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Das ist das Ende von KDE

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  1. Das ist das Ende von KDE

    Autor: unity 18.01.11 - 12:07

    KDE4's Stabilitäts- und Qualitätsprobleme sind immer weniger in den Griff zu kriegen, und Qt-Entwickler werden KDE entnervt aufgeben und werden jetzt begeistert auf Unity aufspringen und auf Canonicals Technologien wie dconf setzen.

  2. Re: Das ist das Ende von KDE

    Autor: Qt interessierter Liebhaber von Gnome 18.01.11 - 12:14

    Mitnichten wirst du wahrscheinlich Recht haben. Ich habe gestern auf der OMGUbuntu Homepage begeisterte Reaktionen auf die Portierung von Unity auf QT gelesen und das auch von Leuten die GTK verwendeten, um oberfächen zu programmieren.

    Ich nehme an, dass QT auch in Gnome verwendet werden kann und auf Dauer eine wirklich alternative für GTK sein kann, sofern Gnome ein zweites Framework zulassen wird.

  3. Re: Das ist das Ende von KDE

    Autor: unity 18.01.11 - 12:16

    Qt interessierter Liebhaber von Gnome schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Mitnichten wirst du wahrscheinlich Recht haben. Ich habe gestern auf der
    > OMGUbuntu Homepage begeisterte Reaktionen auf die Portierung von Unity auf
    > QT gelesen und das auch von Leuten die GTK verwendeten, um oberfächen zu
    > programmieren.
    >
    > Ich nehme an, dass QT auch in Gnome verwendet werden kann und auf Dauer
    > eine wirklich alternative für GTK sein kann, sofern Gnome ein zweites
    > Framework zulassen wird.

    Das deckt sich doch mit meinen Voraussagen. KDE wird langfristig obsolet. Und teilweise auch Gnome.

  4. Re: Das ist das Ende von KDE

    Autor: chromi 18.01.11 - 12:32

    unity schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Qt interessierter Liebhaber von Gnome schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Mitnichten wirst du wahrscheinlich Recht haben. Ich habe gestern auf der
    > > OMGUbuntu Homepage begeisterte Reaktionen auf die Portierung von Unity
    > auf
    > > QT gelesen und das auch von Leuten die GTK verwendeten, um oberfächen zu
    > > programmieren.
    > >
    > > Ich nehme an, dass QT auch in Gnome verwendet werden kann und auf Dauer
    > > eine wirklich alternative für GTK sein kann, sofern Gnome ein zweites
    > > Framework zulassen wird.
    >
    > Das deckt sich doch mit meinen Voraussagen. KDE wird langfristig obsolet.
    > Und teilweise auch Gnome.

    Das deckt sich aber nicht mit meinen Voraussagen. KDE und Gnome werden noch lange aktiv weiterentwickelt und auch Benutzt werden. Canonical wird hingegen noch viel Arbeit in Unity und Überzeugungsarbeit in die Benutzer und Entwickler setzen müssen.

  5. Re: Das ist das Ende von KDE

    Autor: Pedant 18.01.11 - 12:47

    > Mitnichten wirst du wahrscheinlich Recht haben.
    Dieser Satz ergibt keinen Sinn.

    Im übrigen ist das alles natürlich Humbug. KDE wird nicht verschwinden! Gnome natürlich auch nicht. KDE hat einen kompletten "Rewrite" erfahren und es dauert noch eine Weile bis sich die Code-Basis stabilisiert. Das Highlevel design ist jedoch hervorragend, nur an der Qualität der Umsetzung muss geschraubt werden. Was den Glaubenskrieg Gtk vs. Qt angeht haben wohl beide Toolkits ihre Existenzberechtigung. Qt setzt aber im Gegensatz zu Gtk (C) auf C++, hat eine sauberere API, ist moderner, dank lighthouse extrem leicht portierbar und hat eine größere Entwicklergemeinde. Sie bot wohl von Anfang an die bessere Technologie, aber die Lizenzbedingungen schreckten vor allem jene ab, die ihrer Software eine LGPL-basierte Bibliothek zugrunde legen wollten. Erst als diese Hürde 2009 bei der Übernahme von Trolltech durch Nokia wegfiel, begannen etliche Projekte damit ihre Gui's auf Qt zu portieren. Gtk gänzlich verdrängen wird Qt dennoch nicht weil Gtk viele Anhänger hat und wohl scheinbar auch von C Programmierern bevorzugt wird.

  6. Re: Das ist das Ende von KDE

    Autor: Qt interessierter Liebhaber von Gnome 18.01.11 - 13:00

    Jap, das mit dem Mitnichten war unsinn... :)
    KDE und Gnome werden auch nicht so schnell verschwinden. Eher denke ich dass es zumindest unter Gnome dazu kommen könnte, dass es nicht mehr darauf ankommt, ob GTK oder QT in einem Programm verwendet wird.

  7. Re: Das ist das Ende von KDE

    Autor: debianer 18.01.11 - 16:54

    Qt interessierter Liebhaber von Gnome schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > eine wirklich alternative für GTK sein kann, sofern Gnome ein zweites
    > Framework zulassen wird.

    Haben sie doch: Mono!

    BTW wird das nicht das Ende von KDE, wenn überhaupt wird es der Anfang der gnome integration in den Plasma-Desktop. Gnome fällt immer weiter zurück. KDE wird mit der 4.7 auch noch das letzte große "gnome3 feature" integrieren (ich meine Zeitgeist) weswegen Gnome, wie es im Moment ist, nicht mehr wirklich gebraucht wird. Aber genug damit. Ich denke auf kurz oder Lang wachsen die Desktops zusammen, was ich gut heißen würde. Beide Umgebungen würden weiter existieren, aber zusammen. Ich hoffe ja mitlerweile weiterhin auf ein KDE6, welches Qt+KDElibs vereint und bindings die die supertolle infrastruktur (besonders KIO-slaves) für gnome bereit stellt. Mich kotzt mitlerweile immer mehr an das z.B. gimp einfach nicht mit dem Protokoll timeline:// umgehen kann, ich in KDE SC aber fast nur noch damit arbeite, weil ich mir Zeiten besser merken kann als Dateinamen.
    Also Daumen hoch für EINEN Desktop, der BEIDE vereint.

  8. Re: Das ist das Ende von KDE

    Autor: Seitan-Sushi-Fan 19.01.11 - 02:31

    > Also Daumen hoch für EINEN Desktop, der BEIDE vereint.

    Hoffentlich doch nicht. Deren beknackte Pseudo-Apple-HIGs kann das GNOME-Projekt ruhig behalten.

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