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Ist das sinnvoll fuer linux distris ?

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  1. Ist das sinnvoll fuer linux distris ?

    Autor: gotzl 21.04.15 - 00:16

    Fuer Windows ist das wahrscheinlich eine gute Idee, da ist es ja eh tradition dass jedes Programm seine eigenen DLLs in seinen eigenen versionen mitbringt.

    Aber alle linux distributionen besitzen irgendeine Paket Verwaltung, abhaengigkeiten werden da gemanaged. Ich bin der Meinung, da sollte kein pip und kein biicode reinpfuschen.
    Zum Entwickeln ist es vll sinnvoll, aber da wuerde ich eher gentoo/funtoo empfehlen. Den Umfang vom portage tree werden die lange nicht erreichen...

    Oder vll hab ich das einfach nich verstanden... ?!?



    3 mal bearbeitet, zuletzt am 21.04.15 00:17 durch gotzl.

  2. Re: Ist das sinnvoll fuer linux distris ?

    Autor: Fleshgrinder 21.04.15 - 00:52

    Spezielle Versionen (mit speziellen Flags)? Bin kein C/C++-Guru, aber das fällt mir gleich dazu ein.

  3. Re: Ist das sinnvoll fuer linux distris ?

    Autor: pythoneer 21.04.15 - 09:14

    Nein, die Linux Paketverwaltung ist kein dependency manager. Das mag zwar auf den ersten Blick ähnlich wirken.

  4. Re: Ist das sinnvoll fuer linux distris ?

    Autor: elgooG 21.04.15 - 10:47

    pythoneer schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Nein, die Linux Paketverwaltung ist kein dependency manager. Das mag zwar
    > auf den ersten Blick ähnlich wirken.

    Zudem ist der Vorteil von solchen Systemen, dass man seine Bibliotheken nicht nur findet, sondern auch die zu ladenden Versionen steuern kann und auch die API-Doku gleich mit laden kann.

    Gibt es verschiedene Build-Konfigurationen, dann kann man zudem damit einfacher wechseln, oder diese zusätzlich erzeugen lassen. (zB andere Architektur)

    Außerdem bringt der Linux-Paketmanager spätestens dann nichts mehr, wenn Quellcode von einem Rechner auf einen anderen kopiert werden soll. Natürlich kann man hier Pakete automatisiert unter Linux installieren lassen, aber sobald der Code dann auch extern auf anderen Distributionen verwendet werden soll, wird es schnell kritisch. Sobald Windows dann im Spiel ist, ist sowieso Schicht im Schacht, denn das kann rein gar nichts.

    Ein weiterer Vorteil: Die Bibliotheken müssen nicht unbedingt in das Versionsverwaltungssystem eingecheckt werden. Sie können von jedem Entwickler in der richtigen Version bequem nachgeladen werden. Das wiederum ermöglicht einfachere Continous Integration und verteilte Build-Operationen. Checkt jeder Entwickler seine Bibliotheken ein riskiert man schnell Versionskonflikte, oder falsche Bibliotheksversionen. Außerdem verhindert man damit, dass Entwickler absichtlich oder aus Versehen Standardbibliotheken ändern.

    Kann Spuren von persönlichen Meinungen, Sarkasmus und Erdnüssen enthalten. Ausdrucke nicht für den Verzehr geeignet. Ungelesen mindestens haltbar bis: siehe Rückseite



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 21.04.15 10:51 durch elgooG.

  5. Re: Ist das sinnvoll fuer linux distris ?

    Autor: Bitschnipser 21.04.15 - 15:27

    Es gibt schon ein paar Parallelen: Verwaltung von Abhängigkeiten, automatisierter Download.

    Es gibt aber auch wichtige Unterschiede.

    Ein Paketmanagementsystem muss mehrere Versionen einer Lib parallel installieren können, was ein Build Tool nicht muss. Das muss sich im Gegenteil auf eine einzige Version festlegen.

    Ein Paketmanagementsystem muss Pakete nicht nur installieren, sondern auch deinstallieren können. Ein Build Tool benötigt keine Deinstallation, und die Installation ist in der Regel auch sehr viel einfacher.

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