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Das war: Das Märchen vom Magnetband

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  1. Das war: Das Märchen vom Magnetband

    Autor: wonoscho 22.05.19 - 15:15

    Warum Märchen?
    Na weil das Band dort offenbar zu gebrauchen war.
    Rein zufällig hatten sie in der DDR also auch Rechner auf denen dieses Unix lief.

    Wo ist das Problem?
    Einfach mal ausprobieren:
    Die Daten des damaligen Bandes existieren möglicherweise noch.
    Also könnte sie auf einen USB-Stick kopieren, den Stick in einen PC stecken
    und sich (nicht) wundern das nichts funktioniert.
    Logisch: Die Hard- und Software müssen zusammenpassen.



    5 mal bearbeitet, zuletzt am 22.05.19 15:20 durch wonoscho.

  2. Re: Das war: Das Märchen vom Magnetband

    Autor: UserName-001 22.05.19 - 15:40

    Schon mal von Tape gebootet? Ich denke nein! Einige Zeilen Assembler reichen da nämlich aus.

    Generell steht dort doch, das es Unix V7 war, also für eine PDP11 durchaus passend. Weiter steht dort das die Systeme der DDR ein getreuer Clone waren.

  3. Re: Das war: Das Märchen vom Magnetband

    Autor: wonoscho 22.05.19 - 15:57

    UserName-001 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Schon mal von Tape gebootet? Ich denke nein! Einige Zeilen Assembler
    > reichen da nämlich aus.

    Doch Z.B. Mitte der 1980er Jahre auf einer DEC MicroVAX 3600.
    Gebootet wurde von einer Bandkasette TK 35.
    Hat so um die 20 Minuten gedauert.
    Später mit TK 70 Bändern ging es wesentlich schneller.
    >
    > Generell steht dort doch, das es Unix V7 war, also für eine PDP11 durchaus
    > passend.

    Klar war das passend, eben weil in der DDR die passende Hardware - und logischerweise auch passende Betriebssysteme - bereits vorhanden waren.
    Die mussten also nicht auf dieses ominöse Band warten.
    Geheimdienste / Diplomaten hatten.und haben da immer ihre Möglichkeiten.
    Offensichtlich kam man ja - lange vorher - auch an die Baupläne der PDP.



    3 mal bearbeitet, zuletzt am 22.05.19 16:09 durch wonoscho.

  4. Re: Das war: Das Märchen vom Magnetband

    Autor: fanreisender 22.05.19 - 16:09

    Ja, und manchmal musste man den Initial Boot Loader mit Tasten eingeben. Keine Tastatur, eine Reihe von nebeneinander angeordneten Tasten an der Konsole.
    Habe vergessen, unter welchen Umständen, an sich hatten die Dinge einen Ferritkernspeicher, der auch beim Abschalten nichts vergaß. Alte Leute dürfen sich auf Alzheimer berufen ...

  5. Re: Das war: Das Märchen vom Magnetband

    Autor: UserName-001 22.05.19 - 16:54

    wonoscho schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > UserName-001 schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Schon mal von Tape gebootet? Ich denke nein! Einige Zeilen Assembler
    > > reichen da nämlich aus.
    >
    > Doch Z.B. Mitte der 1980er Jahre auf einer DEC MicroVAX 3600.
    > Gebootet wurde von einer Bandkasette TK 35.
    > Hat so um die 20 Minuten gedauert.
    > Später mit TK 70 Bändern ging es wesentlich schneller.
    > >
    > >


    Du meinst sicher ein TK50 respektive TZ30.
    Ich boote heute noch diverse MVII und aufwärts so, ... ein Genuss. ;-)
    Am Wochenende hab ich ein 9-Track mit RT11 an einer 11/34 gebootet, aber vor Monaten schon die passenden MS: BProms gebrannt, um den Bootstrap nicht eintippen zu müssen.

  6. Re: Das war: Das Märchen vom Magnetband

    Autor: wonoscho 22.05.19 - 18:09

    Ja, TK50 ist natürlich richtig.

    Eine MVII hatten wir auch.
    Sie wurde genutzt zur Remote-Datenübertragung auf einen IBM Host.
    Auf der MVII lief dazu eine Software zur Emulation einer IBM 3770.
    Eingelesen wurden 8“ Disketten mit einer 8“ Disketten-Station von DEC mit zwei Diskettenlaufwerken.
    Wenn ich mich recht erinnere hieß dieses Gerät RX 80.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 22.05.19 18:10 durch wonoscho.

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