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Wie offen und frei FF-OS wirklich ist
Autor: Icestorm 25.02.13 - 06:38
wird man daran sehen, ob man Facebook entfernen kann, nachdem FB gebundelt ist.
Oder kann man seine Kontakte und Termine offline bearbeiten und direkt auf das Smartphone schicken bzw. sichern, ohne eine Cloud oder andere Server benutzen zu müssen?
Und zuletzt: Gibts ein Branding oder Lock der Telekom oder anderer Provider, und kann man die entfernen? -
Re: Wie offen und frei FF-OS wirklich ist
Autor: elgooG 25.02.13 - 07:35
Icestorm schrieb:
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> wird man daran sehen, ob man Facebook entfernen kann, nachdem FB gebundelt
> ist.
> Oder kann man seine Kontakte und Termine offline bearbeiten und direkt auf
> das Smartphone schicken bzw. sichern, ohne eine Cloud oder andere Server
> benutzen zu müssen?
> Und zuletzt: Gibts ein Branding oder Lock der Telekom oder anderer
> Provider, und kann man die entfernen?
Kontakte und Termine lassen sich bei so gut wie jedem Handy und Smartphone offline synchronisieren. USB und Bluetooth reichen meist aus. Es steht auch jedem frei eine App zu programmieren die das über WLAN, oder Morsezeichen mit der Displayhelligkeit macht.
Der Rest hat nichts mit der Freiheit des OS zu tun, sondern mit der Produktpolitik des Herstellers. Hier gibt es auch unter Android extreme Unterschiede. Manche Unternehmen wie zB Samsung scheren sich da schon mal einen Dreck um geöffnete Quellen und veröffentlichen nur nach x Anfragen nach einigen Monaten, als wäre die GPL eine freie Auslegungssache. Auch der Entwicklersupport ist so mies wie deren USB-Treiber. Sony dagegen öffnet seine Quellen fast zeitgleich mit dem Release, unterstützt Entwickler und lässt den Bootloader sehr einfach aushebeln.
2 mal bearbeitet, zuletzt am 25.02.13 07:39 durch elgooG. -
Re: Wie offen und frei FF-OS wirklich ist
Autor: Casandro 25.02.13 - 09:04
Ja, das ist das prinzipielle Problem. Die Hardwarehersteller können noch über die Software bestimmen, da sie ja die Software für jedes Gerät portieren müssen. Was man bräuchte wäre eine Abstraktionsschicht zwischen Hardware und Betriebssystem so dass man das Betriebssystem problemlos wechseln kann. Quasi eine Art BIOS. Oder man normt die Hardware wie im PC Bereich.
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Re: Wie offen und frei FF-OS wirklich ist
Autor: Icestorm 25.02.13 - 09:08
Casandro schrieb:
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> Ja, das ist das prinzipielle Problem. Die Hardwarehersteller können noch
> über die Software bestimmen, da sie ja die Software für jedes Gerät
> portieren müssen. Was man bräuchte wäre eine Abstraktionsschicht zwischen
> Hardware und Betriebssystem so dass man das Betriebssystem problemlos
> wechseln kann. Quasi eine Art BIOS. Oder man normt die Hardware wie im PC
> Bereich.
Offen heißt, dass ich wie ich mag an der Systemkonfiguration und an Skripten modifizieren kann - auf eigene Gefahr. Auch auf die Gefahr hin, das Gerät zu bricken.
Simlock, Branding, Zwangssoftware - das hat auf so einem Gerät nichts zu suchen oder muss zumindest leicht, auch für Laien (zumindest Apps betreffend) nach eigenen Wünschen geändert werden können.



