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  5. › Büropakete: Libreoffice auf Windows…

Sinnlos?

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  1. Sinnlos?

    Autor: DrKrieger 29.03.11 - 16:51

    Was sind eigentlich die wesentlichen Vorteile wenn es in 64 bit läuft?

    Ich kann jetzt endlich mit weit mehr als 4GB RAM an meinen Tabellenkalkulationen arbeiten?

    Ich meine die Frage jetzt schon ernst...

  2. Text gelesen?

    Autor: Peter Fischer 29.03.11 - 16:54

    Gleichzeitig hegt Lillqvist Zweifel an seinem Vorhaben, schreibt er. Die 32-Bit-Version von Libreoffice reiche für den Normalanwender völlig aus. Er könne sich nicht vorstellen, dass jemand gigabytegroße Dokumente in Libreoffice bearbeiten wolle.

    Jesus is coming. Look busy.

  3. Frage gelesen?

    Autor: DrKrieger 29.03.11 - 16:57

    Peter Fischer schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Gleichzeitig hegt Lillqvist Zweifel an seinem Vorhaben, schreibt er. Die
    > 32-Bit-Version von Libreoffice reiche für den Normalanwender völlig aus. Er
    > könne sich nicht vorstellen, dass jemand gigabytegroße Dokumente in
    > Libreoffice bearbeiten wolle.

    Frage gelesen? Es muss doch einen BESSEREN Grund geben eine 64 bit Version herauszugeben oder tut man das einfch mal so aus Spass, vorallem dann wenn das Programm kostenlos ist?



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 29.03.11 16:58 durch DrKrieger.

  4. Frage gelesen! Aber...

    Autor: Peter Fischer 29.03.11 - 17:03

    DrKrieger schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Frage gelesen? Es muss doch einen BESSEREN Grund geben eine 64 bit Version
    > herauszugeben oder tut man das einfch mal so aus Spass, vorallem dann wenn
    > das Programm kostenlos ist?

    Manchmal tut man eben Dinge, einfach weil man es kann. Microsoft Office 2010 gibt auch als 64bit Version (auch wenn Microsoft abrät), vielleicht war das bereits Anreiz genug.

    Darüber können wir jetzt natürlich stundenlang theoretisieren... -.-

    Jesus is coming. Look busy.

  5. Re: Frage gelesen?

    Autor: nate 29.03.11 - 17:03

    > Frage gelesen? Es muss doch einen BESSEREN Grund geben eine 64 bit Version
    > herauszugeben

    Es gibt tatsächlich derzeit keinen dringenden Grund, ein Office-Paket für Windows(*) in einer 64-Bit-Version bereitzustellen. So ganz sinnlos ist die Übung aber dennoch nicht, denn jede Portierung einer existierenden Codebasis auf eine neue Plattform erhöht die Qualität des Codes, weil alte und falsche Annahmen z.B. über die Größen bestimmter Datentypen plötzlich auffallen und behoben werden.

    (*) Unter anderen Betriebssystemen sieht das schon wieder anders aus, aber dort gibt es OpenOffice/LibreOffice ja schon länger in 64 Bit.

  6. Re: Frage gelesen?

    Autor: Hades32 29.03.11 - 17:16

    Das ist aus verschiedenen Gründen sinnvoll:

    Zum einen gibt es durchaus auch Windows Versionen (hauptsächlich die Embedded Varianten), die nicht das 32Bit Subsystem mitliefern.

    Zum anderen ist es nicht gesagt, was mit Windows 8 passiert.

    Weiters wendet Windows manche Sicherheitsfeatures nur bei 64Bit Applikationen an.

    Die 32 Bit Variante verwendet nicht alle möglichen Optimierungen beim Kompilieren um kompatibler zu sein, das fällt bei 64 Bit weg.

    Das ganze ist im Endeffekt eine Investition in die Zukunft. Schließlich ist es jetzt mit 64 Bit Windows auch erstmals nicht mehr möglich 16 Bit Programme zu starten :)

  7. Re: Frage gelesen?

    Autor: Sharra 29.03.11 - 17:29

    Ich kann mir durchaus vorstellen, dass es einige BWLer reizen würde die gesamte Firmenkalkulation in eine einzige Tabelle zu quetschen. Völlig sinnfrei natürlich, aber es geht. Und was geht, wird auch gemacht.
    Dann kämen so über die Jahre auch mehrere GB große Teile bei zusammen.
    Allerdings möchte ich in diesem einzigen Dokument dann nicht etwas suchen müssen.

  8. Re: Frage gelesen?

    Autor: Lala Satalin Deviluke 29.03.11 - 17:35

    Der Grund ist: Da ist JAVA drin. Das sagt schon alles. Alleine die Runtime braucht schon 8GB RAM pro Prozess... *SCNR*

    Grüße vom Planeten Deviluke!

  9. Re: Text gelesen?

    Autor: syntax error 29.03.11 - 22:47

    Peter Fischer schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Gleichzeitig hegt Lillqvist Zweifel an seinem Vorhaben, schreibt er. Die
    > 32-Bit-Version von Libreoffice reiche für den Normalanwender völlig aus. Er
    > könne sich nicht vorstellen, dass jemand gigabytegroße Dokumente in
    > Libreoffice bearbeiten wolle.


    Ich kann mir nichtmal vorstellen warum jemand komplexe Daten in LibreOffice bearbeiten will... Das Programm taugt für den Heimanwender der Briefe schreiben will aber für mehr auch nicht. Dafür kostets wenigstens nix.

  10. Re: Text gelesen?

    Autor: oliver.n.h 29.03.11 - 23:57

    Das macht schon Sinn, dann ist die 64bit Version in 1.5jahren brauchbar, wenn Win 8 rauskommt.

    LO ist bei mir das einzige Programm, welches noch unter 64bit Windows das 32Bit Subsystem lädt.

  11. Re: Text gelesen?

    Autor: Linuxgirl 30.03.11 - 07:38

    syntax error schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Peter Fischer schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Gleichzeitig hegt Lillqvist Zweifel an seinem Vorhaben, schreibt er. Die
    > > 32-Bit-Version von Libreoffice reiche für den Normalanwender völlig aus.
    > Er
    > > könne sich nicht vorstellen, dass jemand gigabytegroße Dokumente in
    > > Libreoffice bearbeiten wolle.
    >
    > Ich kann mir nichtmal vorstellen warum jemand komplexe Daten in LibreOffice
    > bearbeiten will... Das Programm taugt für den Heimanwender der Briefe
    > schreiben will aber für mehr auch nicht. Dafür kostets wenigstens nix.

    Wirklich mit LibreOffice/OpenOffice gearbeitet hast du noch nicht, oder?
    Das Programm ist kaum weniger bürotauglich als MS Office, nur bei Pivot-Tabellen und je nach Wissensstand auch bei Datenbanken kommt es nicht ganz an MS Office heran. Dafür übertrifft es Word in vielen Sachen bei Weitem. Ich kümmere mich um ein paar Büros, die es einsetzen.

  12. Re: Text gelesen?

    Autor: Thomas S. 30.03.11 - 07:46

    Damit es auf einem 64-Bit System mit 64 Bit läuft?

  13. Don't feed the ....

    Autor: IceRa 30.03.11 - 08:44

    Microsoft ist ja in Sachen Office nicht mal zu sich selber kompatibel!
    Ich habe vor Monaten meinen Chef (sind eine 6-Mann-Bude) davon überzeugt, dass der Kauf vom neuen MS-Office rausgeschmissenes Geld ist. Mittlerweile ist OpenOffice (wir benutzen das solange Oracle keine Zicken damit macht) in unserer Office-Welt - wo 3 Leute immer noch das alte MS-Office benutzen) die einzige Lösung, die mit ALLEN (alten und neuen) Dokumenten - auch Solche von Kunden - problemlos zurecht kommt.
    Meine Erfahrungen als Informatiker mit OpenOffice/LibreOffice sind in den letzten 3 Jahren sehr gut. Probleme gibt es vielleicht einzig mit MS-Office-Dokumenten, in denen sich ein Script-Crack in Sachen Makros etc. so richtig ausgetobt hat - aber das sollte man eh nicht tun.


    Gruss, Ice

  14. Re: Text gelesen?

    Autor: alterschwede 30.03.11 - 08:52

    1985 hat man die Portierung der damaligen Anwendungen auf 32-bit sicherlich auch nicht für sinnvoll gehalten...

    @syntax error: Für den Heimanwender, der nur mal ab und zu Briefe schreiben will ist Openoffice oder Libreoffice völlig übertrieben. Dem reicht schon das in Windows mitgelieferte "Wordpad". Du hast offensichtlich nie ernsthaft damit gearbeitet...

  15. Re: Sinnlos?

    Autor: blablub 30.03.11 - 09:47

    Der wesentliche Vorteil ist, dass es dann bereits fertig portiert ist, wenn irgendwann 64 Bit die Überhand gewinnt.

    Ich habe einen 64 Bit Prozessor und ein 64 Bit Betriebssystem und wenn es verfügbar ist, dann nehme ich auch die 64 Bit Versionen der Software. Läuft alles bestens.
    NATIV ist IMMER besser als in einem Subsystem oder gar emuliert. Das würde bei LibreOffice vielleicht nur 0.1% an Leistung bringen - na und? So träge wie sich viele Programme heutztage anfühlen, ist mir jede Millisekunde wert.

    Aber es gab sicherlich auch vor 15 Jahren noch Leute, die sich gefragt haben, warum man plötzlich alles in 32 Bit haben will - "16 Bit reichen doch vollkommen aus!"

  16. Re: Text gelesen?

    Autor: syntax error 30.03.11 - 09:53

    Linuxgirl schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wirklich mit LibreOffice/OpenOffice gearbeitet hast du noch nicht, oder?


    Doch, deshalb hab ich mich gefreut als hier in der Firma alles wieder auf MSO umgestellt wurde. Gerade Impress ist der größte Dreck den die Welt jemals gesehen hat, da ist sogar MSO 03 um Welten angenehmer.

    Und selbst ne Mischung aus MSO 03, 07 und 10 macht hier weniger Probleme als wenn jemand dazwischen ein Dokument in OO/LO bekommt, verarbeitet und das weiterschickt.

    Zu Hause hab ich OO und finds toll, aber mehr als Briefe schreiben undn paar Tabellenkalkulationen muss ich damit ja auch nicht machen.

  17. Re: Sinnlos?

    Autor: Peter Fischer 30.03.11 - 09:54

    blablub schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich habe einen 64 Bit Prozessor und ein 64 Bit Betriebssystem und wenn es
    > verfügbar ist, dann nehme ich auch die 64 Bit Versionen der Software. Läuft
    > alles bestens.
    > NATIV ist IMMER besser als in einem Subsystem oder gar emuliert. Das würde
    > bei LibreOffice vielleicht nur 0.1% an Leistung bringen - na und? So träge
    > wie sich viele Programme heutztage anfühlen, ist mir jede Millisekunde
    > wert.

    IE9 64bit ist aber nachweislich langsamer als der IE9 32bit, nur mal so nebenbei ^^

    Jesus is coming. Look busy.

  18. Re: Sinnlos?

    Autor: blablub 30.03.11 - 09:57

    Aber nur weil bestimmte Teile nativ auf 64Bit laufen, nicht der gesamte Browser. ;) Das hat MS leider nicht konsequent durchgezogen.

    Programme, die _vollkommen_ auf 64 Bit laufen und entsprechend programmiert sind, werden niemals langsamer sein, als ihre 32Bit Pendants.

  19. Impress

    Autor: alterschwede 30.03.11 - 10:44

    syntax error schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Doch, deshalb hab ich mich gefreut als hier in der Firma alles wieder auf
    > MSO umgestellt wurde. Gerade Impress ist der größte Dreck den die Welt
    > jemals gesehen hat, da ist sogar MSO 03 um Welten angenehmer.


    Ich benutze Impress regelmäßig im wissenschaftlichen Bereich und habe überhaupt keine Probleme damit. Sicher bin ich kein Poweruser, der alle Features ausreizt, aber um Inhalte ansprechend zu präsentieren leistet es gute Dienste. Anschließend kann man die Präsentation als pdf verteilen.

  20. Re: Sinnlos?

    Autor: nate 30.03.11 - 11:12

    > Programme, die _vollkommen_ auf 64 Bit laufen und entsprechend programmiert
    > sind, werden niemals langsamer sein, als ihre 32Bit Pendants.

    Nicht ganz. Software, die intensiv mit Pointern hantiert, läuft zwangsläufig langsamer, weil sie doppelt so viele Daten vom und zum RAM bewegen muss. Zugegebenermaßen ist dieser Effekt auf x86_64 deutlich weniger ausgeprägt als auf anderen 64-bit-Architekturen, aber er ist dennoch vorhanden.

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