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Die beiden Hauptprobleme des Raspberry Pi haben die gelöst!

Über PC-Games lässt sich am besten ohne nerviges Gedöns oder Flamewar labern! Dafür gibt's den Freiraum!
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  1. Re: Die beiden Hauptprobleme des Raspberry Pi haben die gelöst!

    Autor: angrydanielnerd 06.08.14 - 12:13

    Michael H. schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ab und zu frag ich mich wie beratungsresistent einige Leute sind.
    >
    > Wenn ich nen Grill haben will, kauf ich mir nen Grill... und kein Ölfass,
    > welches ich in der Mitte auseinanderflexe... mit nem Sandstrahl
    > saubermache... mir n Grillrost, Scharniere und Standfüße kaufe sowie nen
    > Henkel zum aufklappen...
    >
    > Aber trotzdem ist das Ölfass nicht als Grill gedacht... sondern als Fass um
    > Öl zu lagern...
    >
    > Ebenso ist das RasbPi als Entwicklerplatine... wer es als Mediacenter oder
    > Spielekonsole missbrauchen will, der kann dies machen wenn er zu viel Zeit
    > hat... das ändert aber nichts an der Tatsache, dass es kein Mediacenter
    > oder eine Spielekonsole ist... sondern lediglich Zweckentfremdet wird...
    >
    > Sowie wenn ich meinen Schuh als Türstopper benutze... wäre es so,
    > (vergleichsweise) wenn ich mich über zu wenig Hardware/Grafikbeschleunigung
    > beim Pi aufrege, wie ich mich über meinen Schuh aufrege das er zu wenig
    > Gewicht und Grip hat, um meine Schwere Tür aufzuhalten, wenn der wind sie
    > aufschwingt...
    >
    > Welche Mediaplayer will er denn?
    >
    > www.amazon.de
    >
    > www.amazon.de
    >
    > www.amazon.de
    >
    > www.amazon.de
    >
    > da gibts von 69 bis 140¤ alles...
    >
    > Wenn ich jetzt überlege... ok... ein RaspberryPi kostet 35¤... evtl noch n
    > 5er Versandkosten... sind 40... dann noch n netzteil... 9¤... das gehäuse
    > kostet 12¤
    >
    > Sind 51¤...
    >
    > Wenn ich jetzt noch meinen Stundenlohn nehme um meine Arbeitszeit zu
    > berechnen die ich aufwenden muss um das Teil reinzubasteln.... mir noch das
    > richtige OS auszusuchen... alles zu installieren und einzurichten... bin
    > ich mit 140¤ froh das ich n fertiges Teil bekomme, da ich so meine Freizeit
    > anderweitig nutzen kann...
    >
    > Und ja meinen Stundenlohn... da ich damit meine Freizeit opfere, werte ich
    > das als Arbeitszeit, wenn ich kein Hobbybastler bin... somit kommen da
    > schon 3-4 Stunden geopferte Freizeit auf mich zu... wenns nicht so klappt
    > wie ich mir das vorstelle gerne mal mehr... also nehm ich ein fertiges Teil
    > für 60-140¤ wenn ich ein XBMC Teil haben will... und gut ist´s...
    >
    > das 140¤ Teil (Orbsmart) soll auch schon 4K bzw UHD können.. laut
    > artikelbeschreibung
    >
    > Extrem leistungsstarke Hardware (Quad Core CPU / Octa Core GPU / 2GB RAM /
    > 8GB int. Speicher)
    > Aktuellste Android 4.4.2 Version (Kit Kat) / Voller Google Play Store
    > Zugriff / Browser vorinstalliert
    > Absolutes Highlight: unterstützt das Abspielen von 4K (UHD) Filmen
    > (4K2K@30fps H.264)
    > XBMC vorinstalliert inkl. 5.1 DTS/AC3 Surround Sound Support (Software
    > Decoding) / Miracast Support / CEC-Support
    > WLAN 802.11b/g/n / 100 Mbit-LAN / Bluetooth 4.0 / 1x HDMI 1.4 / 2x USB 2.0
    > Anschluss / 1x micro-USB / 1x mircoSD / 1x AV-Out / 1x Optical S/PDIF
    >
    > Womit man gegenüber dem Pi eine wesentlich potentere Hardware hat, XBMC,
    > WLAN und Miracast support...
    >
    > Dass das mehr kostet ist klar... aber hier will jeder ne eierlegende
    > wollmilchsau für am besten umsonst... obwohl das Pi nicht dafür gedacht
    > ist...

    Hab auch son Android Stick, liegt im Schrank. Ist mir zu langweilig und lässt sich nicht auf aktuelle Android Versionen Updaten. Kann ich auch mein Handy per MHL an den Fernseher anschließen, seh ich keinen Mehrwert.

    Kann ich damit auch meine 360 Controller pairen oder daran meine Orginal SNES Controller anschließen und 16-Bit Konsolenspiele laufen lassen? Aus einer USB Webcam eine WLAN Kamera mit Bewegungserkennung machen? Meine Heizung und Funksteckdosen per Sprachsteurung bedienen? Einen low-energy RTL-SDR / SANE / CUPS / SSH-Honeypot Server bauen?

    Du hast es immer noch nicht verstanden, es geht nicht darum das es bessere Geräte für jeden Einsatzzweck gibt, es geht darum das mit dem RPi so vieles möglich ist. Wer heute mit dem RPi ein NAS baut baut sich vielleicht morgen ein vollwertiges mit OpenMediaVault auf x86 Hardware. Wer dadurch gefallen an XBMC findet kauft sich vielleicht ein NUC. Es gibt unendlich viele Möglichkeiten für dieses kleine Stück Hardware und so wenige für jedes spezialisierte Mainstream Gerät. Genau das macht den Reiz an diesen Dingern aus. Alles Mögliche probieren ohne sich für alles eine spezialisierte Plattform kaufen zu müssen.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 06.08.14 12:25 durch angrydanielnerd.

  2. Re: Die beiden Hauptprobleme des Raspberry Pi haben die gelöst!

    Autor: Michael H. 06.08.14 - 14:47

    FreiGeistler schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Manche Leute bauen aus dem Ölfass einen Grill weil sie Spass daran haben.
    > Kleiner Tipp als Vergleich.

    Ja mehr sagen wir hier ja auch nicht.... aber wer einen Grill will der kauft sich einen Grill und kein Ölfass... beim Ölfass beschwerste dich doch auch nicht das es ihn nur in einer Größe gibt... stichwort Grafikbeschleuniger

    Es geht darum das ein Gerät, welches nicht hierfür bestimmt ist, dafür hergenommen wird, man sich aber beschwert das dies und das fehlt... mehr sagen wir nicht...

    Ich frag mich was daran so schwer zu begreifen ist ._.

  3. Re: Die beiden Hauptprobleme des Raspberry Pi haben die gelöst!

    Autor: Michael H. 06.08.14 - 14:51

    Wie schon gesagt... das behauptet hier auch keiner... aber wenn du explizit ein Mediacenter willst... dann kauf es dir...

    Wenn du aber ein RaspPi kaufst und dann wegen zu wenig leistung rumjammerst weil es nicht genug Leistung hat um als Mediacenter zu fungieren... erschließt sich mir nicht der sinn... wenn du es kaufst weil du alles mal ausprobieren willst... kannste das ja gerne machen... behauptet ja auch niemand was anderes... aber wenn du dir das Teil nur kaufst weil du nur ein Mediacenter willst... dann kauf dir doch gleich ein mediacenter... denn dafür ist ein Mediacenter gedacht...

    Ein Pi ist einfach zum Basteln da und nicht als Ersatz für ein Mediacenter... es ist möglich... aber es ist eine Entwicklerplatine und keine Eierlegende Wollmilchsau die explizit dafür gebaut wurde...

  4. Re: Die beiden Hauptprobleme des Raspberry Pi haben die gelöst!

    Autor: FreiGeistler 06.08.14 - 15:16

    > Ich frag mich was daran so schwer zu begreifen ist ._.

    Gute Frage.
    Aber schlussendlich jammerst ja DU rum weil der Banana Pi mehr CPU hat als der Raspberri (ein Bastelcomputer).
    Kundenbedürfnis. Drum wirds gemacht.

  5. Re: Die beiden Hauptprobleme des Raspberry Pi haben die gelöst!

    Autor: Michael H. 06.08.14 - 15:41

    Ich jammer doch überhaupt nicht :D
    Ich hab weder n RaspPi noch n BanaPi.

    Wenn ich n Mediacenter will, kauf ich mir eins...

    Wenn ich n Gerät will mit Grafikbeschleunigung und bestimmten Ausgängen und sonst was... kauf ich mir einfach eins..

    Fertig ^^

    Wenn ich n Gerät will mit dem ich mal gucken will wie das alles funktioniert und rumexperimentieren will... kauf ich mir eins von den beiden... aber wenn ich es mir kaufe, weil ich ein bestimmtes Gerät haben will... kaufe ich mir doch lieber gleich das dafür bestimmte gerät :P

  6. Re: Die beiden Hauptprobleme des Raspberry Pi haben die gelöst!

    Autor: Unix_Linux 06.08.14 - 21:34

    Michael H. schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich jammer doch überhaupt nicht :D
    > Ich hab weder n RaspPi noch n BanaPi.
    >
    > Wenn ich n Mediacenter will, kauf ich mir eins...
    >
    > Wenn ich n Gerät will mit Grafikbeschleunigung und bestimmten Ausgängen und
    > sonst was... kauf ich mir einfach eins..
    >
    > Fertig ^^
    >
    > Wenn ich n Gerät will mit dem ich mal gucken will wie das alles
    > funktioniert und rumexperimentieren will... kauf ich mir eins von den
    > beiden... aber wenn ich es mir kaufe, weil ich ein bestimmtes Gerät haben
    > will... kaufe ich mir doch lieber gleich das dafür bestimmte gerät :P

    Lass sie. Die wollen das nicht verstehen. Da kannst du noch so klare vergleiche bringen.
    Denen geht es nicht darum, dass zu machen was sinn macht, sondern mit dem Kopf durch die wand. Fühlen sich halt super hacker mässig, wenn sie nen raspi am TV haben.

    Die Argumente mit Open Source und co. ist auch unfug. Ich behaupte mal ganz frech. keiner von denen, hat sich je ne code zeile einem raspi kernel angeschaut. Hört sich halt gut an, wenn man mit so einem argument kommt.

    Einige wollen ständig das rad neu erfinden. oder kratzen sich das linke ohr mit der rechten hand über dem kopf. Wenn dann jemand mit einem vorschlag kommt, der sinn macht, sie dann bis dahin schon zig stunden an ihrer bastelösung gearbeitet haben, kommt es ihnen halt wie eine provokation vor. man muss ja seine lebensleistung irgendwie verteidigen. auch wenn man unterbewusst weiss, dass es totaler unsinn ist/war.

    einige sind halt wie du und ich, wollen eine effiziente direkte lösung immer mit dem blick auf das ziel. andere wollen halt rumeiern und zeit verplempern.

    die erste kategorie ist meistens deutlich erfolgreicher in ihrem leben.

    siehe steve jobs und steve wozniak. der eine war effizient aufs ziel gerichtet, der andere war halt nur mittel zum zweck. wer mehr erfolg hatte sieht man ja.

    ohne jobs wäre wozniak immer noch ein garagen bastler, der hätte auch mit seinem raspi rumgeeiert.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 06.08.14 21:41 durch Unix_Linux.

  7. Re: Die beiden Hauptprobleme des Raspberry Pi haben die gelöst!

    Autor: Galde 07.08.14 - 06:42

    > aber wer einen Grill will der kauft sich einen Grill und kein Ölfass

    Wir haben 3 pure Edelstahl-Grills die selbstgebaut sind und sogar seit ~20Jahren verliehen werden, weil es die in dieser Grösse nicht so zu kaufen gibt (bzw extrem teuer sind).

    Und dieses Ammenmärchen dass der RPI speziell nur für Entwicklung ist nervt langsam.

    Deshalb hat dieser ja auch sicher CEC (was nicht mal die teuren PC's oder Multimediaboxen haben), oder AC3 und DTS Codec und Hardware H264.

    Und Software entwickeln geht auf diesem auch nur bedingt, weil hier wieder die Rechenleistung fürs kompilieren fehlt.
    Also kann ich mir dann auch was anderes kaufen, in dem Sinne sollten die den Verkauf des RPI mal gleich einstellen :-p

  8. Re: Die beiden Hauptprobleme des Raspberry Pi haben die gelöst!

    Autor: Michael H. 07.08.14 - 08:41

    Unix_Linux schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ...
    > siehe steve jobs und steve wozniak. der eine war effizient aufs ziel
    > gerichtet, der andere war halt nur mittel zum zweck. wer mehr erfolg hatte
    > sieht man ja.
    >
    > ohne jobs wäre wozniak immer noch ein garagen bastler, der hätte auch mit
    > seinem raspi rumgeeiert.


    Haha, danke für diesen Vergleich :D bin zwar wahrlich kein Applefan... aber der Vergleich ist spitze xD

    Jeder kann ja basteln wie er will... bleibt jedem selbst überlassen...
    Aber sich Wellblech für n Garagentor zu kaufen anstatt direkt n Garagentor..
    Sich n Stück Metall, nen Bohrer, ne Fräße und n Härteofen zu kaufen anstatt direkt n Ersatzschlüssel...
    Sich ne Tonne Sand und nen Glasschmelzofen zu kaufen anstatt ne neue Scheibe...
    macht auch niemand..

    Warum also...
    sich eine Entwicklerplatine kaufen, OS und XMBC Software sowie Case und Netzteil besorgen... anstatt einfach ein fertiges mediacenter zu kaufen...

    Es gibt halt leute die können nichts aus der Vogelperspektive betrachten, sondern verlaufen sich immer in details...
    Halten an diesen fest und kommen dann irgendwann nicht mehr weiter..
    Und dann gibts noch den Dunning Kruger Effekt :P das ist aber ne andere geschichte

  9. Re: Die beiden Hauptprobleme des Raspberry Pi haben die gelöst!

    Autor: Michael H. 07.08.14 - 08:46

    Geht mir dieses Open Source gedudel aufn Sack...

    Die fertigen Boxen laufen auf Android Stock ROM Basis... schalt die Entwickleroptionen ein und du kannst alles was du nicht hast nachprogrammieren mit der Android SDK..

    Was soll denn ein Mediacenter noch alles können was eine solche Fertigbox nicht könnte?

  10. Re: Die beiden Hauptprobleme des Raspberry Pi haben die gelöst!

    Autor: Galde 07.08.14 - 12:25

    > siehe steve jobs und steve wozniak

    Und weil Steve Jobs nur die bestehenden Fertigcomputer verwenden wollte wurde er so erfolgreich.... x-D

    Zum Glück gibt es Menschen wie Jobs und Co, die nicht nur mit der bestehenden Welt leben sondern ihre Welt selbst bauen und andere damit bereichern, insbesondere derer die lieber nur die fertige Lösung bevorzugen ;-)



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 07.08.14 12:29 durch Galde.

  11. Re: Die beiden Hauptprobleme des Raspberry Pi haben die gelöst!

    Autor: angrydanielnerd 07.08.14 - 12:55

    Galde schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > siehe steve jobs und steve wozniak
    >
    > Und weil Steve Jobs nur die bestehenden Fertigcomputer verwenden wollte
    > wurde er so erfolgreich.... x-D
    >
    > Zum Glück gibt es Menschen wie Jobs und Co, die nicht nur mit der
    > bestehenden Welt leben sondern ihre Welt selbst bauen und andere damit
    > bereichern, insbesondere derer die lieber nur die fertige Lösung bevorzugen
    > ;-)

    Wenigstens hat einer verstanden das er sich mit dem Vergleich selbst ins Knie geschossen hat. Amen!

  12. Re: Die beiden Hauptprobleme des Raspberry Pi haben die gelöst!

    Autor: Michael H. 07.08.14 - 13:06

    angrydanielnerd schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Galde schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > > siehe steve jobs und steve wozniak
    > >
    > > Und weil Steve Jobs nur die bestehenden Fertigcomputer verwenden wollte
    > > wurde er so erfolgreich.... x-D
    > >
    > > Zum Glück gibt es Menschen wie Jobs und Co, die nicht nur mit der
    > > bestehenden Welt leben sondern ihre Welt selbst bauen und andere damit
    > > bereichern, insbesondere derer die lieber nur die fertige Lösung
    > bevorzugen
    > > ;-)
    >
    > Wenigstens hat einer verstanden das er sich mit dem Vergleich selbst ins
    > Knie geschossen hat. Amen!

    Eher das ihr beide den Vergleich nicht begriffen habt.

    Hier geht es darum das es Leute gibt die zielgerichtet sind und leute die nur rumspielen.

    Almighty Woz war halt jemand der viel gebastelt hat, der aber nicht wusste wann er aufhören musste zu basteln und wann es angebrachter ist etwas rauszugeben.

    Jobs konnte das koordinieren und abstimmen...

    Ohne Jobs wäre der Apple 1 vielleicht, man weiss es nicht, nie erschienen und Woz würde heute noch an irgendwelchen kisten frickeln...

  13. Re: Die beiden Hauptprobleme des Raspberry Pi haben die gelöst!

    Autor: angrydanielnerd 07.08.14 - 13:13

    Michael H. schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Geht mir dieses Open Source gedudel aufn Sack...
    >
    > Die fertigen Boxen laufen auf Android Stock ROM Basis... schalt die
    > Entwickleroptionen ein und du kannst alles was du nicht hast
    > nachprogrammieren mit der Android SDK..
    >
    > Was soll denn ein Mediacenter noch alles können was eine solche Fertigbox
    > nicht könnte?

    Ähm, nur mal als Beispiel: Ich kann nicht einfach irgendeinen DVB-C/T/S Stick anschließen um damit fern zu sehen, ich muss die mitgelieferte Krüppel-Fernbedienung oder eine Universale nutzen, mit AddOns bei denen zusätzliche Binaries verwendet werden, dürfte es schwer werden (Emulatoren etc.), ich bin auf die Updates des Herstellers angewiesen, das der für die billigen dort verbauten Chipsätze auch in Zukunft eine Android Versionen raus bringt und XBMC darauf anpasst. So einfach ist das mit der Videobeschleunigung unter Rockchip und Allwinner nämlich nicht, das ist n ziemlicher Hack.

    Du denkst von 12 bis Mittag! Wenn man was will was AKTUELL läuft und keine besonderen Ansprüche hat, mag das gehen mit den Android Boxen. Lange Updates wirst du wohl kaum erwarten können, und wer hilft dir dann wenn die AddOns nach einem Jahr nicht mehr laufen weil es kein XBMC / Kodi 14 mehr dafür gibt? Dann muss man auch wieder anfangen rumzufrickeln.

    In ich sitzt dann grinsend vor meinem RPi / x86 HTPC und schau meinem OpenELEC AutoUpdate zu :)

  14. Re: Die beiden Hauptprobleme des Raspberry Pi haben die gelöst!

    Autor: angrydanielnerd 07.08.14 - 14:11

    Unix_Linux schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die Argumente mit Open Source und co. ist auch unfug. Ich behaupte mal ganz
    > frech. keiner von denen, hat sich je ne code zeile einem raspi kernel
    > angeschaut. Hört sich halt gut an, wenn man mit so einem argument kommt.

    Was hier Unfug ist, ist immer noch deine Mentalität: Brauch ich nicht brauch keiner?!?! ICH hab nicht in die Kernel-Sources geschaut, brauch ich auch nicht, kann ich auch nicht, bin kein Kernel-Hacker. Die Sache ist aber: Es machen genug andere und genau dadurch wurde erst möglich was jetzt mit solcher Hardware möglich ist. Die Community baut dort immer weiter und nicht ein Hersteller der entscheidet was du mit dem Gerät machen kannst und was nicht. Und wenn mal was nicht drin ist bietet es oft jemand als Lösung an. Einen Treiber kompilieren oder n Kernel-Patch einspielen kann ich auch grade noch, das kein Hexenwerk.

    Ich hab auch 3 OpenWRT Router, einen OpenMediaVault Server und 3 RPis hier stehen... Irgendwo hab ich auch noch nen Pogoplug... Klar konnten die TP-Link Router oder Windows Server vorher schon viel, aber nicht alles was ich jetzt damit machen kann und mache. Beispiel: IP-Fernsehen mit Tvheadend / OSCam (Nebeneffekt: Ich brauch keinen Schrott Sagemcom Receiver der nix kann, HD+ Einschränkungen können mich mal und meine Aufnahmen sind auf allen Abspielgeräten im Netzwerk verfügbar), Netzwerkscanner und Drucker über SANE / CUPS, Hausautomatisierung über FHEM. Ich schalte damit sogar meine LED RGB Leiste übers Handy an und aus oder steuer die Farbe!

    Brauch man das? Nein! Hab ich Spaß daran? Zur Hölle, JA! Hätte ich mir gleich Geräte kaufen können die das können? Ja! Aber wozu mehr Geld ausgeben wenn die Hardware es doch mit offener Software schon kann und mich nur der Hersteller beschränkt.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 07.08.14 14:19 durch angrydanielnerd.

  15. Re: Die beiden Hauptprobleme des Raspberry Pi haben die gelöst!

    Autor: unknown75 07.08.14 - 17:25

    Man lasst doch jeden machen was er will!
    Ich hab auch son Ding und hab damit ne Menge Geld verdient, weil er für nen Kunden Daten sortiert. Mit nem zweiten habe ich für ein Security Seminar eine Überwachungsanlage gebastelt. Lasst doch jeden mit dem Ding machen was er will und regt euch nicht drüber auf. Ich persönlich finds spannend was man mit dem Ding alles anstellen kann und hab leider viel zu wenig Zeit um Ideen umzusetzen. Und wenn jemand versucht aus dem Ding nen Media PC zu bauen dann lasst ihn doch. Vielleicht wird das Ding nie funktionieren, aber der Mensch wird dabei extrem viel Lernen.

    Bei Personalfragen würde ich jedenfalls lieber nen Bastler einstellen als jemanden der nen Fertig Media PC kauft.

    PS.: Jetzt hört auf euch gegenseitig verbal die Köpfe einzuhauen!

  16. Definition von "kein Leben"?!?

    Autor: Tobias Claren 16.08.14 - 20:42

    YBoyka schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Als Mediacenter macht der PI schon was her, Schwer und lange dauert die
    > Prozedur auch nicht. Für den Preis super.
    > Für alle anderen Spielereien denke ich auch, haben die Leute entweder zu
    > hohes Eigeninteresse, zu viel Zeit weil kein Leben. :)


    Uhoh, schon wieder "kein Leben".
    Wie definiert man denn "echtes" "Leben"? Das ist eine Wertung dass eine Lebensart IMMER besser ist als eine andere.

    Lieber ein nerdiger Wissenschaftler (sein), dessen Arbeit sein Lebensinhalt ist, als eine Drohne im Supermarkt, Büro, Amt etc. die sich auf den "Feierabend" freut, und glaubt DAS wäre dann das "Leben", bzw. "echte" Leben.

    Lieber ein "Sheldon Cooper" als ein Alice Cooper.
    Auch wenn Letzterer mehr verdient.....

  17. Re: Die beiden Hauptprobleme des Raspberry Pi haben die gelöst!

    Autor: Niaxa 18.08.14 - 15:25

    Und mit deiner Einstellung fährst auch besser :-)... Pi als Mediacenter gekauft (missbraucht) und gesehen und weggestellt. Mein Mini HTPC als Mediacenter eingerichtet (klar kostet 300) mit XBMC LiveTV Kabel NAS integriert etc. etc. läuft super schnell und zuverlässig und hat noch Reserven um mehr zu leisten. Zudem kann ich aufrüsten bei Bedarf. Das ein Pi nicht als Mediacenter gedacht ist, aber eben im kleinen als solches genutzt werden kann, sieht man recht schnell. Dennoch ne nette Plattform zum rumspielen.

  18. Re: Die beiden Hauptprobleme des Raspberry Pi haben die gelöst!

    Autor: baltasaronmeth 25.08.14 - 11:24

    Pi-Mediacenter:
    Pi: 30¤
    USB-Kabel: 3¤
    SD-Karte: 5¤ (liegt aber eigentlich schon rum)
    Gehäuse mit VESA-Bohrungen: 10¤+ 30min basteln
    Image aufspielen herunterladen und aufspielen: 10min
    Benutzer anlegen, Software aus den Quellen installieren und Mediacenter-Software autostarten: 20min
    TOTAL/Mein Mediacenter so haben, wie ich es möchte, es downloaden, taggen, verwalten und wenn es Pause hat den Desktop aufwecken und das Backup starten etc.pp: <50¤ und kleiner 1h Arbeit. Danach bin ich dann zufrieden.

    Fertige Mediacenterlösung:
    Anschaffung: 100¤
    Installation: 5min
    Interface erforschen und Liste vermisster funktionen anfertigen: 3h
    Sicherheitslücke in OS-Blackbox finden, um meine eigene Software laufen lassen zu können: 5min-3 Wochen. Vom miesen Gefühl beim Sicherheitskonzept ganz zu schweigen.
    Proprietäre Software für Handy und co: 1-?¤

    Beim Pi habe ich eine idee, was es mich kostet und wie viel Zeit ich reinstecken muss, bis es so läuft wie ich das will. Bei einem fertigen Mediacenter weiß ich nie, was ich reinstecken muss, wie lange der Support hält und ob ich mit der Kiste noch was anderes machen kann, schließlich ist mein Platz begrenzt.

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