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Wozu soll das gut sein?

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  1. Wozu soll das gut sein?

    Autor: vinci 28.01.11 - 09:44

    Ich verstehe nicht, wozu sas ganze gut sein soll. Ok, PackageKit gibts seit Jahren. Software installieren via zentraler Installationssoftware noch viel länger. Die Paketformate werden nachwievor die gleichen sein.

    Als das Appstore von Apple aufkam, da dachte ich eher: Aha, jetzt bietet Apple etwas an, was Linux-Distributionen seit vielen Jahren bieten, nämlich eine zentrale Quelle für Software, anstatt das Internet durchsuchen zu müssen wie bei Windows.

    Und jetzt lese ich, dass Linux das nachbaut, was m.E. Apple von Linux kopiert hat. Hm...

    Also das mit den Abhängigkeiten kanns nicht sein. Das ist nmlich nicht so einfach wie libxml > X.Y . Jede Distribution baut Pakete anders . Es ist z.B. die Frage bei Multimedia-Bibliotheken wie viele Formate man von Hause aus unterstützen will. Oder auch grundsätzliche Verhaltensweisen.

    Was kann ich mit einem Linux AppStore also machen, was ich bisher nicht kann? Oder wem wird da welche Arbeit erleichtert?

  2. Re: Wozu soll das gut sein?

    Autor: theWhip 28.01.11 - 09:55

    daus

  3. Re: Wozu soll das gut sein?

    Autor: Gelegenheitssurfer 28.01.11 - 09:57

    [X] Artikel gelesen [ ] Artikel verstanden [X] Kommentar abgegeben

    @vinci: Du hast es selbst bemerkt: Jede Distri baut Pakete anders. GENAU DAS wollen se jetzt aber ändern.

  4. Re: Wozu soll das gut sein?

    Autor: TTX 28.01.11 - 10:37

    Ich finde das sogar Sinnvoll, Linux ist eh so durchwachsen weil jede Distri irgendwie versucht ihr eigenes Ding zu drehen. Ich hoffe das setzt sich durch :)

  5. Re: Wozu soll das gut sein?

    Autor: Wahrheitssager 28.01.11 - 10:47

    Gelegenheitssurfer schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Artikel gelesen [ ] Artikel verstanden Kommentar abgegeben
    >
    > @vinci: Du hast es selbst bemerkt: Jede Distri baut Pakete anders. GENAU
    > DAS wollen se jetzt aber ändern.

    Das stimmt jetzt so auch nicht. Am bauen der Pakete soll sie nichts grundlegendes ändern. Einzig 2 Dateien soll man zusätzlich in jedes Paket packen. Dies soll dann später dem Endnutzer ermöglichen einfacher seine Software unter einem einheitlichen Linux Software-Center bei den verschiedenen Distros finden zu können.

    Zur Ausgangsfrage: Man versucht eine einheitliche Nutzerschnittstelle für die großen Linux Distributionen anzubieten. Das Software-Center von Ubuntu dient als Oberfläche, die mit Packagekit kommuniziert. Neu ist nur, dass nun der Fokus vom Begriff Paket und seinen Abhängigkeiten uvm. weg gehen soll hin zu einem reinen Software / App Center, wo man also nur Applikationen & Spiele angeboten bekommt. (also Bibliotheken usw. werden dort nicht angeboten, wie man es bei YAST2, Synaptic und Konsorten kennt)
    Der Versuch ist so ein bisschen dem Endnutzer den Wald von Paketen und Programmen besser vermitteln zu können. Es ist meines erachtens nichts für uns langjährige Linux Nutzer, sondern ganz im Gegenteil ein Funktion die man für Neueinsteiger schaffen will.

  6. Re: Wozu soll das gut sein?

    Autor: lestard 28.01.11 - 11:01

    Bei LinuxMint im SoftwareCenter (das gleiche wie bei ubuntu?) bekomm ich unter Favoriten nur die häufigsten Programme angezeigt. Auch in den einzelnen Kategorien sind erstmal nur "richtige" Programme und keine Bibliotheken auf den vorderen Plätzen der Liste. Für "Normalnutzer" sollte das doch reichen bzw. könnte man hier noch optimieren um es für diese noch einfacher zu machen.
    Wenn aber ein "Profi" kommt und nach einer speziellen Lib sucht, findet er diese auch. Alle haben also was davon. Ich verstehe den Mehrgewinn hier nicht und muss mich auch sonst dem Threadersteller weitgehend anschließen.

  7. Re: Wozu soll das gut sein?

    Autor: Wahrheitssager 28.01.11 - 11:43

    Der Mehrgewinn liegt hauptsächlich dadrin, dass auch Leute anderer Distributionen (Mandrive/RedHat/OpenSUSE) eben diese einheitliche Software-Center Oberfläche bekommen und sich dann an Bewertungen und Kommentaren zu einem Programm beteiligen können. Diese werden dann mit allen Distris geteilt.
    Das LinuxMint SoftwareCenter ist meines Wissens was anderes als das Ubuntu Software Center, da es bereits Rating und Kommentarfunktionen bestitzt. Diese sind aber rein LinuxMint spezifisch.

  8. Re: Wozu soll das gut sein?

    Autor: lestard 28.01.11 - 11:52

    Ok dann ist das der Grund, warum mir das alles so bekannt vorkommt.
    Das das Rating über alle Distributionen hinweg einheitlich sein soll, macht sinn. Aber ob wirklich alle das gleiche SoftwareCenter (gleiche Oberfläche) haben möchten? Beispielsweise die OpenSuse-Freunde mögen ihr eigenes "SoftwareCenter"(weiss nicht wie es dort heisst) vermutlich mehr als das von Ubuntu.
    Ich nehme mal an es wird nur der Unterbau distributionsweit vereinheitlicht, damit alle die gleichen Funktionen (Ratings...) integrieren können. Die konkreten Anwendungen zum Installieren bleiben doch vermutlich Distributionsspezifisch. Oder wird wirklich überall das Ubuntu-SoftwareCenter kommen?

  9. Re: Wozu soll das gut sein?

    Autor: Wahrheitssager 28.01.11 - 14:04

    Bei den Gesprächen hat man sich geenigt(da waren alle möglichen Leute von RedHat, Mandriva, Novell/OpenSUSE, Canonical und mehr da) eine einheitliche Oberfläche auf Basis des Ubuntu Software Centers zu entwicklen. Ich würde sagen, dass macht auch Sinn.

  10. Re: Wozu soll das gut sein?

    Autor: lestard 28.01.11 - 16:39

    In dem Fall hätte man wirklich gleich das von LinuxMint nehmen können weils dort ja schon geht.

  11. Re: Wozu soll das gut sein?

    Autor: Wahrheitssager 28.01.11 - 18:08

    Aber eben nur für Linux Mint. Es ist auf nur eine Distribution optimiert. Das ganze herauszufrimmeln wäre langsamer als es komplett neu auf die Beine zu stellen.

  12. Re: Wozu soll das gut sein?

    Autor: lestard 28.01.11 - 18:22

    Naja das SoftwareCenter von Ubuntu ist ja auch nur auf Ubuntu optimiert oder?
    Aber kann schon sein, dass es einfacher ist, das Feature ins ubuntu-SoftwareCenter zu integrieren als das von Mint zu portieren.

    Ich bin dann nur gespannt, wie es in Zukunft bei LinuxMint aussieht. Ob die sich da mit einklinken oder weiter ihre eigene Lösung behalten.

  13. Re: Wozu soll das gut sein?

    Autor: neme 28.01.11 - 19:28

    lestard schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich bin dann nur gespannt, wie es in Zukunft bei LinuxMint aussieht. Ob die
    > sich da mit einklinken oder weiter ihre eigene Lösung behalten.

    Ich vermut mal beides. (auch die anderen Distris)
    Diese zusätzliche Vereinfachung der Softwaresuche machen die alten Systeme nicht obsolet.

  14. Re: Wozu soll das gut sein?

    Autor: vinci 29.01.11 - 02:46

    Wahrheitssager schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Der Mehrgewinn liegt hauptsächlich dadrin, dass auch Leute anderer
    > Distributionen (Mandrive/RedHat/OpenSUSE) eben diese einheitliche
    > Software-Center Oberfläche bekommen und sich dann an Bewertungen und
    > Kommentaren zu einem Programm beteiligen können. Diese werden dann mit
    > allen Distris geteilt.

    Also Red Hat, Fedora und OpenSUSE wollen auf ihre eigenen Interfaces verzichten? Also das, was sie uns seit Jahren vorgesetzt habe, wie z.B. YAST bei OpenSUSE? Ich glaube nicht. "Vor allem die dort angedachten Open Collaboration Services sollen wesentlicher Bestandteil von Appstream werden." Das klingt eher nach Backend. Ich gehe eher davon aus, dass jede Distribution ihre Oberfläche beibehält und safür YAST z.B. diese Colloboratin Services nutzt.

    Das Software Center ist auch bei Debian mit GNOME standardmäßig funktionabel. Ich glaube das dieses Ding dem Enduser im Prinzip keine Änderungen bringe wird gegenüber dem heutigen Status.

  15. Re: Wozu soll das gut sein?

    Autor: Wahrheitssager 29.01.11 - 11:02

    Niemand hat davon geredet das YASTs Softwareverwaltung verschwinden soll.
    Es kommt einfach ein Software-Center hinzu, das ist alles.

  16. Re: Wozu soll das gut sein?

    Autor: drfish 30.01.11 - 00:36

    Doch, langfristig sollen alle verschwinden. Darum machen viele Distri-Hersteller mit und das ist auch der Sinn dabei: eine einheitliche Metadatenbasis und eine zentrale Stelle wo man schnell findet, wenn man etwas sucht, und einfach installieren kann.

    Verstehe ich richtig, dass AppStream sich in die bestehenden Paketverwaltungsbackend (rpm, deb usw.) integrieren wird?

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