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  5. › Canonical: Ubuntu wird für Qt-Apps…

vielleicht hatte er ja doch recht!

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  1. vielleicht hatte er ja doch recht!

    Autor: OMGOMGOMG 18.01.11 - 16:08

    raplappa schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Weil sie mit GNOME angefangen haben, das Designteam aber so langsam Merkt,
    > dass GNOME in der Hinsicht eine Katastrophe ist. Nun steht mit GNOME3 die
    > Shell an, die sie sehr gut als Ausrede Nutzen können um auf Unity zu
    > portieren (die Gnome Shell ist echt unbenutzbar imho). Auf Unity
    > umgestiegen werden sie nun immer mehr Richtung Qt portieren, da Nokia etwa
    > die selben interessen verfolgt wie Canonical. Eben "überall funktionieren".
    > Die Umstellung brauch nun ein paar Jahre, dann ist man weg von den Gnome
    > Abhängigkeiten auf dem Desktop und wird anfangen mehr und mehr Qt Programme
    > mit ins Vorinstallationsrepo zu nehmen. In dem Zusammenhang wird dann auch
    > sicherlich irgendwann das erste KDE Programm (was ja vielleicht sowieso mit
    > Qt zusammenwächst) herein gespielt und nach und nach auf eine zukünftige
    > Form von der KDE SC umgestellt. Zu dem Zeitpunkt haben sie die Ubuntu
    > Fanbase + die Kubuntu Fanbase hinter sich. Was im Klartext heißt, der Krieg
    > der Desktopumgebungen wär zuende, alle wären Glücklich, Ubuntu (Linux)
    > würde als Marke schneller und stärker wächsen können, da die Community
    > nicht mehr gespalten ist und man könnte sich den wahren Feinden widmen und
    > nicht mehr die eigenen Leute anschießen.
    >
    > Natürlich gibt es keine Quelle dazu, denn es ist reine Fiction. Aber wenn
    > es so kommen würde, wär es das beste für alle. Bitte weint nun nicht um
    > euer gnome/kdesc. Es sind gute Desktops, aber wir brauchen nun mal nur
    > einen der gut und schnell wächst, nicht zwei dessen Nutzer sich die Köpfe
    > einschlagen.
    Quelle: https://forum.golem.de/kommentare/opensource/linux-desktops-unity-auf-qt-portiert/wieso-nochmal-unity-und-nicht-gnome-kde-etc./48375,2616536,2616536,read.html

  2. Er hat Recht

    Autor: Linuxkenner 18.01.11 - 16:32

    Das ist generell ein Linux Problem, dass es für alle Sachen viele verschiedene Lösungen gibt (z.B. auch bei Audiomanagern).

    Besser man einigt sich auch eines und investiert dann seine Energie gemeinsam in ein Projekt, dabei kommt mehr raus und Linux hätte vielleicht irgendwann mal eine Chance als OS auch für Privatanwender.

    Standardisierung ist hier das Zauberwort.

  3. Re: Er hat Recht

    Autor: debianer 18.01.11 - 17:02

    Linuxkenner schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das ist generell ein Linux Problem, dass es für alle Sachen viele
    > verschiedene Lösungen gibt (z.B. auch bei Audiomanagern).
    >
    > Besser man einigt sich auch eines und investiert dann seine Energie
    > gemeinsam in ein Projekt, dabei kommt mehr raus und Linux hätte vielleicht
    > irgendwann mal eine Chance als OS auch für Privatanwender.
    >
    > Standardisierung ist hier das Zauberwort.

    jain. Ich stimme dir zwar von der Grundidee zu, aber dann doch nicht ganz. Das Grundsystem, also Kern(Linux),Libs, hal(udev,upower,udisk), polkit und der Desktop sollen vereinheitlicht werden und ein großes, abgestimmtes und gemeinsames Release aller paar Monate bringen. Die darauf aufsetzenden Programme: Amarok, Skype, Pidgin, ktorrent, usw, sollten da nicht mit enthalten sein, sondern sich eigenständig endwickeln. Das bringt dem Endnutzer: Stabilität ins Grundsystem+Aktualität der Programme und dem Programmierer: eine Stabile Entwicklungsumgebung(keine IDE, sondern das Grundbetriebssystem) auf die er aufsetzen kann+ Entwicklungszeit für seine eigenen Programme, da er nicht an Releasetermine gebunden ist.

  4. Re: Er hat Recht

    Autor: Gast123 18.01.11 - 18:23

    Das wäre wünschenswert. Um das mit den Vorteilen eines zentralen Paketverwaltungssystems zu kombinieren, sollte ein Backports-Repository angeboten werden, welches immer die neueste stabile Version einer Anwendung enthält. Wichtig wäre, dass die neuen Versionen dieses Repositorys immer mit Sicherheitsaktualisierungen versorgt werden.

    Es existieren zwar Backport-Repositorys für Linux-Distributionen, diese enthalten aber leider lediglich nur eine recht eingeschränkte Auswahl von neuen Anwendungen.

  5. Re: vielleicht hatte er ja doch recht!

    Autor: Birdy 18.01.11 - 19:57

    Ja, es ist erstaunlich, dass sich Canonical mit Ubuntu immer mehr von GNOME entfernt. Auch dass dabei Qt immer öfter eine Rolle spielt ist auffällig.
    Auch ich sehe es so, dass da wohl ein neuer Desktop (nennen wir in Unity) entsteht. Natürlich mit sehr starken Wurzeln bei GNOME (mit GTK). Aber eben auch immer mehr Qt (ohne KDE) - was kaum verwundert, da GTK kaum kommerzielle Unterstützung hat.

    Allerdings sehe ich keineswegs, dass deswegen KDE oder GNOME verschwinden oder in Unity "aufgehen". Es wird keinen einheitlichen Desktop geben. Ganz im Gegenteil. Da wird es Ubuntu mit Unity geben. Fedora/Debian mit GNOME. OpenSUSE mit KDE. Jeweils als Default-Desktop.
    Der Linux-Desktop zersplittert sich noch weiter!

    Aber gut. Bevor der Linux-Desktop relevante Marktanteile erlangt, wird der "Desktop" zu einem guten Teil von Tablets abgelöst sein.

  6. Re: Er hat Recht

    Autor: Seitan-Sushi-Fan 19.01.11 - 02:36

    Linuxkenner schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das ist generell ein Linux Problem, dass es für alle Sachen viele
    > verschiedene Lösungen gibt

    Nein, nein nein. Ihr Trolls seid Euch mal wieder nicht einig. Letzter Konsens war:
    "Es ist generell ein Linux-Problem, dass es keine breit gefächerte Bandbreite an Lösungen gibt, während es nur bei Windows die notwendige Artenvielfalt gibt."
    Wenn jetzt wieder einige von Euch Trolls ausscheren, und behaupten, dass Linux mehr Lösungen hat als Windows, dann untergräbt das den letzten Troll-Konsens und lädt aufgrund von Artenvielfalt zur Linux-Nutzung ein.

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