreissen, dass ich nicht zu weinen anfange.

  3. Re: WC`ehn müsste Linux mittelfristg (ab 2020)

    Autor: grslbr 26.08.16 - 10:07

    > Interessiert aber in dieser Diskussion keine Sau und ändert nichts daran
    > dass Linux den Desktopmarkt auch 2020 nicht erobern wird.
    Welches ist das Linux, von dem wir hier reden? Meinetwegen gehen wir davon aus, dass du hier eine Distro mit Ambitionen in dem Bereich meinst, okay? Also Ubuntu oder Fedora.

    Selbst diese Distributionen sind schon bei ihrer theoretischen Quelle des Umsatzes für ihre Macher was völlig anderes als Windows oder OS X. Du sagst 'wird den Desktopmarkt nicht erobern', als ob das eine reine Frage der technischen Qualität und nicht etwa eine Sache von Marketing, Intention und so weiter sei.

    Im Prinzip beklagst du, dass der Unimog auch 2020 nicht den Markt für Linienflugzeuge 'erobern' wird...

    > Leeres Gelaber, aber das war klar, hauptsache man kann dem anderem
    > Unterstellen etwas nicht zu verstehen.
    > Was du nicht zu verstehen scheinst, genau DAS ist das Problem von Linux.
    Ja, aber es gibt hier halt eine eindeutige Sachlage und damit ein ganz klares Falsch/Richtig.

    'Linux wird nie xyz' ist einfach fast immer Unfug wegen der Diversifikation der unterschiedlichen Systeme.

    > Wieder die selbe Haarspalterei, die keine Sau juckt.
    Ich weiß ja nicht in welcher Branche du tätig bist, aber in einer meinem Alltag ist Haarspalterei ziemlich unabdingbar.

    > Wenn man aber die ganzen verblendeten Linuxnutzer hört ist ja jeder Dumm
    > der auf Windows setzt.
    Jo, das sind Idioten. Die selben Leute, die glauben weil jemand Ubuntu verwendet sei er ein Anfänger. Teenager - neue Konvertiten sind ja immer und bei allem unerträglich - und Blender, würde ich sagen.

    Und wie man sieht hat diese laute Minderheit bereits ordentlich Schaden angerichtet. Ich habe einen Win10 Desktop und eine Linux Workstation auf der Arbeit, kann mit beidem.

    >Warum man dann aber dem Windows Nutzer nicht einen
    > guten Einstieg geben will ist mir Fremd.
    Das will zB Mint oder Ubuntu, aber Gentoo oder Arch nicht. Du musst von diesem Gedanken eines monolithischen, hierarchisch verwalteten Systems zum Zweck von Gewinn weg kommen.

    Ja, dass Linux nur der Kernel ist mag nach Klugscheisserei klingen. Aber wenn ich 'Winows ist sehr schlecht!!1' sage und mein Argument am NT Kernel aufhänge, habe ich auch Unrecht oder? Immerhin könnte ich da so ziemlich von allem reden, und MS Server 2012 mit Win 8 gleich zu setzen würde aus der anderen Ecke sicher Geschrei nach sich ziehen.

    Ich hatte übrigens keine schlechten Erfahrungen mit Windows 8. Nur so nebenbei. :)

    > Achso ja stimmt ja. Ein Elitärer kleiner Kreis der ständig über andere
    > ablästert.
    Eben, ein kleiner Kreis. Die selben Menschen, die nervig wären egal was sie jetzt als Religion gewählt haben.

    > Alleine diese grenzenlose Arroganz, und wie mit Anfängerfragen in
    > einschlägigen Foren umgegangen wird ist zum kotzen.
    Beispiele, bitte. Wenn du deine Fragen an die Mailinglisten der Kernelhacker sendest, klar. Aber auf SuperUser/StackExchange oder in den Ubuntu Foren sind die Leute meistens völlig zivil imho.

    Der etwas ruppige Ton in anderen Foren hat natürlich auch seine Gründe. Die Leute werden nicht bezahlt für Support, die Entwickler machen Dinge oftmals nur als Hobby und Menschen neigen zu Anspruchsdenken.

    Wenn man seine Fragen klar stellt, freundlich ist, notwendige Informationen bereitstellt und den eigenen Teil wie googeln oder manpages lesen erfüllt, sind eigentlich alle brauchbar.

    Zwei theoretische Threads zur Illustration:
    "Der Desktop geht nicht und überhaupt ist Linux doof!!!"
    "KDE startet nicht / Allgemeine Fragen"

    Wenn du nicht bezahlt wirst für's Antworten und Zeit investiert hast in das Projekt, wie wird die Antwort da jeweils aussehen?

    Stimme aber insofern zu, als die Leute lieber gar nicht antworten sollen als 'olol nub!' zu schreiben oder die selbe Frage bei lmgtfy.com zu verlinken.

    > Schau dich halt einfach mal um am Softwaremarkt, nicht nur welche OSS Tools
    > du kriegst, sondern der gesamte Markt.
    Und dann? Natürlich gibt's manche Software nicht für manches System. Äpfel und Bananen.

    > Zahlreiche wirklich gute Software läuft auf Linux nicht oder nur nach einem
    > Affenkampf.
    Zahlreiche wirklich gute Software läuft auf Windows nicht. Ebenso wie keine SNES Spiele auf einem Router oder MySQL auf einem Taschenrechner.


    > OSX ist da teilweise noch eine Alternative zu Windows. Linux ist defacto
    > keine.
    Es will ja auch keine sein in der überwiegenden Mehrheit der Fälle. Ich weiß nicht woher du das hast, die Aussage ist schlicht unhaltbar. Deinen Unimog bei der Beschleunigung mit einem Porsche zu vergleichen ist so unsinnig wie umgekehrt die maximale Zuladung.


    > Wie kann einer der Linux nutzt nur etwas an Linux aussetzen.
    > Vielleicht weil er beide Welten kennt, und Linux hat einfach zu viele
    > Schwächen um sich die nächsten 10 Jahre als ernstzunehmendes Desktop OS
    > durchzusetzen.
    Windows hat als Cluster-Betriebssystem zu viele Schwächen um sich in den nächsten zehn Jahren als grid computing OS durchzusetzen.


    > Das kann es nur in Nischenbereichen wo entweder Software benötigt wird die
    > vorweg nur auf Linux vorhanden ist. Wo der Chef aus irgend einem Grund
    > Linuxfanatiker ist. Oder wo man im deutlich reduzierten Umfang überhaupt
    > unterschiedliche Software einsetzt.
    Jo, oder wenn du z.B. Webserver betreibst. Völlige Nischenanwendung, ist klar. Hypervisoren für VMs braucht auch keiner, ne?

    > : Geschrieben auf Debian mit LXDE
    Du benutzt eine Distro die zugunsten der Stabilität teilweise Jahre hinter dem aktuellen Entwicklungsstand her ist und einen minimalen Windowmanager für alte Computer, das ist dir klar oder? Wenn du den Stand von Desktop Linux sehen willst, installier dir doch mal ein aktuelles Ubuntu, Mint oder Fedora.


    Ich mag den dogmatischen Freetard ebenfalls nicht, aber ernsthaft, bisschen informieren würde ich vorschlagen.

    Nobody belongs anywhere, nobody exists on purpose,
    everybody's going to die. Come watch TV?

  4. Re: WC`ehn müsste Linux mittelfristg (ab 2020)

    Autor: der_wahre_hannes 26.08.16 - 10:45

    jajagreat schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > Ersteres ist sehr zu bezweifeln.
    > Warum weil ich nicht in das "Linux ist für alle belange besser" gelaber
    > einstimme?

    Tja, so ist das eben. Für Fanboys gibt es immer nur schwarz oder weiß. Auf meinem PC nutze ich Windows 7, mein Netbook läuft seit Jahren mit Xubuntu. Mal sehen, ob zweiteres jetzt auch bezweifelt wird. ;)

  5. Re: WC`ehn müsste Linux mittelfristg (ab 2020)

    Autor: Dummer Mensch 26.08.16 - 10:47

    Viele hier meinen, dass die GUI's von Programmen unter Linux schlecht sind, dass stimmt zwar auch, aber es gibt füre viele Programme Theme's z.B. auch ein Photoshop Theme für Gimp.

    Und weil hier schon Leute gemeint haben eine Oberfläche wie Android und schon wäre Linux erfolgreich, denen sag ich nur vergleicht mal Stock Android (Googles Design) mit meinetwegen Samsungs Android oder einem anderen Hersteller.

  6. Re: WC`ehn müsste Linux mittelfristg (ab 2020)

    Autor: grslbr 26.08.16 - 11:04

    Die Wahl der richtigen Distribution für den jeweiligen Einsatz kann gar nicht genug betont werden.

    Und für mich persönlich ist unter Linux die Arbeit am einfachsten und schnellsten, sowie die GUI eigentlich die schönste. Allerdings nutze ich alles bis auf den Browser im terminal und alles ist ziemlich einheitlich konfiguriert. Ich persönlich fühle mich mit vim als Umgebung für alles von Code bis Einkaufszettel wohl, mein Windowmanager braucht die Mausunterstützung nur für den Browser und ohne Tools wie zsh, grep oder awk fühle ich mich nackig.

    Ein großer Vorteil ist für mich, dass ich mir aus jedem Login mittels ein paar Änderungen an einigen dotfiles eine vertraute Produktivumgebung machen kann.

    Benutzerfreundlich ist das halt nur insofern, als ich der Benutzer bin. Mehr muss aber ja auch gar nicht.

    Nobody belongs anywhere, nobody exists on purpose,
    everybody's going to die. Come watch TV?

  7. Re: WC`ehn müsste Linux mittelfristg (ab 2020)

    Autor: XOR10 26.08.16 - 11:14

    Apropos Android, ich denke die Anwender kommen zu Android (Linux) anstatt Linux zu den Anwendern. Inzwischen geht der Trend weg vom klassichen PC zu mobilen Geräten und da spielt Android auch in Zukunft eine entscheidende Rolle.

  8. Re: WC`ehn müsste Linux mittelfristg (ab 2020)

    Autor: NaruHina 26.08.16 - 11:18

    Dummer Mensch schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Viele hier meinen, dass die GUI's von Programmen unter Linux schlecht sind,
    > dass stimmt zwar auch, aber es gibt füre viele Programme Theme's z.B. auch
    > ein Photoshop Theme für Gimp.
    >
    > Und weil hier schon Leute gemeint haben eine Oberfläche wie Android und
    > schon wäre Linux erfolgreich, denen sag ich nur vergleicht mal Stock
    > Android (Googles Design) mit meinetwegen Samsungs Android oder einem
    > anderen Hersteller.


    Ich verwende ein nexsus 5x und dementsprechend ein Stock Android zuvor hatte ich ein HTC Sensation xe...

    Und die ui ist alles andere als toll, sobald man etwas bestimmtes braucht benötigt man das Terminal -> no Go für Otto Normalo (z.h. wlan zum laufen bekommen) unter Windows klicke ich einfach auf ne exe und immer auf "weiter".
    Unter Linux (Ubuntu ) erstmal raus finden was für ein Chip das ist die terminal ausgehe dann ins Ubuntu Forum posten weil man damit als Otto Normalo nix anfangen Akku warten und hoffen dass das Problem überhaupt behbar ist.
    Unter Android läuft alles out of the box...

    Ich nutze Ubuntu (kubuntu) recht gerne auf keinem Notebook da diese Dinger Windows schlicht nicht genug Performance hat, ich bin froh das ich außer libre Office, vlc und Browser dort nix brauche...

  9. Re: WC`ehn müsste Linux mittelfristg (ab 2020)

    Autor: Chantalle47 26.08.16 - 11:41

    Moe479 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > drucker sind schon lange kein problem mehr ... vorausgesetzt man kauft die
    > richtigen und nicht den 50¤ billigschrott von lexmark.

    Und DAS ist aber das Problem. Bei W10 schliess ich den Billigschrott Lexmark an, der Treiber wird automatisch installiert und ich kann drucken.

    Kleba schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Klar hat Linux Vorteile gegenüber Windows, dass ändert aber nichts an der
    > Tatsache, dass es für nicht IT-ler zu kompliziert wird.

    Oder es gibt einfach IT'ler die daheim keine Lust mehr haben zu frickeln... wie z.B. mich. ;)

  10. Re: WC`ehn müsste Linux mittelfristg (ab 2020)

    Autor: stoneburner 26.08.16 - 11:42

    DebugErr schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das wird sich so lange nicht ändern, wie das Betriebssystem am Endbenutzer
    > vorbei designt wird - und das sind eben, sehr, sehr einfache Menschen, in
    > die sich die meisten Entwickler (auch bei anderer Software) nicht
    > reinversetzen können.

    das problem ist das microsoft designed windows primär für seine kunden, also hardwarehersteller und softwareindustrie, der endkunde muss es eh nehmen wie es kommt, der spielt in dem prozess keine wichtige rolle

  11. Re: WC`ehn müsste Linux mittelfristg (ab 2020)

    Autor: EynLinuxMarc 26.08.16 - 12:15

    Android ist ja auch nicht zu vergleichen mit Linux, ist ja eigentlich eher ein Windows wo man sofort arbeiten kann ohne was kryptischen einzustellen.
    Müsst mal vorstellen man macht das Handy das erste mal an und man müsste fdisk starten und Partitionen herstellen, ohne irgend eine Anleitung, den das Kopieren was wichtig ist, wo auch nicht gesagt wird was wichtig ist, so würde sich doch auch ein Android bei ein paar % sein.
    Und ich muss sagen um so neuer Windows wurde um so weniger Linux wurde es bei Mir.
    Hatte kein Windows 1-me sondern erste ab Win NT 3.1 vordran Dos mit Gem 3 und geoworks und OS/2 und natürlich linux (DLD mein erstes Linux den nur noch SuSE Linux) den verdrängte Windows NT 3.1 OS/2 immer öfters, Linux blieb.
    seit WinXP wird immer weniger mit windows 7 war ich nur noch unter Linux um update zu installieren, nervig wurde es den als ich den neusten PC zusammenbaute und Linux ein halbes Jahr brauchte bis alle Geräte richtig unterstützte. In Linux Foren immer das selbe ach man kauft doch Hardware wo zum Linux passt, tja ich kauf doch kein 1 Jahr alte Hardware. ;-)
    Seit Win 10 (win 8 und 8.1 hab ich übersprungen) ist Linux gelöscht weil fast Perfekt)
    Und sind jetzt in einer VM eingesperrt wie Linux, OS/2, Dos mit Gem 3 und geoworks.
    Hab keine alten Windows mehr wenn was mit Win 10 nicht läuft hat Pech gehabt und wird entsorgt.

    Asus M5A99FX UEFI und GPT,FX 8350 8Core 4.2Ghz,16GB Speicher,Win 10 Enterprise 1903 RTM, Firefox 68a1x64, Thunderbird 60.6.1 Relase x64, MS Office 2019 pro plus , Radeon HD7770,SSD 4x 256/480/500/500GB, extern 5TB HD ,Bluray, Es Kracht die Music mit Z506 u. SB Z, Viren Per Norton Security mit Backup v22.17.0.183

  12. Re: WC`ehn müsste Linux mittelfristg (ab 2020)

    Autor: m245m 26.08.16 - 12:31

    Ist doch völlig egal was besser ist und wo Vorteile liegen. Microsoft hat die Marktanteile, Microsoft macht Werbung, Microsoft benutzt jeder.
    Das ist wie bei Volkswagen. Da juckt auch niemand ob es was bessere gibt, wie das Preis-/Leistungsverhältnis steht, ob es vereinzelt schwere Mängel gibt. VW wird gekauft.

  13. Re: WC`ehn müsste Linux mittelfristg (ab 2020)

    Autor: Spiritogre 26.08.16 - 16:14

    stoneburner schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > DebugErr schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Das wird sich so lange nicht ändern, wie das Betriebssystem am
    > Endbenutzer
    > > vorbei designt wird - und das sind eben, sehr, sehr einfache Menschen,
    > in
    > > die sich die meisten Entwickler (auch bei anderer Software) nicht
    > > reinversetzen können.
    >
    > das problem ist das microsoft designed windows primär für seine kunden,
    > also hardwarehersteller und softwareindustrie, der endkunde muss es eh
    > nehmen wie es kommt, der spielt in dem prozess keine wichtige rolle

    Genau das Gegenteil ist der Fall. Microsoft entwickelt für die Endnutzer, vereinfacht stetig das System und fügt neue moderne, geforderte Optionen hinzu. Dass die nicht für ITler sind und die dann meckern, weil sie immer weniger frickeln können mag besagte ITler nerven aber der Kunde dankt es.

    Bei den normalen Linuxdistributionen und etlicher OSS ist leider das Gegenteil der Fall. Man merkt, dass das IT-Profis entwickelt haben - für ihre Bedürfnisse - und damit 180 Grad am normalen Konsumenten vorbei, weil besagte ITler keine Ahnung von Ergonomie etc. haben und da auch oftmals kein alles bestimmender Projektleiter hintersitzt der nicht Programmierer ist sondern z.B. aus dem Marketing kommt und seinen Programmiersklaven diktiert, was sie zu machen haben, damit das Stück Software auch für normale Nutzer interessant wird.

  14. Re: WC`ehn müsste Linux mittelfristg (ab 2020)

    Autor: Spiritogre 26.08.16 - 16:17

    Dummer Mensch schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Viele hier meinen, dass die GUI's von Programmen unter Linux schlecht sind,
    > dass stimmt zwar auch, aber es gibt füre viele Programme Theme's z.B. auch
    > ein Photoshop Theme für Gimp.

    Nur für eine alte Version und nur auf Englisch wenn ich nicht irre.
    Interessant wäre übrigens kein Photoshop Skin, Photoshop ist immerhin ein Profi-Programm sondern eher eine Photoshop Elements UI, das kommt den Fähigkeiten von Gimp näher und zeigt auch gleich das große Problem, warum Gimp so schrecklich ist.

  15. Re: WC`ehn müsste Linux mittelfristg (ab 2020)

    Autor: mingobongo 26.08.16 - 16:24

    Die Systeme der globalen Monopolisten werden nicht so schnell verschwinden. Auch wenn es wirklich gute Linux Distributionen gibt die jeder Computer Einsteiger einfach bedienen kann, aber das hilft alles nichts, wenn diese Systeme nicht auf Millionen Computern vorinstalliert sind. Microsoft und Google haben genug finanzielle Möglichkeiten jeden neu produzierten Rechner und jedes Smartphone der Erde mit ihrem Betriebssystem auszustatten. Der Normale Anwender dem IT einen Scheißdreck interessiert, kennt auch nur diese Systeme und wird auch nix anderes installieren. Leider ein Teufelskreis :(



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 26.08.16 16:28 durch mingobongo.

  16. Re: WC`ehn müsste Linux mittelfristg (ab 2020)

    Autor: Spiritogre 26.08.16 - 16:46

    mingobongo schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die Systeme der globalen Monopolisten werden nicht so schnell verschwinden.
    > Auch wenn es wirklich gute Linux Distributionen gibt die jeder Computer
    > Einsteiger einfach bedienen kann, aber das hilft alles nichts, wenn diese
    > Systeme nicht auf Millionen Computern vorinstalliert sind. Microsoft und
    > Google haben genug finanzielle Möglichkeiten jeden neu produzierten Rechner
    > und jedes Smartphone der Erde mit ihrem Betriebssystem auszustatten. Der
    > Normale Anwender dem IT einen Scheißdreck interessiert, kennt auch nur
    > diese Systeme und wird auch nix anderes installieren. Leider ein
    > Teufelskreis :(

    Das wird immer wieder behauptet, stimmt aber so nicht, wie Beispiele immer wieder zeigen, wo sich unbekannte Produkte schlicht durch Mundpropaganda immer wieder durchsetzen können.

    Es sind schlicht die fehlende Vereinheitlichung, die nicht auf Konsumenten ausgerichtete Funktionsweise und selbstredend die fehlende Software, nur die würde nach und nach kommen, wenn die Qualität des Rests stimmt und Anwender das System deswegen gerne einsetzen. Auch Android und iOS sind nicht mit Millionen Apps gestartet.

  17. Re: WC`ehn müsste Linux mittelfristg (ab 2020)

    Autor: EynLinuxMarc 26.08.16 - 16:47

    Ne ich würde Volvo kaufen ^^

    Asus M5A99FX UEFI und GPT,FX 8350 8Core 4.2Ghz,16GB Speicher,Win 10 Enterprise 1903 RTM, Firefox 68a1x64, Thunderbird 60.6.1 Relase x64, MS Office 2019 pro plus , Radeon HD7770,SSD 4x 256/480/500/500GB, extern 5TB HD ,Bluray, Es Kracht die Music mit Z506 u. SB Z, Viren Per Norton Security mit Backup v22.17.0.183

  18. Re: WC`ehn müsste Linux mittelfristg (ab 2020)

    Autor: mingobongo 26.08.16 - 17:08

    @Spiritogre

    Doch glaube mir, es ist leider so, welches System vorinstalliert wird ist der entscheidende Punkt. Hier müssten die Computer Hersteller aber auch darauf achten nicht irgendeine Kraut und Rüben Distri zu nehmen sondern eine der größeren Distributionen, da mit wie du schon richtig sagtest, eine gewisse Vereinheitlichung vorhanden ist.
    Für die meisten einfachen nutzer muss nur ein Browser laufen damit sie facebook besuchen können.
    Mache ja bereits genug Werbung für freie Software in meinem Bekannten Kreis, es sind wirklich alle super zufrieden. Aber ich kann nicht überall gelichzeitig sein, wenn jem. weiter weg wohnt und ich nur sehr selten vorbei kommen kann um ihn beim nächsten Laptop kauf zu beraten hat er sich dann irgendwas gekauf - war grad günstig bei Aldi - Ja und was er dann auf seiner Platte drauf hat weiß wohl jeder von uns.

    Verstehe auch teilweise die PC/Laptop Hersteller nicht warum sich nicht mal einer versucht abzuheben vom Rest um aus der Masse hervorzustechen. Aber die haben meiner Meinung nach alle Angst vor Microsoft welche dann mit dem Entzug der güntsigen oder gar kostenlosen Windows Lizenzen drohen. Falls sie dann etwas ohne Microsoft OS anbieten dann werden so komische sachen wie freedos? installiert.

  19. Re: WC`ehn müsste Linux mittelfristg (ab 2020)

    Autor: ibsi 26.08.16 - 17:13

    Zu Teil 1 (der Benutzer)
    Ähnliche Texte lese ich nun seit gut 10 Jahren, und leider sind sie immernoch korrekt.

    Zum Rest:
    Auch da stimme ich dir voll und ganz zu.

    Ich selbst bin Entwickler und möchte auch nicht mehr basteln.
    Ich bin mit meinem Windows auch sehr zufrieden, bis auf ein paar Tools die unter Unix einfach besser laufen (wohl weil sie ursprünglich dafür entwickelt wurden). Deshalb hoffe ich auch (ja, Wunschtraum) das ich so schnell es geht ein Windows 10 bei der Arbeit habe. Das eingebaute Ubuntu ist eine super Sache für genau meine Zwecke.
    Windows als Hauptsystem, aber die Möglichkeit Unix Tools direkt nutzen zu können.

  20. Re: WC`ehn müsste Linux mittelfristg (ab 2020)

    Autor: muhzilla 26.08.16 - 17:18

    Rein aus Interesse: Was nimmst du dann als Alternative zu Inkscape, um Vektor-Grafiken zu erstellen?

  1. Thema
  1. 1
  2. 2
  3. 3
  4. 4

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Sie müssen ausserdem in Ihrem Account-Profil unter Forum einen Nutzernamen vergeben haben. Zum Login

Stellenmarkt
  1. PSI Software AG Geschäftsbereich PSI Energie EE, Aschaffenburg
  2. über duerenhoff GmbH, Raum Hannover
  3. Ortlieb Sportartikel GmbH, Heilsbronn
  4. Klinikum Esslingen GmbH, Esslingen

Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Hardware-Angebote
  1. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)
  2. täglich neue Deals bei Alternate.de


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


The Secret of Monkey Island: Ich bin ein übelriechender, groggurgelnder Pirat!
The Secret of Monkey Island
"Ich bin ein übelriechender, groggurgelnder Pirat!"

Das wunderbare The Secret of Monkey Island feiert seinen 30. Geburtstag. Golem.de hat einen neuen Durchgang gewagt - und wüst geschimpft.
Von Benedikt Plass-Fleßenkämper


    CalyxOS im Test: Ein komfortables Android mit einer Extraportion Privacy
    CalyxOS im Test
    Ein komfortables Android mit einer Extraportion Privacy

    Ein mobiles System, das sich für Einsteiger und Profis gleichermaßen eignet und zudem Privatsphäre und Komfort verbindet? Ja, das geht - und zwar mit CalyxOS.
    Ein Test von Moritz Tremmel

    1. Alternatives Android im Test /e/ will Google ersetzen

    Energiewende: Wie die Begrünung der Stahlindustrie scheiterte
    Energiewende
    Wie die Begrünung der Stahlindustrie scheiterte

    Vor einem Jahrzehnt suchte die europäische Stahlindustrie nach Technologien, um ihren hohen Kohlendioxid-Ausstoß zu reduzieren, doch umgesetzt wurde fast nichts.
    Eine Recherche von Hanno Böck

    1. Wetter Warum die Klimakrise so deprimierend ist