Abo
  1. Foren
  2. Kommentare
  3. OpenSource
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › Canonical: Ubuntu for Android wird…

Canonical hat es sich mit tragenden Teilen der Community verscherzt

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. Canonical hat es sich mit tragenden Teilen der Community verscherzt

    Autor: ww 02.05.14 - 11:47

    Die Ubuntu-Community bröckelt immer weiter auseinander.
    Der überwiegende Teil der User wurde getragen von einem sehr kleinen Teil idealistischer Entwickler / Paketbauer / Dokumentateure / Supporter etc. Dieser Kernteil hat leider überwiegend keine Lust auf die Entscheidungen von Canonical, bzw. von Shuttleworth. Unity mochte kaum jemand, zumindest nicht die "Geeks". Auch der "Spamfaktor" nervt den Kern. Sachen wie das Senden jeder Eingabe in der Dash an Amazon sind für idealistische Open Source Unterstützer ein absolutes No-Go. Klar kann man das alles abschalten, aber ein schales Gefühl bleibt.

    Shuttleworth will jetzt nach seinem jahrelangen (wirklich lobenswerten) Investment endlich auch mal ein wenig auscashen. Verständlich, aber eben nicht kompatibel mit den Leuten, die er für sein Projekt eingespannt hat. Und er hat kein geschicktes Händchen. Clouddienst - gescheitert. Aufgezwungene und unbeliebte Tabletoberfläche - Vorhanden, aber keine Ubuntu-Tablets im großen Stil in Sicht.

    Bin mal gespannt was wird. Auf jeden Fall hat er durch seine großzügigen Spenden Desktop-Linux sehr viel weiter gebracht. Das sollte man ihm hoch anrechnen, aber man kann eben nicht aus Hippies mal eben so Bänker machen.

  2. Re: Canonical hat es sich mit tragenden Teilen der Community verscherzt

    Autor: honk 02.05.14 - 12:57

    Ihrgendwelche Belege dafür, außer deinem linken großen Zeh, in dem es zwackt?

    Ubuntu hat sichtlich Probleme damit, außerhalb des klassichen Servermarkt Geld zu verdienen, wesewegen die andern Linux Distributionen solche Versuche schon lange aufgegeben haben. Der Sprung auf andere Gerätegattung (TV, Tablett, Smartphone) will auch nicht gelingen. Das dürfte aber an der starken Konkurenz und an mangelden Hardwarepartnern liegen, und nicht an der wegbrechenden Community.

    Mit wäre jedenfalls nicht aufgefallen, das die aktuelle Ubuntu Version 14.04 weniger zuspruch als die Vorgänger bekommt oder die freiwilligen Supporter in Foren plötzlich alle wegrennen. Auch weniger Paketen von Drittherstellern für Ubuntu kann ich nicht erkennen, im Gegenteil.

    Selbst der unbeliebte Unity Desktop findet langsam etwas zuspruch, aber der ist ja auch nur optional. Und bei der Amazon suche ist Canonical zurückgerudert, seit 14.04 muß man die Amazons lense extra nachinstallieren, wenn man sie nutzen will.

    Nur um wirklich Kohle zu machen, müßte Ubuntu mehr neue Anwender aus dem nicht Geek Lager hinzugewinnen. Da hapert es.

  3. Re: Canonical hat es sich mit tragenden Teilen der Community verscherzt

    Autor: Seitan-Sushi-Fan 02.05.14 - 15:20

    ww schrieb:
    --------------------------------------
    > Auf jeden Fall hat er durch seine großzügigen
    > Spenden Desktop-Linux sehr viel weiter gebracht.

    Echt? Wie und wo genau denn so?
    Entwickelt Canonical Treiber, damit Desktop-Linux auf mehr Hardware Out Of The Box läuft? Gerade bei NVidia-GPUs harpert es noch, aber von Distributor-Seite ist nur Red Hat im Nouveau-Projekt aktiv. Shuttleworth hält doch nur die Hand auf (die Lizenz erlaubt das ja auch, es bringt nur Linux nicht weiter).

    Dass den Linux-Desktop mit Unity zu fragmentieren Linux weiter bringen würde, halte ich auch für eine steile These.
    Einen Klickibunti-Installer für Debian zu schreiben, hat Corel schon Jahre vor dem ersten Ubuntu-Release geschafft.

    Der professionelle Bereich – auch bei Desktops – dreht sich um Red Hat. Inkompetente Managements bei Mandrake/Mandriva und Novell (SUSE) haben Red Hat alleine auf weiter Flur stehen gelassen.
    Von unten kam später dann Google mit Android und ChromeOS und hat da inzwischen einigermaßen (ChromeOS) bis sehr großen (Android) Erfolg.

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Zum Login

Stellenmarkt
  1. KDO Service GmbH, Oldenburg
  2. spectrumK GmbH, Berlin
  3. Interhyp Gruppe, München
  4. Camelot Management Consultants AG, Mannheim, Köln, München, Basel (Schweiz)

Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 114,99€ (Release am 5. Dezember)
  2. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)
  3. ab 369€ + Versand


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Super Mario Maker 2 & Co.: Vom Spieler zum Gamedesigner
Super Mario Maker 2 & Co.
Vom Spieler zum Gamedesigner

Dreams, Overwatch Workshop und Super Mario Maker 2: Editoren für Computerspiele werden immer mächtiger, inzwischen können auch Einsteiger komplexe Welten bauen. Ein Überblick.
Von Achim Fehrenbach

  1. Nintendo Akku von überarbeiteter Switch schafft bis zu 9 Stunden
  2. Hybridkonsole Nintendo überarbeitet offenbar Komponenten der Switch
  3. Handheld Nintendo stellt die Switch Lite für unterwegs vor

Erasure Coding: Das Ende von Raid kommt durch Mathematik
Erasure Coding
Das Ende von Raid kommt durch Mathematik

In vielen Anwendungsszenarien sind Raid-Systeme mittlerweile nicht mehr die optimale Lösung. Zu langsam und starr sind sie. Abhilfe schaffen können mathematische Verfahren wie Erasure Coding. Noch existieren für beide Techniken Anwendungsgebiete. Am Ende wird Raid aber wohl verschwinden.
Eine Analyse von Oliver Nickel

  1. Agentur für Cybersicherheit Cyberwaffen-Entwicklung zieht in den Osten Deutschlands
  2. Yahoo Richterin lässt Vergleich zu Datenleck platzen

Energie: Wo die Wasserstoffqualität getestet wird
Energie
Wo die Wasserstoffqualität getestet wird

Damit eine Brennstoffzelle einwandfrei arbeitet, braucht sie sauberen Wasserstoff. Wie aber lassen sich Verunreinigungen bis auf ein milliardstel Teil erfassen? Am Testfeld Wasserstoff in Duisburg wird das erprobt - und andere Technik für die Wasserstoffwirtschaft.
Ein Bericht von Werner Pluta

  1. Autos Elektro, Brennstoffzelle oder Diesel?
  2. Energiespeicher Heiße Steine sind effizienter als Brennstoffzellen
  3. Klimaschutz Großbritannien probt für den Kohleausstieg

  1. TLS-Zertifikat: Gesamter Internetverkehr in Kasachstan kann überwacht werden
    TLS-Zertifikat
    Gesamter Internetverkehr in Kasachstan kann überwacht werden

    In Kasachstan müssen Internetnutzer ab sofort ein spezielles TLS-Zertifikat installieren, um verschlüsselte Webseiten aufrufen zu können. Das Zertifikat ermöglicht eine staatliche Überwachung des gesamten Internetverkehrs in dem Land.

  2. Ari 458: Elektro-Lieferwagen aus Leipzig kostet knapp 14.000 Euro
    Ari 458
    Elektro-Lieferwagen aus Leipzig kostet knapp 14.000 Euro

    Ari 458 ist ein kleiner Lieferwagen mit Elektroantrieb, den der Hersteller mit Aufbauten für verschiedene Einsatzzwecke anbietet. Die Ausstattung ist einfach, dafür ist das Auto günstig.

  3. Quake: Tim Willits verlässt id Software
    Quake
    Tim Willits verlässt id Software

    Seit 24 Jahren ist Tim Willits einer der entscheidenden Macher bei id Software, nun kündigt er seinen Rückzug an. Was er künftig vorhat, will der ehemalige Leveldesigner und studierte Computerwissenschaftler erst nach der Quakecon verraten.


  1. 17:52

  2. 15:50

  3. 15:24

  4. 15:01

  5. 14:19

  6. 13:05

  7. 12:01

  8. 11:33