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Graphikleistung reicht, aber Inputlatenzen (Maus) sind noch ein Problem unter Linux

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  1. Graphikleistung reicht, aber Inputlatenzen (Maus) sind noch ein Problem unter Linux

    Autor: abufrejoval 10.05.19 - 14:24

    Sowohl wenn ich unter Linux GPGPU Passthrough mit einer Windows VM mache (nativer Windows Graphics Stack), als auch wenn die gleichen Vulkan Spiele (z.B. Doom) oder DX11 (ARK) über Linux Steam/Vulkan laufen lasse, ist das eigentliche Problem weniger die Qualität oder die Leistungsfähigkeit der Graphik, sondern daß die Reaktion auf Mausbewegungen viel zu zögerlich erfolgt: Die Graphik ist zwar flüssig, wirkt aber "besoffen".

  2. Re: Graphikleistung reicht, aber Inputlatenzen (Maus) sind noch ein Problem unter Linux

    Autor: gaciju 10.05.19 - 14:34

    Das kann ich nicht nachvollziehen.

    Schliesst du die durchgereichte Grafikkarte auch direkt am Monitor an und stellst nicht die VM in einem Fenster dar?

    Welche DE benutzt du beim Spielen unter Linux? Compositor und V-Sync (TearFree) mal deaktiviert?

  3. Re: Graphikleistung reicht, aber Inputlatenzen (Maus) sind noch ein Problem unter Linux

    Autor: corruption 10.05.19 - 17:18

    Ich spiele auf GNU/Linux (Archlinux) seit 2013. (Dota 2, CS:GO und manchmal tatsächlich auch SC2)

    Als ich eine Zeit lang Overwatch spielen wollte habe ich auch eine Windows VM mit GPU Passthough genutzt... und da hast du vollkommen recht! Input Lag aus der Hölle.
    Mein Workaround war damals (nur zum Testen): 2 Mäuse und Tastaturen anschließen und diese ebenfalls via Passthrough bereitstellen (anstatt diese komische Maus simulation mit "synergy" wenn ich den Namen richtig in Erinnerung habe), dann ist der Input Lag weg...

    Bei nativen Spielen oder Spielen über Wine/Proton gibt es bei mir aber keine Probleme... (Dota2, CSGO, SC2, Skyrim, ...) (Archlinux mit XFCE) da muss was bei dir falsch Konfiguriert sein.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 10.05.19 17:19 durch corruption.

  4. Re: Graphikleistung reicht, aber Inputlatenzen (Maus) sind noch ein Problem unter Linux

    Autor: Schattenwerk 10.05.19 - 17:24

    Wenn ich in einer Windows VM spiele, dann weise ich Maus und Tastatur direkt der VM zu, weswegen ich kein Lag habe.

    Auf meinen Host komme ich noch immer, da ich synergy nutze, welches dann meinen VM-Host als Client bekommt. Damit habe ich in der VM keinen Lag und kann problemlos auf den Host per zweiten Monitor wechseln - obwohl ich das bislang nie groß verwendet habe.

  5. Re: Graphikleistung reicht, aber Inputlatenzen (Maus) sind noch ein Problem unter Linux

    Autor: gaciju 10.05.19 - 18:58

    gaciju schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das kann ich nicht nachvollziehen.

    OK, auf die Idee, man koennte die Maus im Host belassen und eine virtuelle benutzen, bin ich ueberhaupt nicht gekommen.

    Dann ergibt es natuerlich Sinn, dass lag da ist. Aber Abhilfe ist in dem Fall auch einfach

  6. Re: Graphikleistung reicht, aber Inputlatenzen (Maus) sind noch ein Problem unter Linux

    Autor: abufrejoval 11.05.19 - 14:35

    gaciju schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das kann ich nicht nachvollziehen.
    >
    > Schliesst du die durchgereichte Grafikkarte auch direkt am Monitor an und
    > stellst nicht die VM in einem Fenster dar?
    >
    > Welche DE benutzt du beim Spielen unter Linux? Compositor und V-Sync
    > (TearFree) mal deaktiviert?

    Ja Monitor war direkt an der GPU angeschlossen und Maus/Tastatur hatten ebenfalls eine separate USB Karte an die Windows VM durchgereicht.

    Hier noch ein paar Details:
    Basis ist ein Phenom II x6 auf 3,6GHz mit allen Cores, 890FX Chipset mit physisch 4x PCIe 2.0 x16 slots, (16+16+4+1 elektrisch), 16GB DDR3-1600 ECC.
    GPU1 ist GTX 1070, GPU2 ist AMD Radeon 5xxx oder 4xxx (Linux Desktop, only)

    Test 1: Windows 10, Steam, Rocket League, Doom (Vulkan), ARK Survival (DX11)
    Ergebnis 1: Alles gut auf 1920x1080, 3K oder 4K mit Rocket League ist noch ok, für Doom und ARK reicht eine GTX 1070 zunehmend weniger (normal).

    Test 2: CentOS 7.current, Nvidia 4xx Drivers, Cuda 10.1, Steam für Linux mit diversen Releases von Proton
    Ergebnis 2: Graphik ist flüssig genug, ARK sieht "schlechter" aus, Doom gleiche Graphikqualität aber alles läuft nur mit deutliche Input lags, selbst bei 1080 und bei einem wenig anspruchsvollen Spiel wie Rocket League

    Test 3: CentOS 7.current, Qemu Edge release (aktueller als CentOS Qemu), Linux Desktop auf AMD GPU und Motherboard USB, Windows 10 Enterprise VM hat GTX 1070 und NEC USB 3 PCIe Karte in Pass-through (Monitor, Maus und Keyboard an pass-through Ports), aktuelle 4xx Nvidia Treiber (was eine Arbeit den Fehler 46 wegzubekommen!!!), Windows Steam etc.
    Ergebnis 3: Graphik kein Unterschied zu native Windows, Input-Lags quasi identisch zu Variante 2

    Mit Ubuntu 18.04 auf einem i7700k/z170 und einer GTX1080ti waren die Ergebnisse übrigens auch nicht besser, weder über Linux-Steam noch über GPU pass-through auf Qemu (mangels Slots lief da der Linux Desktop über x2go). Ach hier waren Monitor, Tastatur und Maus nicht in irgend einer Form durchgeschleift sondern hingen an der VM bzw. bei Linux-Steam am Linux.

    Doom war auf allen Platformen auf Vulkan gestellt, die API und Frame-Rates habe ich über das eingebaute Monitoring verfolgt (full info). Die Settings werden über die Cloud außerdem repliziert.

    Bei ARK habe ich ein wenig mit den Qualitäten gespielt, "episch" sieht aber über Proton definitv flacher aus als auf Windows (native oder pass-through), auch wenn die Framerates kein Problem sind.

    Durchgeführt habe ich diese Tests in den Osterferien und leider mußte ich das alles wieder abbauen, weil ich die Systeme und die Datenträger (alles SSDs) anderweitig brauche.

    Ich kann also jetzt nicht auf die Schnelle noch mal diverse Settings durchprobieren, da aber die Maus-Lags die konstante über zwei Hardware-Platformen und über Linux-Steam und GPU pass-through und sogar über Ubuntu und CentOS die dominierende Konstante waren, existiert da in meinen Augen ein grundsätzliches Linux Problem. Auf Ubuntu hätte ich als nächstes einen Real-time Kernel ausprobiert, aber da waren die Ferien schon zuende.

    GPU pass-through ist ein alter Traum von mir, den ich seit über 10 Jahren immer wieder mal probiert habe (seit einem Sandy Bridge i7-2600 mit Q67 und VT-d).

    Und so froh ich war, nach endlosem Ringen mit den Nvidia Treibern (Error 46) endlich vernünftige GPU Performance in der VM zu haben (3D-Mark lief wie erwartet), so enttäuscht war ich dann über den Input-Lag und erstaunt, daß das mit Proton und Linux-Steam genauso war.

  7. Re: Graphikleistung reicht, aber Inputlatenzen (Maus) sind noch ein Problem unter Linux

    Autor: corruption 13.05.19 - 02:31

    Sorry, aber an deiner Konfiguration MUSS irgendwas falsch sein, gerade bei nativen Spielen... oder sind die einfach so extrem schlecht umgesetzt? Ich habe die Spiele von denen du sprichst leider nicht, aber probier bitte mal CSGO oder Dota2 aus (beides Free2Play) und guck ob du da auch Input lag hast. Ich habe quasi das gleiche System (i7 7700k und GTX 1070ti) und kein! Input lag bei Maus und Tastatur... hast du ggf im Grafiktreiber noch V-Sync aktiviert (oder direkt im Spiel)? Ich kann Dota 2 mit 200 fps ohne den kleinsten Inputlag (ca 4.5k MMR also über durchschnitt) unter Archlinux spielen, genau wie CSGO (>300fps ohne Mauslag (Rank LEM))... Spiele mit 144hz Monitor und wenn ich 60hz spiele laggt es für mich extrem. (Was ich damit sagen will ist, dass ich schon sehr penible bin, auch nur minimales Inputlag fällt mir (IMO) auf.)

  8. Re: Graphikleistung reicht, aber Inputlatenzen (Maus) sind noch ein Problem unter Linux

    Autor: abufrejoval 13.05.19 - 20:12

    Mir fehlt im Augenblick die Zeit, den Testaufbau mit GPU-Pass-through noch mal komplett zu wiederholen. Und dann muß ich bei dem Dual-GPU Aufbau auf das 10Gbit Ethernet verzichten.

    Bei oVirt muß ich das mit dem GPU-Pass-through noch hinbekommen, weil ich das beruflich gebrauchen könnte. Vielleicht zwänge ich das dort mit rein, denn eigentlich geht's mir da nur um Machine Learning mit CUDA.

    Schon eher mal könnte ich noch einen Anlauf mit Steam Linux machen, aber eigentlich kann man da nicht viel falsch machen. Gleiche Symptome mit zwei ziemlich unterschiedlichen Releases (CentOS & Ubuntu) und unterschiedlicher Hardware, welche mit identischen Settings unter Windows keinerlei Probleme macht...

    Und dabei ist ja die Graphik flüssig (frame to frame), nur die Maus wirkt verzögert.

    ARK ist extrem aufwendig, vor allem weil es abertausende von Dateien lädt (außerdem ist das Spiel 100GB groß). Da gibt es aber auch besonders interessante Unterschiede zwischen Windows und Linux, denn genau das Laden der Dateien geht mit Linux extrem fix.

    Alles liegt auf SSD Storage mit NTFS/XFS je nach OS. SSD auf Windows lokal ist so la-la, kann schon mal eine Minute oder länger dauern. NTFS (Windows Server und Client) über 10Gbit Netzwerk ist schier unausstehlich, schlimmer als eine lahme Drehscheibe lokal. Dabei langweilen sich alle Beteiligten, Server, Client und Netzwerk.

    Unter Linux hingegen (nur lokal probiert) wie auf Steroids.

    Wäre sicher auch noch mal interessant länger nachzuforschen, aber meine "Spielzeit" ist begrenzt.

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