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für mich als DAU...

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  1. für mich als DAU...

    Autor: der_Betäuber 04.04.11 - 10:35

    ... ist Linux (als Desktop!) nur in Form von BOOT-CDs zum retten von Daten und anderen Arbeiten wie z.B. mit desinfec't ganz hilfreich.

    Da interessiert mich die Oberfläche meist wenig.

    Hab mich einfach nie dazu aufraffen können mich umzustellen, wahrscheinlich auch weil ich bei meinen ersten Linux-Versuchen vor Jahren arge Probleme hatte Treiber für mein Notebook zu finden und es dann einfach aufgegeben habe. Werde aber vermutlich nächste Woche nen neuen Versuch starten (hab Urlaub ;-) ) und werde das dritte OS auf meinem neuen mobilen Begleiter installieren.

    Hat jemand ne Empfehlung? Ich würde spontan einfach die neueste Ubuntu-Version nehmen, einfach weil ich davon am meisten gehört hab. Oder spricht da was gegen, als Anfänger?

  2. Re: für mich als DAU...

    Autor: hariuha 04.04.11 - 10:54

    Hi,

    gute Idee mal wieder ne Linux Distro zu probieren. :)
    Ubuntu oder Linux Mint würde ich empfehlen.
    Letzteres bietet alles an Codecs und "Treibern" was man braucht.
    Alles in Sachen Sound, Video, etc... läuft out-of-the-box.
    W-Lan Treiber werden via Mausklick aktiviert.

    Grüße

  3. Re: für mich als DAU...

    Autor: der_Betäuber 04.04.11 - 11:15

    Ah, danke für den Tipp. Linux Mint war mir bswp. noch gar nicht geläufig. Sieht ja auch vom Design her gar nicht übel aus :-)

  4. Re: für mich als DAU...

    Autor: hariuha 04.04.11 - 11:23

    Ja, ich find Mint toll. Hab schon alle Distris durchprobiert und bin bei Mint hängengeblieben. Benutzt die selben Quellen wie Ubuntu, sieht aber besser aus.. ;)
    Alleine das Startmenü ist gut durchdacht.
    Auf distrowatch.com liegt Mint mittlerweile auf Platz 2.

    Grüße :)

  5. Re: für mich als DAU...

    Autor: Freiheit statt Apple 04.04.11 - 11:25

    der_Betäuber schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Hat jemand ne Empfehlung? Ich würde spontan einfach die neueste
    > Ubuntu-Version nehmen, einfach weil ich davon am meisten gehört hab. Oder
    > spricht da was gegen, als Anfänger?

    Naja, gegen Ubuntu könnte sprechen, dass du da halt den Gnome-Desktop installiert kriegst, welcher hinter KDE zurückbleibt.
    Alternativ würde sich dann natürlich Kubuntu mit KDE anbieten (wobei die da nicht gerade die beste aller KDE Integrationen abliefern.)

  6. Re: für mich als DAU...

    Autor: der_Betäuber 04.04.11 - 12:50

    Kannst du mir vielleicht kurz und sachlich (ich weiß nicht ob das bei diesem Thema möglich ist) die Nachteile erzählen, die ich mit Gnome ggü KDE habe?

    Falls es wichtig ist wegen usability oder sonstwie: bin auf Windows wie Mac gleichermaßen unterwegs, also ein wenig Anpassung stört mich nicht.

  7. Re: für mich als DAU...

    Autor: Freiheit statt Apple 04.04.11 - 13:00

    Naja ich würd mir halt sicher beides mal näher anschauen.

    'Kurz und sachlich', würde ich die Nachteile (wobei das natürlich von den persönlichen Prioritäten abhängt) so beschreiben:

    - Gnome bietet weniger Funktionalität und Konfigurierbarkeit
    - Die Softwareintegration in die Desktopumgebung zu einem Ganzen, erscheint (mir) bei KDE besser und umfassender
    - KDE wirkt moderner und schicker
    - KDE bringt idR die besseren Standard-Applikationen mit (was insbesondere z.B. auch beim Datei-Manager doch recht zentral ist)

    - Demgegenüber würde als Vorteil von Gnome wohl sprechen, dass es aufgrund seines geringeren Funktionsumfangs simpler ist. (Wobei ich ja nicht der Meinung bin, dass es dadurch auch einfacher oder gar schneller zu bedienen wird).

    Wie gesagt, schau dir beides an und entscheide dann selbst.

  8. Re: für mich als DAU...

    Autor: hariuha 04.04.11 - 13:45

    Ähem, *räusper*
    Gnome hat nicht weniger Funktionalität als KDE.
    Lediglich der Einstellmanager wie YaST fehlt.
    Bei Gnome kann man alles verändern und einstellen.
    Ich würde sagen, das, wenn man Newbies erzählt Gnome hat weniger Funktionalität, dies eher abschreckend wirken könnte.

    KDE ist an Windows angelehnt. Usability und Aussehen. (klickybunti ;))
    Gnome ist eher "Macstyle". Simpel, klar, smooth.

    Vor- und Nachteile? Höchstens der Speicherverbrauch. Bei aber mehr als 2GB RAM ist das eher unwichtig.
    Windows7 hat bei mir knappe 700 MB RAM (ohne Programme gestartet).
    Gnome auf Linux Mint liegt bei 150 MB.
    KDE hingegen bei circa 180MB.

  9. Re: für mich als DAU...

    Autor: Freiheit statt Apple 04.04.11 - 14:04

    @ harihua

    Zur Konfigurierbarkeit:
    Naja, logisch kann man mit gconf-edit Gnome auch recht weitgehend konfigurieren. Aber mal ehrlich. DAS ist dann definitiv sehr viel umständlicher als alles, was man aus KDE kennt.

    Ob das nun stimmt, dass KDE an Windows und Gnome an Mac angelegt ist, ist eine alte Frage. Lustigerweise liest man hin und wieder das genaue Gegenteil.
    Ich halte das beides für ein bisschen zweifelhaft, auch wenn ich nicht grundsätzlich widersprechen würde. Wenn man rein vom Grundaufbau ausgeht (position der Menü / Taskleisten), dann mag das stimmen. Dass Gnome allerdings beispielsweise 'smoother' sein soll als KDE, würde ich ganz klar bestreiten und sogar eher mal das Gegenteil behaupten. Aber 'smooth' ist da wohl sowieso ein zu unscharfer Begriff, als dass man da klare Aussagen zu machen könnte.

    Speicherverbrauch dürfte bei heute üblichen Rechnern ja ziemlich irrelevant sein, wie du ja selber schon gesagt hast. Ob der Desktop da nun 4% oder 4,5% des RAM belegt... ;)

    Aber eben, am besten beides ausprobieren - geht mittels LiveCD ja auch ohne Installation.
    Ich finds halt nur etwas schade, dass, Ubuntu sei dank, heute so viele neue Linuxer bei Gnome landen, ohne KDE jemals gesehen zu haben.
    Bewusste Entscheidungen sind doch irgendwie zufälligen vorzuziehen.

  10. Re: für mich als DAU...

    Autor: hariuha 04.04.11 - 14:15

    In Gnome gibt es das Kontrollzentrum. In manchen Distris ist es allerdings "deaktiviert". Dort kann man, ähnlich dem KDE in Mandriva, vieles einstellen.

    Naja, ich mag es nich so bunt. Mit smooth meine ich eben sanft, weiche Übergänge.... KDE ist mir persönlich zu "aufregend". Die ganze Plasmasache etwas zu viel.
    Naja, aber Subjektivität soll hier nicht das Thema sein.

    Genau, Live CDs laden und selber ausprobieren... :)

    Manche Distris sind aber auf bestimmte Desktopoberflächen "festgelegt". Haben diese als Standard. Ubuntu Gnome, Suse KDE, Fedora Gnome, Mandriva KDE.
    Diese bieten auch die anderen Desktops an, aber die Integration ist dann etwas holprig.
    Man kann ja auch KDE und Gnome mischen.... ;)

    Grüße!

  11. Wenn du weißt, was Booten ist und wie man Daten rettet

    Autor: tilmank 04.04.11 - 23:40

    ist hiermit dein DAU-Status mit sofortiger Wirkung aufgehoben :D


    "Die Deutsche Rechtschreibung ist Freeware, sprich, du kannst sie kostenlos nutzen. Allerdings ist sie nicht Open Source, d.h. du darfst sie nicht verändern oder in veränderter Form veröffentlichen."

    Du fühlst dich durch einen meiner Beiträge provoziert oder persönlich angegriffen? -> ¯\_(ツ)_/¯ http://www.wordforge.net/images/smilies/simpsons_nelson_haha2.jpg

  12. Re: für mich als DAU...

    Autor: Der Kaiser! 05.04.11 - 01:06

    >> Kannst du mir vielleicht kurz und sachlich (ich weiß nicht ob das bei diesem Thema möglich ist) die Nachteile erzählen, die ich mit Gnome ggü KDE habe?

    > 'Kurz und sachlich', würde ich die Nachteile so beschreiben:

    > - Gnome bietet weniger Funktionalität und Konfigurierbarkeit
    Gnome ist minimalistisch. Das ist etwas anderes als "wenig Funktionalität".

    > - Die Softwareintegration in die Desktopumgebung zu einem Ganzen, erscheint (mir) bei KDE besser und umfassender
    Dafür bist du mehr auf die Programme angewiesen. Alternativen, Fehlanzeige.

    > - KDE wirkt moderner und schicker
    Geschmackssache. Beide können gut aussehen.

    Ich würde KDE vs. Gnome so zusammenfassen:

    KDE: Jedes Werkzeug ist wie ein schweizer Taschenmesser. Das kann viel, aber nichts richtig gut.
    Gnome: Jedes Werkzeug ist ein Spezialwerkzeug. Das kann nur eines, das aber meistens richtig gut.

    Mir kommt Gnome daher mehr entgegen. Wobei das zu der Zeit wo ich mich entschieden habe, eine eher intuitive Entscheidung war.

    Am besten ist, du testest beide Desktops.

    ___

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    Wie im grossen, so im kleinen.

  13. Re: für mich als DAU...

    Autor: Der Kaiser! 05.04.11 - 01:09

    > Naja, logisch kann man mit gconf-edit Gnome auch recht weitgehend konfigurieren. Aber mal ehrlich. DAS ist dann definitiv sehr viel umständlicher als alles, was man aus KDE kennt.
    Für die normalen Sachen gibt es das Gnome Kontrollzentrum (gnome-control-center).

    Für die ausgefalleneren Sachen, den Gnome Konfigurationseditor (gconf-edit).

    Der ist vergleichbar mit dem Windows Registry Editor (regedit).

    ___

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  14. Re: für mich als DAU...

    Autor: Der Kaiser! 05.04.11 - 01:19

    > In Gnome gibt es das Kontrollzentrum. In manchen Distris ist es allerdings "deaktiviert".
    Kein Ahnung warum das so ist. Das Kontrollzentrum ist nämlich richtig gut.

    ___

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