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Und was haben die vorher verwendet?

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  1. Und was haben die vorher verwendet?

    Autor: eidolon 23.07.19 - 12:38

    Einfach nur wegen des OpenSource-Gedankens wechseln wäre ja schön blöd, wenn das neue Werkzeug effektiv schlechter sein sollte. Das alte Tool muss also Probleme gemacht haben oder viel zu teuer sein.

    Blender ist von allen OS-Tools klar das beste, aber leider immer noch von der Bedienung ein Graus. 2.8 macht da schon vieles besser, aber irgendwie fühlt sich das jetzt auch nur nach 2005 an, statt 1999.

  2. Re: Und was haben die vorher verwendet?

    Autor: dasfrd 23.07.19 - 13:40

    In großen Studios ist das eigentlich immer Maya. Das ist quasi der Industriestandard, gerade im Bereich Animation.

    Maya ist nur als Abonomment erhältlich und kostet afaik ca. 2000¤ im Jahr, pro Sitz. Cinema 4D bekommst du in einem ähnlichen Modell für das etwa gleiche Geld, darfst danach die Software aber in der aktuellen Version behalten wenn du nicht mehr zahlen möchtest.

    Ich hoffe wirklich das Autodesk demnächst mal hart auf die Nase fällt. Dieser Laden hat die ganze Branche seit Jahren im Würgegriff.

  3. Re: Und was haben die vorher verwendet?

    Autor: Marlborofranz 23.07.19 - 14:27

    Ich kenne Maya nicht, aber habe früher mit C4D gearbeitet. Mittlerweile verwende ich seit Jahren ausschließlich Blender.

    Die ganz alte Oberfläche war Schrott. Das, was wir die letzten Jahre hatten, war schon durchaus durchdacht. Man hat die Funktionen bzw. das UI nur schwer verstanden, aber mit einem ordentlichen Buch und der Manual hat man eine sehr sinnvolle Gruppierung erkennen können, auf die man alleine halt schlecht schließen kann. Die ganz neue Oberfläche ist auch wieder ein dickes Plus. Ganz zu schweigen von ganzen funktionellen Änderungen.

    Für eine kostenlose Software, die man auch noch kommerziell nutzen darf, ohne auch nur einen Cent zu bezahlen, ist der Funktionfumfang von Blender absolut heftig. Gängige Bücher, die nur grob jede Funktion von Blender erklären, haben weitaus über 1000 Seiten. Da geht es nicht 500 Seiten lang übers Modellieren im Allgemeinen, sondern wirklich 1000 Seiten lang über jede Funktion die es irgendwie gibt. Von Modellieren über Texturieren, Animieren, Physikmodelle, Simulationen, Video und Bildbearbeitung, Nachbearbeitung und CGI. Ich kenne keine andere OpenSource-Software, die an so eine Qualität und Funktionalität herankommt.

  4. Re: Und was haben die vorher verwendet?

    Autor: FreiGeistler 23.07.19 - 14:33

    Marlborofranz schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > [...], Video und Bildbearbeitung, ...

    Dafür gibt es doch andere Tools.

  5. Re: Und was haben die vorher verwendet?

    Autor: mnementh 23.07.19 - 15:26

    eidolon schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Einfach nur wegen des OpenSource-Gedankens wechseln wäre ja schön blöd,
    > wenn das neue Werkzeug effektiv schlechter sein sollte. Das alte Tool muss
    > also Probleme gemacht haben oder viel zu teuer sein.
    >
    Ich glaube kaum dass Lizenz-Kosten das zentrale Problem sind, obwohl die wahrscheinlich heftig sind. Ich bezweifle auch dass Ubi auf den Einsatz von (vermutlich) Maya komplett verzichtet. Der Grund ist meines Erachtens ein anderer: wenn man etwas erreichen will kann es sein, dass das verwendete Werkzeug das erschwert oder dem im Weg steht. Nicht weil die Software an sich schlecht wäre, sondern weil der Entwickler nicht an das Szenario gedacht hat, dass Du gerade versuchst. Mit einer Open-Source-Software hast du die Chance das Werkzeug an Deine Bedürfnisse anzupassen. Dazu passt dann auch, dass Ubi auch eigene Entwickler an Blender arbeiten lassen will.

  6. Re: Und was haben die vorher verwendet?

    Autor: violator 24.07.19 - 17:22

    mnementh schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Dazu passt dann
    > auch, dass Ubi auch eigene Entwickler an Blender arbeiten lassen will.

    Dann haben die ja gut zu tun, Blender ist alles, aber nicht wirklich übersichtlich oder intuitiv. Die neue Version ist 1000x besser, aber immer noch teils arg grausam.

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