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vom Autoschrauber zum Softwarepfuscher

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  1. vom Autoschrauber zum Softwarepfuscher

    Autor: warten_auf_godot 23.08.17 - 16:27

    genau das trifft den Kern des Problems:

    jeder Hauptschulabbrecher, der grade mal den Verschluss seiner Motorhaube aufbekommt mutiert sofort zum Autoschrauber und erkärt nach 2 Bier in Maschinenbauforen gestandenen Ingenieuren mit Uni-Abschluss wie man Motoren besser bauen könnte.

    Jedoch würde bei Daimler niemand auf die Idee kommen, Autopfuscher Kevin Kosslowski in der Motorenentwicklung anzustellen ... die Kunden würden ja schließlich schnell merken, dass die Produkte anschließend voller Fehler stecken und nicht ordentlich funktionieren.

    bei Software sieht's plötzlich ganz anders aus:
    die kann man nicht sehen, die kann man nicht riechen ... solange die Fassade hübsch aussieht, kann der Rest aus alten chin. Zeitungen und Apfelkernen bestehen. Detlef Kaluppke, bekennender Frührentner und Pegeltrinker, bewirbt sich sich nach einem 5 min "Hello World"-PHP-Tutorial bei Compu-Global-Hyper-Mega-Net als "Head of Development".

    Diese Praxis + billig, billig, billig sorgt mittlerweile dafür, dass Endanwender einen gewissen Fehlerpegel in Software fast schon erwarten und die millionste Meldung über Sicherheitslücken gar nicht mehr wahrgenommen wird. Die wenigen studierten Informatikern ertrinken oft in einem Meer an untergebenen Programmiertrotteln, die ohne Google/StackOverflow nicht mal einen fibonacci number generator hinbekommen und "recursion" mit "Betriebausflug" übersetzen.

    Informatik und Software-Engineering sind angewandte Mathematik-Studiengänge und Ingenieursfächer. Kommerzelles Softwaredevelopment gehört nicht in die Hände von Amateuren/Quereinsteigern und anderen Pfuschern.

    Ebenso wie Daimler niemals Autos von Norbert aus der Waschanlage entwickeln lassen würde, so sollte Software niemals von unstudiertem Fußvolk erstellt werden. Macht man's trotzdem sollte man sich nicht wundern, wenn die Karre zusammenbricht oder Millionen von privaten Kreditkartendaten nach China entschwinden.

    und genau wie bei den Maschinenbauern sofort ein Autoschrauber aufjohlen würde "Isch hab da scho zammeg'schrubte Karren von Ingeneuren g'sehn, die ham ja keene Ahnung" ... so wird auch jetzt einer dieser Mediamarktbuchkäufer/PHP-Schrabbler mit "Software von Informatikern is noch viel schlimma !!" aufheulen ...

    ich bin gottseidank mittlerweile immun gegen so viel Dämlichkeit ... wie sagte mein Doktorvater so passend: "Wie baut man einen Generator für zufällige Zeichenfolgen? ... man setzt einen quereingestiegenen Developer vor vim und bitten ihn abzuspeichern und den Editor zu schließen"

  2. Re: vom Autoschrauber zum Softwarepfuscher

    Autor: teenriot* 23.08.17 - 16:42

    Mein Gott, soll ich den Notarzt rufen? Dein Blutdruck scheint auf Vesuv-Niveau zu sein. Übertragen hast du gerade zu einem Artikel über Hobby-Gärtner gesagt, dass man sich deswegen nicht anmaßen sollte Großbauer zu sein oder zu einem Artikel über das Zusammenschrauben eines Ikea-Regals, dass man sich nicht anmaßen sollte deswegen Ingenieur zu sei. Ja Danke auch für die Meinung. Kopf -> Tisch



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 23.08.17 16:43 durch teenriot*.

  3. Re: vom Autoschrauber zum Softwarepfuscher

    Autor: ldlx 23.08.17 - 19:23

    Mit dem Autovergleich trifft er es aber ganz gut. (mal dazu gesagt, ich halte mir ein Auto mit ein paar Umbauten, was eine Durchscnittswerkstatt nur widerwillig anfasst, hab aber selbst zu wenig Ahnung von Autos, um den Kram, der über "mit der Schraube geht das ab und wieder ran" selbst instandzusetzen - deshalb brauche ich da auch jemand mit Erfahrung, der sich drum kümmert).

    Einfach irgendwelchen Scheiß hinrotzen kann dir der nächstbeste Achtklässler mit dem App Inventor, wenn es aber nicht nur überhaupt(!) funktionieren soll, braucht ein Projekt auch eine Architektur, ggf. Datenbankmodell, Fehlerbehandlung und Performance-Optimierungen und Dokumentation. Würdest du so jemand z. B. die nächste Atomkraftwerksteuerung anvertrauen??? Gab es die Tage nicht einen Beitrag, bei dem die Gartensteuerung serverseitig ausgefallen ist, Steuerungsgeräte zurückgesetzt wurden und der Garten nicht bewässert wurde? (und nu das Atomkraftwerk...) Nicht zum Spaß wurden Programme früher(tm) von Spezialisten in Assembler-Code erstellt, später in C(++), selbst da können Entwickler viel verkehrt machen. VB6, C# und Java sind (in aufsteigender Herausforderung) schon Kindergarten.

  4. Re: vom Autoschrauber zum Softwarepfuscher

    Autor: teenriot* 23.08.17 - 20:31

    Mein Gott, es geht um eine Spielerei, etwas tüfteln für den Privatgebrauch. Wie kann man denn da so ein Fass aufmachen?

  5. Re: vom Autoschrauber zum Softwarepfuscher

    Autor: ldlx 23.08.17 - 20:35

    Wenn der Praktikant nicht nur für sich selbst frickelt, sondern die endkunden-fertige Smart-Home-Lösung mal eben alle lokalen Gateways resetted. Dann hätte ich doch gern frewillig 3,50¤ mehr für die Lösung bezahlt, damit das richtig programmiert wird. So ein Projekt für den Eigengebrauch ist ganz nett (hab da auch ein paar, die ich nur für mich selbst entwickelt hab und die nur auf meinem eigenen Windows-PC laufen), das taugt aber nicht für den kommerziellen Einsatz.

  6. Re: vom Autoschrauber zum Softwarepfuscher

    Autor: teenriot* 23.08.17 - 20:52

    Bitte wo in dem Artikel geht es um einen kommerziellen Einsatz.. Worüber zum Teufel redest du eigentlich?

  7. Re: vom Autoschrauber zum Softwarepfuscher

    Autor: ldlx 23.08.17 - 20:57

    teenriot* schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Bitte wo in dem Artikel geht es um einen kommerziellen Einsatz.. Worüber
    > zum Teufel redest du eigentlich?

    Lies den Thread noch mal von ganz oben an. Die Motoren-Produktion bei Mercedes (Daimler) wird auch nicht in Heimarbeit gestemmt.
    Die Golem-Meldung über zurückgesetzte Smart-Garden-Lösungen findest du auch selbst.

    Entweder es ist Gefrickel für zuhause oder es ist ein Industrie-festes Produkt.

  8. Re: vom Autoschrauber zum Softwarepfuscher

    Autor: teenriot* 23.08.17 - 22:19

    Und du lies den Artikel noch mal. Du der TE machen eine künstliche Welle die einfach nur lächerlich ist. Hey, mein Nachbar bastelt in der Freizeit an seinem Motorrad, schnell nehmt ihm fest diesen Purschen.

  9. Re: vom Autoschrauber zum Softwarepfuscher

    Autor: MoonShade 23.08.17 - 23:14

    Keiner sollte Linux benutzen, da arbeiten Hobby-Enthusiasten und Quereinsteiger dran, nur weil sie Spaß dran haben! Unerhört sowas!

    Weiß Linus denn nicht, dass wenn man Softwareschrauber aus dem *schluchtz* UNTEREN MILLIEU! *seuftz* daran lässt, nix bei rumkommen kann?

    Hach wie schlimm es doch ist, als studierter Informatiker. So schlimm! Kommt, nehmt mich in den Arm!

  10. Re: vom Autoschrauber zum Softwarepfuscher

    Autor: Genforscher 23.08.17 - 23:25

    warten_auf_godot schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > ... jeder Hauptschulabbrecher ...
    > ... Autopfuscher Kevin ...
    > ... bekennender Frührentner ...
    > ... Pegeltrinker ...
    > ... Programmiertrotteln ...
    > ... Hände von Amateuren/Quereinsteigern ...

    Und Sie, lieber Profilneurotiker, sollten einfach das Schreiben in öffentlichen Foren lassen.

  11. Re: vom Autoschrauber zum Softwarepfuscher

    Autor: teenriot* 24.08.17 - 00:34

    Am besten fand ich:

    > Diese Praxis + billig, billig, billig sorgt mittlerweile dafür, dass
    > Endanwender einen gewissen Fehlerpegel in Software fast schon erwarten

    Als ob Software jemals perfekt war. Wer Dos und Windows 95 miterlebt hat wird einhellig zu dem Schluss kommen, dass die Softwarequalität immens zugenommen hat. Programm- oder gar Systemabstürze hat man heute so oft in einem Jahr wie damals pro Woche .

    und

    > die ohne Google/StackOverflow nicht mal
    > einen fibonacci number generator hinbekommen

    Er hat vergessen das Lesen von Büchern herabzuwürdigen. Der einzig echte Programmierer hat sich selbst geboren, seinen Computer selbst zusammengeschraubt aus Toaster-Resten, schreibt in seiner selbst gebastelten Sprache ähhh falsch, richtg: schreibt in Binär-Code , hat niemals irgendwo etwas nachgelesen und macht im Schlaf Roundhouse-Kicks.

    Stackoverflow zu bashen ist schon ziemlich armselig. Wenn's den "Seite des Jahres Award" gibt sollte Stackoverflow diesen 5 Jahre rückwirkend und 5 Jahre im voraus bekommen. Gerade Stackoverflow hat die Qualität von Antworten auf Fragen extrem gesteigert. Stackoverflow ist im Moment in Sachen Qualität konkurrenzlos.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 24.08.17 00:41 durch teenriot*.

  12. Re: vom Autoschrauber zum Softwarepfuscher

    Autor: quasides 24.08.17 - 01:59

    Die Zeiten ändern sich.

    Die Zeiten in denen ein Ingeneurstudium zur Entwicklung notwendig war schwinden zusehends.
    Durch die starke Abstraktion wird es in zukunft tatsächlich immer weniger Unterschied machen in wie weit der Programmierer qualifiziert ist. Besodners bei kleineren Applikationen ist es völlig egal.

    Es gibt sowieso nur noch calls aufs framework und auf irgendeine container api.

    Die wirkliche arbeit steckt dann im backend der großen clouds.

    Ob das eine positive oder negative Zukufnt sein wird wird man sehen.
    Einerseits wird so ein ganzer schwups an problemen gelöst udn arbeitszeit ingesamt effizienter gentutzt. anstgelle das 100 firmen das rad neu erfinden gibts eine api dafür.
    andererseits natürlich sind dann selbst eigentwicklungen auf gedeih und verderb an ein bestimmtes framework oder backend gebunden.


    für den eingangspost machts wenig unterschied. wenn eine applikation fast ausschließlich mit apis arbeitet ist es völlig egal wers schreibt.

  13. Re: vom Autoschrauber zum Softwarepfuscher

    Autor: Auspuffanlage 24.08.17 - 05:54

    teenriot* schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Mein Gott, es geht um eine Spielerei, etwas tüfteln für den
    > Privatgebrauch. Wie kann man denn da so ein Fass aufmachen?


    Golem.Open(Fass);

  14. Re: vom Autoschrauber zum Softwarepfuscher

    Autor: windbeutel 24.08.17 - 08:34

    Auspuffanlage schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > teenriot* schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Mein Gott, es geht um eine Spielerei, etwas tüfteln für den
    > > Privatgebrauch. Wie kann man denn da so ein Fass aufmachen?
    >
    > Golem.Open(Fass);

    Golem.getInstance().open(fass);

  15. Re: vom Autoschrauber zum Softwarepfuscher

    Autor: Trollversteher 24.08.17 - 09:41

    >Mein Gott, soll ich den Notarzt rufen? Dein Blutdruck scheint auf Vesuv-Niveau zu sein. Übertragen hast du gerade zu einem Artikel über Hobby-Gärtner gesagt, dass man sich deswegen nicht anmaßen sollte Großbauer zu sein oder zu einem Artikel über das Zusammenschrauben eines Ikea-Regals, dass man sich nicht anmaßen sollte deswegen Ingenieur zu sei. Ja Danke auch für die Meinung. Kopf -> Tisch

    +1

  16. Re: vom Autoschrauber zum Softwarepfuscher

    Autor: Trollversteher 24.08.17 - 09:51

    Richtig. Ich kann mich als alter "Veteran" noch gut an die Zeiten erinnern, als man als Entwickler eine kleine Bibliothek teurer, englischsprachiger Fachbücher benötigte um überhaupt halbwegs arbeiten zu können. Und da Bücherwissen nun mal altert, gehörte noch das ein oder andere Abo von einschlägigen Fachzeitschriften dazu.
    Wie man sich diese Zeiten zurückwünschen kann, ist mir ein Rätsel.
    Vermutlich würde der OP am liebsten noch mit dem Lochstreifen-Stanzer programmieren...

  17. Re: vom Autoschrauber zum Softwarepfuscher

    Autor: theonlyone 24.08.17 - 10:37

    Die Unterscheidung ist einfach.

    Für den privaten Gebrauch ist es toll, wenn für die Programmierung möglichst wenig Know-How gebraucht wird.

    Wenn jeder in der Lage ist sich ein einfaches Programm zu schreiben ist das ein Mehrwert.

    Auf Basis davon aber zu denken man könnte plötzlich komplexere Anwendungen genauso einfach schreiben, ist eben ein absoluter Trugschluss.

    Das gibt der Artikel von Golem ja auch her. Schnell mal was zusammen klicken, ausprobieren, hoffentlich tut es was es soll.
    Aber alles was komplexer wird, da hilft es einem eben doch nicht weiter.

    ----

    Bei Autos gibt es sicherlich genügend "Hauptschüler" (und das ist an sich auch nichts verwerfliches) die das sehr gut hinbekommen und in der Tat so manchem Uni-Neuling noch einiges zeigen können ; den manchmal macht man es eben doch einfach richtig, selbst mit einer Eigenbau-Lösung (gerade bei Reparaturen muss es nicht zwangsläufig immer der komplett Austausch ganzer Großteile sein, wenn man im Zweifel nur ein paar Schrauben fest drehen müsste).

    Bei modernen Autos wird ja einiges auch über die Software geregelt, wenn es da Fehler gibt ist der Hobby Bauer natürlich einfach überfordert. Ist alles rein mechanisch war da viel mehr Spielraum.

  18. Re: vom Autoschrauber zum Softwarepfuscher

    Autor: MadDoc 24.08.17 - 17:02

    Selten so einen Quatsch gelesen.

    Ich hab Mitte der 80er Jahre mit ca. 8 Jahren angefangen zu programmieren weil mich die damaligen Spiele usw. nur gelangweilt hatten. Also so gesehen bin ich auch ein Quereinsteiger und hab mir das Programmieren mit Hilfe von Büchern und Zeitschriften und ganz viel Trial & Error selbst beigebracht. Und ich glaube meine Programmierkenntnisse sind im Laufe der Jahre auch immer besser geworden.

    Ich hab dann auch ein Informatikstudium gemacht, aber was mir da an Pfuschern über den Weg gelaufen ist, war nicht mehr feierlich. Teilweise sind die gerade so mit Ach und Krach durchgekommen und schimpfen sich jetzt Informatiker oder Programmierer und meinen etwas besseres zu sein. In Wirklichkeit haben die kaum eine Ahnung von der Materie. Da sind mir Selfmade-Programmierer, die das Programmieren wirklich interessiert und sich dahinter klemmen, tausend mal lieber.

    Und zu deinem Fibonacci-Generator mit Rekursion: sieht sicher toll aus der Sourcecode, aber wer würde - außer an der Uni - den Fibonacci-Algorithmus rekursiv programmieren? Allein der Laufzeitvergleich zwischen iterativ => O(n) und rekursiv => O(2^n) ist niederschmetternd für die Rekursion als Lösungsweg bei Fibonacci-Zahlen. Wenn schon Rekursion, dann hättest du ein besseres Beispiel wählen sollen.

    Und solche Aussagen, wie die von dem Doktorvater, zeigen einfach nur die Arroganz die an deutschen Universitäten vorherrscht. Noch immer denken die, dass sie was besseres sind. Meine Erfahrung bei meinem Studium hat aber gezeigt, dass gerade in Informatikstudium der Ball eher flach gehalten werden sollte. Teilweise wurde da Wissen vermittelt, welches schon seit 20 - 30 Jahren überholt ist. Viele Dozenten sind/waren schon kurz vor der Rente und sind/waren nicht in der Lage mit moderner Softwareentwicklung mitzuhalten.

  19. Re: vom Autoschrauber zum Softwarepfuscher

    Autor: Senf Dazu 31.08.17 - 08:31

    MadDoc schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > .. auch ein Informatikstudium gemacht, aber was mir da an
    > Pfuschern über den Weg gelaufen ist, war nicht mehr feierlich. Teilweise
    > sind die gerade so mit Ach und Krach durchgekommen und schimpfen sich jetzt
    > Informatiker oder Programmierer und meinen etwas besseres zu sein.

    +1

  20. Re: vom Autoschrauber zum Softwarepfuscher

    Autor: Slurpee 02.09.17 - 14:18

    Danke, du sprichst mir aus der Seele!

    OP ist wahrscheinlich studierter Informatiker der Marke "Ich kann einen Compiler schreiben, deshalb weiß ich grundsätzlich über alles mehr als du."

    Ich kenn die Art auch beruflich. Erst immer große Fresse, aber wenn es dann um Patterns, Clean Code, Solid, IoC, Unit Tests, etc. geht, aka Dinge, die in der modernen, professionellen Softwareentwicklung tatsächlich wichtig sind, wird es ganz schnell ruhig.

    Dann durchblicken sie den Code nicht, raffen nicht, wie alles zusammenkommt und heulen über zu viel Framework-Magic.

    Ein guter Softwareentwickler ist:

    - Mit Leidenschaft bei der Sache
    - In der Lage sich in Themen selbstständig einzuarbeiten
    - Immer am Ball in Bezug auf neue Technologien

    Kein Studium und keine Ausbildung rettet dich vor obsoletem Wissen. Wer vor 20 Jahren der Oberking war, ist heute mit ein bisschen Arroganz und Ignoranz nicht brauchbarer als ein dahergelaufener VB-Makro-Heini.

    Zeigt auch schon das Fibonacci-Beispiel. Wen interessiert sowas? Wenn ich das coden will, schau ich mir 5 Minuten den Wikipedia-Artikel an und die Sache ist gegessen. Solche Geschichten schaut man sich im Studium oder der Ausbildung an, um etwas zu haben, das man iterativ und rekursiv schreiben kann und danach ist das nie wieder relevant.

    Sorry Leute, die Zeiten von hardwarenaher Programmierung sind (in den meisten Bereichen) einfach vorbei und kommen auch nicht wieder. Und nur weil das Abstraktionsniveau höher geworden ist, heißt das nicht automatisch, dass alles simpler ist.

    Im Gegenteil, man nutzt das ja um immer bessere, dynamischere und komplexere Systeme zu bauen, die damals schlicht nicht möglich gewesen wären...

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