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"Es gibt genügend Code im Netz"

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  1. "Es gibt genügend Code im Netz"

    Autor: der_wahre_hannes 23.08.17 - 13:00

    Es gibt auch Definitionen für "Cargo Cult Programming" im Netz. Und genau das ist Cargo Cult Programming pur. Da wird von überall her was zusammenkopiert und am Ende läuft das zwar irgendwie, aber man weiß gar nicht, was man da überhaupt veranstaltet hat.
    Und die Leute, die zumindest etwas Ahnung vom Programmieren haben bekommen dann diese Monstrositäten vorgesetzt (alles natürlich komplett unkommentiert) und sollen das "erweitern", was dann oftmals in einem kompletten Rewrite ausartet.

  2. Re: "Es gibt genügend Code im Netz"

    Autor: Pixel5 23.08.17 - 15:49

    das ist doch überall so, amateure machen irgendwas das eine weile funktioniert aber wenn etwas schief geht muss es ein Fachmann wieder richten.

    warum sollte das fürs programmieren anders laufen.

  3. Re: "Es gibt genügend Code im Netz"

    Autor: teenriot* 23.08.17 - 16:01

    Die Massen an Code, Beispielen und Tutorials sind Fluch und Segen in der Java-Welt. Wenn man z.B. anfängt nach Hibernate zu suchen, dann findet man zu
    - 75% veralteten Code
    - 4,9% falschen Code
    - 5% schlechten Code
    - 5% unvollständige Beispiele
    - 5% unnütze Trivial-Beispiele
    - 5% unverständliche zu komplexe Beispiele

    Man wird bei der Recherche erschlagen an Schlagwörtern. Irgendwann ist man dann auf dem Trichter das man vielleicht Spring nutzen sollte und wird ein zweites Mal mit Schlagwörtern und veralteten Sachen erschlagen. Vielleicht hat der Unerfahrene Glück und braucht nur 10-20 Stunden um irgendwann auf den Trichter zu kommen, dass Spring-Boot jetzt das "Maß aller Dinge" ist um fortan jegliche Suchanfragen darauf zu beschränken und so zumindest die 75% veralteten Seiten zu filtern. Wenn der Unerfahrene Pech hat, bleibt er irgendwo zwischendurch stecken, versucht die alte Spring-XML-Hölle zu mastern im Glauben, dass das "richtiges fortgeschrittenes programmieren" ist oder wendet sich von der ganzen Sache ab und wird fortan an als gebrantes Kind nach der Methode "handgemacht" vorgehen.

    Ist das jetzt eine Schuld Javas? Mitnichten, es ist eher ein Zeichen des Erfolgs von Java und von einer lebendigen Community die sich beständig weiterentwickelt. "Wer googeln kann, kann auch Java", ist plakativ und überspitzt. Aber richtig googeln will gelernt sein und setzt auch im Falle von Java Kenntnisse in der Materie voraus. Der eine braucht 1 Jahr um richtig googeln zu lernen, der andere 10 Jahre oder lernt es nie. Es ist ein Henne-Ei-Problem und jedesmal wenn man glaubt den Teufelskreis aus benötigter Informationen zur Informationsbeschaffung glaubt durchbrochen zu haben kriegt man einen Dämpfer und fühlt sich wieder dumm. Der Weg ist das Ziel...



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 23.08.17 16:02 durch teenriot*.

  4. Kann das nicht auch strategie sein?

    Autor: teleborian 23.08.17 - 17:43

    Man bastelt erst was ungefähr zusammen bis es kann was man will, Prüft was die Rückmeldungen sind und allfällige weitere Wünsche und geht dann zum Richtigen App Entwickler und lässt es sich Professionell machen.

  5. Re: Kann das nicht auch strategie sein?

    Autor: teenriot* 23.08.17 - 17:51

    Ich würde sagen: Definitv ja.

    Oft weiß man anfangs ja gar nicht konkret was man eigentlich will. Da kann ein Prototyp in der "Willensbildung" sehr hilfreich sein.

  6. Re: Kann das nicht auch strategie sein?

    Autor: der_wahre_hannes 24.08.17 - 09:38

    teleborian schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Man bastelt erst was ungefähr zusammen bis es kann was man will, Prüft was
    > die Rückmeldungen sind und allfällige weitere Wünsche und geht dann zum
    > Richtigen App Entwickler und lässt es sich Professionell machen.

    Wenn man den zusammengebastelten Kram einfach nur als Mockup hernimmt, ja das könnte funktionieren. Aber so läuft es in der realen Welt leider nicht. ^^

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