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Icazas Größenwahnsinn reloaded

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  1. Icazas Größenwahnsinn reloaded

    Autor: Franz Josef 14.11.09 - 00:51

    Die Mono/Silverlight-Truppe von Icaza hat nicht mal ausreichend Ressourcen um annährend mit Microsoft mitzuhalten, und er träumt von Erweiterungen die Microsoft am Ende aufgreift.

    Das Endresultat sind allerortens halb-fertige Lösungen. Der Mann erinnert mich irgendwo an Innenminister Schäuble, vor zwölf Jahren ein Microsoft-Trauma abbekommen und leidet immer noch drunter...

  2. Re: Icazas Größenwahnsinn reloaded

    Autor: Sauer2 15.11.09 - 11:01

    Wohl wahr. Mono könnte sich ja noch als eigenständige Plattform entwicken, aber Moonlight zielt ja geradezu darauf ab, ein Silverlightklon zu sein. Ich hoffe nicht, dass sich Silverlight durchsetzt, denn dann wird Microsoft die Entwicklung extrem beschleunigen und wir haben dann zwei proprietäre, unter anderen Systemen als Windows (nur x64/86) und Mac (wahrscheinlich kein PPC) schlecht gepflegte Internettechnologien. Ich finde ja dass Flash da schon zuviel ist.

  3. Re: Icazas Größenwahnsinn reloaded

    Autor: Bigfoo29 15.11.09 - 11:10

    Witzigerweise ist Flash aber älter. Eine ganze Menge Leute dürfte dir jetzt sagen, dass eher andersrum ein Schuh draus wird, und sie finden, dass schon Silverlight selbst zu viel ist. - Schon ganz ohne Moonlight. ^^

    Mono krankt daran, dass es im Vergleich zu .NET schneckenlahm ist (wer mal FurMark unter Mono laufen lässt, weiß, wovon ich rede). Auch ist es etwas unfair, dass in Mono entwickelte Software unter Mono und .NET läuft, .NET-Software aber nur begrenzt unter Mono. Gründe:
    1. Mono ist halt selbst im plattform-unabhängigen Teil noch nicht ganz vollständig.
    2. .NET nutzt einige hard- und windows-spezifische Erweiterungen, die für Mono (noch) nicht existieren (und rechtlich zum Teil nichtmal existieren dürfen).

    Daher sehen viele "alternative" Entwickler die ganze Mono/.NET-Geschichte noch skeptisch und nutzen "ihre" Sprachen weiter. Die sind langfristig verfügbar und in der Regel auch um Welten plattformübergreifender (Wenn man nicht grade in Assembler und C bzw. dessen Derivaten schreibt).

    Gruß

  4. Re: Icazas Größenwahnsinn reloaded

    Autor: tac 15.11.09 - 13:09

    > .NET-Software aber nur begrenzt unter Mono.
    Ich hatte mal 5 net-Programme unter Linux/Mono ausprobiert. Darunter LastSharp und Paint.NET (die anderen weiß ich leider nicht mehr :sorry: ). Nur LastSharp funktionierte wenigstens ein bißchen. Dort ging "nur" der Player nicht. Alle anderen waren ein Totalausfall.
    Was bringt mono den jetzt dem User bzw warum sollte er es nutzen? Wegen "tomboy"? Ok, den habe ich nicht selber ausbrobiert soll aber gut sein. Beagle? Nicht wirklich. Banshee? Habe ich als ziemlich verbuggt in Erinnerung und als Musikplayer ist es auch nicht gerade ne Killeraplication.
    Bleiben irgendwie "nur" die Entwickler übrig die mono gut finden (wenn überhaupt). Aber wenn hinten nix rauskommt und es keiner nutzt ... ich weiß nicht.

  5. Re: Icazas Größenwahnsinn reloaded

    Autor: Gerlion 15.11.09 - 21:03

    Bigfoo29 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Daher sehen viele "alternative" Entwickler die ganze Mono/.NET-Geschichte
    > noch skeptisch und nutzen "ihre" Sprachen weiter. Die sind langfristig
    > verfügbar und in der Regel auch um Welten plattformübergreifender (Wenn man
    > nicht grade in Assembler und C bzw. dessen Derivaten schreibt).

    .Net oder Mono sind keine Prgrammiersprachen. Es sind Frameworks die tiefer als die Programmiersprachen liegen. Es gibt Dutzende Programmiersprachen für .NET. Vergleichen könnte man das allerhöchstens mit der Java-Welt (nicht nur Java als Programmiersprache). Java ist noch relativ plattformübergreifend, aber bei anderen Programmiersprachen sieht das sehr mau aus. Daher kenne ich eine ganze Reihe Firmen, die unter .Net entwickeln. So können Programme unter Win und Lin laufen und existierende Software kann durch die vielen implementierten .Net-Sprachen halbwegs leicht angepasst werden (Das ist oftmals das Problem mit Java, da musste dann alles alte komplett neu geschrieben werden.)

    Insgesamt kann man sagen, dass nur .Net und Java als richtige Programmiersprachen halbwegs plattformübergreifend sind.

  6. Re: Icazas Größenwahnsinn reloaded

    Autor: foo_bar 16.11.09 - 16:31

    Es gibt 2 Sorten von Portabel: Einmal die, daß man es einmal compiliert und es über eine VM+JIT überall läuft, und einmal die, daß der selbe Source Code überall läuft. Laut 1. Definition sind Java und C# relativ portabel (relativ, da es immer noch einige Stellen gibt, die Anpassung und Checks, welche Runtime grade läuft, benötigen). Laut 2. Definition wären aber beide relativ unportabel, da sie nur laufen, wo die Runtime läuft. Da wäre C so ziemlich die portabelste Sprache, weil es glaube ich keine Architektur gibt, für die es keinen C-Compiler gibt. Und wenn man C richtig nach dem Standard schreibt und keine plattformspezifischen Sachen nutzt, ist es auch portabel.

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