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  5. › AI-Station und AI-Laptop: Schenker…

Ungünstige Hardwareauswahl

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  1. Ungünstige Hardwareauswahl

    Autor: David64Bit 20.08.19 - 19:23

    Intel - okay, läuft unter Linux gut. Aber AMD ist in den meisten fällen mit der 3000er Serie davon gezogen - abgesehen vom Gaming, aber die 4 FPS mehr kann man in so einem Fall verschmerzen.

    Noch dazu hat AMD PCIe 4.0 was gut möglich noch deutlich was bringt mit den zukünftigen GPGPUs. Davon abgesehen das die Radeon Instinct MI60 kreise um die Tesla V100 zieht - genau so wie die Radeon 7 um die 2080 Ti.
    Aber Nvidia unter Linux ist eine Katastrophe...

    Und Ubuntu 18.04 LTS ist meiner Meinung auch die falsche Distribution. Entweder POP_OS! oder Clear Linux...



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 20.08.19 19:29 durch David64Bit.

  2. Re: Ungünstige Hardwareauswahl

    Autor: Dromedarius 20.08.19 - 19:42

    Ubuntu18 ist für Machine Learning der de facto Standard. Alle Software läuft darunter gut. Die NVidia-Treiber inkl. CUDA laufen auch ohne Probleme, zumindestens für ML. Solche Rechner kauft auch sicherlich keiner zum Spielen.
    Für Installation kann etwas nervig sein, aber zum einen ist es ja da vorinstalliert, zum anderen läuft sie unter pytorch vollautomatisch.

    Komisch finde ich bei der Workstation nur, dass nur 1 RTX 2080 drin ist, bei dem Basis-Preis lohnt es sich halt gleich 2 oder 4 rein zu machen (und natürlich dann auch Lüfter und Netzwerk entsprechend zu skalieren). RAM wären 128 GB auch deutlich besser, da es dann halt zusätzlich zu ML eben auch In Memory Datenbanken unterstützt und auch für ML ist es immer gut nicht auf die langsame SSD angewiesen zu sein, oft ist ja das Problem, das die GPU verhungert.

    Bei dem Laptop fehlt die wichtigste Info, wie laut der ist. Für Gaming vielleicht unwichtig, für konzentriertes Arbeiten in einem Büro in einem Data Science Team essentiell. Bisher habe ich deswegen nur die GTX 1050 (die ja auch schon 40-50 Wärme erzeugt) in meinem Laptop, schon die Dinger mit GTX 1080 sind im Prinzip im Laptop bisher nicht vernünftig zu kühlen gewesen, aber keine Ahnung, was die Wasser-Kühlung bewirkt. 2019 sollte ein Laptop für ML tendenziell 32 GB haben - und wer wirklich mit dem Monitor arbeiten will freut sich über 4k. Grundsätzlich ist aber ein spezieller Laptop da eh nicht so wichtig, weil man eh entweder kostengünstig mit Workstation oder flexibel in der Cloud arbeitet. Zumindestens bisher, eine RTX 2080 ändert natürlich die Rechnung, die ist ja deutlich schneller als die Cloud (bis auf die sehr teuren TPUs, die auch nur nur schlecht mit pytorch zusammenarbeiten)

  3. Re: Ungünstige Hardwareauswahl

    Autor: jayjay 20.08.19 - 20:32

    David64Bit schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Intel - okay, läuft unter Linux gut. Aber AMD ist in den meisten fällen mit
    > der 3000er Serie davon gezogen - abgesehen vom Gaming, aber die 4 FPS mehr
    > kann man in so einem Fall verschmerzen.
    >
    > Noch dazu hat AMD PCIe 4.0 was gut möglich noch deutlich was bringt mit den
    > zukünftigen GPGPUs. Davon abgesehen das die Radeon Instinct MI60 kreise um
    > die Tesla V100 zieht - genau so wie die Radeon 7 um die 2080 Ti.
    > Aber Nvidia unter Linux ist eine Katastrophe...
    >
    > Und Ubuntu 18.04 LTS ist meiner Meinung auch die falsche Distribution.
    > Entweder POP_OS! oder Clear Linux...

    So sehe ich das auch. Kann auch nicht verstehen wie man auf die Idee kommt Nvidia und Linux zu kombinieren. Mag sein das es zwar im Moment ganz gut läuft baer schon das nächste Kernelupgrade kann bereits Probleme verursachen mit den Nvidia Treibern.
    Zudem wird man die Nvidia Grafikkarte ohnehin in Kürze entsorgen können da die Treiber ohne 32-Bit Rückkompatiblität nicht lauffähig sind und Ubuntu(Canonical) die Rückkompatiblität zu den 32 Bit Libs in Kürze rauswift. Auch mit Wayland siehts ziemlich duster aus in Kombination mit Nvidia.

  4. Re: Ungünstige Hardwareauswahl

    Autor: gaciju 20.08.19 - 23:20

    David64Bit schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Noch dazu hat AMD PCIe 4.0 was gut möglich noch deutlich was bringt mit den
    > zukünftigen GPGPUs.

    Es wird aber nunmal als Komplettpaket verkauft, da spielt zukuenftige Hardware keine grosse Rolle.
    Dafuer hat die Intel CPU mehr PCIe und kann doppelt so viel RAM doppelt so schnell anbinden als eine Ryzen 3000. Threadripper gibt's noch nicht in der aktuellen Generation mit PCIe 4.


    > Davon abgesehen das die Radeon Instinct MI60 kreise um
    > die Tesla V100 zieht - genau so wie die Radeon 7 um die 2080 Ti.

    Bei Nvidia bekomme ich das Kotzen. Aber solche Fake-News helfen hier keinem weiter.

  5. Re: Ungünstige Hardwareauswahl

    Autor: gaciju 20.08.19 - 23:24

    jayjay schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > So sehe ich das auch. Kann auch nicht verstehen wie man auf die Idee kommt
    > Nvidia und Linux zu kombinieren. Mag sein das es zwar im Moment ganz gut
    > läuft baer schon das nächste Kernelupgrade kann bereits Probleme
    > verursachen mit den Nvidia Treibern.

    Fuer Consumer ja. Aber mit so einer Workstation macht man einfach kein Kernel upgrade. Dafuer gibt's LTS Distris und LTS Kernel.

    > Zudem wird man die Nvidia Grafikkarte ohnehin in Kürze entsorgen können da
    > die Treiber ohne 32-Bit Rückkompatiblität nicht lauffähig sind und
    > Ubuntu(Canonical) die Rückkompatiblität zu den 32 Bit Libs in Kürze
    > rauswift. Auch mit Wayland siehts ziemlich duster aus in Kombination mit
    > Nvidia.

    In Kuerze? Quatsch. 18.04 LTS hat mindestens bis 2023 Support. Wayland braucht keiner dafuer.

    Hier wird ein Komplettsystem verkauft fuer CUDA Krempel. Das dominiert im Uebrigen den Markt. Da interessiert es keinen, dass Nvidia ansonsten Consumerfeindlicher Schrott ist.

  6. Re: Ungünstige Hardwareauswahl

    Autor: elgooG 26.08.19 - 10:35

    Das ist richtig. Oben wurde es auch bereits richtig erwähnt: Ubuntu 18.04 LTS ist da einfach Standard. Die lange Supportzeit und das Softwareangebot ist perfekt für professionelle Projekte. Und seit "Service Pack 1" (18.04.1) ist es äußerst zuverlässig. (Aktuell ist 18.04.3 soweit ich weiß)

    Was Treiber und so betrifft: Das ist die Aufgabe vom Herstellers. Das OS wird nur dann angerührt, wenn man zB keine UI braucht, weil zB remote auf einem Notebook entwickelt wird.

    Allerdings muss ich schon sagen, dass hier etwas fehlt:
    1) Schenker scheint keine langfrisitige Verfügbarkeit von Einzelteilen zu garantieren
    2) Das Supportangebot beinhaltet keinen Service Vorort.
    3) Es gibt keine RAID-Konfiguration.

    Außerdem fehlt mir eindeutig AMD. Ich will möglichst viele Kerne. Weniger wegen dem Testen, sondern mehr deshalb weil viele Entwicklungsumgebungen und Compiler diese inzwischen extrem gut ausreizen und viel Zeit ersparen. Bei In-Memory-Datenbanken können außerdem die 64 GB Arbeitsspeicher schnell zur Neige gehen.

    Kann Spuren von persönlichen Meinungen, Sarkasmus und Erdnüssen enthalten. Ausdrucke nicht für den Verzehr geeignet. Ungelesen mindestens haltbar bis: siehe Rückseite



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 26.08.19 10:36 durch elgooG.

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