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Wozu noch Compiz?

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  1. Wozu noch Compiz?

    Autor: gong 05.07.10 - 10:45

    Die großen Desktop-Oberflächen bringen ihre eigenen Composition-Manager zusammen mit ihren Window Managern - KDE 4 mit KWin und GNOME 3 mit Mutter. Wozu wird man dann in Zukunft noch Compiz brauchen? Compiz war eine nette Spielwiese, um verschiedene Dinge auszuprobieren, quasi ein Prototyp. Aber die Zeit ist reif für die nächste Evolutionsstufe, nachdem man herausgefunden hat, was sinnvoll ist und was nicht.

  2. Re: Wozu noch Compiz?

    Autor: zilti 05.07.10 - 11:10

    Compiz ist immer noch eine Spielwiese, um Dinge auszuprobieren. Seien es neue Techniken im Hintergrund oder neue Effekte.

    Abgesehen davon würde ich mir wünschen, dass die Desktopoberflächen mal einige der Features unterstützen, die Metisse eingeführt hat (Suchwort Mandriva Metisse), und diese etwas verbessern. Da sind nämlich geniale Ansätze drin, aber so ganz durchdacht ist es noch nicht und wird afaik auch nicht mehr weiterentwickelt.

  3. Re: Wozu noch Compiz?

    Autor: benji83 05.07.10 - 11:10

    Viele haben keinen Spass daran auszuprobieren oder stimmen den Entscheidern von zb KDE zu was Sinnvoll ist und was nicht. Diesen Leuten kann die Frage nach dem wozu warscheinlich nicht zufriedenstellend beantwortet werden aber ich freue mich :
    - das das neue Framework endlich fertig ist und hoffentlich bald viele neue Spielereien als Plugins verteilt werden zum rumexperementieren
    - darauf mal wieder mit Emerald rumdaddeln zu können - imho der von der Konfiguration her beste Windowdekorator (ja, unter Linux hat man selbst bei sowas die Wahl und ja ich bin einer von denen den es Spass bringt stundenlang in solchen Settings rumzuspielen um meinen Desktop zu pimpen).
    - endlich wieder Features die es nicht in KDE4 geschafft haben und auf die ich lange verzichtet habe - wie mit Mousebutton4 einen Rahmen zu ziehen und der Bildschirm zoomt dann auf die gemalte Fläche (Magnifier1, den 2. fand ich dann zu komplex auch wenn man bei dem weiterarbeiten konnte wenn gerade gezoomt wurde) - wieder nutzen zu dürfen. Der Zoom Funktionierte auch in Vollbildspielen wie WoW.
    - das die Spielwiese für kreative Köpfe weiterexistiert und die Entwicklung nicht stagniert (sah ja lange so aus), wer weiß was es da alles noch geben wird und was dann von den anderen Projekten (zb KWin) übernommen/ausprogrammiert wird.

  4. Re: Wozu noch Compiz?

    Autor: BVB09 05.07.10 - 11:37

    Vor allem besteht das Compiz-Team aus gerade einmal 1 1/2 Entwicklern... IMO sollte man den stabilen 0.10er Release "1.0" nennen und das Projekt in Würde sterben lassen.

  5. Re: Wozu noch Compiz?

    Autor: Pupsi 05.07.10 - 12:28

    Da es Leute geben soll, die aus bestimmten Anlässen KDE/Gnome nicht einsetzen finde ich hat Compiz durchaus seine Daseinsberechtigung... XFCE bringt meistens maximalst transparenzeffekte mit, über die üblichen LXDE-Window-Manager und Decorator muss man glaub garnicht erst diskutieren.
    Und gerade so Dinge wie den Ring-Anwendungsumschalter von Compiz finde ich sehr angenehm, da man auch bei mehreren Instanzen eines Programms z.B. schnell sieht, welche Instanz man grad will... genauso die Vorschaubildchen aus dem Taskanzeiger (wer WinVista oder neuer benutzt kennt es ja auch) - einfach praktisch...
    Und LXDE+Compiz ist immernoch schlanker als sich ein (sorry für den Ausdruck) fettes vollständiges Qt oder nen Gnome zu installieren.
    IMHO

  6. Re: Wozu noch Compiz?

    Autor: Ext 05.07.10 - 13:04

    Dennoch war Compiz vor allem eins: Ein gutes Beispiel dafür was mit einem Composition Manager möglich ist und somit das entscheidende Argument für die größeren Fenstermanager ihre eigenen Composition Manager mitzubringen. Alternativen gibts übrigens schon länger, nicht nur kwin sondern auch der gnome Fenstermanager metacity enthält einen Composition-Manager wobei letzterer erstaunlicherweiße sogar weniger Strom schluckt als Metacity ohne alles.

  7. Re: Wozu noch Compiz?

    Autor: Thomas Schütz 05.07.10 - 13:48

    Also, ich habe mir mal Compiz genauer angeschaut und dabei einen extrem konfigurierbaren Windowmanager gefunden. Das Ding ist meiner Meinung auch sehr gut als Stand-Alone-WM geeignet. Man hat halt nette Effekte, ohne sich gleich so eine Mega-Software wie KDE oder Gnome auf den Rechner zu packen.

  8. Re: Wozu noch Compiz?

    Autor: neonit 05.07.10 - 14:45

    Mutter und KWin sind auf meinem Notebook lahm wie eine Schnecke, deshalb werde ich auch weiterhin auf Compiz setzen.

    Außerdem gibt es mehr als nur GNOME und KDE.

  9. Re: Wozu noch Compiz?

    Autor: Der Kaiser! 06.07.10 - 00:09

    > Also, ich habe mir mal Compiz genauer angeschaut und dabei einen extrem konfigurierbaren Windowmanager gefunden. Das Ding ist meiner Meinung auch sehr gut als Stand-Alone-WM geeignet. Man hat halt nette Effekte, ohne sich gleich so eine Mega-Software wie KDE oder Gnome auf den Rechner zu packen.
    Ich empfand Compiz als aufgebläht..

    ___

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  10. FULLACK!

    Autor: Der Kaiser! 09.07.10 - 01:10

    > Compiz ist immer noch eine Spielwiese, um Dinge auszuprobieren. Seien es neue Techniken im Hintergrund oder neue Effekte.

    > Abgesehen davon würde ich mir wünschen, dass die Desktopoberflächen mal einige der Features unterstützen, die Metisse* eingeführt hat
    Ich fand Metisse das um einiges bessere Konzept.

    *[wiki.ubuntuusers.de]
    *[insitu.lri.fr]

    ___

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