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Der Telekom beim sterben zusehen?

Expertentalk zu DDR5-Arbeitsspeicher am 7.7.2020 Am 7. Juli 2020 von 15:30 bis 17:00 Uhr wird Hardware-Redakteur Marc Sauter eure Fragen zu DDR5 beantworten.
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  1. Der Telekom beim sterben zusehen?

    Autor: strauch 25.10.17 - 12:08

    Langsam hab ich das Gefühl man kann der Telekom beim Sterben zu sehen.
    Das "alte" Netz hindert sie also daran. Wie wäre es einfach mal gewesen die letzten 10 Jahre alle Neubauten, Neubaugebiete neben der Kuperleitung einfach ne Glasfaser mit ins Haus zu legen?

    Diese ganzen Kosten für FTTH die da angenommen werden, sind in meinen Augen nonsense weil es immer um die Nachträglich ausrüstung geht. Wenn man nur mal angefangen hätte überall da wo eh gebudelt wird die Glasfaser reinzulegen, hätte man mit geringen Kosten schon eine Menge erreichen können. Das Haus in dem ich wohne wurde 2013 gebaut, da wurde auch auf Nachfrage und Bitte, keine Glasfaser parallel verlegt. Hätten sie das gemacht, hätte ich jetzt mit dem VDSL Ausbau komplett Glasfaser bekommen. Die Mehrkosten dürften minimal gewesen sein.

    Aktuell gibts hier wieder ein Neubaugebiet, keine Glasfaser der Telekom, nun machts die DG.

    Die hätte einfach mal nur handeln sollen, stattdessen wird über disruption gelabert. Die ist garnicht notwendig.

    Genauso deren Glasfaser Offensive in den Gewerbegebieten, natürlich nur dort wo die Konkurrenz schon Glasfaser hat. Was für ein Quatsch, ist natürlich auch nur zufall.

    Grüße

    strauch

  2. Re: Der Telekom beim sterben zusehen?

    Autor: theonlyone 25.10.17 - 12:47

    Es gibt auch die Möglichkeiten das Deutschland da mal mit finanziert gerade die Moderniesierung seiner Infrastruktur.

    Die ganzen Leitungen kann man auch gut direkt bei den ganzen Wasserleitungen mit dranstecken, ja sogar IN den Wasserleitungen verlegen (das spart auch buddelarbeiten, wenn man die Kabel quasi durch die Leitungen schieben kann, bis in die Verteiler der Haushalte).

    ----

    Das kostet ohne Frage viel Geld, aber hier muss eben auch Geld reingesteckt werden und das zahlt nicht nur die Telekom (die Privatisierung der Internet Ausbau war eh eine blöde Idee, anstatt es direkt zu fördern, den wenn so ein Privat Unternehmen einfach keine / schlechte / zu wenig Förderung betreibt bleibt alles auf der Strecke).

    ----

    Einige Haushalte haben heute eine bessere mobile Verbindung als ihr Festnetzanschluss und das ist ja schon ein Witz.

  3. Re: Der Telekom beim sterben zusehen?

    Autor: ikhaya 25.10.17 - 12:53

    War es bei den Wasserleitungen nicht so dass es da Probleme mit Hygiene gab?

  4. Re: Der Telekom beim sterben zusehen?

    Autor: Anonymer Nutzer 25.10.17 - 13:18

    Und wenn das Internet ausfällt, hab ich dann auch kein Wasser mehr? Fragen über Fragen.

  5. Re: Der Telekom beim sterben zusehen?

    Autor: DebugErr 26.10.17 - 02:50





    1 mal bearbeitet, zuletzt am 26.10.17 02:52 durch DebugErr.

  6. Re: Der Telekom beim sterben zusehen?

    Autor: Huviator 26.10.17 - 13:20

    Und selbst hast du nicht einfach ein paar Leerrohre rein geschmissen? Von der Straße zum Haus. An der Straße stopfen drauf und schon ist vorgesorgt. Das würde ich beim Neubau IMMER machen. Wenn die Versorger es nicht wollen ist das doch zumindest die eigene Pflicht dafür zu sorgen, dass man künftig gut angebunden werden kann. Ich habe hier als Leerrohr 2x KG Rohr 110 unter der Einfahrt direkt zur Straße. Alles gut dokumentiert (mit Fotos und Maßen) und bin somit gerüstet für alle Eventualitäten.

  7. Re: Der Telekom beim sterben zusehen?

    Autor: strauch 26.10.17 - 14:36

    Doch es liegen Leerrohre. Also für die DG dürfte es einfacher werden.
    Mir geht es nur darum das die Telekom, sich augenscheinlich nur darauf Konzentriert, anderen in die Parade zu fahren und eigenen Chance wie eben bei Neubauten, Umbauten etc. schon für die Zukunft zu sorgen. Stattdessen wird gejammert, über das Erbe und das es sooo teuer ist und garnicht die Kapazitäten an Bauunternehmer vorhanden wären.

  8. Re: Der Telekom beim sterben zusehen?

    Autor: bombinho 26.10.17 - 19:02

    Hygiene ist nur ein Problem, ein anderes Problem ist Wasserdampf und Druck. Dann die unterschiedlichen Ausdehnungsraten. Der Mann fuer das Kabel muesste dann ebenfalls in den Hygienevorschriften fuer Trinkwasser intensiv geschult werden.

    Bei einem Rohr-in-Rohr-Betrieb aendern sich die Stroemungsbedingungen erheblich, die Stroemungsform aendert sich von einer bevorzugt laminaren Stroemung zu einer turbulenten Stroemung. Das heisst, es gibt stark variierende Druckverhaeltnisse, Stroemungsgeschwindigkeiten, Stroemungsverhaeltnisse, so dass eine sanitaere Nutzung des Rohres zur Glueckssache wird. Zudem koennen Abzweige in der Hauptleitung bei starker Entnahme teilweise durch das Innenrohr blockiert werden. Ein weiteres Problem ist die Erstellung von Abzweigen fuer das Innenrohr..

    Es gibt heutzutage nur noch sehr wenige praktische Anwendungen fuer Rohr-in-Rohr-Systeme und wenn, dann meist nur fuer sehr kurze und starre Strecken oder aber wenn Waermeaustausch erwuenscht ist und/oder das umfliessende Medium zum Schutz dient.

    Aber da spielt uns die Zeit in die Haende, bzw. den Stadtwerken. PE-HD-Leitungen koennen nicht unbegrenzt den Druecken und Bewegungen widerstehen. Es kommt der Zeitpunkt, an dem eine solche Leitung ausser Dienst genommen werden muss.

    https://www.skz.de/de/forschung/geschaeftsfelder/bauteileigenschaften/lebensdauer/3188.Restnutzungsdauer-von-alten-PE-GasWasser-Leitungen.html

    Da es keinen Sinn macht, die restlichen 20-30 Jahre zu warten und dann mit einem Ruck das Netzwerk komplett zu erneuern oder in einer Dauerausnahmesituation zu leben, kann bei sorgfaeltiger Planung ein Teil der bereits liegenden Leitungen quasi als Leerrohre genutzt werden.
    Es ist, aufgrund des Alters der ersten PE-Rohre gar nicht mehr so unueblich, Hauptleitungen zu erneuern, mitunter sind sie auch inkorrekt dimensioniert und muessen deswegen neu verlegt werden.

    Die Energieversorger hingegen haben Gasleitungen zu warten.
    Oder die Versorgung der Strassenlaternen, dort ist ja bei der Umstellung auf LED recht haeufig eine Erneuerung der teils recht maroden und viel geflickten Versorgungskabel
    notwendig, schon weil eventuell eine hoehere Mastdichte notwendig wird.

    Im Prinzip gibt es viele Gewerke, die den Aufbau der Netzwerke quasi nebenbei mit erledigen koennten. Es ist ganz klar, dass die Telekom da deutlich im Nachteil ist, denn sie muss alleine zum Zweck der Leerrohrverlegung Strassen und Fusswege oeffnen.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 26.10.17 19:08 durch bombinho.

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