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CU number has been increased from 64 to 128

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  1. CU number has been increased from 64 to 128

    Autor: Xim 16.07.19 - 12:19

    https://cgit.freedesktop.org/~agd5f/linux/commit/?h=amd-staging-drm-next-arcturus&id=12ce1b5f5ecfb7ad0924540d7d9111730703146b

    So hat AMD etwa die Anzahl der Shader-Einheiten pro Compute Unit (CU) von 64 auf 128 erhöht. Mit der Anzahl von 32 CUs ergeben sich also 4.096 Shader-Einheiten auf der Arcturus-GPU.

    Sorry,
    aber in diesem Link wird über ein Steigerung von CU beschrieben, die beim alten Vega genauso wie die Shaders bei 64 limitiert war. Oder hab ich das was falsch verstanden?

    Vor Jahren gab es mal ein Gerücht, welches bei der Next-Gen-GPU glaub-ich über bis zu 8 Grafik-Engines und bis zu 128 Shaders pro CU sprach. Wobei damals von 32-128 Shaders pro CU gesprochen wurde, was ein sehr flexibles design-konfiguriern versprach.

    Offensichtlich dürfte das eben Navi sein, wo die Dual-CUs eben die 128 Shaders hätten, und Navi mit der neuen GPU-Grob-Struktur vielleicht 8 Grafik-Engines vertragen.

    Warum man jetzt zu Zeiten der Navi-Generaton auf Vega zurückgreift?
    Wazu sollte AMD eine Navi-CU entwickeln, wenn sie auch auf die Vega-CU mit 64-Shadern zurückgereifen können.

    Hingegen würde noch eine 32-Shader-CU fehlen.
    Aber wer weiß, wie AMD schlussendlich Samsung als iGPU-Lizenz-Partner für ultramobile Geräte ködern konnte. Vielleicht waren es die 128 oder 32 Shaders pro CU, welche dann mit paar Weiterentwicklungen eine für Smartphones übliche hocheffiziente Grafikunit erlaubt.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 16.07.19 12:20 durch Xim.

  2. Re: CU number has been increased from 64 to 128

    Autor: platoxG 16.07.19 - 13:14

    Navi wurde explizit für die neuen Konsolen-SoCs entworfen und ist rein fürs Rendering gedacht. (Abgesehen davon wird die in den Konsolen verwendete Variante semi-customized sein und Erweiterungen für Hardware-Raytracing aufweisen.) Die Architektur ist für ein verhältnismäßig geringes Power-Target und hohe Effizienz ausgelegt, was auch der Grund ist, warum Navi nun für den PC nur im Mid-Range- bis runter zum Entry-Level-Segment ausgekoppelt wird, da sie nach oben hin nur beschränkt skaliert.
    AMD hat die alte Vega-Architektur bereits für Vega 20 an etlichen Stellen für das Datacenter überarbeitet. (Die Radeon VII war nur ein Abfallprodukt um teildefekte Chips vermarkten zu können; AMD machte damit aufgrund des hohen Fertigungspreises jedoch praktisch keinen Gewinn, so dass die Karte mittlerweile auch EOL ist.) Aufgrund AMDs beschränkter Ressourcen hat man hier jedoch derzeit nichts anders, sodass man offensichtlich noch einmal auf Vega zurückgegriffen hat. Das Datacenter hat signifikant andere Anforderungen, sodass man hier mit einem "universellen" GPU-Design für alle Märkte in vielen Fällen schlecht aufgestellt ist, zumal man gleichzeitig noch die Defizite beim Software-Stack hat. Wirklich Konkretes ist hier bisher nicht abzuleiten, aber vielleicht hat man nun Rasterizer- und Texture-Units rausgeworfen um Platz für mehr Compute-Units zu schaffen, behält aber das grundlegende Vega-Design bzgl. Aufbau, Struktur, Caches, Speicherinterfache bei. Bei letzterem z. B. das HBM-Interface, weiterhin sehr teuer, was aber im Datacenter aufgrund der deutlich höheren Stückpreise nicht so ins Gewicht fällt und dafür mit nativem ECC-Support aufwarten kann. Und die zwei Speichercontroller würden bspw. für zwei HBM2-Stacks sprechen, was aber auch nicht verwundern würde, denn die Architektur lässt sich nur beschränkt beschleunigen, weil es immer noch Vega ist und damit ist sie insbesondere auf einen hohen Speicherdurchsatz angewiesen, erst recht mit der Verdoppelung der Shader bzw. ALUs. (Turing ist dahingehen wesentlich effizienter und kommt auch mit "nur" 672 GiB/s Speicherdurchsatz gut weg.)
    Man wird sehen, was dabei am Ende rauskommt, interessant, für Consumer/Gamer jedoch nur am Rande. Hoffentlich kommt nicht wieder irgend ein Fachjournalist auf die Idee zu äußern, dass er gespannt sein wird, die Karte in ersten Games zu benchmarken, so wie ich es schon einmal zur MI60 irgendwo gelesen hatte. ;-)

  3. Re: CU number has been increased from 64 to 128

    Autor: Xim 16.07.19 - 15:48

    platoxG schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > AMD hat die alte Vega-Architektur bereits für Vega 20 an etlichen Stellen
    > für das Datacenter überarbeitet. (Die Radeon VII war nur ein Abfallprodukt
    > um teildefekte Chips vermarkten zu können; AMD machte damit aufgrund des
    > hohen Fertigungspreises jedoch praktisch keinen Gewinn, so dass die Karte
    > mittlerweile auch EOL ist.)

    Ist Vega 20 oder Radeon VII EOL.
    Ansich war doch die Radeon MI 60 ziemlich erfolgreich,
    welcher im Grunde auch eine HPC-GPU macht.

    Diesen durch eine neue HPC-GPU zu ersetzen,
    macht nur Sinn, wenn diese dann relevantes neues hat.


    > Aufgrund AMDs beschränkter Ressourcen hat man
    > hier jedoch derzeit nichts anders, sodass man offensichtlich noch einmal
    > auf Vega zurückgegriffen hat. Das Datacenter hat signifikant andere
    > Anforderungen, sodass man hier mit einem "universellen" GPU-Design für alle
    > Märkte in vielen Fällen schlecht aufgestellt ist.

    Vega 20 war ja keine Universelle GPU (weil es keine Echte Gaming-Grafikkarte war,)
    sondern eine HPC-GPU, welche noch mit etwas Deep-Learing-Einheiten (Int8, INt4, & Co) bestückt wurde. Trotzdem war diese mit 334mm² recht klein.
    Vega 20 ist zusammen mit der gleichguten Nvidia-Konkurrenz immer noch
    die schnellste HPC-GPU am Markt.

    > Wirklich Konkretes ist hier
    > bisher nicht abzuleiten, aber vielleicht hat man nun Rasterizer- und
    > Texture-Units rausgeworfen um Platz für mehr Compute-Units zu schaffen,
    > behält aber das grundlegende Vega-Design bzgl. Aufbau, Struktur, Caches,
    > Speicherinterfache bei.

    Die Frage ist, was dann gemacht werden soll.
    Einfach aus dem Vega 20 (4x 16CU) die Rasterizer & Co rauszuschmeißen,
    und die CU durch Dual-CUs (128-Shaders) zu ersetzten, wird wohl nicht gehen.

    Navi 10 hört sich schon nach so einem Vega-RDNA2-Hybriden an,
    wo dieser eben 4 Rasterizer wie Vega hat und 5 Dual-CUs, was 10-Vega-CUs entspricht.
    Ein Vega Grafik-Engine (inkl. 1 Rasterizer) konnte max 16-Vega-CUs ansteuern.

    Es ist mir schleicherhaft was kommen soll.
    Ein Vega 20 benötigt jetzt mit 334mm² auch nicht gerade viel Die-Fläche,
    und ein Rasterizer benötigt IMO auch nicht viel Fläche, um diesen rausgeben zu müssen.
    Würde ein Rasterizer & Co so viel Fläche verbrachen, dann hätte AMD den Polaris 11 nicht mit 2x Grafik-Engines mit je 8-CUs entworfen, sondenr mit 1x Grafik-Engines mit 16-CU.

    Ob 1 Dual-CU [Navi] mehr Die-Fläche benötigt als 2-CU [Vega], wissen wir ja auch nicht wirklich.
    Wenn ja, würde es eher Sinn machen,
    wenn diese neue HPC-GPU eben 8-Grafik-Engines mit je 16-CUs hätte.

    Aber 8-Grafin-Engines + Dual-CUs entspricht wohl eher RDNA 2.

    Klingt komisch, aber warum nicht.
    Denn es würde zum Konzept der Vereinfachung durch den Modularen Aufbau passen,
    wo AMD eben für diverse Märkte entsprechende CUs entwickelt ("Vega" CU mit 16-CU [64-Shadern] für den HPC-Markt und "Navi"-CU mit 16-DCU [128-Shadern] für den Gaming-Markt)

    > Man wird sehen, was dabei am Ende rauskommt, für Consumer/Gamer jedoch nur am Rande.
    Klar,
    aber dass AMD längst HPC-GPUs extra designt, zeigt die Stärke von AMD,
    die sie jetzt schon im Grafikunit-Markt haben. Vorallem, wenn AMD ihre GPU-Architektur schon "extra" für den Konsolen-Markt entwickelt. Man kann gespannt sein, was AMD für Samsung entwickelt.

  4. Re: CU number has been increased from 64 to 128

    Autor: platoxG 16.07.19 - 17:36

    Die Radeon VII ist EOL, nicht die MI60/MI50 und bspw. auch die neuen Vega II (Duo)-Karten verwenden Vega 20 im Vollausbau mit 64 CUs.

    Unabhängig von den auf das Datacenter abzielenden Erweiterungen ist Vega 20 dennoch immer noch eine reguläre GPU. ("Arcturus" dagegen wird das anscheinend nicht mehr sein.) Die Chipgröße ist irrelevant, denn die kleineren Anpassungen und vor allem das neue Fertigungsverfahren haben bei Vega 20 lediglich dazu beigetragen, dass AMD zumindest auf dem Papier aufschließen kann. Die MI60 ist mit 300 W spezifiziert, und auch die Radeon VII überschreitet bereits in der Torture-Loop die 300 Watt (mit 4 CUs weniger), während nVidia's GV100 auf 250 W ausgelegt ist und auf dem Papier die gleiche FP64-Leistung bietet. Dieser Umstand ist weiterhin der alten und lediglich über Gebühr hochgezogenen Vega-Architektur geschuldet. INT4 (und INT8) wurden primär für DNNs hinzugefügt, jedoch kann deren Leistung dennoch nicht mit den spezialisierten Tensor Cores mithalten. (Darüber hinaus unterstützt INT8 auch schon das ursprüngliche Vega-Design 64/56. nVidia's Volta-Varianten in SMX2-Bausweise sind gar noch ein wenig schneller und nutzen bis zu 300 W TDP aus.) Aber wie schon erwähnt, ist mit der größte Nachteil der Software-Stack bzw. nVidia's Vorteil die CUDA-Dominanz am Markt. (Entsprechend gibt es auch noch kein System in den Top500, das AMDs Instinct-Beschleunigerkarten verwendet; MI8/16/25/50 oder 60.)

    Unterm Strich wird "Arcturus" wohl rein auf Compute Leistung ausgelegt sein, denn andernfalls hätte AMD in den kommenden Monaten nichts gegen nVidia zu positionieren. (Wahrscheinlich weiterhin eine Misschung aus FP64 und DL, weil man für nochmals differenzierte Designs keine Ressourcen hat.) nVidia's DC/HPC-Volta-Nachfolger dürfte nicht mehr allzu weit entfernt sein und die große Navi 20-Überarbeitung dürfte noch einige Zeit beanspruchen, zumal sie auch das DC/HPC-Segment nicht mehr zielgerichtet genug adressieren können wird. Navi 20 wird man wohl in Radeon Pro WX-Karten zu sehen bekommen, in Beschleunigerkarten würde dieser jedoch keinen bleibenden Eindruck hinterlassen.

    Die vermeintliche "Stärke von AMD" interpretierst Du von der falschen Seite aus, insbesondere im GPU-Markt. Was AMD hier betreibt ist das Suchen und Besetzen von Nischenmärkten. AMD bleibt gar nichts anders übrig, wenn sie noch konkurrenzfähig mitspielen wollen. Die Leistungssteigerungen universeller GPUs reichen dem DC/HPC-Markt längst nicht mehr aus, sodass bspw. nVidia hier den GP100 und V100 entwickelt hat und auch nachfolgend wird es von denen unabhängige Designs geben, so wie sich bspw. Turing rein auf den Consumer- und Workstation-Markt beschränkt.
    AMD hat nur beschränkte Ressourcen, selbst im Vergleich zu nVidia, und die müssen sich sehr genau aussuchen, wo die diese einsetzen. Im Massenmarkt und bei professionellen Karten kann man nur schwer bzw. kaum mit nVidia mithalten, sodass man sich zwangsweise auf andere Märkte konzentrieren muss und sich als Semi-Custom-Manufacturer platziert. Polaris ist für die aktuelle Konsolengeneration entwickelt worden, Vega entstand weitestgehend auf das Treiben von Apple hin und Navi wurde erneut speziell für Sony/Microsoft entwickelt. AMD setzt hier auf große Volumina (AMD dürfte Vega insgesamt über Apple in deutlich größerer Stückzahl abgesetzt haben als als dedizierte GPU im PC-Markt) und nimmt dafür jedoch kleine Margen in Kauf, offensichtlich so kleine, dass man gar nVidia unterbieten konnte. (Entsprechendes sieht man ja auch in den letzten Jahresabschlussbilanzen. AMDs 5-Jahresbilanz ist insgesamt immer noch um mehrere 100 Millionen US$ negativ .) Und nachfolgend bringt man die gleichen Designs (teilweise mit Verzöherung) auch in den PC-Markt und da man über keine weiteren Designs verfügt, werden diese natürlich auch für "Profi-Hardware" mitverwurstet, so Vega und Polaris in Radeon Pro- und Instict-Karten und die gepimpte Vega 20 in den beiden neuen Instinct-Modellen. Hierbei handelt es sich aber mehr um eine Art Restverwertung.
    Das soll den geschäftlichen Erfolg von AMD nicht schmälern, denn man ist immer noch in einem hochkompetetiven Markt dabei, bei dem die wesentlichen Konkurrenten Intel und nVidia (haus)hoch überlegen sind, jedoch erklärt diese Strategie gerade im GPU-Markt recht deutlich, warum AMD nicht im HighEnd-Segment mit nVidia konkurriert. AMD hat in den letzten Jahren schlicht nichts entwickelt, das man gegen einen GP102 oder TU102 hätte platzieren können.

    Und ab 2021 wird es für AMD mit dem Markteintritt von Intel sicherlich nicht einfacher im GPU-Markt. Intel priorisiert hier zweifelsfrei das Datacenter mit seiner Xe-GPGPU und zudem werden auch dedizierte Consumer-Karten dabei abfallen. AMD erhält also gleich in beiden Segmenten zusätzliche Konkurrenz.
    AMD wird den finanziellen Erfolg der Zen-Architektur auf jeden Fall benötigen, denn es müssen Ressourcen für leistungsfähigere und dediziertere Entwicklungen geschaffen werden. (So wahrscheinlich auch bei Zen selbst. Während aktuell immer noch unified Cores (CCXe und CCDs) genutzt werden, wird man vielleicht schon mit Zen4 eine Aufspaltung zwischen Consumer- und Server-Entwickung sehen, spätestens jedoch mit Zen5.)

  5. Re: CU number has been increased from 64 to 128

    Autor: Xim 16.07.19 - 18:43

    In vielen Dingen bin ich der selben Ansicht.

    Außer bei denen, auf die ich eingehe oder etwas ergänzen will.

    platoxG schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die Chipgröße ist irrelevant, denn die
    > kleineren Anpassungen und vor allem das neue Fertigungsverfahren haben bei
    > Vega 20 lediglich dazu beigetragen, dass AMD zumindest auf dem Papier
    > aufschließen kann. .......................................
    > Aber wie schon erwähnt, ist mit
    > der größte Nachteil der Software-Stack bzw. nVidia's Vorteil die
    > CUDA-Dominanz am Markt. (Entsprechend gibt es auch noch kein System in den
    > Top500, das AMDs Instinct-Beschleunigerkarten verwendet; MI8/16/25/50 oder
    > 60.)

    Richtig,
    auf dem Papier ist MI60 "gleichgut".
    Nvidias Cuda & Software-Paket, sowie deren wesentlich früheren Marktverfügbarkeit,
    führte zur Chancenlosigkeit von MI60.

    Aber AMD kann nur eine gesteigerte Aktzeptanz gewinnen, sowie sich in diesem Markt weiterentwickeln, wenn sie EINMAL eine zumindestens gleichgute HPC-GPU-Karte bringen.
    Das zeigt den Willen von AMD, auch in diesem Markt stärker zu sein, was sich langfristig im verbesserten ROCm & Software-Stack von AMD zeigen wird.

    Denn mit den 1,5 Exo-Flop hat AMD einen entsprechenden Prestige gewonnen, auf den AMD wohl GPU-Hardware mäßig und GPU-Software-mäßig hinarbeiten wird. Dazu wird wohl AMDs GPU-Entwicklung langfristig vom 7nm-Zen2 profitieren. Einerseits, vom Image, andererseits von den gesteigerten Einnahmen, welches die Entwicklung von Software-Stackts & Co deutlich beschleunigen wird.

    Auch bevor AMD Zen am Markt brachte, konnte AMD beeindruckende CPU-Entwicklungen erzielen. Z.b. den Excavator, der +100% Effizienz brachte, deren Technik zur Energie-Effizienz von Grund auf bei Zen entwickelt wurde. So beeindruckend diese damaligen Entwicklungen waren, so erfolglos waren sie noch am Markt. Was ich damit sagen will. Es dauert lange, den Rückstand aufzuholen, aber wenn AMD den Rückstand zum großen Teils aufgeholt hat und sich dann in den Marktanteilen & Umsatz zeigen lässt, ist es nicht mehr weit, um die Konkurrenz zu überrümpeln oder überholen. So wie wir es jetzt bei AMD sahen, wo sie mit RyZen 1 auf Intel den Anschluss fanden, und mit RyZen 3000 teils schon überrumpelten & herholten.

    > Unterm Strich wird "Arcturus" wohl rein auf Compute Leistung ausgelegt
    > sein, denn andernfalls hätte AMD in den kommenden Monaten nichts gegen
    > nVidia zu positionieren. (Wahrscheinlich weiterhin eine Misschung aus FP64
    > und DL, weil man für nochmals differenzierte Designs keine Ressourcen hat.)

    Das ist die entscheidende Frage.
    AMD hatte beim Vega 20 schon das Problem des 64-CU-Limit.
    Damit war Vega 20 schon auf reine Computing-Leistung ausgelegt,
    wie es nur ging. Mehr ging ja nicht.
    Deshalb kann nur eine Erweiterung der Computing-Leistung über
    den 64-CU- bzw. 4-Grafik-Engine-Limit erfolgen.

    > Die vermeintliche "Stärke von AMD" interpretierst Du von der falschen Seite
    > aus, insbesondere im GPU-Markt. Was AMD hier betreibt ist das Suchen und
    > Besetzen von Nischenmärkten.

    Ich persönlich finde das wesentlich klüger,
    als stetig im Hauptmarkt hinterherzulaufen.
    Sehr ähnlich hat es AMD mit Zen auch gemacht.
    Sie sind ja weg von der klassischen CPU-Entwicklung weggegangen,
    und sind mit IP_Technik, Foundry-Fertigung, Chiplet-HBM-TEchnik, usw usw,
    einen neuen Weg gegangen.

    Intel hingegen ist den klassischen Weg weitergegangen,
    und blamierte sich in jeden neuen Markt. Damit konnte Intel nicht expandieren,
    in blieb in ihren klassischen Hauptmärkten stecken, auch wenn Intel
    diese immer profitabler machen konnte.

    Wozu sollte AMD Nvidia nachlaufen, wenn sie 1 Markt nach dem anderne Markt,
    neue erschließen & festigen können. Dazu hin auch noch etwas diesen Markt bzw.
    Großkunden auch die Architektur-Entwicklung zu berücksichtigen, finde ich klug.

    Langfirstig wird AMD wohl in den klassischen Gaming-Haupt-Märkten zurückkommen,
    wie es AMD im CPU-Markt machte. Auf alle Fälle wird der Konsolen-Markt AMDs-Position im Gaming-Markt sowieso stärken, weil erstmals die Konsolen die selbe CPUs & GPU-Architekturen besitzen. Dazu wird in Zukunft wohl die Bedeutung der iGPU in der APU stetig steigern, je tiefer die TDPs & Co fallen. Schließilch werden kaum noch AMD-GPUs auf AMD-APUs verbaut. Dieser Trend bekommt einen ordentlichen Ruck, wenn AMDs APU auf 7nm und Intel auf 10nm mit Xe-iGPU einsetzt. Und das wird wohl schon in wenigen Monaten kommen.

    > AMD bleibt gar nichts anders übrig, wenn sie
    > noch konkurrenzfähig mitspielen wollen.

    Das ist auch zu leicht gesagt.
    Wenn man im klassischen Gaming-Grafikkarten-Markt sowie im HPC-Workstation-Markt zurückliegt, dann kann man als kleinerer Anbieter auch nicht so einfach die Nischen besser als der großer Konkurrent bedienen. Als Märktfürher musst du alle Nischen & aufstrebende neue Märkte von anfang an bedienen, damit aus einer neuer Nische ja nicht gleich der neue Hauptmarkt wird. Das sagen ja nicht umsonst immer wieder die Marktführer von anderen Branchen. Genau diesen Fehler machte Nokia & Intel, die den Smartphone-Markt übersahen, und so andere u.a. ARM den Aufstieg ermöglichten.

    Es ist trotzdem eine innovative Sache, die Nischen-Markte zu erkennen und in diesen größer zu werden. AMD verliert ja nicht den Blick im Gaming-Markt.


    > Vega entstand weitestgehend auf das Treiben von Apple hin

    Mal sehen, vielleicht interesiert sich Apple mal für den AMD-iGPUs.

    > AMDs 5-Jahresbilanz ist insgesamt immer noch um mehrere 100 Millionen US$
    > negativ .)
    Welche Bilanz.
    - Netto-Gewinn von AMD?
    - Operativen-Gewinn aus dem Gaming-Markt?

    Da muss man schon unterscheiden, weil bei diesem kleinen Umsatz auch die Fixkosten von AMD bezahlt werden müssen. Diese Problematik hat Nvidia & Intel momentan bei weitem nicht, wo sich die Marge gleich in Gewinn umschlägt.


    > Und nachfolgend bringt man die gleichen Designs (teilweise mit
    > Verzöherung) auch in den PC-Markt und da man über keine weiteren Designs
    > verfügt, werden diese natürlich auch für "Profi-Hardware" mitverwurstet, so
    > Vega und Polaris in Radeon Pro- und Instict-Karten und die gepimpte Vega 20
    > in den beiden neuen Instinct-Modellen. Hierbei handelt es sich aber mehr um
    > eine Art Restverwertung.

    So ist es,
    wenn man mit den Fix-Kosten zu kämpfen hat.
    Und momentan sieht es nicht viel anders aus, weshalb Arcturus ebenfalls
    durchdacht werden muss und seinen Sinn haben muss. Und der Sinn kann
    IMO nur sein, wenn Arcturus im Vergleich zum Vega 20 eben mehr Shaders bringt.
    Sonst kann man ja gleich einen Vega 20 nehmen, der mit 334mm² ja garnicht sooo
    groß ist.

    > Das soll den geschäftlichen Erfolg von AMD nicht schmälern, denn man ist
    > immer noch in einem hochkompetetiven Markt dabei, bei dem die wesentlichen
    > Konkurrenten Intel und nVidia (haus)hoch überlegen sind, jedoch erklärt
    > diese Strategie gerade im GPU-Markt recht deutlich, warum AMD nicht im
    > HighEnd-Segment mit nVidia konkurriert.

    Ja, momentan ist es so.
    Aber RyZen 3000 zeigt einmal mehr, dass wenn AMD wieder eine gleichgute bzw. ein besseres Produkt anbietet, dann interessiert es keinen Mehr, was in den letzten Jahren los war.

    > Und ab 2021 wird es für AMD mit dem Markteintritt von Intel sicherlich
    > nicht einfacher im GPU-Markt. Intel priorisiert hier zweifelsfrei das
    > Datacenter mit seiner Xe-GPGPU und zudem werden auch dedizierte
    > Consumer-Karten dabei abfallen. AMD erhält also gleich in beiden Segmenten
    > zusätzliche Konkurrenz.

    Abwarten
    AMD wird wohl 2020 im Server-Markt so stark wie noch nie sein.
    Warum alle glauben, dass Xe gleich ein durchbrechendere Erfolg werden muss,
    während AMD jahrelange seine massiven Probleme hat, ist mir auch etwas ein Rätsel.

    Ich bin mir nicht sicher, ob Intel mit Xe AMD noch helfen wird,
    weil Intel dann eben OpenCL & Co statt Cuda unterstützen.
    (wie eben larrabee und die Core-FPU)

    > AMD wird den finanziellen Erfolg der Zen-Architektur auf jeden Fall
    > benötigen, denn es müssen Ressourcen für leistungsfähigere und dediziertere
    > Entwicklungen geschaffen werden. (So wahrscheinlich auch bei Zen selbst.
    > Während aktuell immer noch unified Cores (CCXe und CCDs) genutzt werden,
    > wird man vielleicht schon mit Zen4 eine Aufspaltung zwischen Consumer- und
    > Server-Entwickung sehen, spätestens jedoch mit Zen5.)

    Ja,
    es wäre jedenfalls sehr innovativ, wenn AMD sogar die Architektur-Entwicklung modular für die Märkte aufbaut. Und erst recht, wenn sie es in der GPU als auch CPU-Architektur täten.
    Warum nicht, denn die Architektur-Abteilung besteht ja aus mehreren Teams, wo z.b. ein Chef-Ingenieur die Zen2- und später die Zen5-Arhcitektur-Entwicklung leitet.


    Fazit.
    Damit wir nicht zu weit vom Thema kommen.
    Du kennst wohl die Limiten der Vega-Architektur.
    Du weißt, dass AMD nicht beliebte GPU-Dies erstellen kann.
    Du kennst wohl Navi gut.

    Die Frage ist, was AMD wohl mit Arcturus entwerfen wird,
    was eben im Vergleich zum Vega 20 einen relevanten Vorteil bringen muss?

    Wir können jetzt noch weiter diskutieren,
    aber diese neue GPU wird wohl der nächste AMD-Schritt sein,
    welcher zeigt, ob AMDs zukünftige Schritte AMD näher zu Nvidia bringen,
    oder eben noch weiter.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 16.07.19 18:50 durch Xim.

  6. Re: CU number has been increased from 64 to 128

    Autor: platoxG 16.07.19 - 20:51

    Deinen ersten Block hättest Du dir glatt sparen können, den es hat ja keiner behauptet, dass AMD nix kann und es daher besser gleich sein lassen sollte ;-)
    Bezüglich dem Frontier hatte das DOE jedoch auch keine andere Wahl und musste HW von zwei unterschiedlichen herstellern beziehen, denn dazu ist es verpflichtet, d. h. Intel für Auroa und AMD für Frontier.

    Einen Rückstand zu versuchen aufzuholen, braucht immer Zeit, erst Recht, wenn der Markt derart aufgeteilt ist. AMD hat in den letzten 5 Jahren massive Verluste eingefahren und erst in 2018 wieder einen kleinen Gewinn erwirtschaftet (s. u.). Und wie schon gesagt, es wird nicht einfacher werden ...

    Das Diagnostizieren einer "klügeren" Strategie ist in diesem Fall beschönigend. Wie schon geschrieben, hat AMD gar keine Wahl. Der reguläre GPU-Markt wird von nVidia dominiert und hier kann man nur mit extrem viel Geld und vielen Ressourcen konkurrieren. AMD ist kleiner und ein einziger, größerer Fehltritt könnte in diesem Fall das Aus bedeuten.
    Man gratuliert dem Verlierer eines Boxkampfes ja auch nicht enthusiastisch, dass er es wenigstens geschafft hat, sich nicht auch noch das zweite Jochbein zertrümmern zu lassen. ;-)
    AMD ist überhaupt nur noch im Markt, weil sie sich auf solche Konfrontationen nicht eingelassen haben und dass man sich solche in Zukunft überhaupt leisten können wird, erfordert erst mal mehr Gewinn und Wachstum ... und das erfordert Zeit, viel Zeit.

    Deine Markteroberungs- und -festigungsstrategie weist beträchtliche Lücken auf. AMD ist nur in zwei Märkten präsent: CPUs und GPUs; demgegenüber ist Intel in vielen Märkten unterwegs und nVidia bspw. im Automotive-Sektor umtriebig. In beiden Segmenten ist AMD derzeit unbestreitbar der Underdog und volumentechnisch nahezu irrelevant. Das betrifft sogar den regulären Desktop-CPU-Markt, denn hier hat sich seit März 2017 mit Ryzen kaum etwas getan. (Auf Steam nutzen aktuell gar noch mehr User Intel (als AMD) im Vergleich zu vor 2 Jahren und 8-Kern-CPUs gibt es nur bestenfalls zu 3 %. Erst jetzt wird man mit Zen2 langsam etwas an der Situation ändern können.)
    Bitte nicht falsch verstehen, es geht hier nicht darum AMD klein- oder schlechtzureden. Ohne die Konkurrenz hätten wir ganz andere Probleme im Markt, aber von einer bevorstehenden "roten Weltherrschaft" ist man wohl noch einige Jahrzehnte entfernt. ;-)

    Die Konsolen laufen bereits seit 2013/14(!) komplett auf AMD-Hardware ... das sichert stetige Einnahmen mit jedoch geringer Marge. (Vielleicht ist diese Nische aber tatsächlich der Grund, warum es AMD überhaupt noch gibt, wer weiß ...)
    APUs werden zweifelsfrei keine höhere Bedeutung im Gaming-Bereich hinzugewinnen. An die neuen Konsolen reichen sie nicht heran, eine Spielergruppe wird weiterhin HighEnd vorziehen und viele andere werden mittelfristig ein Streaming-Angebot ins Auge fassen, dass teuere HW-Investitionen und -Upgrades überflüssig macht. Gerade letzteres Thema wird interessant zu beobachten sein und könnte durchaus den Low/Midrange-PC-Gaming-Markt hardwaretechnisch bedrohen.

    Bezüglich Intels Xe ist schlussendlich nicht AMD der Konkurrent, sondern nVidia. AMD könnte hier Kollateralschaden werden, was hoffentlich nicht eintreten wird, aber Intel hat alle Ressourcen, um das Projekt erfolgreich voranzutreiben und Intel muss nicht gleich mit einem durchschlagendem Erfolg an den Start gehen. nVidia wird die ersten Iterationen vielleicht noch gut wegstecken können aufgrund seiner marktbeherrschenden Stelleng und Intel wird nVidia vielleicht gar nie ernsthaft bedrohen können(?), AMD dagegen werden aufgrund des kleinen Marktanteils auch weniger leistungsstarke Designs bereits wehtun. Es bleibt auf jeden Fall spannend in den nächsten 2 Jahren ...

    Der nächste GPU-Schritt wird Navi 20, oder wie sie ihre größere RDNA-Überarbeitung nennen, sein. "Arcturus" wird sich auf das Datacenter beschränken und wenn die ersten Informationen stimmen, nicht mal mehr eine GPU sein.


    Abschließend am Rande:
    AMDs Nettogewinn der letzten 5 Jahre liegt bei rd. -1,2 Mrd. US$, sie sind also noch tief in der Verlustzone. Gewinn haben sie erstmals (seit 2011) wieder im Jahr 2018 erwirtschaftet mit +337 Mio US$. Der Gewinn hätte noch um +120 Mio US$ höher ausfallen können, jedoch hatte man sich entschieden die Schulden etwas zu verkleinern.
    (Im Vergleich dazu hat nVidia in 2018 4,1 Mrd. US$ Gewinn erwirtschaftet und Intel gar 21 Mrd. US$, von denen über 15 Mrd. US$ nach Ausschüttung der Dividenden übrig blieben.)

    (Auf jeden Fall VD für den Austausch.)



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 16.07.19 20:58 durch platoxG.

  7. Re: CU number has been increased from 64 to 128

    Autor: Xim 17.07.19 - 11:23

    platoxG schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Deinen ersten Block hättest Du dir glatt sparen können, den es hat ja
    > keiner behauptet, dass AMD nix kann und es daher besser gleich sein lassen
    > sollte ;-)
    Ich sehe nicht so, dass ich mir den ersten Block hätte sparen können.
    Die Leute nehmen ja es als selbstverständlich war, dass AMD so locker zurückkommt,
    was ich als völlig falsche Betrachtung sehe.

    Wenn man sich in den letzten 20 Jahren betrachtet, oder länger, dann war es immer für Intel sehr problematisch, wenn AMD eine gute Phase hatte. Und davon hatte AMD nur 3 Phasen, a la K7 @ 2000, K8 von 2005-2006 und und K10.5 von 2009-2010. Wobei AMD in diesen guten Phasen AMD fast jeweils erhebliche nachteile hatte.

    Zu K7 hatte AMD keine Chipsätze, wo sie den Vorwurf der Instabilität hatten.
    Zu K8 hatte neben den fehlenden Chipsätzen eben Intels illegalen Marktmethoden zu kämpfen.
    Zu K10.5 hatte AMD schon mit den Folgen des teuren Own-Faktory-Konzept, wo AMDs K10.5 @ 45nm keinen HKMG bekam. Ja ja, HKMG machte erst recht bei 32nm @ 2011 probleme und konnte erst mit 28nm gelöst werden. Zwar brachte AMD bei 45nm eine ULK-Technik, welche fast -33% Stromersparnis bracht, was bei selben TDP und etwas weniger Takt eben einen 6- statt 4-Kern ermöglichte. HKMG im 45nm-Refresh, wie es mal angekündigt war, hätte vorallem in Desktop & Notebook-Markt was gebracht.


    Und warum erzähle ich die lange geschichte.
    1)
    Diese 3 Phasen waren zu kurz um in eine relevante größe zu wachsen. Erst recht, wenn man davor am Boden war, und die ganzen Desings abwarten muss, die schon mal 6-12 Monate zur entwicklen brauchen. Die jetzige gute Phase dauert jetzt schon fast 2 Jahren, wo mit RyZen 3000 und Epyc 2 ein gewisser Durchbruch erziehlt wird. Auch in dieser Zeit, hat AMD die Gehälter der Forscher & Entwickler angehoben, die zu damaligen Verlustzeiten zu überstehen der Krisenzeit reduziert wurden.

    2)
    Diesesmal hat AMD keine Rückstände oder sonstige Hindernisse und kann Produkte für ganze Plattformen selber gestalten und erstellen. AMD hat jetzt diese Möglichkeiten, wobei aufgrund der immer noch begrenzten Mittel noch immer eingeschränkt, den Markt so zu gestalten, wie es Intel und AMD seit 20 Jahren machen. Deshalb kann AMD eben immer mehr Nischen-Märkte bedienen, was eigentlich die Aufgabe eines Marktführer wäre. Klar, hat AMD das aus der damaligen Finanznot gemacht, aber sie haben auch das potential eines Marktführers. Dass sie z.b. im CPU-Hauptmarkt erst jetzt zurückommen, liegt an den langen Entwicklungszeiten von 5-7 Jahren (Architekturen oder HBM-Technik, ...). Einfach mal so schnell kontern geht halt nicht, wenn es Techniken betrifft, deren Entwicklungen so lange dauert. Dass AMD mit Vega 20 mal temporärere Gleichstand (mit 7nm-Vorteil) schafft, zeigt wie knapp AMD eigentlich an Nvidia ist.

    AMD kann sich jetzt stärker denn je auf die CPU- & GPU-Architekturen sind, weil sie anders als früher, keinen Chipsätz-, viele Plattform-Techniken-, Software @ Massen-Markt, usw usw hat, sondern selbst mit x86, APU (CPU+GPU), HSA, Chiplet und HBM gewisse Plattform-Vorteile vorteile hat, die sie jetzt nach und nach erstmals entscheidend zum Vorteil machen kann.

    Nvidia mag einen Vorteil im Software-Pack haben, keine Frage, aber AMD hätte den immer.
    Früher auch im Massen-Markt. Jetzt nur im Cuda-Markt, während dessen AMD den Treiber zur Vereinfachung zu einer modulartigen Aufbau umprogrammierte. Und das eben nachdem AMD HSA-OpenCl 2.0 Softwaremäßig machte. Seitdem AMD diese 2 Sachen fertig hat, sieht man als außenstehnder schon deutlich, wie sich AMD die Software-Entwicklung im Profi-Markt verstärkt und bin selbst überrascht, was sie da vollbrachten. Eben als Ergänzung zum Vega 20, was ich zwar irgendwie auch nach HSA 1.0 und der neuen Modulen Software-Struktur auch irgendwie erwartete, ab trotz AMD-Problem damals auch irgendwie nicht zu erwarten war.

    > Einen Rückstand zu versuchen aufzuholen, braucht immer Zeit, erst Recht,
    > wenn der Markt derart aufgeteilt ist. AMD hat in den letzten 5 Jahren
    > massive Verluste eingefahren und erst in 2018 wieder einen kleinen Gewinn
    > erwirtschaftet (s. u.). Und wie schon gesagt, es wird nicht einfacher
    > werden ...
    Es wird wesentlich einfacher.

    Zen, RDNA, HBM, MCM 2.0-Chiplet, Infinity Fabric, TrueAudio, Frame Pacing, Mantle .... usw usw .... hatte AMD in den schweren Krise-Zeiten entwickeln können, wo sie auch stetig mit Entlassungen diverse Strukturänderungen vollzogen. Anders als damals kann AMD bei immer Produkten auch Umsatz machen weshalb die Forschungs & Entwicklung-Gelder wieder steigen.


    > Das Diagnostizieren einer "klügeren" Strategie ist in diesem Fall
    > beschönigend. Wie schon geschrieben, hat AMD gar keine Wahl.

    Das ist halt das traditionelle alte Denken, wo neue Märkte auch nicht erkannt werden.
    Wir kennen ja die Sprüche von Intel-Leuten, die eben in diesen Märkten noch tiefer als Intel-Angestellte arbeiten, wie Intel über den iPhone dachte, sowie parallel die Zukunft mit UMPC sahen. Sowie über WiMax & Co.

    Ob es eine Kluge Strategie ist oder aus der Not, ist halt der Unterschied, ob aus einem Nischen-Markt eine neuer Markt wird oder eben nicht, sowie ob eine Firma über Nischen-Markten groß werden kann oder nicht.

    Es ist halt ein geschäftlicher Grundsatz, dass der Marktführer die Nischenplätze besetzen muss, was ja Intel mit den vielen 5W-Y-Markt sowie 45W-H-8Kern-Markt ja in den traditionellen Märkten auch macht.

    > Der reguläre
    > GPU-Markt wird von nVidia dominiert und hier kann man nur mit extrem viel
    > Geld und vielen Ressourcen konkurrieren. AMD ist kleiner und ein einziger,
    > größerer Fehltritt könnte in diesem Fall das Aus bedeuten.
    Mit der CPU & GPU und somt auch APU-Architektur wohl kaum.
    Denn der Notebook-Markt erfordert eben eine iGPU, weshalb Nvidia da in Zukunft immer mehr Bedeutung verlieren wird.

    Genau deshalb hat Nvidia mit GoForce in den 00er-Jahren komplett versagt. Mit Tegra lief es im allgemeinen nicht viel besser, außer im Automotiven Markt. In den anderne Märkten hat Tegra nach der einen oder anderen Höhen-Flug wieder den Boden völlig verloren.

    Hingegen ist AMD im Embedded-Markt zumindestens gut vertreten. Auch mit GPU-Lösugnen in der Medizin & Boing & Casino & Co. Tendenz steigend, vorallem mit der 7nm-Zen2-APU sehe ich potential, weil diese auch immer mehr zur passiven APU wird.

    > Man gratuliert dem Verlierer eines Boxkampfes ja auch nicht enthusiastisch,
    > dass er es wenigstens geschafft hat, sich nicht auch noch das zweite
    > Jochbein zertrümmern zu lassen. ;-)

    Aber mit dem einen zertrümmerten Jochbein sich im Kampf zurückzukämpfen,
    sieht man wieder als selbstverständlich. Mit RyZen 3000 und Epic 2 ist das Jochbein wohl schon komplett zusammengeheilt und AMD beginnt auf Intel & Nvidia massiv einzuschlagen. Denn man kennt schon die Verkaufszahlen von paar Retialer. Nicht nur Mindfactory sondern kürzlich auch die Größten in Asien. Interessant wird es, wenn AMD Ende 2019 mit der 7nm-Zen2-Navi-APU am Markt kommt und den Massen-Markt mit Navi 14, 3 Jahre nach Polaris 11 wieder was richtig neues, kommt.

    Die Leute verstehen nicht, wie gut AMD ist, weil anders als zu Pentium 4 hatte Intel diesesmal keinen wesentlich effizienteren Pentium M im Notebook-Markt, sowie generell bessere Chipsätze & Plattformen. Und damals benötigte Intel schon illegalen Marktmethoden, was zwar viele ignoriern, aber auch vergessen, dass AMD trotz diverse Rückstande zu Pentium 4 schon Intel massiv unter Druck setze.

    > AMD ist überhaupt nur noch im Markt, weil sie sich auf solche
    > Konfrontationen nicht eingelassen haben und dass man sich solche in Zukunft
    > überhaupt leisten können wird, erfordert erst mal mehr Gewinn und Wachstum
    > ... und das erfordert Zeit, viel Zeit.

    AMD hat erkannt, dass Preiskämpfe bei den geldgierigen Firmen Intel & Nvidia keinen Sinn haben. Dazu hat AMD verstanden die direkte Konfrontation aus dem Weg zu gehen, und sich in den Nischen & Neuen Märkten zu etablieren, und "Abfall-Produkte" im Hauptmarkt teuer zu verkaufen, wo Nvidia & Intel sich eh anpassen. Lange hatten die Leute nicht verständen, wie AMD Rückstande abbauten, wo gerade jetzt mit 7nm-Zen schon die ersten relevanten Vorteile entstehen. Im GPU-Markt ist AMD halt zeitverzögert unterwegs, was logisch ist, weil Nvidia innovativer ist und versteht Produkte für den Markt zu machen.

    > Deine Markteroberungs- und -festigungsstrategie weist beträchtliche Lücken
    > auf. AMD ist nur in zwei Märkten präsent: CPUs und GPUs; demgegenüber ist
    > Intel in vielen Märkten unterwegs und nVidia bspw. im Automotive-Sektor
    > umtriebig.
    Intel hat sich nur mit Zukäufe neue Märkte geholt, während sie im Smartphone- Tablet- IoT-Markt mit Quark, Larrabee, Itanium, usw usw bald mit Atom kläglich scheitern.

    Nvidia hat bewiesen, dass sie auch mal aus einem Markt rausfliegen können, wie eben im Tablet-Markt. Eben, weil diese viel größer waren. Und der Automotive Markt ist heiß umkämpft, wo Intel & Samung & Qualcomm & Co als Konkurrenz längst steht.

    Klar, wird AMD nicht so schnell aufholen,
    während Nvidia 15 gut Jahre hatte, hatte AMD eher 15 schlechte Jahre. Aber sie haben x86 als Vorteil gegenüber Nvidia, während Qualcomm & Samsung den Vorteil gegenüber Nvidia von einer hochwertigen Funktechnik hat.

  8. Re: CU number has been increased from 64 to 128

    Autor: Xim 17.07.19 - 11:23

    platoxG schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das betrifft sogar den regulären
    > Desktop-CPU-Markt, denn hier hat sich seit März 2017 mit Ryzen kaum etwas
    > getan. (Auf Steam nutzen aktuell gar noch mehr User Intel (als AMD) im
    > Vergleich zu vor 2 Jahren und 8-Kern-CPUs gibt es nur bestenfalls zu 3 %.
    Ja eh, die Single-Thread-Performace-Rückstand war auch nicht ohne.
    Dazu war Intels 14nm schon wesentlich besser als AMDs 14nm von GF.
    Und 14nm+ und 14nm++ erst recht. Deshalb ist der Sprung von AMDs 7nm-Zen2 wohl viel größer als der von 10nm+ Ice-Lake.

    > Bitte nicht falsch verstehen, es geht hier nicht darum AMD klein- oder
    > schlechtzureden. Ohne die Konkurrenz hätten wir ganz andere Probleme im
    > Markt, aber von einer bevorstehenden "roten Weltherrschaft" ist man wohl
    > noch einige Jahrzehnte entfernt. ;-)
    Ich sehe nicht, dass du AMD schlechtredest, sondern ich finde du unterschätzt AMD.
    AMD war noch nie in so einer guten Position im PC-Markt. Die Rückstände beschränken sich nur in speziellen PC-Märkten (Cuda, Automativ, ...) welche eben neu entstanden sind.
    Und wenn Intel die 10nm+(+) oder die 7nm-Fertigung nicht hinbekomt, dann sehe ich es bei Intel sehr kritisch. Und nicht vergessen, wenn Intel mit 10nm+ und 10nm++ kommt, dann ist 10nm++ schon fast so gut wie 7nm. Wenn es Intel mit den Fertigungen verkackt, dann kann das allein schon Intel zum stürzen bringen.

    > Die Konsolen laufen bereits seit 2013/14(!) komplett auf AMD-Hardware ...
    > das sichert stetige Einnahmen mit jedoch geringer Marge. (Vielleicht ist
    > diese Nische aber tatsächlich der Grund, warum es AMD überhaupt noch gibt,
    > wer weiß ...)
    Ich sehe die Konsolen nicht wichtig für die Einnahmen, mit 7nm-Zen2 werden die wohl eh unwichtig, sondern als Marktmacht im Gaming-Markt für Software-Unterstützung. Also, den berühmten Software-Pack, was du bein Intel im Cuda-Markt lobst.

    mal sehen, vielleicht verändert sich der Konsolen-Markt zum Cloud-Streaming-Markt, wie Goolge-Stadia. Wenn ja, dann wäre AMD wegen Google-Stadia und Sony-Playstation und Microsoft-X-Box wohl in der Pole-Position bei Sony-Cloud-Gaming & Microsoft-Cloud-Gaming.

    > Bezüglich Intels Xe ist schlussendlich nicht AMD der Konkurrent, sondern
    > nVidia. AMD könnte hier Kollateralschaden werden, was hoffentlich nicht
    > eintreten wird, aber Intel hat alle Ressourcen, um das Projekt erfolgreich
    > voranzutreiben und Intel muss nicht gleich mit einem durchschlagendem
    > Erfolg an den Start gehen. nVidia wird die ersten Iterationen vielleicht
    > noch gut wegstecken können aufgrund seiner marktbeherrschenden Stelleng und
    > Intel wird nVidia vielleicht gar nie ernsthaft bedrohen können(?), AMD
    > dagegen werden aufgrund des kleinen Marktanteils auch weniger
    > leistungsstarke Designs bereits wehtun. Es bleibt auf jeden Fall spannend
    > in den nächsten 2 Jahren ...

    Intel hat Mega-Ressourcen, welche sie in den letzten 15 Jahren miserabel einsetzten.
    Der Profi-GPU-Markt ist abr nur maximal 1 Mrd. $, was nur 6-7% von Intels Umsatz wäre. Und das mit den Mega-Üppigen Nvidia-Preisen. Bei einem Konkurrenzkampf würden diese Preise noch sinken. Also, im Gesamten lächerlich für Intel.

    Und schlussendlich muss Intel auch was liefern.
    Larrabee war auch nur erfolgreich, als sie einen Fertigungs-Vorteil hatten.
    Also Nvidia dann mit der selben Fertigungs-Größe kam, was das Intels Anfang vom Xeon Phis Ende.

    > Der nächste GPU-Schritt wird Navi 20, oder wie sie ihre größere
    > RDNA-Überarbeitung nennen, sein. "Arcturus" wird sich auf das Datacenter
    > beschränken und wenn die ersten Informationen stimmen, nicht mal mehr eine
    > GPU sein.
    Es würde mich nicht überraschen,
    wenn die 20-Version eben eine Server-GPU wird,
    so wie Vega 20 eben schon eine HPC-GPU wurde.

    Aber eine auf Datacenter beschränkte und entsprechende Spezialisierte GPU zeigt mir, wie AMD jetzt (siehe ewig langen Entwicklungs-Zyklen) schon in Grafikkarten-Markt forcieren kann. Wäre Arcturus sogar spezialisierter als Vega 20 würde mich das selbst überraschen, weil AMD in den letzten 2 Jahren trotz RyZen 1-Erfolg kaum mehr Umsatz und somit mehr Forschungs-&_Entwicklungs-Gelder machte, deren Wachstum primär in steigende Gehälter (normal-Gehalt statt Krisenreduziertes Gehalt) gingen.

    > Abschließend am Rande:
    > AMDs Nettogewinn der letzten 5 Jahre liegt bei rd. -1,2 Mrd. US$, sie sind
    > also noch tief in der Verlustzone. Gewinn haben sie erstmals (seit 2011)
    > wieder im Jahr 2018 erwirtschaftet mit +337 Mio US$. Der Gewinn hätte noch
    > um +120 Mio US$ höher ausfallen können, jedoch hatte man sich entschieden
    > die Schulden etwas zu verkleinern.
    > (Im Vergleich dazu hat nVidia in 2018 4,1 Mrd. US$ Gewinn erwirtschaftet
    > und Intel gar 21 Mrd. US$, von denen über 15 Mrd. US$ nach Ausschüttung der
    > Dividenden übrig blieben.)
    AMD hatte bei -1,2 Mrd. $ Netto-Verlust auch 750 Mio. $ Sonder-Abschreibungen.
    Seit RyZen 1 bzw. 14nm-Zen1 hatte AMD fast oder keine Abschreibunen.

    Gewinn machte AMD übrigens im
    3Q-2014
    2Q-2016
    http://ir.amd.com/static-files/4e2e50bf-016e-4355-9af2-8f8f16ee1ce0
    stetig ab 3Q-2017

    Okay, im 2Q-2016 machte AMD nur wegen einer Sonder-"Abschreibung" Gewinn.
    Aber wenn amn die Sonder-Abschreibungen in den Verlust-Tagen wegrechnet z.b. GF-Zahlungen, dann war zwar AMD lange in der Verlustzone, aber auf einem Lächerlichen Niveau bzw. öfters im Gewinn oder in einer Verlustzone, die geringer war, als die SchuldZins-Zahlungen.
    Mit Bistrol Ridge & HD 200er-GPU-Serie hatte es AMD fast in die Gewinn-Zone geschafft, wenn man noch die alte Geschäftsbericht in Erinnerung hatte.

    In den letzten 5 Jahren hat Intel auch fast 40 Mrd. $ über Schulden neue Firmen gekauft,
    und Intel hat jetzt davon noch beträchtliche Schulden. Demgegenüber stehen wohl die Firmen-Werte aus den alten Fabriken, welche an Wert wohl verlieren, wenn TSMC die 7nm (2018), 7nm+ (2019) und 5nm-Fertigung (2020) in jeweils 2 Giaga-Fabriken mit 100.000 Wafer pro Monat hochfährt, wo dann AMD verzögert aufspringt.

    Fazit:
    Wir reden davon dass AMD 50%-Marktanteil schaffen könnte.
    Aber wenn AMD sowohl im CPU-Markt als auch Profi-Markt (HPC-Tesla & Workstation-Cuda) eben von 10% aus eben 25%-Marktanteil schaffen würde, dann würde jede weitere Diskussion mit einer Massiven Krisen-Stimmung bei Intel & Nvidia überschatten.

    AMD hat zwar im Grafikkarten-Markt 25%-Marktanteil, aber wohl nur im gering-Margigen Massen-Markt, während Nvidia den großen Profit in jenen Märkten hat, wo AMD momentna wohl <10% oder gar <5% Anteil hat.

    Fazit:
    Eigentlich ist es mir in erster Linie egal, wie Erfolgreich oder erfolglos AMD im GPU-Markt wird.
    Es interessiert mich nur in zweiter LInie. Denn der Server-Markt ist 5 Mrd $ groß, wovon 4 Mrd. $ der CPU und 1 Mrd$ die GPU ist, wenn nicht gar kleiner.

    Im Grunde braucht AMD nur im Server-Markt oder nur im Notebook-Markt oder nur imDesktop-Markt durchbrechend erfolgreich sein um von den 3-5 Mrd. $ Märkten auch nur 1 Mrd $ zusätzlich zu ergattern (2,5 Mrd. $ statt 1,5 Mrd $ Umsatz) um mit 40+% Marge eben +400 Mio. $ Mehr-Gewinn zu erwirtschaften. Und wie ich schon sagte, dabei wäre der ganze GPU-Markt im Gesamten PC-Markt uninteressant, außer man hat ihm quasi so komplett wie Nvidia.

    > (Auf jeden Fall VD für den Austausch.)
    Es war auch für mich interessant,
    auch wenn wir großteils unterschiedlicher Meinung bleiben.
    Und das ist gut so.

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