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Darf man das?
Autor: anjovis 19.06.15 - 19:40
Ich bin in dieser hinsicht ein Noob.
Darf man OpenSource Software verkaufen, welche bis vor kurzem noch kostenlos war? -
Re: Darf man das?
Autor: heubergen 19.06.15 - 20:18
ja, auch Linux wird mit Support und Langzeitunterstützung verkauft.
Es kommt auf die Lizenz an. -
Re: Darf man das?
Autor: Schnarchnase 19.06.15 - 21:40
Das ist freie Software, keine kostenlose (zumindest nicht in erster Linie).
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Re: Darf man das?
Autor: surtic 19.06.15 - 22:02
OpenSource !== Kostenlos
LibreOffice setzte auf die weiterverbreitet Lizenz GNU 3, dass einem erlaubt ein eigenes Produkt zu kreieren und dieses auch zu verkaufen. Jedoch muss der Programmcode wiederum der Öffentlichkeit zur verfügung gestellt werden.
1 mal bearbeitet, zuletzt am 19.06.15 22:03 durch surtic. -
Re: Darf man das?
Autor: Moe479 19.06.15 - 22:40
du kannst dir von collobra, sofern sie veränderungen am source gemacht haben, diese geben lassen, ansonsten bieten sie ja lediglich einen zusätzlichen service um libre office an, nicht libre office selber.
das haben viele closed source software firmen noch nicht kapiert, dass sie mit support genauso oder mehr einnahmen haben könnten, da sich eine gute freie grundlage ansich von selbst immer mehr verbreitet, die leute es einfach im vollem umfang ausprobieren und verteilen können ohne lizenzbammel, ohne dämliche keys, begrenzten anzahlen an installationen, dongels und anderem einfach nur nervigem zeugs! -
Re: Darf man das?
Autor: Schnarchnase 20.06.15 - 08:48
Warum erzählst du mir das? Du meinst wahrscheinlich die GPL, LibreOffice steht aber soweit ich weiß unter MPL.
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Re: Darf man das?
Autor: cry88 20.06.15 - 11:14
Moe479 schrieb:
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> das haben viele closed source software firmen noch nicht kapiert, dass sie
> mit support genauso oder mehr einnahmen haben könnten, da sich eine gute
> freie grundlage ansich von selbst immer mehr verbreitet, die leute es
> einfach im vollem umfang ausprobieren und verteilen können ohne
> lizenzbammel, ohne dämliche keys, begrenzten anzahlen an installationen,
> dongels und anderem einfach nur nervigem zeugs!
Im Business Sektor ist das sehr wohl bekannt und stark verbreitet. Ich kenne fast keine Software, bei der nicht auch nen Supportvertrag mitverkauft wird.
Privat ist das allerdings keine Option, da dort keiner Support benötigt. Bzw. keiner bereit ist dafür zu bezahlen. -
Re: Darf man das?
Autor: Moe479 20.06.15 - 11:47
klar, sind da leute bereit dafür zu zahlen ... nur nicht riesen stundensätze plus überteuertem wasserkopf und steuern ... den support, mal jenes oder dieses zu installieren, aufzuräumen, fehler zu finden ... etc. ... machen dort oft verwandte, freunde, bekannte, schüler und studenten die sich damit besser auskennen, es existiert auch ganz unverholen ein breiter schwarzarbeitanteil für solche leistungen, selbst gestandene wirtschaftsleute, hochbezahlte staatsbedienstete und angestellte nehmen diesen in anspruch, und zahlen unter der hand durchaus respektable beträge ... manchmal hat es auch viel mit diskretion zu tun, gerade diese leute haben oft auch einiges an beruflichen material auf der heimischen kiste, das vielleicht auch garnicht dorthingehört, leute die man öfter sieht haben i.d.r nicht die neigung sachen auszupladern die sie neulich auf dem system iherer bekannten gefunden haben, man sieht sich ja dann doch mehrmals ... ;-)
1 mal bearbeitet, zuletzt am 20.06.15 11:49 durch Moe479. -
Re: Darf man das?
Autor: Anonymer Nutzer 22.06.15 - 04:40
Schnarchnase schrieb:
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> Warum erzählst du mir das? Du meinst wahrscheinlich die GPL, LibreOffice
> steht aber soweit ich weiß unter MPL.
Ja,is aber falsch. Warum das falsch ist steht übrigens direkt in der Version 2.0 der MPL. Kurz gesagt, die GPL ist nicht in allen Versionen mit der Apache license kompatibel und letztere macht immer noch den Löwenanteil aus. OpenOffice heißt mittlerweile sogar Apache OpenOffice. Aber das ist auch eigentlich egal,weil LibreOffice Freie Software ist. Nur halt nicht frei wie Freibier, sondern frei wie Freiheit.



