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  5. › Ausprobiert: KDE SC 4.5 für Windows

bei aller Mühe

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  1. bei aller Mühe

    Autor: Anonymer Nutzer 11.01.11 - 15:05

    aber ich nutze Linux, wenn schon unter Windoofs, dann auch unter einer VM. Den Vorteil kann ich bestenfalls für Ein- oder Umsteiger erkennen.

  2. Re: bei aller Mühe

    Autor: Nun 11.01.11 - 15:40

    Naja, an sich habe ich nichts gegen so eine Sache, alleine schon wenn ich dadurch die Linux Programme nutzen kann, wenn ich mal Windows benutzen MUSS.

    Ansonsten, glaub mir es ist sehr schwer einigen Menschen auch mal etwas anderes vor Augen zu führen das nicht Windows heißt, oder gleich direkt wie Windows ist, weil einige so wenig Wert auf Datenschutz und Sicherheit legen und immer nur den Vorurteilen glauben, Linux wäre ach so schwer, dass mir auch immer mehr die Lust vergeht diesen Menschen die Vorteile von Linux oder auch bloß die Nachteile von Windows vor Augen zu führen. (bei der Sturrheit einiger sich anscheinend selbst auf Lebenszeit an Microsoft verkauften Menschen ist das eh nur verschwendete Energie)

    Naja was ich meine ist einfach, wenn KDE unter Windows existiert trauen sich vielleicht mal ein paar Leute es auszutesten, die Linux sonst nie anfassen würden, weil es ja "nur" ein Programm ist anstatt ein Betriebssystem, deswegen sollte man das vielleicht auch mal als Vorteil für Linux sehen.

    Ich für meinen Teil würde sogar Geld für manche Windowsfreeware bezahlen (Irfanview, Locate32), wenn diese für Linux portiert würden, weil Windows an sich ist kein gutes Betriebssystem, es bekommt nur die meiste Unterstützung von den Treiber- und Softwareentwicklern!

    So und nun nennt mich (Linux-)Troll oder (Linux-)Flamer oder (Linux-)Fanatiker oder was für tolle Wörter euch noch so einfallen, denn wie wir ja alle wissen Microsoft ist heilig und niemand darf abfällig darüber reden...!

    PS. Ich hasse Windows nicht und benutze Windows 7 (das Bedienungstechnisch sogar ganz gut ist, aber ohne weitere Zusatzsoftware wie Dexpot eben doch nicht ansatzweise so gut wie Compiz), aber wirklich nur dann wenn es sein MUSS, weil es nur unter Windows läuft (d.h. weder mit WINE noch in einer Windows VM brauchbar läuft) , da ja leider nicht alle Programme für alle Betriebssysteme zur Verfügung stehen.
    (und ob ich es benutzen würde, wenn es keinen Upgrade Gutschein gegeben hätte um das verdammte Vista loszuwerden ist noch ne andere Frage...)

  3. Re: bei aller Mühe

    Autor: Icarus 11.01.11 - 17:13

    Ich finde es gut das es umgesetzt wurde. Vieles ist interessant und bring einem die Linux Welt näher. Schön wäre jetzt allerdings auch der Schritt in die andere Richtung, spricht alle Software/Hardware-Entwickler unterstüzten auch mehr die Linux Seite.

    Ich möchte öfters schon auf Linux umsteigen, scheitere jedoch sehr oft daran, das ich einige Windowstools nicht missen möchte, bzw ja zum Spielen Wine nur eine mäßige alternative ist. Schade das da so eine Lücke klafft.

  4. Re: bei aller Mühe

    Autor: HaJotCe 11.01.11 - 19:47

    Meine ca. dreijährigen Linux-Erfahrungen wurden beim Upgrade auf Suse 11.2 (glaub ich) beendet, als Suse es nicht für nötig hielt, einen Migrationsweg von KDE 3.5x auf KDE 4.x vorzusehen. Nach einem fast vollständig (softwareseitig) zerstörten System habe ich dann komplett neu installiert. Diese Installation wurde wenig später von yast zerschossen, als es meinte, irgendetwas updaten zu müssen aber wahrscheinlich hier und da etwas vergessen hat. Im übrigen hat sich yast auch schon mal selbst weggeupdated, als er meinte, er müsse eine neuere Version von sich selbst installieren und es bis zum Löschen geschafft hat...
    Ich kann nur jedem "einfachen User" raten, bloß bei Windows zu bleiben. Die oben beschriebenen Nachteile kann ich klar unterschreiben. Ich habe mich auch immer sicherer unter Linux als unter Windows im Internet gefühlt. Linux sieht zwar ein bisschen aus wie Windows, aber nach meinem Gefühl muss man etwas zu häufig unter die Haube greifen.
    Ich habe schon vor 25 Jahren unter Unix entwickelt, so dass mir Mount Points, /etc. ein Begriff sind (und das Wissen habe ich benötigt, nachdem yast das System zerlegt hat). Und wenn dann wieder eine Hilfemeldung kommt, die mit "fragen Sie Ihren System Administrator" aufhört, war ich immer froh, dass ich einen solchen kenne...
    P.S.
    Gibt es inzwischen übrigens einen _einfachen_ Weg, Videos abzuspielen? Also das, was bei Windows nach dem Doppelklick auf eine .flv- oder .mp4-Datei kommt?

  5. Re: bei aller Mühe

    Autor: Kann ich verstehen 11.01.11 - 20:13

    HaJotCe schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Gibt es inzwischen übrigens einen _einfachen_ Weg, Videos abzuspielen? Also
    > das, was bei Windows nach dem Doppelklick auf eine .flv- oder .mp4-Datei
    > kommt?

    Ja, der Mediaplayer VLC bringt alle Codecs mit und kann fast alles abspielen, -- auch mp3, mp4, flv.

    Deine Frust rührt sich wahrscheinlich nicht von Linux, sondern von SUSE bzw. KDE her. Würdest du zum Beispiel Debian oder Ubuntu mit Gnome betreiben, dann hättest du einen ganz anderen "Film" gesehen!

  6. Re: bei aller Mühe

    Autor: benji83 11.01.11 - 20:44

    HaJotCe schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Meine ca. dreijährigen Linux-Erfahrungen wurden beim Upgrade auf Suse 11.2
    > (glaub ich) beendet, als Suse es nicht für nötig hielt, einen Migrationsweg
    > von KDE 3.5x auf KDE 4.x vorzusehen. Nach einem fast vollständig
    > (softwareseitig) zerstörten System habe ich dann komplett neu installiert.
    > Diese Installation wurde wenig später von yast zerschossen, als es meinte,
    > irgendetwas updaten zu müssen aber wahrscheinlich hier und da etwas
    > vergessen hat. Im übrigen hat sich yast auch schon mal selbst weggeupdated,
    > als er meinte, er müsse eine neuere Version von sich selbst installieren
    > und es bis zum Löschen geschafft hat...
    Höre häufiger von OpenSuse-Problemen 11.0 - 11.2 dieser Art und bin froh das ich gegen 11.0 umgestiegen auf Archlinux.

    > Ich kann nur jedem "einfachen User" raten, bloß bei Windows zu bleiben. Die
    > oben beschriebenen Nachteile kann ich klar unterschreiben. Ich habe mich
    > auch immer sicherer unter Linux als unter Windows im Internet gefühlt.
    > Linux sieht zwar ein bisschen aus wie Windows, aber nach meinem Gefühl muss
    > man etwas zu häufig unter die Haube greifen.
    Linux sieht so aus wie man es aussehen lässt (zig stark anpassbare WMs und DEs sei dank).
    Normalerweise greift man auch nur einmal unter die Haub, zumindest ist das meine Erfahrung mit Arch.
    Neuer Dienst wird gebraucht->installieren->konfigurationsdatei öffnen->datei lesen&verstehen&anpassen->lübbt. Der Weg hat vielleicht eine steilere Lernkurve allerdings muss man nicht Rätseln was irgendwelche Assistenten einstellen und was nicht bzw ob&wo in einem Optionsdialog eine Einstellung zu finden ist (schonmal versucht in Vista/7 die IP für ein zZt nicht verfügbares Wlan zu konfigurieren?).


    > Ich habe schon vor 25 Jahren unter Unix entwickelt, so dass mir Mount
    > Points, /etc. ein Begriff sind (und das Wissen habe ich benötigt, nachdem
    > yast das System zerlegt hat). Und wenn dann wieder eine Hilfemeldung kommt,
    > die mit "fragen Sie Ihren System Administrator" aufhört, war ich immer
    > froh, dass ich einen solchen kenne...
    Wegen solcher nur eingeschränkt vertrauenswürdigen Assistenten und nichtssagenden Fehlermeldungen bin ich von XP zu Suse und später von Suse zu Archlinux gewechselt. Wizzards flachen zwar die Lernkurve ab aber die gesparte Zeit verliert man imho später doppelt und dreifach wenn man nicht weiß wie das System was warum macht.

    > P.S.
    > Gibt es inzwischen übrigens einen _einfachen_ Weg, Videos abzuspielen? Also
    > das, was bei Windows nach dem Doppelklick auf eine .flv- oder .mp4-Datei
    > kommt?
    Gabs eigentlich schon immer wenn ein Abspielprogramm und die Codecs installiert sind.
    Ein [Doppel-]Klick auf eine Datei im Dateimanager öffnet diese mit der verknüpften Applikation.

    Alles in allem soll man das nehmen was einen am meisten zusagt. Ich kann mit Windows nicht mehr vernünftig arbeiten - der Desktopmanager hat mit 7 etwas zu KDE4 aufgeholt aber elementare Funktionen fehlen einfach (was mir spontan einfällt:die Möglichkeit bei den Fensterknöpfen Minimieren,Maximieren,Schließen noch andere wie AlwaysOnTop hinzufügen|einstellbares FokusStealLevel - ua soll das Mausradbei mir nicht den Fokus wechseln|Einstellbare [Globale]Shortcuts| Globale Steuerung für Fenster-Benachrichtigungen) dann gibts noch andere Sachen wie die Bindung an den einen mitgelieferten Windowsmanager - ich wechsel aber für bestimmte Arbeiten auf einen TillingWM (awesomeWM) und möchte das nicht mehr missen. Die beigelegte Software bei Windows ist ein schlechter Witz (speziell der Explorer und das Brennprogramm) und das 7er Startmenü hätten die imho eigentlich bis auf die Suchleiste komplett weglassen können - selten so ein vollgemülltes und unübersichtliches Etwas gesehen...

    Dazu kommt noch das Gesamtkonzept das man sich jede noch so elementare Funktion teuer kaufen|raubkopieren|auf irgendwelchen Freewareseiten zusammensuchen muss und die einzelnen Programme dann auch noch meist manuell Updaten muss (alternativ hat man drölftausend Trayicons).

    Ich kann allen anspruchsvollen Benutzern nur raten bei Linux zu bleiben.

  7. Re: bei aller Mühe

    Autor: Ubunteur 11.01.11 - 21:14

    Hoert sich etwas merkwuerdig an, unter Ubuntu ist mir so was noch nie passiert.

    Meiner Erfahrung nach ist es fuer Computer-Anfaenger extrem viel einfacher auf Ubuntu umzusteigen, als fuer Windows-Profis:

    Habe den Verwandten auf dem Land mal Ubuntu 10.04 installiert weil diese nicht mit Windows XP zurechtkamen (Viren, Firewall, Patches, Internetverbindungsprobleme etc.). Das einzige was sie erst mal komisch fanden war, dass die Fenster-Knoepfe jetzt links sind. Mein Angebot, diese wieder nach rechts zu schieben haben sie aber abgelehnt "Ach, da gewoehnt man sich bestimmt schnell dran".

    Fuer mich als Windows-Versteher war der Umstieg auf Linux sehr viel schwieriger, es hat ca. ein ganzen Jahr gedauert, bis ich mich unter Ubuntu so wohl gefuehlt habe, wie unter Windows. Der Grund dafuer ist wohl, dass man das Gefuehl hat, einem wurde viel Wissen genommen: Wenn ich irgendetwas machen wollte ist mir immer sofort der Windows-Weg eingefallen "Das waere da und da in der Registry, ich muesste nur eine Batch-Datei schreiben, das ist in der Systemsteuerung oder im Geraetemanager"... aber unter Ubuntu steht man als Windows-Nutzer erst mal da und fuehlt sich wieder dumm.
    Aber wie gesagt, nach einem Jahr habe ich mich so sicher gefuehlt, dass ich jetzt nur noch Linux benutze.

    Was ich damit sagen moechte ist, dass man die Umstiegskosten gegen den Nutzen aufrechnen soll. Ein Computer-Profi hat sehr hohe Kosten, da viel Fachwissen nutzlos wird, waehrend ein Anfaenger fast gar keine Kosten hat. Auf laengere Zeit betrachtet lohnt es sich aber. Sprich, wer noch jung ist sollte sich dazu zwingen, auf Ubuntu umzusteigen (sofern man keine Computerspiele spielt, oder Videos schneiden moechte), wer aber schon etwas aelter ist und in Windows den Durchblick hat (Virenscanner aktuell halten etc.) sollte gruendlich darueber nachdenken, ob sich der Umstieg lohnt.

    Besonders fuer die "IT-Profis" hier gilt: Erwartet nicht, dass der Umstieg einfach ist, Spass macht, oder schnell geht.

  8. Re: bei aller Mühe

    Autor: taudorinon 11.01.11 - 22:39

    HaJotCe schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Meine ca. dreijährigen Linux-Erfahrungen wurden beim Upgrade auf Suse 11.2
    > (glaub ich) beendet, als Suse es nicht für nötig hielt, einen Migrationsweg
    > von KDE 3.5x auf KDE 4.x vorzusehen. Nach einem fast vollständig
    > (softwareseitig) zerstörten System habe ich dann komplett neu installiert.
    > Diese Installation wurde wenig später von yast zerschossen, als es meinte,
    > irgendetwas updaten zu müssen aber wahrscheinlich hier und da etwas
    > vergessen hat. Im übrigen hat sich yast auch schon mal selbst weggeupdated,
    > als er meinte, er müsse eine neuere Version von sich selbst installieren
    > und es bis zum Löschen geschafft hat...
    > Ich kann nur jedem "einfachen User" raten, bloß bei Windows zu bleiben. Die
    > oben beschriebenen Nachteile kann ich klar unterschreiben.

    Die von dir beschriebenen Probleme sind aber ausschließlich Suse-Probleme. Mit ist bisher unter keiner Distro vorgekommen das sich der Paketmanager selbst deinstalliert hat oder das ohne weiteres möglich wäre.
    Wie es mit den Migrationswegen von KDE ist weiß ich nicht, aber ich meine mich zu erinnern das viele KDE-Programme die Einstellungen der 3er-Versionen importieren konnte. Unter Debian gibt es sogar ein Migrationstool.
    Ansonsten sind Anfängerdistributionen wie Ubuntu oder Mandriva aber durchaus auch von "einfachen Usern" bedienbar. Wenn es unter Windows mal etwas heftiger Kracht sind diese genauso aufgeschmissen.

    > Ich habe mich
    > auch immer sicherer unter Linux als unter Windows im Internet gefühlt.
    > Linux sieht zwar ein bisschen aus wie Windows, aber nach meinem Gefühl muss
    > man etwas zu häufig unter die Haube greifen.

    Das nimmt immer stärker ab, bzw. wird zunehmend über grafische Oberfläche gelöst, ähnlich wie bei Windows.

    > Ich habe schon vor 25 Jahren unter Unix entwickelt, so dass mir Mount
    > Points, /etc. ein Begriff sind (und das Wissen habe ich benötigt, nachdem
    > yast das System zerlegt hat). Und wenn dann wieder eine Hilfemeldung kommt,
    > die mit "fragen Sie Ihren System Administrator" aufhört, war ich immer
    > froh, dass ich einen solchen kenne...

    Das sind Windowsnutzer auch, wenn eine Systemkomponente kaputt ist.

    > P.S.
    > Gibt es inzwischen übrigens einen _einfachen_ Weg, Videos abzuspielen? Also
    > das, was bei Windows nach dem Doppelklick auf eine .flv- oder .mp4-Datei
    > kommt?

    Ja, Codecs installieren.

  9. Re: bei aller Mühe

    Autor: Auto_r 12.01.11 - 00:48

    HaJotCe schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Meine ca. dreijährigen Linux-Erfahrungen wurden beim Upgrade auf Suse 11.2
    > (glaub ich) beendet, als Suse es nicht für nötig hielt, einen Migrationsweg
    > von KDE 3.5x auf KDE 4.x vorzusehen.

    KDE wird nicht vom openSUSE-Team entwickelt, deswegen ist es auch nicht deren Aufgabe für ein Major-Upgrade einen Migrationsweg zu erfinden.


    HaJotCe schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Diese Installation wurde wenig später von yast zerschossen, als es meinte,
    > irgendetwas updaten zu müssen aber wahrscheinlich hier und da etwas
    > vergessen hat. Im übrigen hat sich yast auch schon mal selbst weggeupdated,
    > als er meinte, er müsse eine neuere Version von sich selbst installieren
    > und es bis zum Löschen geschafft hat...

    Das ist absoluter FUD!
    Wie jeder unter http://download.opensuse.org/update/11.2/ nachsehen kann, gab es in 11.2 gar keine Updates für die Basispakete von YAST, die Grundfunktionen wie Softwareupdate und Systemeinstellungen waren also immer gegeben.

    Wenn du natürlich das Factory Repository eingebunden hast und somit die Entwicklerversion, so solltest du auch in der Lage sein mitentwickeln und Fehler herauspatchen zu können.
    Oder aber du betreibst dein System grenzwertig (Takt, Spannungen, usw.) was zu fehlerhaft abgespeicherten Daten führt, was unter Linux meiner Erfahrung nach schneller auffliegt als unter Windows.

  10. Re: bei aller Mühe

    Autor: Seitan-Sushi-Fan 12.01.11 - 01:12

    firehorse schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > aber ich nutze Linux, wenn schon unter Windoofs, dann auch unter einer VM.
    > Den Vorteil kann ich bestenfalls für Ein- oder Umsteiger erkennen.

    Ein Großteil der Portierarbeit geht auf die Firma KDAB zurück, die u.a. damit ihr Geld verdient, die Kontact Suite für Windows (und seit kurzem auch Windows Mobile!) anzubieten. Dafür musste auch ein wesentlicher Teil der KDE Platform portiert werden.

  11. Re: bei aller Mühe

    Autor: Der Kaiser! 12.01.11 - 01:22

    > Ich für meinen Teil würde sogar Geld für manche Windowsfreeware bezahlen (Irfanview, Locate32)
    Sowas wie IfranView und Locate32 vermisse ich unter Linux auch. Bezahlen würde ich dafür allerdings nicht.

    Was auf meiner Wunschliste für Linux ganz oben steht ist:

    *NTFS-3G im Kernelspace (der Treiber im Userspace ist grauenhaft lahm)
    *Programme unter Wine die aussehen wie native Linux-Anwendungen

    ___

    Die ganz grossen Wahrheiten sind EINFACH!

    Wirkung und Gegenwirkung.
    Variation und Selektion.
    Wie im grossen, so im kleinen.

  12. Re: bei aller Mühe

    Autor: Der Kaiser! 12.01.11 - 01:58

    > Meine ca. dreijährigen Linux-Erfahrungen wurden beim Upgrade auf Suse 11.2 (glaub ich) beendet, als Suse es nicht für nötig hielt, einen Migrationsweg von KDE 3.5x auf KDE 4.x vorzusehen.

    > Nach einem fast vollständig (softwareseitig) zerstörten System habe ich dann komplett neu installiert. Diese Installation wurde wenig später von yast zerschossen, als es meinte, irgendetwas updaten zu müssen aber wahrscheinlich hier und da etwas vergessen hat.

    > Im übrigen hat sich yast auch schon mal selbst weggeupdated, als er meinte, er müsse eine neuere Version von sich selbst installieren und es bis zum Löschen geschafft hat...
    Das ist mir mit Linux Mint noch nie untergekommen.

    ___

    Die ganz grossen Wahrheiten sind EINFACH!

    Wirkung und Gegenwirkung.
    Variation und Selektion.
    Wie im grossen, so im kleinen.

  13. Re: bei aller Mühe

    Autor: Der Kaiser! 12.01.11 - 02:54

    > Alles in allem soll man das nehmen was einen am meisten zusagt. Ich kann mit Windows nicht mehr vernünftig arbeiten - der Desktopmanager hat mit 7 etwas zu KDE4 aufgeholt aber elementare Funktionen fehlen einfach:

    *Fensterheber
    *Always-on-top
    *Clipboard Manager
    *Anzeige der Uhrzeit mit Datum
    *Virtuelle Desktops

    > Die beigelegte Software bei Windows ist ein schlechter Witz (speziell der Explorer und das Brennprogramm)
    ACK! Jede Live-CD ist da besser ausgestattet.

    Gerade in Windows Vista/7 ist der Explorer eine Katastrophe. Wenn du da was speicherst, weisst du nie wo es landet, und wie du da wieder schnell hinkommst.

    > Dazu kommt noch das [man] die einzelnen Programme dann auch noch meist manuell Updaten muss
    ACK! Auch das läuft in jeder Distribution besser.

    Was mir am meisten an Windows auf den Keks geht ist, wie lausig die Setuproutine ist. Da ist nix mit Dual boot einrichten während der Installation.

    Gleich danach kommt die Installationsorgie die man machen muss, damit ich mit dem Ding Bilder angucken, Musik hören, Videos abspielen und brennen kann.

    ___

    Die ganz grossen Wahrheiten sind EINFACH!

    Wirkung und Gegenwirkung.
    Variation und Selektion.
    Wie im grossen, so im kleinen.

  14. Re: bei aller Mühe

    Autor: ffeea 12.01.11 - 04:06

    der explorer unter w7 ist doch super. die meisten linuxer haben xp vor dem sp 2 in erinnerung, oder vista.

    win7 ist einfach und komfortabel und bisjetzt bei mir zuverlaessig und sehr schnell.

  15. Re: bei aller Mühe

    Autor: Anonymer Nutzer 12.01.11 - 04:37

    Nun schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Naja, an sich habe ich nichts gegen so eine Sache, alleine schon wenn ich
    > dadurch die Linux Programme nutzen kann, wenn ich mal Windows benutzen
    > MUSS.
    >

    Jedem das seine.

    >
    > Ansonsten, glaub mir es ist sehr schwer einigen Menschen auch mal etwas
    > anderes vor Augen zu führen das nicht Windows heißt, oder gleich direkt wie
    > Windows ist, weil einige so wenig Wert auf Datenschutz und Sicherheit legen
    > und immer nur den Vorurteilen glauben, Linux wäre ach so schwer, dass mir
    > auch immer mehr die Lust vergeht diesen Menschen die Vorteile von Linux
    > oder auch bloß die Nachteile von Windows vor Augen zu führen. (bei der
    > Sturrheit einiger sich anscheinend selbst auf Lebenszeit an Microsoft
    > verkauften Menschen ist das eh nur verschwendete Energie)
    >

    Richtig. Allerdings würde ich Linux nicht umbedingt als sicher bezeichnen. Sicherheit ist immer ein trügerisches Wort und wird leider zu hoch eingestuft.

    >
    > Naja was ich meine ist einfach, wenn KDE unter Windows existiert trauen
    > sich vielleicht mal ein paar Leute es auszutesten, die Linux sonst nie
    > anfassen würden, weil es ja "nur" ein Programm ist anstatt ein
    > Betriebssystem, deswegen sollte man das vielleicht auch mal als Vorteil für
    > Linux sehen.
    >

    Hatte ich beschrieben und gemeint. Allerdings sehe eine solche Integration nicht umbedingt als Vorteil. Der eigentliche Vorteil von Linux, der geringere Verbrauch von Systemressourcen, schwindet so wieder oder macht sich für den Nutzer nicht bemerkbar.

    >
    > Ich für meinen Teil würde sogar Geld für manche Windowsfreeware bezahlen
    > (Irfanview, Locate32), wenn diese für Linux portiert würden, weil Windows
    > an sich ist kein gutes Betriebssystem, es bekommt nur die meiste
    > Unterstützung von den Treiber- und Softwareentwicklern!
    >

    Jap. IrvanView ist nice.
    Auch für Blumentals Webuilder täte ich es mir wünschen.

    >
    > So und nun nennt mich (Linux-)Troll oder (Linux-)Flamer oder
    > (Linux-)Fanatiker oder was für tolle Wörter euch noch so einfallen, denn
    > wie wir ja alle wissen Microsoft ist heilig und niemand darf abfällig
    > darüber reden...!
    >

    Diese Zeilen hättest dir sparen sollen.

    >
    > PS. Ich hasse Windows nicht und benutze Windows 7 (das Bedienungstechnisch
    > sogar ganz gut ist, aber ohne weitere Zusatzsoftware wie Dexpot eben doch
    > nicht ansatzweise so gut wie Compiz), aber wirklich nur dann wenn es sein
    > MUSS, weil es nur unter Windows läuft (d.h. weder mit WINE noch in einer
    > Windows VM brauchbar läuft) , da ja leider nicht alle Programme für alle
    > Betriebssysteme zur Verfügung stehen.
    >

    Schon einmal aufgefallen dass M$ sein frühzeitiges Engagement in Richtung OpenSource nach Windows 7 wieder weitestgehend eingestampft hat? Konzern bleibt eben Konzern.

    >
    > (und ob ich es benutzen würde, wenn es keinen Upgrade Gutschein gegeben
    > hätte um das verdammte Vista loszuwerden ist noch ne andere Frage...)
    >

    Ich nutze alternativ immer noch Windows XP neben Linux. Allerdings werde ich wohl zwangsweise oder durch eigene Abhängigkeit doch noch wechseln müssen. Software bedingt und leider.

    Es scheinen einige immer noch die Auffassung zu vertreten dass Linux-Software kostenlos sein muss. Dabei wäre ich auch hier bereit meinen Obolus zu zahlen und stehe damit gewiß nicht allein auf weiter Flur.

  16. Re: Spielen oder arbeiten

    Autor: Anonymer Nutzer 12.01.11 - 04:44

    Icarus schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich möchte öfters schon auf Linux umsteigen, scheitere jedoch sehr oft
    > daran, das ich einige Windowstools nicht missen möchte, bzw ja zum Spielen
    > Wine nur eine mäßige alternative ist. Schade das da so eine Lücke klafft.

    Auf meinem Netbook habe ich Windows XP auf einer SSD laufen und Linux auf einer separaten USB-Festplatte. Umgekehrt würde es nicht vernünftig funktionieren. DAs zeigt schon was für Potenzial in Linux steckt. Schnellere SSD gegen USB-Platte und Linux ist darauf deutlich schneller (oder hinterlässt zumindest spürbar diesen Eindruck!).

    Einen Vergleich zur Win 7 habe ich noch nicht bewerkstelligt. Zu Beta-Testzeiten hatte ich leider keine Zeit.

  17. Re: Das war jetzt ein Joke oder??

    Autor: Anonymer Nutzer 12.01.11 - 04:53

    HaJotCe schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Gibt es inzwischen übrigens einen _einfachen_ Weg, Videos abzuspielen? Also
    > das, was bei Windows nach dem Doppelklick auf eine .flv- oder .mp4-Datei
    > kommt?
    >

    Ich sitze ebenso schon seit 30 Jahren vor diesen Kisten und Windows seit 3.x.

    Unter Windoofs kannste Formate für eine Anwendung registieren.
    Rechte Maustaste über das gewünschte Format und dann "öffnen mit" auswählen. Häckchen nach dem auswählen des Programmes/Players nicht vergessen.

    Wie man dies auch per Registry erledigt werde ich hier aber jetzt nicht beschreiben.

    Dei Probleme unter Linux, welche Du hier beschreibst, hatte ich irgendwann mal zu anfangszeiten. Heute gibt es übrigens Disktools. Damit lässt sich der ursprüngliche Zustand einfach wieder herstellen. Klapp zu 99% bei mir immer.

  18. Re: bei aller Mühe

    Autor: Linuxkater 12.01.11 - 07:20

    > aber ich nutze Linux, wenn schon unter Windoofs, dann auch
    > unter einer VM. Den Vorteil kann ich bestenfalls für Ein-
    > oder Umsteiger erkennen.

    Naja soweit ich weis, ist bei Ubuntu ja Gnome dabei und da
    Ubuntu sehr beliebt ist, wollen die Jungs von KDE eben mal
    ihre Programme einem größeren Publikum präsentieren.

    Ich finde das auch voll in ordnung, wenn sich die Software
    auf Windows einen Namen macht, könnte das vielen Windows
    Nutzern den Umstieg auf Linux erleichtern.

  19. Re: bei aller Mühe

    Autor: benji83 12.01.11 - 08:18

    Der W7-Explorer ist deutlich anders als der von XP - da stimme ich dir zu. Allerdings weiß ich noch nicht so reicht ob ich den besser oder schlechter finden soll. Gut konfigurierbar sind beide nicht(ua look&feel|häufige Funktionen als Button|shortcuts), beide verschwenden wertvollen Fensterplatz (der 7er nochmal um einiges extremer) und auch eine Splitview vermisse ich. Ist wiede ein paar Tage her das ich vor einem Win7 saß - kann der neue Explorer mittlerweile eigentlich auch eine Detailansicht bei der man die Ordner aufklappen kann ohne den aktiven Ordner zu wechseln?

  20. Re: bei aller Mühe

    Autor: KetzerischerKetzer 12.01.11 - 08:25

    Mir ist es aus Anwendersicht inzwischen weitestgehend egal welches Betriebssystem ich benutze(alle aktuelle BS geben passable "Windowmanager" ab und bieten gängige Desktopelemente).
    Ich orientiere mich inzwischen eigentlich nur noch an Anwendungen und die sollten nach Möglichkeit auf allen Plattformen verfügbarsein(die ich benutze aktuell: Win7, Vista, Mac OS 10.x, diverse Linux-Distros).
    Wenn sich nun also die Auswahl an Anwendugen erhöht, die ich auf allen Plattformen parallel verwenden kann, freut mich das sehr wohl ;)

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